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Das solltest du beachten, wenn du Jugendtrainer werden möchtest

Jugendtrainer leiten Übungsgruppen an und vermitteln dabei Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und fachliches Know-How. Dabei erwerben die Trainer auch wertvolle Fähigkeiten, die sich im Gründerleben auszahlen.

Wir zeigen dir, wie du selbst die Trainerlizenz erwerben kannst.

Was macht ein Jugendtrainer?

Ein Jugendtrainer ist der Trainingsleiter für eine Sportgruppe, die aus Kindern oder Jugendlichen besteht.

Als Trainer vermittelst du sportliche Fertigkeiten, unterrichtest das der Sportart entsprechende Regelwerk und formst die einzelnen Spieler zu einem eingespielten Team.

Im Allgemeinen besitzt der Jugendtrainer primär einen Erziehungsauftrag.

Seine Aufgabe ist es, seinen Spielern Sozialkompetenzen zu vermitteln. Der Jugendtrainer muss seine Mannschaft begeistern und motivieren können. Darüber hinaus ist es Aufgabe des Jugendtrainers, einen Trainingsplan zu erstellen, der die Leistungen des Teams langfristig steigert und dabei alle Spieler auf ihrem derzeitigen Leistungsstand abholt.

Gleichzeitig organisiert der Jugendtrainer alles rund um den Spielbetrieb. Spielpläne, Anmeldungen zu Turnieren, Trainingszeiten und die Trikots fallen unter anderem in seine Verantwortung.

Wie wird man Jugendtrainer?

Der Weg zum Trainerposten hängt ganz von der Sportart und von der Leistungsklasse ab, in der die Mannschaft spielt, die trainiert werden soll. Die Kindermannschaften kleiner Ortsvereine werden oft von Freiwilligen ohne weitere Qualifikation trainiert. Je größer der Verein ist und je leistungsorientierter der Spielbetrieb ist, desto wichtiger ist es, dass der Jugendtrainer über eine entsprechende Trainerlizenz verfügt.

Die Trainerlizenz wird durch eine Ausbildung erworben, die mehrere Wochen beziehungsweise Wochenenden andauert.

Im Breitensport beginnst du üblicherweise mit der C-Lizenz. Diese kannst du für zwei Richtungen erwerben:

  • die C-Lizenz Breitensport
  • die C-Lizenz Leistungssport
  • Es ist durchaus sinnvoll, die C-Lizenz sowohl für den Breitensport als auch für den Leistungssport zu erwerben. Damit hast du die Voraussetzung, dich zu entscheiden, ob du als Jugendtrainer professionell aufsteigen willst oder ob du dir lediglich über die Übungsleiterpauschale etwas Geld dazu verdienen möchtest.

    Die C-Lizenz ist in jedem Fall die Grundlage dafür, als Jugendtrainer tätig zu werden. Alle anderen Lizenzen bauen auf der C-Lizenz auf und können erst erworben werden, wenn du die C-Lizenz vorweisen kannst.

    Eine Ausnahme bildet in einigen Fällen die Ausbildung zum Fitnesstrainer. Manche Ausbildungsstätten ermöglichen es Anwärtern, direkt die B-Lizenz zu erwerben. Dies solltest du bei entsprechendem Interesse am Ausbildungsinstitut deiner Wahl nachfragen.

    Bist du schon Mitglied in einem Verein, kannst du die Vereinsleitung ansprechen und dich als Jugendtrainer zur Verfügung stellen.

    Stellst du dich als Trainer zur Verfügung, besitzt aber noch keine Übungsleiterlizenz, kannst du den Verein bitten, deine Ausbildung zu finanzieren.

    In einigen Fällen schreiben Vereine die Trainerposition auch als Job aus. Bei diesen Vereinen kannst du dich auf die Ausschreibung bewerben, wenn du über die entsprechende Trainerlizenz verfügst.

    Welche Trainerlizenzen für Jugendtrainer gibt es?

    Das wichtigste Lizenzsystem für Trainerlizenzen ist das System, das der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entwickelt hat. Dieses Lizenzsystem wird von allen Breitensportarten in Deutschland genutzt, beispielsweise im Handball, Basketball, Volleyball oder Tischtennis.

    Allerdings gibt es eine Ausnahme: Im Fußball gilt die angepasste Ordnung für Trainerlizenzen des Deutschen Fußballbundes (DFB). Darauf wird im Folgenden näher eingegangen.

    Die Trainerlizenzen des DOSB bestehen aus vier verschiedenen Stufen:

    • C-Lizenz
    • B-Lizenz
    • A-Lizenz
    • Diplom-Trainerlizenz

    Die C-Lizenz für Trainer ist die niedrigste Lizenz und damit die Befähigungsklasse, mit der Jugendtrainer, die einen Trainerschein erwerben, beginnen. Die nachfolgenden Trainerlizenzen bauen auf den grundlegenden Lizenzen auf. Das bedeutet, dass Trainer, welche die B-Lizenz erwerben wollen, zunächst die C-Lizenz nachweisen müssen. Die A-Lizenz erhalten Trainer entsprechend nur bei Vorliegen der B-Lizenz.

    Für das Erwerben jeder Trainerlizenz müssen Jugendtrainer entsprechende Seminare besuchen und eine bestimmte Anzahl an Lerneinheiten nachweisen können. Die Lizenzen für die jeweiligen Sportarten vergeben die Fachverbände.

    Das System des Deutschen Olympischen Sportbundes sieht außerdem vor, dass sich die Trainerlizenzen in zwei Ebenen unterteilen: Lizenzen für den Breitensport und Trainerscheine für den Leistungssport. Die Lizenzbezeichnung ist hierbei immer die gleiche, es wird gegebenenfalls lediglich der Zusatz „Leistungssport“ hinzugefügt.

    Die Trainerscheine sind immer nur für einen gewissen Zeitraum gültig und müssen bei Bedarf verlängert werden. Für die Verlängerung der Trainerlizenz musst du als Jugendtrainer eine entsprechende Stundenzahl im Bereich der Weiterbildung vorweisen.

    Das dient der Sicherstellung dessen, dass die Trainingsmethoden in verschiedenen Sportvereinen stets auf dem aktuellen Stand der Ausbildungsinhalte bleiben.

    Die C-Lizenz ist mit vier Jahren am längsten gültig. Die B-Lizenz muss alle drei Jahre verlängert werden und für die A-Lizenz sind schließlich alle zwei Jahre Fortbildungen notwendig.

    Trainerlizenzen im Fußball

    Die Ausnahme im Lizenzsystem für Jugendtrainer in Deutschland bildet der Fußball. Hier gelten die angepassten Regelungen für Trainerscheine, welche vom DFB festgelegt wurden.

    Genau wie im System des DOSB unterscheidet der DFB bei seinen Trainerlizenzen in Breitensport und Leistungssport. Die Inhalte für die unterschiedlichen Lizenzen werden von Fußballbund vorgegeben. Genauso legt der DFB fest, welche Mannschaften bzw. Leistungsklassen mit den unterschiedlichen Trainerlizenzen angeleitet werden dürfen.

    Der DFB sieht folgende Trainingslizenzen vor:

    • Teamleiter – Lizenzvorstufe
    • C-Lizenz
    • B-Lizenz
    • DFB Elite-Jugend-Lizenz
    • A-Lizenz
    • Fußball-Lehrer

    Jede dieser Trainerlizenzen ist drei Jahre gültig und kann nur durch Weiterbildungen verlängert werden.

    Die Lizenzvorstufe des Teamleiters ist für Jugendliche unter 16 Jahren und für Eltern gedacht, die keine Trainerlizenz erwerben wollen.

    Mit der Lizenzvorstufe können Trainingspläne erstellt und Übungen angeleitet werden. Allerdings ist die Lizenzvorstufe auch auf niedrige Spielklassen im Breitensport beschränkt.

    Welche Anforderungen muss ein Jugendtrainer erfüllen?

    Sowohl nach den Statuten des DOSB als auch beim DFB muss jemand, der die C-Lizenz erwerben möchte, mindestens 16 Jahre sein. Zusätzlich wird ein Erste-Hilfe-Kurs verlangt, der mindestens acht Unterrichtseinheiten umfasst.

    Darüber hinaus verlangt eine Trainerlizenz für einen Jugendtrainer kaum fachliche Anforderungen. Diese werden in den einzelnen Lizenzseminaren der jeweiligen Fachverbände vermittelt. Wichtiger sind die sozialen Kompetenzen des Jugendtrainers.

    Ein Jugendtrainer sollte zunächst über eine gute Menschenkenntnis verfügen. Ein Team besteht meist aus einer Vielzahl unterschiedlicher Persönlichkeiten. Diese zu einer funktionierenden Einheit zusammen zu bringen erfordert ein gutes Gespür für die Stärken und Schwächen einzelner sowie für deren Eigenheiten.

    Außerdem ist Begeisterungsfähigkeit eine unabdingbare Eigenschaft eines Jugendtrainers. Egal ob bei Regen, Schnee und Kälte oder in einer von Niederlagen geprägten Saison: Der Trainer muss die Fähigkeit besitzen, seine Mannschaft jederzeit zu neuen Leistungen zu motivieren. Besonders in schwierigen Phasen muss der Trainer seinem Team die Begeisterung vermittelt, die es benötigt, um nicht aufzugeben.

    Eine hohe Kommunikationskompetenz ist das A und O für einen Jugendtrainer. Er muss seinem Team zu jeder Zeit genau vermitteln können, was er erwartet. Auch Kritik und Feedback müssen auf eine Art und Weise geäußert werden, die einzelne bestärkt und motiviert. Besonders im Jugendsport kann solch ein Feedbackprozess sehr heikel sein. Wird Kritik sehr impulsiv oder wertend geäußert, kann es passieren, dass das Teammitglied die Mannschaft verlässt und nie wieder einen Ball in die Hand nimmt.

    Gerade im Jugendsport kommt es deshalb auf ein hohes Feingefühl und ein psychologisches Grundverständnis an. Jugendtrainer müssen in der Lage sein, Konflikte im Team bereits beizulegen, bevor sie eskaliert sind. Ebenso ist dieses Feingefühl im Umgang mit den Eltern der Teammitglieder erforderlich, um das Team langfristig zusammenhalten zu können.

    Häufig gestellte Fragen

    Vor der Ausbildung zum Jugendtrainer treten regelmäßig die gleichen Fragen auf.

    Wir haben diese nachfolgend aufgeführt und beantwortet.

    Kann ich auch ohne Trainerschein Jugendtrainer werden?

    In kleinen Dorfvereinen ist es durchaus möglich, Kindermannschaften zu trainieren, ohne einen Trainerschein zu besitzen.

    Der DOSB ermöglicht es im Rahmen des Lizenzsystems auch, eine sogenannte Lizenzvorstufe zu erwerben. Mit dieser Vorstufe erwerben Jugendtrainer ohne Ausbildung und Eltern die Fähigkeit, Trainingspläne zu erstellen und Übungen anzuleiten, ohne eine Trainerlizenz erwerben zu müssen.

    Willst du allerdings auch Mannschaften in höheren Leistungsklassen trainieren, wirst du eine Trainerlizenz benötigen.

    Was verdienen Jugendtrainer?

    Im Breitensport beläuft sich der Verdienst von Jugendtrainern meist auf eine Aufwandsentschädigung.

    Diese Aufwandsentschädigung liegt bei mittelgroßen Vereinen durchschnittlich zwischen 50 Euro und 300 Euro. Kleinere Vereine zahlen diese Beträge jährlich, bei mittelgroßen Vereinen wirst du sogar monatlich entschädigt.

    Im Leistungssport hingegen werden Jugendtrainer ordentlich vergütet, abhängig von der Leistungsklasse, in welcher die trainierte Mannschaft spielt.

    Jugendtrainer in der Bundesliga verdienen im Durchschnitt etwa 3.000 Euro brutto im Monat.

    Im Fußball haben Jugendtrainer generell eine gute Chance auf ein steigendes Auskommen, selbst, wenn sie keine Bundesliga-Mannschaften trainieren. Mit steigender Zahl an durchgeführten Trainingscamps kann auch die Vergütung für den Jugendtrainer steigen. Darüber hinaus werden Unterkunft, Verpflegung und die Anreisekosten häufig übernommen.

    Für Jugendtrainer, Übungsleiter und andere trainierende Personen gibt es die sogenannte Übungsleiterpauschale. Diese ermöglicht einen steuerfreien Zuverdienst von bis zu 2.400 Euro.

    Was kostet ein Übungsleiterschein?

    Die Kosten für die unterschiedlichen Übungsleiterscheine variieren je nach ausbildendem Sportbund.

    Für die Übungsleiter-C-Lizenz liegt der Preis für das Basismodul und das Aufbaumodul inklusive Prüfung Lehrmaterialien ungefähr bei 300 bis 400 Euro.

    Bist du nicht Mitglied im Sportbund oder bist du zwar Mitglied eines Sportbundes, belegst den Lehrgang aber in einem anderen Verbund als deinem eigenen, erhöhen sich die Kosten zusätzlich.

    Deshalb ist es grundsätzlich sinnvoll, zunächst Mitglied in einem Verein zu werden, der einem Sportbund angehört, bevor du die Übungsleiterlizenzen erwirbst. Sprich außerdem mit deinem Verein, ob er bereit ist, die Lizenzkosten zu übernehmen.

    Gibt es für die Trainerlizenz Unterschiede zwischen den Bundesländern?

    Grundsätzlich gilt, dass Jugendtrainer mit einer gültigen Trainerlizenz im ganzen Bundesgebiet tätig werden können.

    Für die niedrigeren Trainerlizenzen sind die einzelnen Fachverbände in den verschiedenen Bundesländern zuständig. Hier können die Lehrinhalte minimal voneinander abweichen.

    Ab der A-Lizenz werden die Inhalte und die Ausbildung vom jeweiligen Bundesverband, beispielsweise für Handball, Volleyball oder Basketball, ausgestaltet. Für alle Trainerscheine ab der A-Lizenz sind die Ausbildungsinhalte bundesweit einheitlich.

    Unterschiede für die Trainingslizenzen bestehen hauptsächlich darin, dass die einzelnen Fachverbände der verschiedenen Sportarten ihre Inhalte selbst gestalten und die Ausbildungen deshalb voneinander abweichen können.

    So hat jemand mit einer Ausbildung zum Volleyballtrainer mit C-Lizenz wohl möglich etwas andere Lerneinheiten absolviert als ein Basketballtrainer mit C-Lizenz.

    Kann man die Trainerlizenz auch in der Schweiz oder Österreich nutzen?

    Bei Umzügen im deutschsprachigen Raum stellt sich die Frage, ob die in Deutschland erworbene Jugendtrainerlizenz auch in Österreich oder der Schweiz gültig wäre.

    Grundsätzlich gilt: Jeder Staat hat sein eigenes Lizenzsystem. Innerhalb der unterschiedlichen Sportarten ist es allerdings möglich, seine Trainerlizenz für den neuen Sportbund anerkennen zu lassen. Auskunft erteilen hierzu die jeweiligen, nationalen Sportbünde.

    In Österreich und in der Schweiz gibt es unterschiedliche Lizenzsysteme.

    Trainerausbildung in der Schweiz

    In der Schweiz gibt es eine grundlegende Ausbildungsstufe für Jugendtrainer, auf der alle Sparten aufbauen: den Jugend-und-Sport-Leiter, kurz J+S-Leiter.

    Der J+S-Leiter gilt als Grundstufe und ist die Voraussetzung, um sich als Jugendtrainer für eine Sportart zu spezialisieren. Über zwei Weiterbildungsstufen kannst du dich anschließend zum J+S-Experten für deine favorisierte Sportart ausbilden lassen und hast damit die höchste Expertise als Jugendtrainer in diesem Bereich.

    Folgende Voraussetzungen gelten, um eine Ausbildung zum J+S-Leiter zu absolvieren:

  • Du bist mindestens 18 Jahre alt.
  • Dein Hauptwohnsitz befindet sich in der Schweiz oder in Liechtenstein.
  • Du hast erste Erfahrungen in der gewählten Sportart.
  • Du verpflichtest dich, regelmäßig als J+S-Leiter tätig zu werden.
  • Du wurdest durch einen Verein oder eine Schule empfohlen.
  • Seit einigen Jahren etablieren verschiedene Sportbünde, beispielsweise im Handball, eigene Lizenzsysteme für die Trainerausbildung in der Schweiz. Diese orientieren sich aber insgesamt an der Ausbildung zum J+S-Leiter.

    Trainerschein in Österreich

    In Österreich besteht das Trainerlizenzsystem im Grunde aus drei Stufen:

  • Trainee: Ab 13 Jahren hast du die Möglichkeit, in einer Kurzausbildung grundlegende Kenntnisse für die Übungsleiterausbildung zu sammeln.
  • Übungsleiter: Die reguläre, erste Ausbildungsstufe für eine Trainertätigkeit in Österreich ist die Ausbildung zum Übungsleiter. Diese kannst du ab 16 Jahren anstreben.
  • Instruktor: Hast du die Ausbildung zum Übungsleiter absolviert, kannst du dich zum Instruktor für eine bestimmte Sportart oder einen speziellen Bereich fortbilden lassen.
  • Für Übungsleiter und Instruktoren besteht außerdem die Möglichkeit, sich mit einer Fortbildung zum Basic Coach auf bestimmte Bereiche oder Sparten zu spezialisieren.

    Genauso wie in Deutschland funktioniert das Lizenzsystem in Österreich und der Schweiz also auch hierarchisch. Es ist allerdings etwas übersichtlicher und spezifischer auf die jeweiligen Sportarten angepasst.

    Was ist der Unterschied zwischen der Übungsleiterpauschale und der Ehrenamtspauschale?

    Die Übungsleiterpauschale ist als steuerliche Vergünstigung für die Personen vorgesehen, die ehrenamtlich oder nebenberuflich im pädagogischen Bereich tätig sind. Dazu gehören vor allem Personen, die:

  • Trainertätigkeiten ausüben
  • als Ausbilder tätig sind
  • Erzieher oder Betreuer sind
  • künstlerisch tätig werden
  • beeinträchtigte, alte oder kranke Menschen pflegen.
  • Um die Übungsleiterpauschale in Anspruch nehmen zu können, muss deine Tätigkeit also explizit einem pädagogischen Zweck dienen. Darüber hinaus musst du für eine Institution tätig werden, die öffentlich oder öffentlich-rechtlich ist. Dazu gehören auch gemeinnützige Vereine oder Kirchen. Die Einrichtung muss zum Zweck haben, gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Angelegenheiten zu fördern.

    Darüber hinaus darf deine Tätigkeit für diese Institution nur nebenberuflich erfolgen. Als nebenberuflich gilt eine Tätigkeit, wenn sie nicht mehr als 30 Prozent der Zeit einer Vollzeittätigkeit in Anspruch nimmt.

    Unter diesen Voraussetzungen kannst du eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 2.400 Euro pro Jahr und pro Person steuer- und abgabenfrei in Anspruch nehmen.

    Die Ehrenamtspauschale hingegen ist nur über einen Betrag von 720,00 Euro pro Jahr und pro Person steuer- und abgabenfrei.

    Diese Form der Aufwandsentschädigung wird durch gemeinnützige Vereine, Kirchen oder öffentliche Einrichtungen ausgezahlt, wenn die Tätigkeit gemeinnützige, kirchliche oder mildtätige Zwecke fördert und nebenberuflich ausgeübt wird.

    Welcher Art die Tätigkeit ist, ist bei der Ehrenamtspauschale unerheblich.

    Wichtig ist, dass sich die Ehrenamts- und die Übungsleiterpauschale für dieselbe Tätigkeit nicht kombinieren lassen. Übst du jedoch im selben Verein zwei völlig unterschiedliche Tätigkeiten aus und erhältst für beide eine Aufwandsentschädigung, kannst du die Pauschalen miteinander verbinden.

    Zusammenfassung

    Wer Jugendtrainer werden will, sollte sich um die entsprechende Trainerlizenz bemühen.

    Die C-Lizenz ist die erste Lizenz, die Jugendtrainer erwerben können, und Grundlage für die weitere Ausbildung. Jugendtrainer sind sowohl fachliche Spezialisten als auch Personen mit einem Erziehungsauftrag für ihr Team.

    Von Eigenschaften wie Motivationsfähigkeit, Menschenkenntnis und Personalführung können Jugendtrainer auch im Beruf und bei der Gründung eines Unternehmens profitieren oder nebenbei etwas Geld verdienen.

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