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Startup Terraloupe: Automatische Luftbildanalysen aus der Cloud

Drüber fliegen, ablichten, Daten hochladen und rechnen lassen: Terraloupe analysiert Luftbilder und Laserscans automatisiert mittels künstlicher Intelligenz. Ohne Rechenpower aus der Cloud wäre das nicht möglich.

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Wenn Autohersteller neue Modelle auf den Markt bringen wollen, wird es teuer. Denn lange bevor ein Fahrzeug in Serie geht, rasen millionenteure Prototypen gegen Betonwände. Der Grund: Der Gesetzgeber verlangt für die Zulassung eine Vielzahl von Crashtests.

Dank High Performance Computing (HPC) sparen die Autobauer heute Geld. Höchstleistungsrechner simulieren die Karambolagen und liefern Auswertungen, die in die Fahrzeugentwicklung einfließen. So verringern die Unternehmen die Zahl der Prototypen, die sie vor die Wand fahren müssen.

Für derartige, aufwendige Berechnungen betreiben einige Konzerne bis heute eigene Rechenzentren. Mit Cloud Computing kommt HPC jetzt auch in die Reichweite von Startups. TerraLoupe zum Beispiel haben einen intelligenten Algorithmus entwickelt, der Luftbilder mittels künstlicher Intelligenz automatisch analysiert.

„Unser Algorithmus basiert auf neuronalen Netzen und funktioniert demnach ähnlich wie ein Gehirn“, sagt Christian Schaub, einer der Gründer und Chief Operating Officer (COO) des Münchner Startups. „Er lernt aus Erfahrung. Und wir haben ihn trainiert, Objekte anhand von Luftaufnahmen zu erkennen.“

Rechenpower aus der Cloud als Business Enabler

Für die komplexen Berechnungen greift das Startup ganz nach Bedarf auf IT-Ressourcen aus der Cloud zurück. Zahlen müssen die Münchener nur für die „verbrauchten“ Rechenkapazitäten.

„Ohne diese Flexibilität könnten wir unser Geschäftsmodell gar nicht finanzieren, denn eigene IT-Ressourcen in einem solchen Umfang wären für ein Startup viel zu teuer“, sagt Schaub. „Cloud Computing macht künstliche Intelligenz, wie wir sie anbieten, damit überhaupt erst möglich.“

TerraLoupe Gründer

Die drei TerraLoupe-Gründer Christian Schaub, Manuela Rasthofer und Sebastian Gerke
(von links nach rechts. Bild: Terraloupe)

TerraLoupe wurde 2015 gegründet, und obwohl das junge Unternehmen erst kurze Zeit am Markt ist, zählen bereits mehrere DAX-Unternehmen zu den Kunden.

Von Automobilherstellern, die damit detailliertes Kartenmaterial für autonomes Fahren erstellen, über Stromnetzbetreiber, die ihre Trassen mit Drohnen- oder Hubschrauber-Aufnahmen auf Schäden überprüfen, bis hin zu Versicherungen, die auf Basis der gewonnenen Informationen Risiko-Bewertungen für Gebäude vornehmen.

Cloud-Partnerschaft mit der Telekom

Und woher kommen die Cloud-Kapazitäten? Dafür nutzt TerraLoupe die Public Cloud-Angebote der Telekom und profitiert vom Startup-Programm TechBoost.

Damit stehen dem Startup jetzt 100.000 Euro Guthaben für Rechenkapazitäten aus der Open Telekom Cloud zur Verfügung. Für den Wechsel vom bisherigen Cloud-Anbieter sei das Startguthaben nicht das einzige Argument gewesen, sagt Schaub. „Die Open Telekom Cloud ist eines der sichersten Cloud-Angebote am Markt. Und wir greifen nicht nur auf die reine Rechenpower zu, sondern bekommen zusätzlich Support von Experten der Telekom.“

TechBoost ist für digitale Startups also nicht nur ein reines Finanzierungsprogramm von Rechenleistungen. Auch im Marketing und Vertrieb unterstützt die Telekom die Gründer: „TerraLoupe bietet Lösungen für eine ganze Reihe von mittelständischen Unternehmen“, sagt Miriam Mertens, Startup-Expertin der Telekom.

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Miriam Mertens, Startup Expertin der Telekom: „Terraloupe wird sich auch bei Mittelständlern schnell etablieren.“ (Bild: Telekom)

„Aktuell sind die Münchener bei Großkonzernen bereits sehr erfolgreich. Doch die Lösung ist auch für viele Mittelständler interessant. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass sich TerraLoupe auch in diesem Marktsegment schnell etablieren wird.“

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