Verlag gründen am Beispiel des Hampp Verlags

Verlage sind groß und sperrig? Möglich aber es gibt spannende Gründe, warum es sinnvoll sein kann einen Verlag zu gründen.

Wir möchten uns zukünftig intensiv mit der Thematik auseinandersetzen, wie du dich als Verleger selbständig machet. Starten werden wir allerdings ungewöhnlich. Mit der Geschichte eines Fachverlags, der typisch für sehr viele BWL-Studenten ist.

Zum Hampp Verlag gehörten eine Vielzahl an Fachzeitschriften, diese gehören allerdings mittlerweile zu unterschiedlichen Verlagen. Anhand dieser Hintergründe können wir viel über die Verlagsbranche erfahren.

In unserer zweiten Aktualisierungen haben wir die Perspektive einer Gründung eingenommen und Fakten für dich zusammengetragen.

Inhaltsübersicht

Gründungsblick Verlag gründen

Du erfährst Details zur Verlagswelt in Deutschland erfährst ab wann du selbst einen Verlag gründen sollst und kannst.

Bevor wir tief einsteigen, solltest du dir das Business Model Canvas näher betrachen. Auf diesem Modell bauen unsere weiteren Ideen und Vorstellungen auf.

Wie gründe ich einen eigenen Verlag?

Printmedien werden von Zeit zu Zeit für tot erklärt, E-Books kann jeder Autor eigenständig herausbringen und die Konkurrenz ist riesig. Warum entscheiden sich dennoch einige Unternehmer dazu, einen eigenen Verlag zu gründen, der mit den großen niemals mithalten können wird? Eine sehr große Portion Leidenschaft gepaart mit Durchhaltevermögen und eine Prise Idealismus sind hier gefragt. Außerdem helfen dir folgende Tipps und das Grundlagenwissen zur Buchbranche, deine ersten Schritte Richtung eigener Verlag zu gehen.

Strategie und Konzept

Kleine Verlage können und sollten auf jeden Fall durch eine hohe Qualität und die Spezialisierung auf eine Nische bestechen.

Die Entscheidung, einen Verlag zu gründen, wird meist nicht im Hinblick auf den kommerziellen Erfolg, sondern aus der Leidenschaft und einem hohen Qualitäts- und Vielfaltsanspruch heraus getroffen. Die inhaltliche Ausrichtung eines Verlages bestimmt, welche Werke in das Programm aufgenommen werden. Kleine Verlage konzentrieren sich z.B. auf

  • Essayistik und Gegenwartsliteratur (Klever Verlag, Wien),
  • den Kulturdialog (Edition Hamouda, Leipzig),
  • junge Autoren (acabus Verlag, Hamburg),
  • Indianistik (Traumfänger Verlag, Hohenthann-Schönau) oder
    Feriengeschichten für Kinder (Biber & Butzemann, Schöneiche bei Berlin).

Ist die Nische gefunden, beantwortet sich damit meist schon die Frage nach der Zielgruppe. Zum anderen bestimmt die Zielgruppe wiederum, ob der Fokus auf dem klassischen Druckerzeugnis oder auf digitalen Produkten wie E-Books oder Hörbüchern liegen soll. Die konkrete Ausrichtung des Verlags, die Zielgruppe und die Art der Erzeugnisse sollten daher bereits in den ersten Schritten festgelegt und mit den voraussichtlichen Kosten im Businessplan verankert werden.

Verlagsarten

Je nach gewünschter Ausrichtung des Verlags kannst du über den Tellerrand hinausschauen und die Gründung

  • eines Hörbuchverlages,
  • eines digitalen Verlages oder
  • eines Self-Publishing-Verlages

in Betracht ziehen.

Hörbuchverlage spezialisieren sich auf Hörbücher (Lesungen von Büchern) und Hörspiele (Inszenierungen von Geschichten mit verteilten Sprecherrollen, Geräuschen und Musik). Vor der Gründung eines Hörbuchverlages solltest du dich mit dessen Besonderheiten, Gesetzen und speziell erforderlichen Ausgaben genauestens auseinandersetzen.

Digitalverlage bringen Bücher in ausschließlich digitaler Form als E-Books heraus. Der Verlag dp (digital publishers) beispielsweise bezeichnet sich deshalb auch als „E-Book-Only-Verlag“. Es gibt eine Vielzahl an Digitalverlagen, die ein streng kuriertes Programm bieten (z.B. dotbooks), aber auch viele E-Book-Verlage, die als Anlaufstelle für Selfpublisher gelten.

Selfpublishing ist kein Hobby!

Bei diesen digitalen Self-Publishing-Verlagen kann jeder mit Hilfe der Verlags-Ressourcen das eigene Buch veröffentlichen. Daher werden Digitalverlage heutzutage noch oft mit Self-Publishing und dem Hobby-Autor-Sein gleichgesetzt oder verwechselt.

Einen etwas unbekannteren Ausreißer bildet der Musikverlag. Musikverlage sind für den Erwerb und die Auswertung von Rechten an musikalischen Werken zuständig. In Deutschland wird manchmal zwischen U-Musikverlagen und E-Musikverlagen unterschieden. Unterhaltungs-Musikverlage konzentrieren sich auf die Lizenzierung und alles, das damit zusammenhängt. Dagegen sind E-Musikverlage für die Herstellung von Musikwerken in Form von Notendruckerzeugnissen zuständig.

Rechtsformen

Bei der Festlegung der geeigneten Rechtsform verhält es sich mit den Vor- und Nachteilen in der Verlagsgründung ähnlich wie bei jeder anderen Gründung.

Wenn du lediglich deine eigenen Bücher verlegen möchtest, ist wahrscheinlich das Einzelunternehmen die Rechtsform deiner Wahl. Es ist kein Mindestkapital notwendig, jedoch haftest du mit deinem Geschäfts- und Privatvermögen. Außerdem muss als erster Schritt die Gewerbeanmeldung beim zuständigen Gewerbeamt erfolgen, wodurch du automatisch Mitglied in der Industrie- und Handelskammer wirst und gegen Zahlung des jährlichen Beitrages Beratungsangebote und weiteres nutzen kannst. Innerhalb der nächsten sieben Tage muss die Anmeldung bei der zuständigen Berufsgenossenschaft erfolgen.

Ein Einzelunternehmen kann keine weiteren Teilhaber aufnehmen (wie bspw. eine GmbH), hat eine eher geringe Kreditwürdigkeit, punktet jedoch mit vielen Freiheiten und einer unkomplizierten Gründung.

Eine weitere oft gewählte Rechtsform von Verlagsgründern ist die GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts). Als GbR kannst du auch Bücher anderer Autoren verlegen und somit dein eigenes Verlagsprogramm gestalten. Der größte Unterschied zum Einzelunternehmen besteht darin, dass mindestens zwei Personen zur Gründung erforderlich sind. Die GbR muss beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet werden und jeder Gesellschafter muss einen Gewerbeschein beantragen. Der Name des Unternehmens muss mindestens die Nachnamen der Gesellschafter beinhalten und diese sollten einen GbR-Gesellschaftsvertrag abschließen, der jedoch formlos sein kann. Bei dieser Rechtsform haften ebenfalls alle Gesellschafter gesamtschuldnerisch mit ihrem Privatvermögen, weshalb der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung von Vorteil ist.

Soll der eigene Verlag als GmbH gegründet werden, beträgt das minimale Stammkapital 25.000 Euro, es sind meist zwei Gesellschafter beteiligt (außer die Gründung erfolgt als Ein-Personen-GmbH) und du musst einen Unternehmensgegenstand klar formulieren. Die Gesellschafter haften bis zur Höhe des Stammkapitals. Die GmbH wird per Musterprotokoll oder Gesellschaftsvertrag gegründet und ins Handelsregister eingetragen. Jede Änderung am Vertrag bedarf einer notariellen Beglaubigung und ist daher stets mit Kosten verbunden. Außerdem gilt es bei der GmbH noch viele weitere Besonderheiten zu beachten.

Vor der Gründung eines Verlags als GmbH solltest du dich unbedingt mit dem GmbH-Gesetz, der Abgabenordnung und dem Handels- und Steuerrecht auseinandersetzen.

Als Alternative zur GmbH käme vielleicht noch eine UG (haftungsbeschränkt) infrage, da das Stammkapital hier geringer ausfallen darf.

Kosten und Fördermöglichkeiten

Als absolutes Minimum musst du bei der Verlagsgründung mit Kosten im mittleren dreistelligen Bereich rechnen.

  • Willst du direkt von Beginn an ein Büro mieten, Geräte anschaffen und/ oder eine Rechtsform mit einem Mindestkapital zur Gründung nutzen, werden die Gründungskosten enorm steigen. Die Gründung einer GmbH ist bspw. mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden. Allein die Notarkosten während der Gründung liegen zwischen 350 und 800 Euro (Quelle: IHK Berlin). Die Gründung eines Hörbuchverlages wiederum erfordert oftmals eine Änderung des Buches, um es als Audio-Manuskript zu nutzen, professionelle Sprecher*innen, ein Tonstudio und eine aufwändige Postproduktion.
  • Zu den sicher anfallenden Gründungskosten zählt zunächst die Gewerbeanmeldung. Diese beträgt, je nach Gewerbeamt, jedoch meist nicht mehr als 50 Euro.
  • Um Bücher im freien Handel zur Verfügung zu stellen, müssen diese zudem über Internationale Standard-Buchnummern verfügen. Der Kauf von ISB-Nummern erfolgt auf Anfrage bei der Agentur für Buchmarktstandards, die wiederum zur MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH gehört. Eine einzelne ISBN kannst du für ca. 80 Euro kaufen. Im Paket wird es günstiger, beispielsweise bekommst du 100 ISBNs für ca. 270 Euro oder 1000 ISBNs für ca. 380 Euro.
  • Des Weiteren fallen der Jahresbeitrag von ca. 400 Euro bei dem VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher) sowie Kosten für eine Geschäftskonto-Eröffnung an.
  • Auch die Eintragung in das ADB (Adressbuch des Deutschen Buchhandels) und die Kosten für Pflichtexemplare kommen als Gründungskosten auf Sie zu.
  • Weitere und laufende Kosten sind in den folgenden Monaten je nach Bedarf Marketing-, Personal-, Produktions-, Vertriebs- oder Bürokosten, die sehr unterschiedlich hoch sein können.
  • Insbesondere die Kosten für Lektor, Illustrator, Grafiker, Übersetzer, für die Logistik und das Marketing (Messen, Versand von Rezensionsexemplaren/ Kooperationen mit Buch-Bloggern etc.) solltst du nicht unterschätzen
  • Plan außerdem stets ein, dass zwischen den ersten Ausgaben und den ersten Einnahmen viele Monate liegen können, in denen du auf Rücklagen zurückgreifen musst.

Es gibt diverse Fördermöglichkeiten für Existenzgründer, die du auf https://www.deutschland-startet.de/foerdermittel/ nach Bundesland recherchieren kannst. Gründungszuschüsse, zinsgünstige Darlehen und viele Beratungsangebote können in Anspruch genommen werden. Auch die Agentur für Arbeit bietet ein Programm für Existenzgründer. Weitere Anlaufstellen sind die IHK, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und in einigen Regionen auch spezielle branchenspezifische Vereine oder Beratungsstellen, bspw. die Kreativwirtschaftsberatung in Berlin.

Chancen der Verlagsgründung in der Digitalisierung

Seitdem Mitte Dezember 2019 die ermäßigte Mehrwertsteuer auf E-Books gesetzlich beschlossen wurde, fand damit nach jahrelanger Diskussion endlich die Angleichung an Print-Bücher statt. Für die Leser ändert sich augenscheinlich zunächst nichts, da die Preise der E-Books meist gleich bleiben. Entscheidend ist, durch die Senkung der Mehrwertsteuer von 19% auf 7%, jedoch der deutlich höhere Gewinn, den Verlage und Autoren sowie Händler mit dem Buchverkauf verzeichnen. Außerdem vereinfacht es das Anbieten von Print-Digital-Bundles ohne umständliche Preisangleichung. Indirekt hat dies einen sehr großen Einfluss auf die Leser! Für viele Autoren ist der ermäßigte Mehrwertsteuersatz notwendig zur Fortsetzung der Autortätigkeit und außerdem ein Anreiz für neue Autoren, die wiederum die Vielfalt in der Branche sichern. Nicht zuletzt fördert es die Gleichstellung zwischen Print- und E-Books, sodass E-Books ihr „Hobby-Autor-Image“ zukünftig loswerden könnten.

Doch die Digitalisierung hat in den letzten Jahren noch deutlich mehr Vorteile für Verlagsgründer offenbart.

Besonders das Marketing und der Vertrieb wurden zwar komplexer, zugleich jedoch fruchtbarer. Der direkte Kontakt zu den Lesern über Lese-Communities wie lovelybooks oder goodreads, über Blogs und Social-Media-Kanäle führt zu direktem Kunden-Feedback. Außerdem sind Rezensionen bekannter Blogger oder „Booktuber“ und damit das Internet als Beratungsplattform von enormer Bedeutung. Autoren können sich zusätzlich viel nahbarer und persönlicher präsentieren als Früher. Das ist für die Vermarktung Gold wert.

Eigenverlag: Das 1×1 des Buch verlegens

Vielleicht kommt dir der Name Dana Altekrüger bekannt vor? Während Sie 2018 nach der Elternzeit, wie viele Frauen, noch als arbeitssuchend galt, entwickelte sie aus dem Wunsch heraus ihre Babypfunde los zu werden, Backrezepte und teilte diese bei Facebook, Instagram & Co. Soweit nichts Besonderes! Bei Dana lief es jedoch anders. In kurzer Zeit folgten tausende von Frauen der Hamburgerin und ermutigten sie ein eigenes Buch zu veröffentlichen.

Dana Altekrüger trinkt mit uns einen Kaffee
Dana Altekrüger gibt euch Tipps zum Verlegen eines Buches

Da ihr die finanziellen Mittel fehlten und viele Verlage ihre Ideen abschmetterten, brachte Sie sich alle notwendigen Schritte kurzerhand selbst bei.

Das klingt zunächst komplizierter als es tatsächlich ist:

  1. Rezepte entwickeln (oder Übungen, oder Tipps, oder …)
  2. Ermittlung von Nährwertangaben (Hintergründe recherchieren)
  3. Fotos erstellen
  4. Satz
  5. Layout
  6. Lektorat
  7. ISBN-Nummer organisieren
  8. Druck/Vertrieb

Die ersten beide Schritte sollten dir leichtfallen, da ihr Freude daran habt.

Der Satz gelingt via Schreibprogramm vernünftig. Im Anschluss musst du das Werk als PDF umwandeln.

Das Layout hast du bereits im Schreibprogramm angelegt und sollte mit Bildern optimiert werden. Hier helfen Youtube Tutorials weiter. Bilder können selbständig angefertigt werden.

„Die Fotos habe ich ebenfalls selbst gemacht und bearbeitet. Als Kulisse musste unsere  Küche herhalten. Wie man schöne Food Bilder arrangiert, kann man auch über YouTube Tutorials, bei Pinterest oder Google erfahren.“

Güldane „Dana“ Altekrüger

Ein professionelles Lektorat  beansprucht viel Zeit und verursacht dadurch Kosten. Bezieh am besten Freunde und Bekannte ein, denn so erhälst du direkt einen Eindruck der potentiellen Zielgruppe.

„Ich habe das Buch an 5 Bekannte mit völlig unterschiedlichen Interessen geschickt und alle Korrekturvorschläge aufgenommen und abgewogen.“

Dana Altekrüger

Die ISBN Nummer kannst du auf german-isbn.de beziehen. Es ist empfehlenswert das Starterpaket samt Eintrag in das VLB zu buchen, denn nur so kann der Buchhandel das Buch finden und bestellen.

Mit der Druckerei besprichst du das ideale Format des Buches. Sie wird dir dementsprechend vorgeben, welche Größe die Bilder besitzen und in welchem Format diese vorliegen müssen.

Auf Amazon musst du dich über die Seite anmelden und dein Produkt eintragen. Alternativ zieht Amazon sich regelmäßig die Dateien aus dem VLB Verzeichnis und stellt die Neuerscheinungen automatisch ein.

Bei den ersten Verkäufen auf Verkäuferbewertung (nicht Produktbewertung) bestehen, da sonst die Gefahr besteht, dass das Konto bei hohem Umsatz gesperrt wird.

Das 1×1 der Buchbranche

Es kann verwirrend sein, sich mit einer komplett fremden Branche detailliert auseinanderzusetzen. Deshalb listen wir im Folgenden ein knappes Verzeichnis zu den wichtigsten Begrifflichkeiten bei der Gründung eines Buchverlages auf.

BoD = Books on Demand

BoD ist ein wichtiges Verfahren für den Start in der Verlagswelt. Sowohl als Selfpublisher als auch als Gründer eines Verlags, der auch andere Bücher vertreibt, kannst du Bücher auf Anfrage produzieren lassen. So sparst du Lagerkosten und das finanzielle Risiko ist gering. Dafür fällt die Marge oft geringer aus und die Lieferzeiten für die Kunden verlängern sich damit.

Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Der Verein agiert als professioneller Mittler zwischen Autoren und Lesern, setzt sich für optimale politische sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Buchmarktes ein und fördert dessen kulturellen und bildungspolitischen Anspruch. Er dient neben der IHK (Industrie- und Handelskammer) als erste Anlaufstelle für Verlagsgründer.

Webseite des Börsenverein

Buchpreisbindung

Jedes Buch, ob gedruckt oder online verfügbar, wird überall zu einem festgelegten, immer gleichen Preis verkauft. Das Buchpreisbindungsgesetz dient dem Schutz des Buches als Kulturgut, indem es die Qualität, Vielfalt und Verbreitung von Büchern fördert. Sonderpreise können in Form von Serien- oder Mengenpreisen dennoch auftreten. Außerdem entfällt die Buchpreisbindung 18 Monate nach Veröffentlichung eines Buches.

Börsenverein zum Thema Buchpreisbindung

Imprint

Während sich kleine Verlage meist direkt eine Nische suchen, bringen große Verlage sogenannte Imprints unter eigenen Namen heraus. Imprints sind eine Art Kleinstsparte für eine ganz bestimmte Zielgruppe, beispielsweise „junge Erwachsene“.

Deutschlandfunk.de zum Thema Imprint

Internationale Standard-Buchnummer

Die ISBN-Nummer ist der eindeutige Identifikator eines Buches und die Voraussetzung für den Eintrag ins VLB und den professionellen Vertrieb. Sie muss käuflich erworben werden.

FAQ zur ISBN

Pflichtexemplare

Du bist als Verleger verpflichtet zwei Pflichtexemplare eines jeden Buches an die Deutsche Nationalbibliothek zu senden.

Sammelauftrag der DNB

Titelschutz

Das stärkere Recht zur Nutzung eines Titels steht immer dem- oder derjenigen zu, der oder die einen Titel zuerst benutzt. Daher sollte die bereits erfolgte Nutzung eines potenziellen Titels im VLB überprüft werden. Auch Titelschutzanzeigen, die der Reservierung eines Titels entsprechen, können geschalten und online eingesehen werden.

Börsenverein zum Thema Titelschutz

Verlagsrecht und Verlagsvertrag

Das Verlagsrecht bezeichnet laut bpb „subjektiv das ausschließliche, vom Urheberrecht des Verfassers abgeleitete, gegen jeden Dritten wirkende Recht des Verlegers zur Vervielfältigung und Verbreitung eines Werkes der Literatur […]; objektiv die gesetzlichen Bestimmungen über das Verlagsvertragsverhältnis.“ Es regelt damit die Ausführung des zwischen Verleger und Verfasser geschlossenen Verlagsvertrages.

Verlagsrecht näher erklärt

VG WORT

Die Verwertungsgesellschaft WORT ist ein Rechtsfähiger Verein aus einem Zusammenschluss von Autoren und Verlagen, der unter der Staatsaufsicht des Deutschen Patent- und Markenamtes steht und für die Verwertung von Urheberrechten einsteht. Die VG WORT ist laut eigener Aussage verantwortlich dafür, eine angemessene Vergütung von Autoren und Verlagen sicherzustellen und „Geld von denjenigen zu kassieren, die das geistige Eigentum anderer nutzen“.

Über die VG Wort

Verzeichnis lieferbarer Bücher

Das VLB dient als Metadatenbank zum Auffinden von Büchern der gesamten Buchbranche. Es enthält die Metadaten sowie Referenzpreise (-> Buchpreisbindung) von über 22.000 Verlagen und über 2,5 Millionen Büchern und sorgt damit für Rechtssicherheit im Buchmarkt.

VLB-Webseite und weiterführende und aktuelle Informationen zum Buchmarkt auf https://www.buchreport.de und https://www.boersenblatt.net

Rainer Hampp Verlag – Fachliteratur für Mensch und Betrieb

Gründungsjahr: 1982
Unternehmenssitz: Augsburg
Standorte: München, Mering
Literatur: Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Soziologie, Ethik
Themen: Management, Personal, Arbeitsmarkt, Industrielle Beziehungen, Transformation, Unternehmensethik
Publikationen: Einzelveröffentlichungen (auch E-Books), Schriftenreihen, Fachzeitschriften

Der Rainer Hampp Verlag mit Hauptstandort in München ist ein wissenschaftlicher Verlag mit Publikationen zu wirtschaftlichen Themen, zum Beispiel Management, Personal, Arbeitsmarkt, Industrielle Beziehungen, Transformation, Unternehmensethik.

Er ist bekannt für seine zahlreichen deutschen, englischen und deutsch-englischen Fachzeitschriften, zu denen die Zeitschrift für Personalforschung, die Industrielle Beziehungen, die Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik oder auch das Journal of East European Management Studies zählen. Auch Einzelveröffentlichungen und Schriftenreihen wurden publiziert.

Die Veröffentlichungen mit, inhaltlich gesehen, wirtschaftlichem Schwerpunkt orientieren sich stets an aktuellen Prozessen in Unternehmen, im Management oder in der Personalführung. Außerdem werden die Entwicklungen der Wirtschaft zu den Bereichen Soziologie, Psychologie, Ethik oder Politik in Beziehung gesetzt.

Quelle: rhverlag.de Hampp Journals

Fachzeitschriften im Hampp Verlag

Seit 2016/2017 erscheinen die Fachzeitschriften „Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik – German Journal of Research in Human Resource Management“ (zfwu), „Journal of East European Management Studies“ (JEEMS) und „management revue – socio-economic studies“ (mrev)) im Nomos Verlag.

Die „Zeitschrift für Personalforschung – German Journal of Research in Human Resource Management“ (ZfP) erscheint hingegen im SAGE Verlag und die „Industrielle Beziehungen – The German Journal of Industrial Relations“ (IndBez) im Budrich Verlag.

Zeitschrift für Personalforschung (ZfP)

  • German Journal of Human Resource Management (GHRM)
  • Gründungsjahr: 1987
  • Thematik: Human Resource Management (HRM)
  • Klassifikation: Personalwesen
  • Erscheinung: vierteljährlich
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Verlag: früher Rainer Hampp, heute SAGE (unter dem Namen German Journal of Human Resource Management (GHRM))

Die Zeitschrift für Personalforschung wurde im Jahr 1987 gegründet. Außerhalb der USA und Großbritannien ist sie die einzige Zeitschrift, die im Social Science Citation Index (SSCI) gelistet ist und wirtschaftswissenschaftliche Aufsätze zum großen Thema Human Resource Management (Personal, Führung und Motivation) veröffentlicht.

Fachübergreifende Beiträge aus den Bereichen Strategie, Organisation, Arbeitsrecht, Personalpsychologie, Arbeitswissenschaft, Arbeitssoziologie oder Organisationspsychologie sind ebenfalls Inhalt der zahlreichen Beiträge. Darüber hinaus veröffentlicht die Fachzeitschrift Journal of Human Resource Management Sonderhefte zu aktuellen Forschungsthemen, die von internationalen Gastredakteuren herausgegeben werden.

Zu den bisherigen Sonderthemen gehören beispielsweise „Qualitative Forschungsmethoden im Human Resource Management“, „Green Human Resource Management“, „International Human Resource Management“, „Human Resource Management in Professionellen Dienstleistungsunternehmen/ Human Resource Management in Professional Service Firms“ und „Human Resource Management aus Paradoxer Sicht“.

Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich auf deutscher Sprache und wurde von einer Gruppe von Wissenschaftlern gegründet. Sie versteht sich laut Hampp-Verlag selbst als „eine wissenschaftliche Fachzeitschrift, die dem neuesten Stand der Forschung auf dem Gebiet strategischer und operativer Fragen der Bereitstellung und des zielgerichteten Einsatzes von Personal in Organisationen verpflichtet ist.“

In der Zeitschrift für Personalforschung werden quantitative und qualitative Forschungen sowie konzeptionelle und theoretische Aufsätze in Deutsch und Englisch veröffentlicht. Seit dem Jahrgang 30 (2016) erscheint die ZfP bei SAGE, einem unabhängigen Wissenschaftsverlag in den Vereinigten Staaten.

Das German Journal of Human Resource Management ist außerdem Mitglied des Committee on Publication Ethics (COPE).

Quelle: https://journals.sagepub.com/description/gjh

Auszug der in der „Zeitschrift für Personalforschung“ erschienenen Beiträge

  • Zwingmann, Ina et al. (2014): Is Transformational Leadership Healthy for Employees? A Multilevel Analysis in 16 Nations. In: Zeitschrift für Personalforschung, 28 (1-2), S. 24-51.

Die Studie untersucht die potenziellen gesundheitsfördernden und hemmenden Auswirkungen von transformationaler Führung, transnationaler Führung und Laissez-faire-Führung in 16 Ländern. Der Datensatz umfasst 93.576 Mitarbeiter in 11.177 Teams eines großen internationalen Unternehmens.

Es wird analysiert, wie sich die Wahrnehmung der Mitarbeiter/innen über das Führungsverhalten ihres/ihrer Vorgesetzten, auf die Gesundheit der einzelnen Mitarbeiter auswirkt und ob Führungskräfte, die sowohl transformativ als auch transaktional sind, mehr gesunde Mitarbeiter/innen haben (Augmentationseffekt).

Insgesamt zeigen die Ergebnisse dieser Studie, dass eine gemeinsame Vision sowie klare Ziele, Rollen und Belohnungen am Arbeitsplatz (entspricht transformationaler Führung) wichtig sind, um die Gesundheit der Mitarbeiter/innen weltweit zu fördern.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Nutzung von Social Media innerhalb von Organisationen. Die Autoren argumentieren, dass sich aus den technischen Besonderheiten virtueller Umgebungen und auch aus besonderen, gegenwärtig emergierenden sozialstrukturellen Konstellationen neue Verhaltensmuster der Organisationsmitglieder herleiten lassen.

Dabei wird die Reproduktion von Regeln und Normen ebenso diskutiert, wie sozialstrukturelle Studien zu Digital Natives bzw. der Generation Y. Mithilfe zweier Fallstudien werden die Konsequenzen für das Personalmanagement erörtert.

In der Personalbeschaffung werden professionelle Online-Spiele als Instrument zur Selbstselektion von Kandidaten und Kandidatinnen eingesetzt. Die Publikation entwickelt damit zusammenhängend und basierend auf Forschungsarbeiten ein Forschungsmodell, um die Intention von Jobsuchenden zur Nutzung solcher Anwendungen zu erklären. An der empirischen Studie haben 1882 Jobsuchende teilgenommen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die wahrgenommene Einfachheit der Nutzung, die Nützlichkeit des Online-Spiels, der Spaß bei der Nutzung sowie die wahrgenommene Fairness des Selektionsinstruments signifikante Einflussfaktoren zur Nutzung solcher professioneller Online-Spiele sind.

Der Beitrag untersucht die These, dass umweltorientiertes Personalmanagement (sogenanntes Green HRM) besonders wirkungsvoll sein kann, wenn es die Mitarbeiter/innen in ihrer Doppelrolle als Produzierende und Konsumierende berücksichtigt.

Durch eine grüne Work-Life-Balance, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld, kann umweltfreundliches Verhalten in beiden Bereichen gefördert werden. Positive Effekte, beispielsweise Arbeitsmotivation und Mitarbeiterbindung, können dabei eintreten. Jedoch müssen auch negative Effekte, wie der Eingriff des Arbeitgebenden in die Privatsphäre der Mitarbeiter/innen bedacht werden.

Die Publikation wird auch im Rahmen des von Ulf Schrader geleiteten Projektes „Nachhaltig leben und arbeiten“ der TU Berlin in Kooperation mit den Praxispartnern Alnatura, tegut und REWE behandelt. Das von 2011 bis 2014 angelegte Projekt möchte aufzeigen, wie Nachhaltigkeits- und Personalmanagement in Unternehmen durch die Einbindung privater Nachhaltigkeitsorientierung von Mitarbeiter/inne/n gefördert werden kann.

Dieses Paper beschäftigt sich mit dem Einsatz und der Bewertung von Instrumenten zur internen Personalauswahl und -entwicklung. Es diskutiert den Einsatz dieser Instrumente nach Sektoren und Positionsgruppen. Herangezogen wurde eine 10-jährige Follow-Up-Studie.

Im Ergebnis wurde nach zehn Jahren festgestellt, dass mehr Methoden zur internen Selektion eingesetzt werden und ein starker Zusammenhang zwischen den Anforderungen einer Position und der Anzahl der eingesetzten Instrumente der Personalentwicklung entdeckt.

Der Beitrag untersucht, wie Konventionen es organisatorischen Akteuren und Akteurinnen ermöglichen, mit paradoxen Spannungen in Leistungsbewertungssystemen umzugehen. Eine Fallstudie, über eine Reform des Leistungsbeurteilungssystems in einer Organisation des öffentlichen Sektors, ist Grundlage der Analyse.

Es wird diskutiert, wie Vorgesetzte sowohl Verantwortlichkeit und kollegiale Solidarität als auch professionelle Logik und Qualifikationen bei der Bewertung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an den Tag legen können.

In diesem Beitrag wird ein aktuelles Thema der Personalforschung untersucht: globale Karrieren, die sich deutlich von traditionellen Auslandsentsendungen unterscheiden. Man nennt die ausländischen Führungskräfte in den Unternehmenszentralen kulturell ferner Organisationen „foreign executives in local organisations“ (FELOs).

Die Typologien dieser wurden untersucht sowie aufgezeigt, dass die Verpflichtung ausländischer Führungskräfte nicht unbedingt auf geozentrische Personalpraktiken hinweist und helfen, erfolgreiche sowie zum Scheitern neigende Arbeitsverhältnisse zu identifizieren.

Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik (zfwu)

  • Journal for Business, Economics & Ethics
  • Gründungsjahr: 2000
  • Thematik: Wirtschaftsethik, Unternehmensethik
  • Klassifikation: Philosophie und Theorie der Volkswirtschaft
  • Erscheinung: dreimal jährlich
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Verlag: früher Rainer Hampp, heute Nomos

Die Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik verortet sich an der Schnittstelle von Ökonomie und (praktischer) Philosophie. Damit dient sie als Plattform zur wirtschaftsethischen Diskussion in deutscher und englischer Sprache.

Die dreimal jährlich erscheinenden Hefte haben immer einen anderen Schwerpunkt und werden jeweils durch den Hauptbeitrag eines renommierten Wissenschaftlers/ einer renommierten Wissenschaftlerin eröffnet. Der Hauptbeitrag und die weiteren Beiträge werden meist durch ein Korreferat kritisch kommentiert. In der Rubrik „Praxis“ ist dagegen Platz für einen Beitrag mit besonders hohem Praxisbezug. In jeder Ausgabe wird auch ein Dissertationsprojekt vorgestellt.

Inhaltlich beschäftigt sich diese wissenschaftliche Fachzeitschrift mit den Themen Unternehmensethik und Wirtschaftsethik, welche sie beispielsweise in Bezug setzt zu Religion, Historik, Soziologie oder Ökologie.

Seit dem Jahrgang 18 (2017) erscheint die Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik bei dem Nomos Verlag, einem der führenden Wissenschaftsverlage im deutschen Sprachraum.

Auszug der in der „Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik“ erschienenen Beiträge:

  • Mauksch, Stefanie (2014): More than Buzz – About the Promise and Practice of Social Entrepreneurship. In: Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik 15 (1), S. 148-158.

Diese Arbeit ist in den breiteren Kontext der Wirtschaftsanthropologie und Organisationswissenschaften eingebettet.

Sie untersucht das Social Entrepreneurship aus drei verschiedenen Ansätzen heraus und setzt sich damit auseinander „wie politische Entscheidungsträger das Konzept des sozialen Unternehmens und seine zukünftige Entwicklung bewerten, […] wie lokale Social Entrepreneurs dominante Perspektiven des Social Entrepreneurship narrativ reproduzieren, neu formulieren und hinterfragen und […] wie Berater im Bereich der sozialen Unternehmen die Bewegung durch Motive der transnationalen Führung und Spiritualität ästhetisieren und verschönern.“

Der Beitrag untersucht das Verhältnis von Unternehmens- und Konsumentenethik und argumentiert, dass das Ziel der nachhaltigen Entwicklung eine Neukonzeption der Interaktion zwischen Unternehmen und Konsumenten erfordert.

Der Konsum kann, laut der Forscher und Forscherinnen, niemals nachhaltig sein oder zu einem guten Leben beitragen, solange er dauerhaft gesteigert wird. Zum Durchbrechen dieser Spirale wird vorgeschlagen, dass sich Unternehmen und Verbraucher in Verantwortungsgemeinschaften engagieren.

Weitere spannende Artikel in der Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik
  • Kolmar, Martin und Beschorner, Thomas (2016): Locating Responsibility. An Extended Transaction Cost Approach. In: Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik 17 (1), S. 118-147.
  • Haaker, Andreas (2016): Widersprüche zwischen Kritischem Rationalismus und religiösem Glauben als Quellen wirtschaftsethischer Prinzipien – Anmerkungen zu Hans G. Nutzingers Folgerungen für die Wirtschaftsethik. In: Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik 17, S. 342-345.
  • Thielemann, Ulrich (2010): Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept. Kritik des Neoliberalismus rezensiert von Hermann Sautter (2011): In: Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik 12 (1), S. 152-156.
  • Risi, David (2014): Corporate social responsibility professionals and institutional work : an institutional perspective on a developing profession in multinational corporations. In: Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik. 15 (2), S. 279-286.

Industrielle Beziehungen (IndBez)

  • The German Journal of Industrial Relations
  • Gründungsjahr: 1988
  • Thematik: Industrielle Beziehungen
  • Klassifikation: Arbeitsbeziehungen
  • Erscheinung: vierteljährlich
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Verlag: früher Rainer Hampp, heute Budrich

Die Fachzeitschrift ist im Forschungsbereich der Industriellen Beziehungen (engl.: Industrial Relations) angesiedelt. Dieses Feld umfasst laut Hampp Verlag „jene Netzwerke, Institutionen und Systeme, in die die verschiedenen Akteure der Arbeitswelt eingebunden sind und mit denen sie ihre wirtschaftlichen Austauschverhältnisse und sozialen Konfliktbeziehungen faktisch gestalten und normativ regeln“. (http://www.rhverlag.de/Hampp_Journals.htm)

Noch nicht allzu lange wird der Thematik der Industriellen Beziehungen in Deutschland eine gesteigerte Aufmerksamkeit zuteil. Vor allen Dingen die organisatorischen und technischen Umwälzungen in der Arbeitswelt sowie die politischen Veränderungen in Europa führten in den letzten Jahren dazu, dass Industrielle Beziehungen nunmehr auch als Teil des Managements betrachtet werden.

Daher macht die Fachzeitschrift diesen Wandel zum Thema und trägt den Untertitel „Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management“.

In unregelmäßigen Abständen erscheinen von der Zeitschrift Schwerpunkthefte.

Zu diesen zählen beispielsweise:
  • Öffentlicher Dienst (2/1995)
  • Arbeit und Arbeitsbeziehungen in der Medienindustrie (1/1997)
  • Industrielle Beziehungen in der Bauwirtschaft (3/1999)
  • Rechtsökonomische Theorien der Arbeitsbeziehungen (4/2000)
  • Industrielle Beziehungen im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und sozialer Gerechtigkeit (4/2003)
  • Globalisierung und transnationale Arbeitsbeziehungen (1/2006)
  • Transnationale Unternehmen und Gewerkschaften in Osteuropa (2/2010)
  • Betriebliche Beschäftigungssysteme (2/2012)
  • Temporary Organization and Workers’ Representation (2/2013)
  • Atypische Beschäftigungsverhältnisse (1/2014)
  • Industrielle Beziehungen und Arbeitsmarkt (3-4/2015)
  • Entgrenzung von Organisation und Arbeit? Herausforderungen für Arbeitsrecht, Management und Mitbestimmung (2/2016)
  • Arbeitswelten und industrielle Beziehungen – zwischen Einfacharbeit und hochqualifizierter Arbeit (4/2016)
  • Interessenvertretung in (globalen) Wertschöpfungsnetzwerken (2/2021).

Seit dem Jahrgang 30 (2017) erscheint die IndBez im Budrich Verlag.

Auszug der in der „Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management“ erschienenen Beiträge:

  • Behrens, Martin und Helfen, Markus (2009): Innerverbandliche Heterogenität und die Vertretungswirksamkeit deutscher Arbeitgeberverbände. In: Industrielle Beziehungen 16 (1), S. 5-24.

„Der […] Beitrag analysiert die Auswirkungen der innerverbandlichen Heterogenität auf die Vertretungswirksamkeit von Arbeitgeberverbänden. Unter Rückgriff auf die Daten der Aachener Befragung ‚Wirtschaftsverbände in Deutschland 2005/ 2006‘ wird der Frage nachgegangen, wie sich unterschiedliche Aspekte verbandlicher Heterogenität auf den Organisationsgrad, die Politikbeeinflussung und den tarifpolitischen Erfolg deutscher Arbeitgeberverbände auswirken.“

Die Publikation bewegt sich im Themenfeld „Dienstleistungsarbeit unter prekären Beschäftigungs- sowie Partizipationsbedingungen“. Es wird der prekäre Dienstleistungsbereich in Deutschland mit dem in Frankreich verglichen. Dafür werden 40 qualitative Interviews in einschlägigen Branchen herangezogen, was im engeren Sinne zu einer deutsch-französischen Studie im Einzelhandel führt.

Dieser Beitrag sucht nach Gründen für die unterschiedliche Nachfrage der Leiharbeit in Deutschland und den Niederlanden. Es werden die Regulierung der Leiharbeit, die Funktion der Leiharbeit, ihre volkswirtschaftliche Bedeutung und die Struktur der Nachfrage verglichen.

Der einleitende Beitrag im Schwerpunktheft „ Atypische Beschäftigungsverhältnisse“ (= Minijob, Teilzeit, Leiharbeit, Solo-Selbstständigkeit etc.) bespricht die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich und insbesondere die Folgen atypischer Beschäftigung für die Arbeitnehmer/innen und die Gesellschaft (etwa für die sozialen Sicherungssysteme) sowie für die Unternehmen, z. B. für die langfristige Sicherung von Humankapital oder Innovationsfähigkeit.

Die Beiträge dieses Schwerpunktheftes spiegeln sowohl die inhaltliche als auch die methodische Heterogenität der aktuellen Diskussion wider.

Bei der Gründung einer Europäischen Aktiengesellschaft müssen Management- und Arbeitnehmer/innen/vertreter festlegen, wie die Arbeitnehmer auf künftige Unternehmensentscheidungen Einfluss nehmen können. Die Studie untersucht auf Grundlage einer Datenbankanalyse und zweier Fallstudien die Verhandlungsprozesse zwischen Management- und Arbeitnehmer/innen/vertretern sowie deren Ergebnisse und Wirkungen.

Der Beitrag „analysiert die sich verändernde Architektur der europäischen Automobilindustrie nach der Einbeziehung der ostmitteleuropäischen […] Staaten in grenzüberschreitende Produktionsnetzwerke.“

  • Artikel auf researchgate.net
  • Apitzsch, Birgit (2013): How Personal Relations Work: Individual Market Adaptation and Collective Action in Flexible Labour Markets. In: Industrielle Beziehungen 20 (2), S. 116-141.

Netzwerken wird „das Potenzial zugeschrieben, die Interessen temporär Beschäftigter zu organisieren und ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern.“ In dieser qualitativen Forschung werden Formen und Funktionen persönlicher Netzwerke in der deutschen Film- und Fernsehwirtschaft untersucht, um ein besseres Verständnis der Arbeitsbeziehungen in flexiblen Arbeitsmärkten zu entwickeln.

Diese Arbeit diskutiert die Herausforderungen, die sich aus einer co-konfigurierten Leistungserstellung (= gemeinsame Herstellung von Produkten durch verschiedene Partner/innen, bspw. Unternehmen, Kunden und Zulieferer) für Beschäftigte ergeben. Anhand eines Fallbeispiels werden die Grenzen der individuellen Arbeitsleistung der Beteiligten untersucht und sichtbar gemacht.

Das Paper thematisiert die betriebliche Mitbestimmung und geht von einer grundlegenden Veränderung dieser gegen Ende des 20. Jahrhunderts aus. Empirische Untersuchungen der Leiharbeit und eine Fallstudie zum Einsatz von Werkverträgen zeigen auf, dass Leiharbeiter und Werkvertragsnehmer teils gravierenden staatsbürgerlichen Defiziten (im Vergleich zu Stammbeschäftigen in einem Normalarbeitsverhältnis) unterliegen.

Der Beitrag wurde beispielsweise in der Tageszeitung „junge Welt“ von Herbert Wulff rege diskutiert.

Weitere Beiträge in der Zeitschrift Industrielle Beziehungen
  • Ruiner, Caroline (2016): Tagungsbericht – Ausdifferenzierung der Tariflandschaft oder Tarifeinheit? Neue Akteure, Spaltungslinien und Konfliktebenen. In: Industrielle Beziehungen 23 (1), S. 72-77.
  • Lücking, Stefan (2009): Tagungsbericht: Management und Arbeitgeberverbände als Akteure industrieller Beziehungen. Jahrestagung der deutschen Sektion der Industrial Relations Association (GIRA) am 8. und 9. Oktober 2009 in Erlangen. In: Industrielle Beziehungen 16 (4), S. 376–385.
  • Bohle, Dorothee und Sadowski, Dieter (2010): Transnationale Unternehmen und Gewerkschaften in Osteuropa. In: Industrielle Beziehungen 17 (2), S. 119-22.
    • https://publications.ceu.edu/biblio/author/745
  • Hauff, Sven und Kirchner, Stefan (2014): Job Quality between Institutional Differences and Convergence. In: Industrielle Beziehungen 21 (4), S. 352-370.
    • http://www3.wiso.uni-hamburg.de/professuren/wirtschafts-und-organisationssoziologie/team/s-kirchner/publications/

Journal of East European Management Studies (JEEMS)

  • Zeitschrift für osteuropäische Managementforschung
  • Gründungsjahr: 1996
  • Thematik: Management, Organisation, Osteuropa, Organisations- und Führungswechsel
  • Klassifikation: Unternehmensführung
  • Erscheinung: vierteljährlich
  • Sprache: Englisch
  • Verlag: früher Rainer Hampp, heute Nomos

Die Zeitschrift für osteuropäische Managementforschung untersucht, erforscht und erklärt das Verhalten und die Praktiken des Managements in Mittel- und Osteuropa. Sie ruft Wissenschaftler/innen aller Nationen und Regionen dazu auf, Beiträge zu den Heften zu verfassen, insbesondere jedoch diejenigen, die den direkten transformativen Wandel in ihrem Land miterleben.

Damit will sie „den Dialog zwischen Ost und West über Themen aus der Managementpraxis, der Theorie und der damit verbundenen Forschung in den sich wandelnden Gesellschaften Mittel- und Osteuropas“ fördern.

Das Journal of East European Management Studies setzt den inhaltlichen Fokus auf die Bereiche Organisations- und Führungswechsel, mittel- und osteuropäische Gesellschaften (einschließlich der Gesellschaften am Rande Europas), die sich in einem Übergangs- oder Transformationsprozess befinden und auf wissenschaftliche Fragen der Wirtschaft, des Managements und der Organisation in diesem Kontext.

Die Zeitschrift JEEMS ist im Thomson Reuters Social Sciences Citation Index und Scopus gelistet. Seit der Ausgabe 27 (2017) wird das Journal of East European Management Studies über den Nomos Verlag publiziert.

Auszug der in dem „Journal of East European Management Studies“ erschienenen Beiträge:

  • Gołębiowski, Tomasz und Lewandowska, Małgorzata Stefania (2015): Influence of internal and external relationships of foreign subsidiaries on innovation performance. Evidence from Germany, Czech Republic and Romania. In: Journal of East European Management Studies 20 (3), S. 304-327.

Diese Publikation thematisiert den Einfluss der inner- und zwischenbetrieblichen Beziehungen zwischen ausländischen Tochtergesellschaften auf die Leistung von Produktinnovationen. Dafür werden Daten der Jahre 2006-2008 aus 1747 ausländischen Tochterfirmen mit Sitz in Deutschland, 385 ausländischen Tochterfirmen in der Tschechischen Republik und 276 ausländischen Tochterfirmen in Rumänien herangezogen.

Der Beitrag analysiert kulturelle Standards in der Transformationsökonomie von Bosnien-Herzegowina in Bezug auf das strategische Personalmanagement. Grundlage der Forschung bilden Interviews mit zwölf österreichischen Managern und Feedback-Gespräche mit 30 bosnischen Wirtschaftsexperten.

In diesem Beitrag wird ein strukturelles Modell entwickelt, um die Auswirkung von technologisch unterstütztem und organisiertem Lernen auf den Unternehmenserfolg slowenischer Firmen mit mehr als 50 Beschäftigten zu testen. Auf Basis der Stakeholder-Theorie und der Balanced-Scorecard-Methode (BSC) werden sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Erfolgsaspekte berücksichtigt.

Management Revue – Sozioökonomische Studien

  • management revue: socio-economic studies (mrev)
  • Gründungsjahr: 1990
  • Thematik: Management, Aktionsforschung, Soziologie, Psychologie
  • Klassifikation: Unternehmensführung
  • Erscheinung: vierteljährlich
  • Sprache: Englisch
  • Verlag: früher Rainer Hampp, heute Nomos

Die management revue ist eine interdisziplinäre, europäische Zeitschrift und veröffentlicht sowohl quantitative und qualitative als auch rein theoretische Beiträge internationaler Wissenschaftler/innen. Die Arbeiten sollen das Studium von Management, Organisation und Arbeitsbeziehungen vorantreiben und rezensieren internationale Management-Studien.

Thematisch sehr breit gefächert beinhaltet die Zeitschrift auch Beiträge zu den Themen Wirtschaft und öffentliche Verwaltung, Organisationsverhalten, Soziologie und Psychologie sowie Rezensionen von Büchern, die für Management- und Organisationsstudien relevant sind.

Es werden auch Sonderhefte publiziert, welche von ausgewählten Gastredakteuren organisiert werden und jeweils mindestens zwei kontroverse Übersichtsartikel von Führungskräften, mindestens drei neue empirische Beiträge und bis zu zehn Buchbesprechungen zum jeweiligen Thema beinhalten.

Im Rahmen der Zeitschrift findet zudem der jährliche Workshop „Organisationstheorie“ im Inter-University Center Dubrovnik statt – ein multidisziplinäres Forum zur Diskussion empirischer und theoretischer Studien. Zu Vorbereitung eines Sonderthemas der management revue: socio-economic studies findet zusätzlich jährlich im Frühjahr ein Seminar statt.

Die management revue ist im ABS Academic Journal Ranking 2018, im Thomson Reuters‘ Emerging Sources Citation Index (ESCI), im Scopus (Elsevier) und im Research Papers in Economics (RePEc) gelistet. Seit der Ausgabe 27 (2017) erscheint die mrev bei dem Nomos Verlag.

Auszug der in der „management revue: socio-economic studies“ erschienenen Beiträge:

  • Mitterle, Alexander; Bloch, Roland und Würmann, Carsten (2015): Time to teach – revisiting teaching time in German higher education. In: management revue: socio-economic studies 26 (3), S. 203-226.

Die Forscher untersuchen in diesem Beitrag, wie die Unterrichtszeit an deutschen Universitäten aufgebaut ist. Dabei argumentieren sie, dass das wöchentliche Uhrzeitsystem nicht der Realität an Hochschulen entspricht.

Vielmehr richtet sich die Struktur von Akademikern und Akademikerinnen nach der sogenannten Semesterwochenstunde (SWS), welche einen unterschiedlichen zeitlichen Rahmen umfassen kann. Im Zusammenhang damit werden auch die Arbeitsbelastung von Akademiker/inne/n und deren Gründe analysiert.

Hoßfelds Beitrag untersucht, wie Unternehmen ihre eigenen Massenkommunikationsmedien nutzen, um ein legitimierendes Bild ihrer Praktiken, bspw. Personal- und Kostensenkungen, zu vermitteln.

Dafür werden die Fallbeispiele zweier Banken genutzt, die zwischen 2001 und 2003 metaphorische Konzepte nutzten, um ebensolche Praktiken als gutes und korrektes Führungsverhalten darzustellen. Verdichtet spricht der Autor dabei von der verbergenden Metapher, der euphemistischen Metapher sowie der Dringlichkeits- und Kontrollmetapher.

Diese Studie untersucht den länderspezifischen Einfluss der fünf großen Persönlichkeitsmerkmale auf die berufliche Entscheidungsfähigkeit und ihre Determinanten, nämlich karrierebezogene Anpassungsfähigkeit, karrierebezogener Optimismus und karrierebezogenes Wissen. Die Ergebnisse stützen sich auf die Analyse von 406 chinesischen und deutschen Wirtschafts- und Managementstudierenden.

  • Fietze, Simon; Holst, Elke und Tobsch, Verena (2011): Does Personality explain the Gender Career Gap? In: management revue 22 (3), S. 240-273.

Diese Studie zeigt auf, wie sich Führungskräfte in den meisten untersuchten Persönlichkeitsmerkmalen signifikant von anderen Angestellten (ohne Führungsposition) unterscheiden. Die englischsprachige Studie basiert auf den Daten des Sozio-Ökonomischen Panels (SOEP). Es wurden Angaben von über 20 000 Frauen und Männern im Jahr 2007 ausgewertet.

  • Artikel career-women.org
  • Horn, Gustav; Logeay, Camille und Rietzler, Katja (2008): Much Ado about Nothing? Recent Labour Market Reforms in Germany – a Preliminary Assessment. In: management revue 19 (3), S. 161-178.

Der Artikel untersucht die makroökonomischen Auswirkungen der jüngsten Arbeitsmarktreformen in Deutschland. Hierfür wird eine theoretische Analyse herangezogen.

International Journal of Action Research (IJAR)

  • Gründungsjahr: 2005
  • Thematik: Aktionsforschung, Arbeitsforschung, Soziologie
  • Klassifikation: Sozialwissenschaften
  • Erscheinung: dreimal jährlich
  • Sprache: Englisch
  • Verlag: früher Rainer Hampp, heute Budrich

Das International Journal of Action Research soll ein Forum für eine offene Diskussion über die gegenwärtige und zukünftige Aktionsforschung bieten. Die Debatte ist dabei offen für Beiträge aus aller Welt und im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen Theorie und Praxis.

Die Zeitschrift ist außerdem durch einen problemorientierten Ansatz gekennzeichnet und „konzentriert sich auf die Vorstellung, dass organisatorische, regionale und andere Formen der sozialen Entwicklung als multidimensionale Prozesse verstanden und aus einer breiten sozial-ökologischen, partizipativen und gesellschaftlichen Perspektive betrachtet werden sollten.“ (https://www.budrich-journals.de/index.php/ijar)

Im Fokus des International Journal of Action Research stehen daher die Aktionsforschung und deren Praxis sowie die konzeptionellen und theoretischen Diskussionen über die sich verändernden Arbeits- und Gesellschaftswelten.

Seit der Ausgabe 13 (2017) wird die IJAR über den Budrich Verlag publiziert.

Auszug der in dem „International Journal of Action Research“ erschienenen Beiträge:

  • Fricke, Werner und Pfeiffer, Sabine (2015): Editorial: Action Research perspectives in German social science. In: International Journal of Action Research 11 (1-2), S. 5-13.

Dieses Sonderheft gibt einen Einblick in die aktuelle Aktionsforschung in Deutschland. Im Editorial diskutieren Fricke und Pfeiffer die Frage, warum diese in Deutschland weniger Anklang und Verbreitung findet als in anderen Ländern. Als „Sonderheft-Ausgabe der Sonderhefte“ baut es auf dem bereits 2007 (3 (1-2)) erschienenen Sonderheft „On the Diversity of Action Research“ auf.

Besondere Studien im Hampp Verlag

  • Schneidhofer, Thomas M.; Schiffinger, Michael; Mayrhofer, Wolfgang (2012): Still a man's world? The influence of gender and gender role type on income in two business school graduate cohorts over time. In: Equality, Diversity and Inclusion: An International Journal. 31 (1), S. 65-82.

Die Studie untersucht die Wechselbeziehung von Geschlecht, Geschlechterrollentyp und Einkommen.

Dies ist eine Fallstudie zu einem Projekt zur Verbesserung der Hüftfraktur von Patienten. Dieses Projekt zur Rehabilitation von Hüftfrakturen an einem schwedischen Universitätskrankenhaus führte zu einer Verkürzung der Krankenhausaufenthaltsdauer, zu einer früheren Entlassung und zu Kostensenkungen.

Besondere Einzelveröffentlichungen im Hampp Verlag

  • Miles, Matthew B.; Huberman, A. Michael und Saldaña, Johnny (2013). Qualitative Data Analysis – A Methods Sourcebook. Sage.

Diese Einzelveröffentlichung zu den klassischen Forschungsmethoden von Miles und Hubermann wurde in der dritten Ausgabe von Johnny Saldaña, dem Autor des „Coding Manual for Qualitative Researchers“, aktualisiert und optimiert.

Das Werk enthält bspw. verschiedene Strategien, die Präsentation der Grundlagen des Forschungsdesigns und des Datenmanagements mithilfe verschiedener Analysemethoden, aktuelle Beispiele, das berühmte Kapitel „Zeichnen und Überprüfen von Schlussfolgerungen“ und das überarbeitete Kapitel „Schreiben über qualitative Forschung“.

Die sechs Kapitel dieser Einzelveröffentlichung enthalten jeweils einen Schritt im linearen Prozess der Fallstudienforschung (Planung, Design, Vorbereitung, Sammlung, Analyse und Austausch) und zeigen, wie jeder Schritt den Forscher dazu verpflichtet, frühere Entscheidungen zu überprüfen und zu überarbeiten.

Das Werk umfasst mehr als 50 Fallstudien, schenkt quantitativen Analysen neue Aufmerksamkeit, diskutiert die Verwendung von Forschungsdesigns für gemischte Methoden und enthält neue methodische Erkenntnisse.

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