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30 seriöse Möglichkeiten, mit denen du 2019 passives Einkommen verdienen kannst

Passives Einkommen hört sich sehr gut an: Geld verdienen, ohne etwas dafür tun zu müssen.

Doch ist es in der Praxis wirklich so einfach?

Wir zeigen dir, was man unter passiven Einkommen versteht und welche Möglichkeiten es gibt, nicht dauerhaft aktiv für sein Einkommen arbeiten zu müssen.

Was bedeutet passives Einkommen?

Damit du das Konzept des passiven Einkommens besser verstehst, wollen wir zunächst noch einmal klären, was ein aktives Einkommen ist.

Hierbei handelt es sich (vereinfacht ausgedrückt) um die ganz normale Arbeitsweise, der die meisten Menschen nachgehen. Das heißt: Sie investieren ihre Arbeitsleistung als Angestellter oder Selbstständiger in Produkte oder Dienstleistungen und erhalten proportional zum Aufwand eine finanzielle Gegenleistung. Je mehr sie arbeiten, desto mehr Geld verdienen sie.

Passives Einkommen wird als Gegen-Entwurf zum aktiven verstanden. Das bedeutet, dass du auch dann Geld verdienst, wenn du nicht dafür arbeitest. Dein Produkt oder deine Dienstleistung arbeitet sozusagen für sich selbst und sorgt somit dafür, dass du dich anderen Aufgaben widmen kannst.

Es entsteht ein dauerhafter Geldfluss, der häufig automatisiert ist und dein Zutun nicht fortlaufend erfordert.

Damit dieser Zustand eintritt, muss dein Produkt oder deine Dienstleistung ein paar wichtige Eigenschaften mitbringen. Hierzu gehören:

  • vielfache Verkaufbarkeit
  • geringer Wartungs-/ Aktualisierungsaufwand
  • hoher Automatisierungsgrad
  • möglichst wenig Konkurrenz
  • Zeitlosigkeit des Produkts/ der Dienstleistung

Wichtig zu wissen: Ohne vorherigen Arbeitsaufwand kannst du kein passives Einkommen generieren.

Es ist schlichtweg falsch, zu glauben, dass das Geld einfach so vom Himmel fällt. Wenn du eine passive Einnahmequelle etablieren möchtest, musst du erst einmal viel Zeit und manchmal auch Geld in das entsprechende Projekt investieren.

Eine sehr gute Veranschaulichung des Themas bietet auch folgendes Video:

►PASSIVES EINKOMMEN AUFBAUEN – Meine Top 5 passiven Einkommensquellen

30 seriöse Möglichkeiten, mit denen du 2019 passives Einkommen verdienen kannst

Durch das Internet haben sich in den letzten Jahren unzählige Möglichkeiten für ein passives Einkommen etabliert.

In unserer Auflistung wirst du aber auch ein paar überraschend klassische Wege finden, um nicht mehr aktiv arbeiten zu müssen:

  1. Mieterträge: Du besitzt eine Immobilie, die du an andere Menschen vermieten kannst? Perfekt! Denn die monatlichen Mieterträge können als passives Einkommen bezeichnet werden.
  2. Online-Kurse/ Webinare: eLearning-Produkte sind nach wie vor auf dem Vormarsch. Ein Kurs, den du einmal erstellt hast und der beispielsweise in Videoform immer wieder verkauft werden kann, ist eine tolle passive Einnahmequelle.
  3. Bücher und eBooks: Wer ein Buch schreibt, muss erst einmal viel Zeit und Kreativität investieren. Doch wenn das Werk fertig ist, beschert es dir einen kontinuierlichen Geldstrom.
  4. Workbooks: Arbeitshefte, die digital und als Print-Variante verkauft werden können, gehören ebenfalls zu den eLearning-Produkten und sprechen (natürlich immer abhängig vom Thema) eine große Zielgruppe an.
  5. Aktiengeschäfte: Aktienhandel ist ein komplexes Thema, in das du dich unbedingt erst einmal einarbeiten musst. Hast du schließlich den Durchblick, ist ein passives Einkommen möglich.
  6. Crowdinvesting: Beim Crowdinvesting verdienst du an den Zinsen, die du für deine Investitionen erhältst. Noch mehr Infos zu diesem spannenden Finanz-Thema findest du detaillierten Crowdinvesting Beitrag.
  7. Affiliate/ Provisionen: Das Prinzip, das sich hinter den Affiliatelinks versteckt, ist schnell erklärt: Du empfiehlst deinen Hörern/ Lesern/ Zuschauern/ Nutzern ein Produkt oder eine Dienstleistung und erhältst im Gegenzug bei abgeschlossenem Kauf eine Provision.
  8. Nischenseiten: Wenn es ein spezielles Thema gibt, mit dem du dich besonders gut auskennst, solltest du eine Nischenseite dazu erstellen. Affiliatelinks, Werbung und bezahlte Kooperationen sorgen unter anderem für ein passives Einkommen.
  9. Bannerwerbung: Egal ob du einen eigenen Blog oder einen Youtube-Channel betreibst – Bannerwerbung ist eine sehr gute Möglichkeit, um Geld dazuzuverdienen.
  10. Stockfotos: Du bist ein leidenschaftlicher Fotograf und der Meinung, deine Bilder könnten auch anderen Menschen gefallen? Dann stelle sie doch auf Stockfoto-Plattformen ein und erhalte pro Verkauf eine Gewinnbeteiligung.
  11. T-Shirt-Business: Es gibt mittlerweile mehrere Plattformen, die dir beim Aufbau von einem T-Shirt-Business helfen. Das bedeutet: Du überlegst dir ein cooles Design und die Plattform übernimmt den Rest – von der Produktion über den Online-Shop bis zur Kaufabwicklung. Das Ganze funktioniert natürlich nicht nur mit Shirts, sondern auch mit Beuteln, Tassen, Pullovern und weiteren Produkten.

    Weitere Infos zur Idee findest du hier:

    Lohnt sich der Einstieg ins T-Shirt Business noch? (Okt. 2018) – 10 Wochen Experiment – Neustart

  12. Audiodateien: Dein Buch in der Hörbuchversion, eine geführte Meditation oder spezielle Sound-Effekte – auch mit Audiodateien kannst du ein passives Einkommen generieren.
  13. Computer Software: Deine Coding-Skills sind so gut, dass du eine eigene Software entwickeln kannst? Perfekt! Denn nach einmaligem Arbeitsaufwand lässt sich diese unendlich oft verkaufen.
  14. Wohnung untervermieten: Wenn du ein Zimmer frei hast oder für längere Zeit verreist, kannst du auch mit deiner eigenen Wohnung Geld verdienen. Aber nicht vergessen: Dieses Vorhaben musst du im Vorfeld mit deinem Vermieter besprechen.
  15. Musik: Mit deiner eigenen Musik kannst du auf unterschiedlichen Wegen ein passives Einkommen aufbauen. Entweder du gehst den kommerziellen Weg und lebst u.a. von Gema-Gebühren oder du stellst deine Werke auf speziellen Plattformen zur Verfügung, wo sie beispielsweise als Hintergrundmusik für Youtube-Videos heruntergeladen werden können.
  16. Printables: Plakate, Postkarten, Kalender – Printprodukte, die dem Käufer digital angeboten und selbst ausgedruckt werden, liegen gerade voll im Trend.
  17. Apps: Mit einer App lässt sich auch heute noch gutes Geld verdienen – wenn du den Nutzern einen echten Mehrwert bietest und vielleicht sogar eine Nische findest, die bisher nicht besetzt war.
  18. Affiliate-Shop: Hierbei programmierst du eine Website in Form eines Online-Shops. In diesem sieht der Besucher eine Auswahl an Produkten, die zu Amazon oder anderen Online-Shops verlinkt werden.
  19. Mitgliederbereich: Ein Mitgliederbereich ist eine hervorragende Möglichkeit, um mit exklusivem Content Geld zu verdienen. Das Prinzip dahinter: Auf der Hauptseite finden Besucher erste Infos und erhalten im kostenpflichtigen Mitgliederbereich weiterführende Beiträge oder Videos.
  20. WordPress Themes: WordPress wird weltweit von vielen Seitenbetreibern genutzt. Vor diesem Hintergrund ist es durchaus lukrativ, etwas Zeit in die Entwicklung von deinem eigenen Theme zu stecken. Dieses kannst du anschließend kostenpflichtig auf verschiedenen Portalen anbieten.
  21. Stockgrafiken: Grafiken sind ein Content-Element, auf das kaum noch eine Internetseite verzichten kann. Mache dir diese Entwicklung zum Vorteil, indem du Stockgrafiken erstellst und über Portale verkaufst.
  22. VG Wort: Um mit der VG Wort Geld zu verdienen, müssen deine (Online-)Texte ein paar Kriterien erfüllen. Doch keine Sorgen, diese Hürden sind nicht unüberwindbar. So kann es durchaus passieren, dass du mit dieser Methode ein paar hundert Euro pro Jahr dazu verdienst – ganz nebenbei.
  23. Auto vermieten: Dein Auto steht die meiste Zeit ungenutzt herum? Dann vermiete es doch! Privates Carsharing wird durch immer mehr Plattformen ermöglicht. Das ist nicht nur eine gute Option für passives Einkommen, sondern auch ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz.
  24. Amazon FBA: Der Service „fulfillment by amazon“ ist vor allem wegen seiner hohen Automatisierung sehr interessant. Du musst lediglich deine Waren ins Lager von Amazon schicken, den Rest übernimmt der E-Commerce-Gigant – natürlich gegen eine kleine Gebühr.

    Mehr Infos zum Thema bietet folgendes Video:

    Amazon FBA Schritt für Schritt Anleitung Deutsch 2018

  25. Spendenbutton: Wenn du deinen Besuchern Monat für Monat hochwertigen Content lieferst, dann ist es durchaus legitim, einen Spendenbutton an prominenter Stelle auf deiner Seite zu platzieren. Mithilfe von Diensten wie Steady oder Paypal kannst du dann problemlos Geld sammeln – auch das ist eine Form des passiven Einkommens.
  26. Reiseführer: Individualismus ist der große Trend in der Reisebranche – und gleichzeitig auch deine Chance, in diesem Bereich Geld zu verdienen. Wenn du ein paar richtig gute Insidertipps für eine Stadt, eine Region oder ein Land kennst, dann verpacke diese doch in einem coolen und alternativen Reiseführer.
  27. Musik: Eigene komponierte Lieder können von anderen Künstlern oder Veranstaltern genutzt werden. Diese Nutzung kannst du dir von der GEMA vergüten lassen.
  28. private Kredite: Es gibt diverse Plattformen im Internet, auf denen Privatpersonen von anderen Privatpersonen Kredite bekommen können. Für dich als Geldgeber halten diese Geschäfte attraktive Zinsen bereit.
  29. Studienarbeiten: Auch wenn dein Studium schon ein paar Monde zurück liegt, lohnt es sich, die alten Haus- und Abschlussarbeiten wieder herauszukramen. Denn auf den passenden Plattformen kannst du diese in bares Geld verwandeln. Für jeden Download gibt es eine kleine Beteiligung.
  30. Ausrüstung vermieten: Du besitzt ziemlich viel Kamera-Equipment? Hast einen ganzen Keller voll Party-Deko? Weißt gar nicht wohin mit all deinen technischen Gadgets? Dann vermiete diese Gegenstände und generiere somit ein passives Einkommen!
  31. Bonus Tipp: Sei kreativ! Schau dich in deinem näheren Umfeld um, wo und wie du passiv Geld verdienen kannst oder frage Freunde und Bekannte, ob diese Tipps für dich haben.

Das sind die besten Bücher für passives Einkommen

Letzte Aktualisierung am 18.04.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Wie wird passives Einkommen versteuert?

Wenn du es geschafft hast, eine Quelle für passives Einkommen zu etablieren, darfst du dich sicher schon bald über die ersten Eingänge auf deinem Geschäftskonto freuen.

Doch wie müssen diese eigentlich versteuert werden?

Einnahmen aus passiven Einnahmequellen werden genauso behandelt wie alle anderen Einnahmen auch – nämlich als Gewinne. Das bedeutet:

Es gibt jedoch noch etwas, was du steuerrechtlich beachten musst: Wenn du als Freiberufler ein passives Einkommen aus einer oder mehreren Quellen generierst, kann es unter Umständen passieren, dass du deinen Status damit gefährdest.

Sprich den konkreten Fall am besten mit deinem Steuerberater ab und melde zur Not sicherheitshalber ein separates Gewerbe an.

Bonus Video: So sieht Gary Vaynerchuk das Thema

The ONLY "Passive Income" Video You Need To Watch – Gary Vaynerchuk | Motivational Rant

Zusammenfassung

Es ist eine tolle Vorstellung, nicht mehr arbeiten zu müssen und trotzdem Geld zu verdienen – doch es ist leider eben nur eine Vorstellung und nicht die Realität.

Wenn du dich für passives Einkommen interessierst, dann sollte dir von Anfang an klar sein: Ganz ohne Eigenleistung wird es nicht funktionieren.

Die Möglichkeiten, die wir dir in diesem Beitrag vorgestellt haben, eignen sich zwar, um eine seriöse Einnahmequelle aufzubauen, aber „passiv“ bedeutet in allen Fällen, dass du zu Beginn trotzdem tätig werden musst.

Vergleiche es mit der Gartenarbeit: Hier musst du auch erst einmal umgraben, Unkraut jäten, säen und oft gießen, bevor du die Früchte deiner Arbeit ernten kannst.

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