Lexware Office: Meine Erfahrung und Urteil 2026
Stand:
15. Oktober 2026
Keine Lust auf Theorie? Hier kannst du Lexware Office 6 Monate kostenlos testen.
Lexware Office (früher lexoffice) ist Deutschlands führende Online-Buchhaltungslösung. Ab 7,90 € pro Monat (Tarif S) erfasst und archiviert sie Belege; Rechnungen, Mahnungen und E-Rechnungen gibt es ab Tarif M für 12,90 € pro Monat. Hinzu kommen Multibanking und die direkte DATEV-Anbindung für den Steuerberater.
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Buchhaltung kostet Zeit. Selbstständige verbringen bis zu fünf Stunden pro Woche mit Belegen und Rechnungen. Das ist Zeit, die für den eigentlichen Job fehlt.
Lexware Office ist die meistgenutzte Cloud-Buchhaltungssoftware in Deutschland. Mehr als 450.000 Nutzer setzen sie ein. Dieser Artikel zeigt, was die Software kann, was sie kostet und für wen sie passt.
Was ist neu bei Lexware Office 2026
Die größte Pflichtänderung ist die E-Rechnung. Seit dem 01.01.2025 müssen alle deutschen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Lexware Office unterstützt XRechnung und ZUGFeRD. Kein Extra-Tool nötig.
Ab dem 01.01.2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz E-Rechnungen auch ausstellen, ab dem 01.01.2028 gilt das für alle inländischen B2B-Umsätze. Kleinunternehmer müssen E-Rechnungen nur empfangen können.
Seit Anfang 2026 läuft der DATEV-Datenservice schneller. Buchungsdaten werden zügiger übertragen. Die App für Android und iOS wurde überarbeitet. Belege lassen sich jetzt noch schneller per Kamera erfassen und direkt verbuchen.
Das Multibanking-Modul unterstützt 2026 mehr Banken als zuvor. Wer mehrere Geschäftskonten hat, sieht alle Salden in einem Dashboard.
Die wichtigsten Funktionen von Lexware Office
Rechnungen und Belege
Rechnungen, Angebote, Mahnungen und Gutschriften erstellt man in wenigen Klicks. Die Software füllt Kundendaten automatisch aus. Pflichtangaben werden geprüft. Rechnungen gehen direkt per E-Mail raus.
Belege lädt man per Drag & Drop hoch oder fotografiert sie per App. Die Software liest Betrag, Datum und Lieferant aus. Ein Buchungsvorschlag folgt automatisch.
E-Rechnung
Die Software verarbeitet XRechnung und ZUGFeRD. Das gilt für Empfang und Versand. Wer an öffentliche Auftraggeber fakturiert, benötigt kein weiteres Tool. Alles läuft in einem Schritt.
Multibanking
Wer das Bankkonto verknüpft, spart sich das manuelle Abgleichen. Das System ordnet Zahlungen automatisch den Rechnungen zu. Viele Banken sind kompatibel. Offene Posten werden sofort als bezahlt markiert.
Automatische Belegerfassung
Die KI erkennt Belege per Foto oder Upload. Sie liest Betrag, Datum und Lieferant aus. Dann schlägt sie eine Buchungskategorie vor. Wer den Vorschlag bestätigt, ist fertig. Das spart viel manuelle Arbeit.
Dashboard
Das Dashboard zeigt Kontostand, offene Rechnungen und Umsatzsteuerzahllast auf einen Blick. Die Umsatzsteuervoranmeldung lässt sich direkt vorbereiten. Überraschungen am Quartalsende werden so seltener.
Steuerberater-Anbindung und DATEV-Export
Das ist einer der stärksten Punkte der Cloud-Lösung. Viele Tools bieten nur einen Dateiexport. Lexware Office geht weiter.
Der Steuerberater bekommt einen eigenen, kostenlosen Zugang. Er sieht Belege und Buchungen live im System. Kein Papierkram, keine E-Mail-Anhänge.
DATEV-Export läuft per Knopfdruck. Die Daten gehen direkt in die DATEV-Rechnungswesen-Software der Kanzlei. Beide Seiten sparen Zeit.
Die Lösung ist im DATEV-Marktplatz gelistet. Das bestätigt die Kompatibilität offiziell. Für Selbstständige mit DATEV-Steuerberater ist das ein klarer Vorteil.
Der Steuerberater-Zugang kostet ihn nichts. Das ist ein Argument, das viele Kanzleien überzeugt.
Für wen ist Lexware Office geeignet?
Freiberufler und Solo-Selbstständige
Freiberufler profitieren am meisten. Kein Vorwissen nötig, keine Installation, sofortiger Start. Für die meisten Freiberufler reicht Tarif M, wer die EÜR direkt im Tool erstellen will, nimmt Tarif L. Wer die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG nutzt, kann Rechnungen ohne Umsatzsteuer korrekt erstellen.
Kleinunternehmen bis 10 Mitarbeitende
Kleinbetriebe mit Angestellten kommen mit Tarif L gut aus und ergänzen bei Bedarf das Lohn-Modul. Buchhaltung, Lohn und DATEV-Export laufen in einem System.
Gründer
Gründer schätzen den günstigen Einstieg. Die Software wächst mit. Wer anfangs nur Rechnungen benötigt, kann später Lohn hinzufügen. Monatliche Kündigung ist jederzeit möglich.
Wer passt nicht?
Die Software ist nicht die richtige Wahl für Betriebe mit Warenwirtschaft, Produktionsprozessen oder mehr als 10 Angestellten. Wer eine vollständige ERP-Lösung benötigt, sollte sich andere Produkte ansehen. Lexware selbst bietet dafür separate Desktop-Lösungen an.
Lexware Office Preise: Was kostet die Software?
Das Tool bietet vier Tarife, alle sind monatlich kündbar.
- S: Belegerfassung und Archiv. Ab 7,90 € pro Monat.
- M: Angebote, (E-)Rechnungen und Mahnungen. 12,90 € pro Monat.
- L: Buchhaltung, EÜR und Umsatzsteuer. 21,90 € pro Monat.
- XL: EU- und Teilrechnungen sowie API-Zugang. 32,90 € pro Monat.
Die Lohnabrechnung ist ein optionales Zusatzmodul („Lohn & Gehalt“) ab 12,90 € pro Monat, buchbar für bis zu 50 Mitarbeitende. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. MwSt.
Aktuelles Angebot: kostenlose Nutzung für die ersten 6 Monate*
Alle Pläne enthalten Support und den Steuerberater-Zugang. Updates sind inbegriffen. Wer die Software nutzt, hat immer den aktuellen Stand.
Preise können sich ändern. Aktuelle Konditionen stehen auf der Lexware-Website.
Was ist Lexware Office?
Lexware Office ist eine Cloud-Buchhaltungssoftware von Haufe-Lexware GmbH & Co. KG. Das Unternehmen sitzt in Freiburg. Es wurde 1989 gegründet. Mit über 450.000 Kunden ist Lexware Marktführer in Deutschland.
Viele kennen die Software noch als lexoffice. 2023 erfolgte die Umbenennung in Lexware Office. Das Produkt blieb gleich.
Die Software läuft im Browser. Keine Installation nötig. Alle Daten liegen in der Cloud. Zugriff ist per Desktop oder App möglich.
Die Zielgruppe: Selbstständige, Freiberufler, Gründer und Kleinunternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitenden. Für größere Betriebe bietet Lexware separate Desktop-Produkte.
Häufige Fragen zu Lexware Office
Was ist der Unterschied zwischen Lexware Office und lexoffice?
Es gibt keinen inhaltlichen Unterschied. lexoffice war der frühere Produktname bis 2023. Danach benannte Haufe-Lexware die Software um. Das Produkt selbst blieb gleich. Wer lexoffice.de eingibt, landet weiter auf der richtigen Seite.
Was kostet Lexware Office pro Monat?
Der günstigste Tarif S beginnt bei 7,90 € pro Monat und deckt die Belegerfassung ab. Für Rechnungen brauchst du mindestens Tarif M (12,90 €). Die Lohnabrechnung kommt als Zusatzmodul ab 12,90 € pro Monat dazu. Aktuell gibt es 50 % Rabatt für die ersten drei Monate.
Ist Lexware Office für Kleinunternehmer geeignet?
Ja, vollständig. Das Programm unterstützt die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG. Rechnungen ohne Umsatzsteuerausweis lassen sich korrekt erstellen. Der Steuerberater-Zugang und die Belegerfassung funktionieren ohne Einschränkungen. Tarif M reicht für die meisten.
Wie funktioniert die E-Rechnung in Lexware Office?
Das Tool erstellt und empfängt E-Rechnungen in den Formaten XRechnung und ZUGFeRD. Seit dem 01.01.2025 müssen alle deutschen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Rechnungen lassen sich direkt per E-Mail versenden. Kein Extra-Tool ist dafür nötig.
Kann ich Lexware Office kostenlos testen?
Ja. Du kannst Lexware Office 30 Tage kostenlos testen, inklusive aller Funktionen. Danach gibt es aktuell 50 % Rabatt für die ersten drei Monate.
Bei uns kannst die Buchhaltungssoftware sogar 6 Monate kostenlos nutzen*, musst dafür aber sofort deine Zahlungsweise angeben.
Wie verbinde ich meinen Steuerberater mit Lexware Office?
Im Konto gibt es einen Bereich für den Steuerberater-Zugang. Dort tragt ihr die E-Mail-Adresse ein. Der Steuerberater bekommt eine Einladung. Danach sieht er alle Belege und Buchungen direkt im System. DATEV-Export läuft parallel, der Zugang ist für ihn kostenlos.
Lexware Office Fazit
Lexware Office ist für Selbstständige und Kleinunternehmen die direkteste Cloud-Lösung am deutschen Markt. Einfache Bedienung, E-Rechnung, Multibanking und DATEV-Anbindung in einem System: Das ist schwer zu schlagen.
Der Trusted.de-Score liegt bei 4,7 von 5 (18.332 Bewertungen) und belegt die hohe Nutzerzufriedenheit. Für eine täglich genutzte Buchhaltungssoftware ist das ein gutes Ergebnis.
Wer mehr als 10 Mitarbeitende hat oder komplexe Prozesse benötigt, stößt an Grenzen. Für alle anderen ist Lexware Office eine sichere Wahl.
Meine Empfehlung:
- Freiberufler: Tarif M ab 12,90 € pro Monat.
- Kleinbetrieb mit Lohn: Tarif L plus Lohn-Modul.
- Mit DATEV-Steuerberater: Lexware Office ist die naheliegendste Wahl.
Die kostenlose Testphase ist ohne Risiko. Einfach ausprobieren.
