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Schnellüberblick: Die besten Kontist Alternativen
- Vivid Business – günstige oder kostenlose Transaktionen mit attraktiven Zinsen auf Guthaben
- Finom – leistungsstarke Buchhaltungsintegration und flexible Tarife von Solo bis Grow
- Qonto – starker Allrounder für Teams und wachsende Unternehmen mit strukturiertem Ausgaben-Management
- Holvi – Konto plus integriertem Rechnungstool, ideal für Selbstständige mit vielen Kundenrechnungen
- Lexware Geschäftskonto – perfekt für Nutzer von Lexware Office mit nahtloser Software-Verzahnung
- FYRST – FinTech-Preise mit dem Rückhalt der Deutschen Bank-Gruppe
- N26 Business – minimalistisches Online-Konto mit Cashback für Nutzer mit einfachen Anforderungen
In unserem Geschäftskonto-Vergleich findest du außerdem alle wichtigen Infos für die Auswahl eines Geschäftskontos.
Inhalt
- 1 Schnellüberblick: Die besten Kontist Alternativen
- 2 Qonto als Kontist Alternative für Selbstständige und Unternehmen
- 3 Holvi: Kontist Alternative mit integriertem Rechnungstool
- 4 Weitere Kontist Alternativen im Vergleich
- 5 Welches Konto ist die beste Kontist Alternative für deine Rechtsform?
- 6 Wechsel von Kontist zur Alternative: Ablauf & Checkliste
- 7 Was ist Kontist? Stärken & typische Grenzen im Alltag
- 8 Fazit: So findest du deine beste Kontist Alternative
Qonto als Kontist Alternative für Selbstständige und Unternehmen
Qonto ist ein französisches FinTech, das 2019 auf dem deutschen Markt gestartet ist und sich als volldigitales Geschäftskonto für Freelancer, Startups und KMU positioniert. Im Gegensatz zu Kontist hatte Qonto von Beginn an verschiedene Rechtsformen und Teams im Blick – nicht nur Solo-Selbstständige.
- Rechtsformen: Qonto unterstützt Einzelunternehmen, GbR, UG, GmbH und AG – damit ist das Konto auch für wachsende Unternehmen mit mehreren Gesellschaftern geeignet
- Banking-Basics: Deutsche IBAN, SEPA-Echtzeitüberweisungen, physische und virtuelle Firmenkarten (Mastercard/Debit) – Pakete reichen von Solo-Tarifen bis zu umfangreichen Team-Lösungen
- Positionierung als Finanzzentrale: Qonto versteht sich weniger als reines Konto, sondern als zentrale Plattform für Finanzverwaltung mit Unterkonten, Rollen- und Rechteverwaltung, digitaler Belegverwaltung und Schnittstellen zu DATEV, Lexware, sevdesk und weiteren Tools
- Für wen Qonto die bessere Wahl ist: Teams mit mehreren Karten, Unternehmen mit strukturiertem Ausgaben-Management, Nutzer mit regelmäßigen Auslandszahlungen innerhalb der EU
Qonto Funktionen im Detail
- Kontoführung komplett online: Kontoeröffnung in wenigen Minuten per Video-Ident, erste virtuelle Karten sind sofort nach der Gründung nutzbar
- Unterkonten und Budgets: Projekt- oder abteilungsbezogene IBANs anlegen, individuelle Limits je Karte und Nutzer festlegen, Freigabe-Workflows für Ausgaben einrichten
- Buchhaltungsfunktionen: Automatischer Beleg-Upload per App, OCR-Erkennung für Rechnungen, Export zu DATEV, Lexware Office und anderen Buchhaltungstools, Kategorien für Transaktionen zur besseren Übersicht
- Internationale Nutzung: Zahlungen im EU-Ausland, Karten in Fremdwährung nutzbar, optimiert für Remote-Teams mit verteilten Standorten
Für wen ist Qonto besser geeignet als Kontist?
- Kleine GmbH oder UG mit mehreren Gesellschaftern
- Agenturen mit 5–20 Mitarbeitenden, die mehrere Karten und klare Freigabeprozesse benötigen
- Startups mit internationalem Team und regelmäßigen EU-Überweisungen
- Unternehmen mit hohem Karten- und Ausgabenvolumen
Der zentrale Unterschied: Qonto ist stärker unternehmenszentriert (Teams, Rollen, Budgets), während Kontist eine steuerzentrierte Lösung speziell für Solo-Selbstständige bleibt.
Praxisbeispiel: Eine Marketing-Agentur in Berlin mit 8 Mitarbeitenden benötigt 10 Firmenkarten und saubere Freigabeprozesse für Projektausgaben. Diese Agentur profitiert von Qonto-Paketen mit mehreren inkludierten Karten und mehr Transaktionen – Kontist wäre hier schnell an seinen Grenzen.
Wer hingegen ein einfaches Solo-Business ohne Mitarbeiter führt, kann mit Kontist weiterhin gut fahren. Komplexere Strukturen profitieren klar von Qonto.
Holvi: Kontist Alternative mit integriertem Rechnungstool
Holvi ist ein finnisches FinTech, das seit den frühen 2010er-Jahren aktiv ist und sich gezielt auf Selbstständige in Deutschland spezialisiert hat. Die Kombination aus Geschäftskonto und Rechnungsprogramm macht Holvi zu einem interessanten Anbieter für alle, die Rechnungsstellung und Banking in einem Tool bündeln wollen.
- Kombi-Lösung: Holvi kombiniert Geschäftskonto mit integriertem Rechnungstool – Rechnungen lassen sich direkt aus dem Konto erstellen, versenden und automatisch mit Zahlungseingängen abgleichen
- Business Kreditkarte: Echte Kreditfunktion mit Rahmen bis ca. 5.000 Euro (Stand Dezember 2025, im Aktionszeitraum), geeignet für flexible Ausgaben und kurzfristige Liquiditätsengpässe
- Spar- und Geldmarkt-Funktionen: Bis zu rund 4 % p. a. Zinsen auf kurzfristige Geldanlagen (Stand 2025, Aktionszeitraum) – allerdings mit den üblichen Risiken bei Geldmarktprodukten
- Abgrenzung zu Kontist: Holvi legt den Fokus auf Rechnungen, Belege und Liquiditätsmanagement, weniger auf detaillierte Steuerberechnung in Echtzeit wie Kontist
Holvi vs. Kontist: Wo liegen die praktischen Unterschiede?
| Aspekt | Holvi | Kontist |
|---|---|---|
| Haupt-Workflow | Rechnungen schreiben, versenden, Zahlungseingänge automatisch abgleichen | Steuer-Rücklagen bilden, Steuerschätzung in Echtzeit |
| Karten | Business Kreditkarte mit Kreditrahmen | Debitkarten mit optionalem Dispo (500–3.000 Euro) |
| Zielgruppe | Selbstständige mit vielen Kundenrechnungen | Nutzer, die Steuern automatisiert im Blick behalten wollen |
| Integration | Fokus auf Rechnungstool und Belegmanagement | Fokus auf ELSTER-Anbindung und Steuerautomatisierung |
Mini-Beispiel: Eine freie Grafikerin mit 20 Rechnungen pro Monat profitiert von Holvi, weil sie Rechnungsstellung und Konto in einem Tool bündelt – ohne separate Software wie lexoffice oder sevdesk.
Weitere Kontist Alternativen im Vergleich
Der Markt für Geschäftskonten ist breiter aufgestellt als je zuvor. Neben Qonto und Holvi gibt es weitere Anbieter, die je nach Anforderungen eine passende Kontist Alternative darstellen.
- Finom: Geschäftskonto mit starker Buchhaltungs- und Rechnungsintegration, unterstützt GmbH, UG und GbR. Tarife wie Finom Solo, Start, Smart und Grow bieten unterschiedliche Inklusivleistungen bei SEPA-Transaktionen und Unterkonten
- Vivid Business: Fokus auf günstige oder kostenlose Online-Transaktionen, viele Unterkonten (Pockets) und Karten, attraktive Startzinsen bis ca. 4 % p. a. auf Guthaben (Stand Dezember 2025) – interessant für Unternehmen mit Liquiditätsreserven
- Lexware Geschäftskonto: Speziell interessant für Nutzer von Lexware Office, da das Konto eng mit der Buchhaltungssoftware verzahnt ist – nahtloser Export und Import von Buchungen ohne manuelle Übertragung
- FYRST: Deutsche Online-Bank der Deutschen Bank-Gruppe mit Tarifen Base und Complete, bietet einen Mix aus FinTech-Preisstruktur und klassischem Bankhintergrund mit entsprechender Einlagensicherung
- N26 Business: Einfaches Online-Konto mit Cashback-Funktion, aber weniger tiefgehende Buchhaltungs- und Steuerfunktionen als Kontist oder Finom – für Minimalisten mit wenigen Buchungen pro Monat geeignet
FinTech vs. klassische Bank: Welche Kontist Alternative passt besser?
- FinTech/Neobank (Qonto, Holvi, Finom, Vivid): Schnelle Online-Eröffnung, günstige Kontoführung, starke Buchhaltungsintegration, moderne Banking-Apps mit Push-Benachrichtigungen in Echtzeit
- Klassische Banken (Commerzbank, Deutsche Bank, Sparkassen, Volksbanken): Filialnetz mit persönlicher Beratung, Bargeldeinzahlungen am Automaten oder Schalter, umfangreiche Kredit- und Finanzierungslösungen, langjährige Geschäftsbeziehungen möglich
- Entscheidungshilfe: Kontist-Nutzer mit starkem Bargeldfokus (Einzelhandel, Gastronomie, Handwerk) sollten eher zu einer Filialbank als Geschäftskonto wechseln, da FinTechs hier systematische Schwächen haben
- Hybridlösung: Manche Unternehmen führen ein FinTech-Konto für digitale Transaktionen und ein Zweitkonto bei einer Filialbank für Bargeldgeschäfte
Dieser Überblick ersetzt keinen vollständigen Bankenvergleich, gibt aber eine erste Orientierung für die Wahl zwischen digitalem und klassischem Banking.
Welches Konto ist die beste Kontist Alternative für deine Rechtsform?
Die Rechtsform deines Unternehmens bestimmt maßgeblich, welches Geschäftskonto sinnvoll ist. Einzelunternehmer haben andere Anforderungen als eine GmbH mit mehreren Gesellschaftern – und nicht jedes FinTech-Konto unterstützt jede Rechtsform gleich gut.
- Einzelunternehmer & Freiberufler: Fokus auf niedrige Grundgebühren, integrierte Buchhaltung und Rechnungsfunktionen. Passende Geschäftskonten von: Finom Solo, Holvi, Lexware Geschäftskonto, Vivid Standard
- GbR: Mehrere Nutzerzugänge, klare Rollenrechte und Freigaben sind wichtig, da mehrere Gesellschafter Zugriff benötigen. Geschäftskontos von: Qonto Team-Pakete, Finom Grow, Filialbanken mit Multi-User-Zugriff
- UG & GmbH: Pflicht zum Geschäftskonto, Bedarf an Unterkonten, Kreditlinien und ggf. Auslandszahlungen. Geschäftskontos von: Qonto Business-Pläne, FYRST Complete, Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank
- Geschäftskonto ohne Schufa-Abfrage: spezialisierte FinTech-Angebote, meist ohne Dispo oder Kredit – reine Prepaid- oder Debit-Lösungen. Diese eignen sich für Gründer mit negativen Schufa-Einträgen, haben aber funktionale Einschränkungen
Praxisbeispiele: Von Kontist zum passenden Anbieter wechseln
Freelancer mit wenigen Buchungen: Ein IT-Berater mit 5–10 Rechnungen pro Monat und überschaubaren Ausgaben bleibt ggf. bei Kontist Free oder wechselt zu Accountable oder Finom Free, wenn erweiterte Rechnungsfunktionen wichtiger werden als die Echtzeit-Steuerschätzung.
Wachsende Agentur (UG/GmbH) mit 10 Mitarbeitenden: Der Wechsel von Kontist zu Qonto oder Finom Grow bietet mehr Karten, Team-Features, besseres Reporting und strukturierte Freigabeprozesse – alles Funktionen, die Kontist nicht in diesem Umfang liefert.
Handwerksbetrieb mit hohem Bargeldanteil: Ein Elektriker mit regelmäßigen Bar-Einnahmen wechselt von Kontist zu einer Filialbank wie Sparkasse, Volksbank oder Commerzbank. Dort gibt es Einzahlungsautomaten, Wechselgeldservice und persönliche Beratung vor Ort.
Wechsel von Kontist zur Alternative: Ablauf & Checkliste
Ein geplanter Kontowechsel verhindert Zahlungsstörungen, Mahngebühren und Chaos in der Buchhaltung. Wer von Kontist zu einem anderen Geschäftskonto wechselt, sollte den Prozess strukturiert angehen und ausreichend Übergangszeit einplanen.
Schritt-für-Schritt-Überblick:
- Neues Konto auswählen und online eröffnen (bei FinTechs wie Qonto, Holvi oder Finom oft in wenigen Minuten per Video-Ident)
- Stammdaten beim neuen Anbieter hinterlegen (Gewerbeanmeldung, ggf. Gesellschaftsvertrag bei UG/GmbH)
- Wichtige Zahlungspartner über die neue IBAN informieren (Kunden, Lieferanten, Finanzamt, Krankenkasse)
- Daueraufträge und Lastschriften auf das neue Konto umziehen
- Altes Kontist-Konto erst nach 4–8 Wochen parallel Beobachtung schließen
Typische Unterlagen für die Eröffnung bei FinTechs:
- Personalausweis oder Reisepass
- Gewerbeanmeldung oder Freiberufler-Nachweis
- Bei UG/GmbH: Gesellschaftsvertrag, Handelsregisterauszug, Gesellschafterliste
Kontowechselservice: Einige Anbieter wie Qonto bieten in Zusammenarbeit mit Partnern wie fino.digital einen automatisierten Wechselservice an, der Lastschriften und Daueraufträge identifiziert und Zahlungspartner informiert.
Tipp: Den Wechsel idealerweise nicht kurz vor Steuerterminen (z.B. Umsatzsteuer-Voranmeldung, Einkommensteuer-Vorauszahlung) oder wichtigen Zahlungsfristen durchführen. Quartalsanfang oder ruhigere Geschäftsphasen eignen sich besser.
Häufige Fehler beim Wechsel von Kontist vermeiden
- Zu frühes Schließen des Kontist-Kontos: Erst schließen, wenn alle Lastschriften umgezogen und alle Kunden informiert sind – sonst drohen Rücklastschriften und Mahnungen
- Vergessene Zahlungspartner: Finanzamt, Krankenkasse, Berufsverbände, Versicherungen, Gewerbemiete, wiederkehrende SaaS-Abos (Adobe, Microsoft 365, Hosting-Anbieter) nicht vergessen
- Fehlende Abstimmung mit Steuerberatung: Ein Kontowechsel mitten im Geschäftsjahr sollte mit der Buchhaltung oder dem Steuerberater abgestimmt werden, um saubere Übergänge bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung zu gewährleisten
- Parallelbetrieb nutzen: Beide Konten in der Übergangszeit parallel führen und Zahlungsströme bewusst beobachten – so fallen vergessene Buchungen oder fehlgeleitete Zahlungen sofort auf
Was ist Kontist? Stärken & typische Grenzen im Alltag
Kontist ist ein 2016 in Berlin gegründetes FinTech, das sich auf digitale Geschäftskonten für Freiberufler, Solo-Selbstständige sowie GbR, UG und GmbH spezialisiert hat. Das Unternehmen positioniert sich als Banking-Lösung, die Steuern und Buchhaltung direkt ins Konto integriert.
- Kontomodelle (Stand Januar 2025): Kontist Free (0 Euro pro Monat), Kontist Start (11 Euro pro Monat), Kontist Plus (25 Euro pro Monat) – die Tarife unterscheiden sich bei inkludierten SEPA-Transaktionen, Unterkonten und Steuerfunktionen
- Besonderheiten: Automatische Berechnung von Umsatz- und Einkommensteuer in Echtzeit, automatische Rücklagenbildung auf Steuer-Unterkonten, Integration mit lexoffice, DATEV und anderen Buchhaltungstools
- Bankpartner: Solarisbank AG (BaFin-lizenzierte Vollbank), Einlagensicherung bis 100.000 Euro nach deutschem Recht
- Typische Limitierungen: keine ausgehenden Auslandsüberweisungen außerhalb SEPA, keine Bargeldeinzahlungen möglich, Fokus auf rein digitale Geschäftsmodelle, kein klassischer Kreditkartenrahmen (nur Debitkarten mit optionalem Dispo zwischen 500 Euro und 3.000 Euro)
Diese Einschränkungen sind für viele Nutzer der Hauptgrund, nach einer Kontist Alternative zu suchen – besonders wenn Bargeldbedarf, internationale Zahlungen oder umfangreichere Teamfunktionen gefragt sind.
Fazit: So findest du deine beste Kontist Alternative
Die Suche nach der passenden Kontist Alternative führt zu einer breiten Auswahl spezialisierter Finanzlösungen.
Qonto und Finom eignen sich besonders für wachsende Unternehmen mit Team-Strukturen und internationalem Bedarf. Holvi und das Lexware Geschäftskonto bieten einen All-in-one-Ansatz mit integrierter Rechnungsstellung.
Vivid und FYRST sprechen preisbewusste Nutzer an, während Filialbanken die beste Wahl für Unternehmen mit Bargeld- und Finanzierungsbedarf bleiben.
- Es gibt nicht den einen perfekten Anbeiter: Die Entscheidung hängt von deiner Rechtsform, dem monatlichen Transaktionsvolumen, dem Auslandsbedarf, der Anzahl der Nutzer und dem Wunsch nach Steuer- und Buchhaltungsintegration ab
- Testphasen nutzen: Nimm 2–3 Anbieter in die engere Auswahl und nutze kostenlose Testphasen (z. B. 30 Tage bei einigen FinTechs), um konkrete Nutzungsszenarien durchzuspielen
- Aktualität prüfen: Alle Preise und Leistungen in diesem Artikel basieren auf dem Stand Dezember 2025 – vor der Kontoeröffnung solltest du die aktuellen Konditionen im Preis-Leistungsverzeichnis direkt auf der Website des Anbieters prüfen
So triffst du eine fundierte Entscheidung für die passende Kontist Alternative – und gewinnst Zeit und Klarheit für dein Kerngeschäft.





