Innovativ, sozial, grün
Pangea Electronics entwickelt modulares Notebook

Das Berliner Startup Pangea Electronics entwickelt ein modulares Notebook, das alles kann, was von einem Notebook erwartet wird. Durch seine modulare Konstruktion lassen sich Einzelteile austauschen und so Ressourcen schonen.

Weltweit fallen jedes Jahr 20 bis 50 Millionen Tonnen elektronischer Abfälle an. „Das stellt eine immer größere Belastung für unsere Umwelt dar, dem wir mit unserem modularen Notebook entgegenwirken wollen“ sagt Cenk Toprak, Gründer und Geschäftsführer von Pangea Electronics.

Zu langsam gewordene Rechner, Notebooks werden durch neue ersetzt. Bei defekten wie zum Beispiel an Bildschirm oder Tastatur lohnt sich oft keine Reparatur aufgrund der hohen Kosten. Die Folgen: Das Gerät landet im Elektroschrott.

Hier kommt Pangea Electronics ins Spiel: „Fällt einem der Kaffeebecher um und etwas sickert in die Tastatur, dann sind die gängigen Notebooks danach häufig nicht mehr zu gebrauchen. Im Falle des „Pangea Sun“ kann, aufgrund der modularen Bauweise, die Tastatur einfach gereinigt und notfalls ausgetauscht werden –das Notebook ist wieder einsatzbereit“ erklärt Toprak. Selbstverständlich sind alle anderen Bestandteile des Notebooks auch austauschbar. Kommt das Notebook in die Jahre und ist dem Nutzer nicht mehr schnell genug, wird das entsprechende Modul einfach ausgetauscht. Damit leistet Pangea Electronics einen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt, das Notebook landet nicht im Elektroschrott.

Die Jungs gehen noch einen Schritt weiter: „Das Projekt soll Open Source und Open Hardware sein undambitionierten Nutzern die Möglichkeit geben, das Notebook nach eigenen Bedürfnissen weiterzuentwickeln“.

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