42 erfolgreiche deutsche Startups und was wir von ihnen lernen können

erfolgreiche deutsche Startups
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Die deutsche Gründerszene boomt. Insbesondere Berlin fällt mit seiner hohen Dichte an erfolgreichen Startups als Innovationsstandort auf und wird inzwischen oft als europäische Alternative zum Silicon Valley bezeichnet. Auf eine Million Einwohner kommen in Berlin im Schnitt 81,7 Startups. Aber Berlin ist längst nicht mehr der einzig relevante Standort für Startups in Deutschland.

Der Deutsche Startup Monitor der letzten 5 Jahre zeigt einen deutlichen Zuwachs an Gründern in ganz Deutschland. Insbesondere Hamburg und München könnten Berlin bald den Rang als deutsches Startup-Mekka ablaufen und die Bundhusesländer Bayern und Nordrhein-Westfalen vereinen mit 12,9 % und 20,6 % eine beeindruckende Zahl der Startups auf sich. Wir haben mit den Gründern deutscher Startups gesprochen. Sie haben uns von ihrem Geschäftsmodell erzählt, ihre Mitgründer und Mitgründerinnen vorgestellt und erklärt, wie sie sich ihren Platz in der deutschen Geschäftswelt erkämpft haben.

Unsere Interviews mit diesen Startups findest du weiter unten. Die Insights, die wir aus den Gesprächen gewonnen haben, haben wir für dich aber direkt hier zusammengefasst.

Inhaltsübersicht

Kernaussagen des Textes

  • Gründer sind nie zu jung oder zu alt
  • zunächst investieren Gründer ihr eigenes Kapital
  • die ideale Gründer-Team-Größe sind drei Personen
  • Gründer benötigen Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit
  • fachliche Expertise, Programmierkenntnisse und Vertriebsgeschick sind wichtige Fähigkeiten

Von Gründern und Gründerinnen lernen – was erfolgreiche Startups ausmacht

Auf den ersten Blick kein besonders interessantes Thema, für Gründer aber eine der ersten und wichtigsten Fragen auf dem Weg zum eigenen Unternehmen, ist die Auswahl der Rechtsform. Die Hälfte der Startups, mit denen wir sprachen, haben als GmbH gegründet.

Diese hohe Anzahl liegt an entscheidenden Vorteilen dieser Rechtsform, wie zum Beispiel der Haftungbeschränkung. Wer eine GmbH gründen will sollte allerdings einige Voraussetzungen erfüllen. Immerhin zehn der Startups wurden als GbR bzw. UG gegründet.

Zusammen mit der Frage nach der Rechtsform, stellt sich für junge Gründer die Frage „Wie finanziere ich meine Idee?“. Etwa die Hälfte unserer befragten Startups haben ihr Unternehmen in der ersten Finanzierungsrunde über Eigenmittel bzw. Bootstrapping finanziert, also auf Fremdkapital verzichtet. Ist eine Eigenfinanzierung möglich, bedeutet das für die Gründer eine größere Unabhängigkeit und unter Umständen auch weniger Risiko und Stress.

Auf der anderen Seite muss gerade beim Bootstrapping extrem sparsam und wohlüberlegt mit den vorhandenen Ressourcen umgegenagen werden. Oftmals wird dann spätestens für eine Expansion Fremdkapital nötig. Die andere Hälfte der befragten Startups konnte Business Angels, VCs oder sogar den Staat von sich überzeugen und hat so Fremdkapital an Land gezogen. Letztendlich ist die Wahl der richtigen Finanzierungsart ein hoch individuelles Unterfangen, das sehr von der jeweiligen Branche, Geschäftsidee und Position des Gründers abhängig ist.

Rund die Hälfte aller Gründer-Teams, mit denen wir gesprochen haben, besteht aus drei Personen. 30 % der Teams bestehen aus zwei Personen, nur drei der Startupss wurden von einer Person gegründet und gerade mal eines der Teams bestand aus mehr als drei Personen. Es sieht also ganz so aus, als wäre drei die magische Nummer.

Das liegt mit Sicherheit zu einem großen Teil daran, dass eine Person selten alle Fähigkeiten, die für ein erfolgreiches Startup nötig sind, auf sich vereint. Mal ganz davon abgesehen, dass Gründen mit viel Arbeit und Stress verbunden ist und es hilft, wenn sich diese Last auf mehrere Schultern verteilen lässt.my

Zu den wichtigsten Fähigkeiten gesellen sich außerdem zentrale Eigenschaften, die für jeden Gründer wichtig sind. Auch hier waren sich unsere Interviewpartner erstaunlich einig. Am häufigsten wurde Durchhaltevermögen genannt, denn wer ein eigenes Geschäft aufbauen will, muss Rückschläge einstecken können und langen Atem beweisen, wenn mal was nicht nach Plan läuft.

Dicht auf folgen Leistungsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit – wichtige Eigenschaften in Angesicht langer Arbeitstage und der Herausforderung Kunden und Investoren von sich zu überzeugen.

Diagramm der wichtigsten Gründer-Eigenschaften
Durchhaltevermögen, gepaart mit Begeisterung und einer hohen Leistungsbereitschaft sind beim Gründen besonders wichtig

Wir haben die Gründer außerdem gefragt, welche speziellen Fähigkeiten sie besitzen. In der nebenstehenden Tabelle sind ihre Antworten aufgelistet. Auf den ersten Blick fällt auf, dass obwohl die Gründer eine breite Palette an Fähigkeiten auf sich vereinen, zwei davon besonders häufig genannt wurden: fachliche Expertise und Programmierkenntnisse.

Nicht weiter verwunderlich, schließlich sollte jeder Unternehmer etwas von seinem Produkt bzw. seiner Dienstleistung verstehen, also fachliche Expertise besitzen. Und Programmierkenntnisse sind in einem Zeitalter, in dem die Digitalisierung jedes Unternehmen zu einem technischen Unternehmen gemacht hat, ebenfalls eine überaus sinnvolle und hilfreiche Fähigkeit für Gründer eines erfolgreichen Startups.

Darüber hinaus wurden Management-Erfahrung, Vertriebsgeschick, Kenntnisse in der Finanzierung und wirtschaftliches Know-how häufig genannt.

Eine letzte Frage, die sich viele Gründer stellen, ist die Frage nach dem Wann:

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um meine Idee umzusetzen?

Letztendlich muss das jeder für sich selbst beantworten. In der Auswertung unserer Interviews haben wir aber festgestellt, dass die Großzahl der Gründer, der befragten Startups, Mitte/Ende zwanzig beschlossen hat, dass sie bereit sind zu gründen. Viele haben sogar noch jünger gegründet, teilweise noch während ihres Studiums. Wie die Gründer von Bytabo gesagt haben: „Neben dem Generieren von Wissen, ist es vor allem wichtig einfach zu Machen.“

Startups im Interview

Hier findest du die Steckbriefe und Interviews der inspirierenden Gründer und Gründerinnen, die mit uns gesprochen haben. Ihre Unternehmen sind erfolgreiche deutsche Startups und ihr Weg zeigt was man beim Gründen alles richtig machen kann. Dabei haben alle ihre eigene Geschichte und Insights.

Gleichzeitig zeigen ihre Antworten welche Zutaten auf einem Gründer-Erfolgsrezept nicht fehlen dürfen. Du hast selbst ein erfolgreiches Startup und willst gern deine Geschichte erzählen? Dann melde dich bei uns.

Advanced Sponsorship Insights – messbares Sponsoring

Wir haben keine klaren Firmen vor Augen (weder als Wettbewerber noch als Vorbilder)

Rainer Schuster über sein A.S.I.
Rainer Schuster und Paulo Pinto von A.S.I.

Advanced sponsorship insights im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 05/2019 | Kundenaufträge seit 01/2020

Größe des Gründerteams: 2 Personen (Paulo Pinto und Rainer Schuster)

Spezialfähigkeiten der Gründer: Absolutes Expertenwissen in der Bewertung von Sponsorings. Unser Fokus liegt auf der Datenanalyse und dem Ableiten von konkreten Handlungsempfehlungen. Wir haben unser Wissen in 13, bzw. 15 Jahren Berufserfahrung in leitender Position beim zweitgrößten Sportartikelhersteller der Welt (adidas) erworben.

Alter der Gründer: Wir waren 38/39 Jahre „alt“ bei der Gründung, also schon eher Großväter in der Gründerszene

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Wir haben das Gründungskapital für die GmbH selbst aufgebracht und unser Wachstum aus eigenen Finanzmitteln bestritten. Bis zum heutigen Zeitpunkt mussten wir keinen Euro von der Bank leihen, worauf wir schon sehr stolz sind.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Fachliche Expertise, gutes Netzwerk, gutes Produkt, Stressresistenz, guten Rückhalt von Freunden und Familie, eine Vision haben und einen guten Mitgründer, der dich mit seinen Fähigkeiten vervollständigt.

Fabian Vermum im Gespräch

Mit uns gesprochen hat Fabian Vermum.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Du Oma, ich mach was mit Werbung und messe da, ob die Leute mehr Versicherungen von der Allianz kaufen, weil die im Fernsehen in der Allianz Arena spielen.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Internationalität (Kollegen aus 8 verschiedenen Ländern) und einen sehr guten Teamgeist, gepaart mit der Passion für Sport (bei den meisten von uns zumindest :) )

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Die Bewertung von Sponsoring machen schon viele große Firmen, aber sie setzen auf „veraltete“ Methoden und stellen nicht die Umsetzbarkeit ihrer Ergebnisse in den Vordergrund. In unsere Zeit bei adidas saßen wir in mehr als 100 Präsentationen von Firmen, die uns erzählt haben, dass sie die Bewertung von Sponsoring geknackt haben, aber auf Nachfrage, war nicht viel dahinter.
Keine Firma hat wirklich den Schmerz der Implementierung einer Lösung mitgemacht, was wir bei adidas seit mehr als 8 Jahren tagtäglich mitbekommen haben. Somit ist unsere Lücke die Umsetzbarkeit von datengetriebenen Lösungen.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir helfen Marken bei der Beantwortung der Frage: Für welches Sponsoring sollte ich wie viel Geld ausgeben und wie kann ich es messbar machen. Hier verkaufen wir die „klassische“ Beratungsdienstleistung, bauen aber gleichzeitig unsere ASI-Engine auf (datengetriebene Bewertungsplattform) in der in naher Zukunft die Bewertung automatisch ablaufen kann und zu einem Self-Service Bewertungstool entwickelt werden kann. Dazu unterstützen wir bei der vertraglichen Ausgestaltung von Sponsoring-Verträgen.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Schnelle Entscheidungsprozesse und viele Interaktionen mit Kunden, Experten, Interessenten zum Thema Sponsoring. Die Möglichkeit sein Team zusammenzustellen und zu sehen, wie die Kollegen an den Aufgaben wachsen.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Mehr Fokus auf die zentralen Dinge (Entwicklung der ASI Engine) und weniger Fokus auf administrativen Prozessen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir sind kein Rechtevermarkter und auch keine Beratungsfirma. Wir sehen uns als Technologiefirma in ihren Anfängen. Wir haben keine klaren Firmen vor Augen (weder als Wettbewerber noch als Vorbilder).


ai Conomix – Unterstützung beim Arbeiten am PC

Man muss zu 100 % hinter der Vision stehen, alles andere kommt danach.

Denis Golovin über das Gründen
Das Team hinter ai Conomix

ai Conomix im Steckbrief

Logo ai Conomix

Zeitpunkt der Gründung: 2020

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Kommen alle aus dem technischen Feld. Weitreichende Fähigkeiten in den Bereichen AI, Software Engineering und UX.

Alter der Gründer: Zwischen 28 und 29 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: Als GbR gegründet, Transformation zu einer GmbH in Planung.

Wie wurde finanziert: Das EXIST Gründerstipendium.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Eine weitere in der Praxis sehr relevante Eigenschaft ist die Fähigkeit mit Ungewissheit/Unsicherheit umzugehen.

Denis Golovin im Gespräch

Einblicke in die Gedankenwelt von Denis Golovin und ai Conomix.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir entwickeln ein Produkt, das einem beim Arbeiten am PC unterstützt.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Eine besondere Eigenschaft unseres Teams ist, dass wir uns alle schon vor der Gründung sehr gut kannten und das Startup aus der Idee entstanden ist und nicht andersrum.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Wir haben festgestellt, dass es im Arbeitsumfeld viele kurze und sporadisch auftretende Arbeitsschritte gibt, die prinzipiell automatisiert werden könnten, dies aber mit herkömmlichen Mitteln zu teuer ist.

Ein Beispiel im privaten Umfeld ist das ausfüllen von Formularen, wo der Browser einem automatisch seine eigenen Adressdaten zum Einfügen anbietet, ohne dass man den Browser dafür explizit vorprogrammieren musste. Dieses Prinzip haben wir so erweitert, dass es auf beliebige Arbeitsprozesse und auch applikationsübergreifend angewendet werden kann, um Menschen im Arbeitsumfeld zu entlasten. Unsere Lösung ist besonders für Unternehmen interessant, die sich einem hohen Verwaltungsaufwand gegenübersehen.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir integrieren unser Produkt beim Kunden, ohne Veränderungen an den bestehenden Systemen vorzunehmen und berechnen dann nur noch Lizenzkosten. Es sind keine aufwendigen und manuellen Prozessanalysen notwendig.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir sind davon überzeugt, dass unser Produkt einen positiven Einfluss auf das Arbeiten mit Computern weltweit haben wird.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir müssen unser Team definitiv erweitern, um uns schneller nach vorne bewegen zu können.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Soweit wir das einschätzen können gibt es bisher niemanden auf dem Markt, dessen Produkt Automatisierungspotentiale selbstständig erkennt und dafür Lösungen generiert. Wir werden häufiger mit anderen RPA Unternehmen verglichen, jedoch fokussieren wir uns auf Usecases, die in die Kategorie Hyperautomation fallen, also nicht trivial automatisierbar sind und häufig noch den Menschen als Entscheider benötigen.


Alvar Pet – nachhaltiges Hundefutter

Die Menschen kaufen immer mehr unnötige Dinge für ihre Hunde und füttern sie mit immer mehr fleischhaltigem und für Menschen geeignetem Futter.

Ilari Haataja über seine Branche
v.l.: Sini Saalasti (COO), Henna Söderholm (CPO), Hanna Lemmetti (CMO) und Ilari Haataja (CEO) sowie Teddy und Alvars

Alvar Pet im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 12/2019 (gelauncht wurde in Finnland dann im April 2020)

Größe des Gründerteams: 4 Personen (Ilari Haataja, unser CEO, Hanna Lemmetti [CMO], Henna Söderholm [Tierärztin und unsere CPO] und Sini Saalasti [COO])

Spezialfähigkeiten der Gründer: Für uns war es wichtig, die ideale Kombination aus verschiedenen Kompetenzen zu finden. Deshalb decken unsere Gründer mit ihrer Expertise alle Bereiche ab, von Finanzen über Hundeernährung, Branding bis hin zum Aufbau eines nachhaltigen Geschäfts.

Alter der Gründer: Unsere Gründerinnen und Gründer waren 27, 28, 30 und 42, mit Hanna als jüngstem Teammitglied und Henna als ältestem.

Unternehmensform zur Gründung: In Finnland haben wir uns als Limited gegründet, dementsprechend sind wir in Deutschland eine GmbH.

Wie wurde finanziert: Wir hatten im Dezember 2019 eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde durch private Investoren abgeschlossen.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Aus unserer Perspektive und den Erfahrungen des letzten Jahres geht es um die Kombination, einer klaren Vision, auf die man hinarbeitet, und der Agilität, ständig und unermüdlich verschiedene Dinge zu testen, um herauszufinden, was am besten funktioniert, um dorthin zu gelangen.

Ilari Haataja im Gespräch

Wir haben uns mit dem CEO Ilari Haataja unterhalten.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wenn man sich den CO2-Ausstoß und andere Treibhausgase anschaut, die durch die Herstellung von Hundefutter entstehen, ist ein Hund viel umweltschädlicher, als man denkt. Deshalb stellen wir nachhaltiges, CO2-neutrales Hundefutter her, das die Umwelt nicht belastet, und liefern es regelmäßig unseren Kundinnen und Kunden direkt bis an die Haustür.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Während die meisten Wettbewerber Nachhaltigkeit lediglich als Versprechen auf der Produktebene umsetzen, haben wir unsere gesamte Wertschöpfungskette um unser Ziel der Emissionsminimierung herum aufgebaut. Dabei machen wir das Leben unserer Kunden und ihrer Vierbeiner nicht nur nachhaltiger, sondern durch unser Futter-Abo auch um einiges bequemer.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Hundebesitzer, die eine nachhaltige Wahl treffen wollen, die ihrem Hund gut tut.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Alvar schafft einen Weg, die Hundehaltung nachhaltig und gleichzeitig einfach zu machen. Wir stellen unser umweltfreundliches Hundefutter CO2-neutral her und liefern es in regelmäßigen, selbst gewählten Abständen nach Hause. Von der Auswahl unserer Zutaten über die Produktion, hin zu Transport und Verpackung finden wir emissionsarme, umweltschonende Alternativen, um jedem Vierbeiner einen neutralen CO2-Pfotenabdruck zu ermöglichen.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Unsere Community von umweltbewussten Vierbeinern und ihren Besitzerinnen und Besitzern. Es bedeutet uns alles, dass wir uns mit ihnen in der gleichen Mission und mit den gleichen Werten verbinden können.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

An Alvar und unseren Entscheidungen würden wir auch rückblickend nichts ändern. Alle Hürden und anfänglichen Fehler haben uns gezeigt, wie wir Nachhaltigkeit und Komfort für Konsumenten am besten in einem Service vereinen. Ohne den Lernprozess, wären weder unsere Produkte noch unser Unternehmen das geworden, was sie jetzt sind.

Was wir aber nach wie vor verändern wollen, ist die Branche. Denn während wir sehen, dass sich viele andere Branchen in Richtung einer nachhaltigeren Option entwickeln, geht die Heimtierbranche genau in die entgegengesetzte Richtung: Die Menschen kaufen immer mehr unnötige Dinge für ihre Hunde und füttern sie mit immer mehr fleischhaltigem und für Menschen geeignetem Futter. Die Entwicklungsrichtung der Branche ist heute noch immer so unhaltbar und alarmierend wie zu unserer Gründung.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir werden unheimlich gerne mit jedem Unternehmen verglichen, das seine Branche und bereits etablierte Unternehmen herausfordert, ihre Wege in Richtung Nachhaltigkeit zu ändern. Der Kampf für den Planeten verbindet und mit Gleichgesinnten verglichen zu werden, ist für uns immer ein Kompliment.


Aplikato – Bewerber passend vermitteln

Wir wollen Bewerber und Unternehmen glücklich machen und darüber hinaus eine Community aufzubauen.

Mirco Parschau über die Ziele von Aplikato
Team von Apilato
Vier der derzeitig fünf Aplikato Verantwortlichen

Aplikato im Steckbrief

Aplikato Logo

Zeitpunkt der Gründung: 12/2019

Größe des Gründerteams: 2 Personen (derzeit 5 Personen)

Spezialfähigkeiten der Gründer: Kommen alle aus der Physik sowie Informatik. Solides Grundwissen in den Bereichen Modellierung, Systems-Engineering, Machine Learning und Coden. 

Alter der Gründer: 27 und 28 (Erweiterung durch 26, 33 und 25 Jährige)

Unternehmensform zur Gründung: ohne, UG (haftungsbeschränkt) in Gründung

Wie wurde finanziert: Da wir es schaffen die Fixkosten nahe bei null zu halten, sind wir eigentlich auf keinerlei Finanzierungen angewiesen. Eventuell werden wir uns aber in Zukunft einen Investor mit gutem Netzwerk und Branchenwissen dazuholen.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Die Hauptsache ist dass sich alle Gründer auch auf privater Ebene gut verstehen und respektieren. Darüber Hinaus ist es natürlich sehr gut wenn jedes Teammitglied eine spezielle Eigenschaft mitbringt, um eine gewisse Diversifizierung zu haben.

Mirco Parschau im Gespräch

Marco Parschau spricht mit uns über die Gründung von Aplikato.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir haben hier einen richtig schlauen Computer, dem können wir einen Studierenden zeigen und der sagt uns dann ganz genau in welchem Unternehmen dieser Studierende mit seinen Fähigkeiten glücklich wird.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir sind alle sehr jung, dynamisch und bringen viel universitäres Wissen, gepaart mit einigen Jahren Berufserfahrung, mit in das Startup ein.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Der Vermittlungsprozess läuft heutzutage, weitestgehend steril, manuell und basiert auf einem monetär getriebenen System. Wir sind daran interessiert, dass jene Studierende und Unternehmen miteinander verbunden werden, die zusammen passen und es zu einer langjährigen Arbeitgeber-Arbeitnehmer Bindung kommt in der beide Parteien glücklich sind.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

In der heutigen Zeit wo es immer mehr Absolventen an den Universitäten und immer mehr Berufe auf dem Arbeitsmarkt gibt, verlieren viele Studierende den Überblick darüber, wo sie mit ihren Qualifikationen und Fähigkeiten hinpassen. Auf der anderen Seite haben Unternehmen zunehmend Probleme den Kontakt zu qualifizierten Studierenden für ihre ausgeschriebenen Stellen aufzubauen. Wir erstellen mittels intelligenter Algorithmen ein Profil von Student sowie Unternehmen und bringen beide möglichst schnell und effizient zusammen.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Es ist schön zu sehen, dass man nun auch mal die erlernten Dinge aus der Uni in der realen Welt anwenden kann. Wir stehen alle voll hinter dem Startup, arbeiten in jeder freien Minute daran und es harmoniert hervorragend zwischen allen Beteiligten.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Um ehrlich zu sein haben wir uns seit Beginn einen sehr genauen und strukturierten Plan erstellt an den wir uns alle halten. Bis jetzt waren wir noch nie an einem Punkt wo wir eine Entscheidung bereut haben.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen nicht mit herkömmlichen Personaldienstleistern und Headhuntern verglichen werden. Unserer Erfahrung nach haben sie einen monetären Anreiz die Bewerber möglichst schnell in irgendeinem Unternehmen zu platzieren. Dadurch hören wir immer wieder von Absolventen und Unternehmen, dass sie mit den vermittelten Berufen höchst unzufrieden sind. Und genau das ist unser Ziel. Bewerber und Unternehmen glücklich zu machen und darüber hinaus eine Community aufzubauen, wo Studierende von diversen Aktionen (z.B. Workshops, Networking Events oder Alumni Netzwerk) profitieren.


Aplano – Personaleinsatzplanung neu gedacht

Wir hätten früher an den Markt gehen können, ohne uns mit kleineren Details zu beschäftigen.

Hayk Gregorian
Vier Gründer hat Aplano

Aplano im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: Die Aplano GmbH haben wir im Juni 2020 gegründet. Begonnen mit der Entwicklung haben wir aber bereits 2018, sodass wir die erste Beta über ein Jahr testen konnten.

Größe des Gründerteams: 4 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Das Team besteht aus einem Apotheker, einem Fahrzeugingenieur und zwei Informatikern. Jedoch kann von uns jeder programmieren und schreibt mit an der Software.

Alter der Gründer: Zum Zeitpunkt der Gründung waren wir 23, 29, 32 und 32

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Derzeit finanziert sich Aplano über die Einnahmen unserer Software Agentur Avetiq GmbH.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Durchhaltevermögen

Hayk Gregorian im Gespräch

Wir haben mit Hayk über sein Startup gesprochen.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir helfen Unternehmen mit unserem Programm bei der Personalplanung und
der Dokumentation der Arbeitszeiten.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir gehen sehr analytisch vor und überlassen nichts dem Zufall. Dabei setzen wir
ganz besonders auf die Automatisierung des gesamten User-Lifecycles. Dadurch
erhoffen wir uns wesentlich schneller als unsere Konkurrenz skalieren zu können.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Wir haben erkannt, dass es auf dem deutschen Markt keine benutzerfreundliche
Lösung für die Personaleinsatzplanung existiert.
Wir sind der Meinung, dass durch ein klares User Interface die Einführung einer
solchen Software viel einfacher für den Nutzer gestaltet werden kann, sodass
schließlich ein Personalleiter unser Produkt bevorzugt.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir bieten ein B2B Tool zur Dienstplanung und Zeiterfassung als SaaS an. Die
Kunden zahlen monatlich für die Nutzung der Cloud Software. Sorry, das waren
nur 2 Sätze, aber mit dem hier sind es jetzt 3.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Die Geschwindigkeit mit der unsre Software und unsere Kundenzahl wächst hat
uns selbst überrascht. Wir bekommen eine Menge positives Feedback und viele
neue Ideen und Anfragen von unseren Usern, was uns nochmal zusätzlich
motiviert Gas zu geben. Nachdem wir als Agentur viel Software für andere
Unternehmen geschrieben haben, tut es jetzt gut, das eigene Baby nicht
abzugeben, sondern es zu perfektionieren und zur Reife zu führen.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir hätten ruhig früher an den Markt gehen können, ohne uns mit kleineren
Details zu beschäftigen. Uns lag viel daran alle Nutzer zufrieden zu stellen.
Dadurch verstrickt man sich aber oft in eher unwichtige Probleme.
Im nachhinein sind wir uns einig, dass wir das MVP besser hätten abstecken
sollen. Man sollte nur das allernötigste umsetzen, denn wie so häufig in der IT
wird ein 3-Monate Projekt schnell zu einem 12-Monate Projekt.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Ehrlich gesagt wollen wir mit den amerikanischen Marktführern wie WhenIWork
oder Connecteam aus Tel Aviv verglichen werden, und ungern mit den Systemen
aus dem deutschsprachigen Raum wie Papershift oder Easypepp. Auch die
Skandinavier mit Sling, Planday und Shiftbase sind wesentlich besser aufgestellt
als unsere deutschen Konkurrenten.


Baron Merino – patentierte Stoffe

Wir liefern im Geschäftsleben die erste Funktionskleidung am Markt.

Markus Hoertnagl über sein Unternehmen
Martin Hoertnagl Gründer von Baron Merino
Markus Hoertnagl ist Gründer von BaronMerino

Baron Merino im Steckbrief

Logo Baron Merino

Zeitpunkt der Gründung: 09/2018

Größe des Gründerteams: 1 Person

Spezialfähigkeiten der Gründer: Wirtschaftliche Ausbildung und denken, Erfahren im Einkauf und Management von Projekten, Schnelle Auffassungsgabe und großer Wissenshunger

Alter der Gründer: 34

Unternehmensform zur Gründung: Einzelunternehmen

Wie wurde finanziert: Bootstrapping: Zuvor floss mein Kapital in Prototypen, Schutzanmeldungen wie Wortmarkenrechte und Textilpatent, Werbung, Markenaufbau und Design. Nun folgt das Crowdfunding

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Out of the Box zu denken! Netzwerke aufbauen und Management.

Markus Hoertnagl im Gespräch

Wir haben die Chance ergriffen und den Gründer von BaronMerino um weitere Informationen gebeten.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Ich produziere schöne Kleidung, die man den ganzen Tag tragen kann und einen gesund hält.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Durchhaltevermögen, gutes Netzwerk und Kommunikation auf allen Kanälen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Wir liefern im Geschäftsleben die erste Funktionskleidung am Markt.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Crowdfunding ab 30.7.20 dann nach Möglichkeit Cash Machine oder Direct Selling mit E-Commerce.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Das es so viel Anklang erhält und wir weiterhin auf einen tollen Erfolg bauen können und das weltweit, aus jedem Kontinent und fast 75 Ländern!

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Die Schnitterstellung vor den Prototypen erledigen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Kann jeder entscheiden wie er will.


Blvrd – Online-Suchmaschine für Offline-Fashionshopping

Jeder kann irgendwas besser als die oder der andere, ohne sich darüber zu profilieren.

Ari Berzenjie über sein Team bei BLVRD
Team von BLVRD
Das Team von BLVRD

BLVRD im Steckbrief

BLVRD wird übrigens wie das Wort Boulevard ausgesprochen, es fehlen einfach die Vokale im Namen.

Blvrd Logo

Zeitpunkt der Gründung: 06/2019

Größe des Gründerteams: 2 Personen (Geschwisterpaar: Ari Berzenjie, Vian Feldhusen)

Spezialfähigkeiten der Gründer:

Ari: Der Mann ist der Columbo der Business-Welt. Ari hatte die Idee zu BLVRD und ist der kreative Stratege. Er hat vor der Gründung bereits in den USA als Business Development Manager gearbeitet und u.a. für EPlan eine Consultingsoftware entwickelt und einen neuen Standort mit aufgebaut.

Vian: Diese Frau ist so etwas wie das Schweizer Taschenmesser der Business-Welt. Die Unternehmerin ist Gründerin und CEO bei ULTRA in Berlin, Investorin, Beraterin, Business Angel, Networkerin und kreatives Mastermind.

Alter der Gründer: Vian war 39 & Ari 32

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Eigenkapital + Investment

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Für uns eindeutig Resilienz.

Ari Berzenjie im Gespräch

Ari Beruemjie erzählt uns, wie glücklich ihn sein Team von BLVRD macht.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir machen dasselbe wie 11880, nur halt für den Kleiderkauf.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir arbeiten nicht für die Verbraucher oder den Handel, sondern wir arbeiten mit ihnen. Wir definieren nicht, welche Lösungen Märkte und Konsumenten benötigen, sondern lassen sie die Produktentwicklung maßgeblich mitgestalten. In unserer aktuellen Pilotphase testen wir mit BLVRD ein Produkt, dessen Funktionalität und Bedienung basierend auf Interviews und Usertests entwickelt wurden.

Unsere Praxistests dieses Jahr dienen ebenfalls dazu, unsere Dienstleistung im direkten Austausch mit unseren Test-Nutzern zu schärfen und kontinuierlich weiter zu verbessern. Wir glauben daran, dass gute Produkte nicht von einigen wenigen im Elfenbeinturm entwickelt werden sollten, sondern stattdessen gemeinsam mit den Personen, die den Bedarf haben – genau das sind unsere Kunden.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Wir haben mit BLVRD das „Online suchen und Offline Shoppen“ erkannt. Unser Konzept nutzt die Mehrwerte des digitalen und lokalen Einkaufens und reduziert deren Nachteile. Im Endeffekt sind Innenstädte die größten Warenlager. Direkt vor unserer Haustür. Alles, was wir suchen, finden wir dort schneller, als wenn wir es online bestellen. Allerdings fehlte uns bis jetzt ein Plan bzw. eine Plattform, wo wir finden, was wir suchen.

Online-Marktplätze und Suchmaschinen haben unser Suchverhalten bereits verändert. Online können wir schnell und direkt einen Artikel suchen und bestellen, müssen allerdings zwei bis drei Tage auf unser neues Lieblingsstück warten. Das wichtigste Problem dabei für uns alle: Die lokalen Einzelhändler werden immer weniger, die Retourenquote liegt bei knapp 50 % und schadet so unserer Umwelt. Warum also nicht direkt in die Stadt gehen und anprobieren, was wir wollen? Verbraucher können mit unserer App digital nach ihrem Lieblingsstück suchen und erfahren, wo sie in welchem Laden in der Stadt das Teil direkt anprobieren und kaufen können.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

BLVRD ist die neue Online-Suchmaschine für Offline-Fashionshopping. Über uns suchen Verbraucher digital nach ihren Lieblingsoutfits und erfahren, in welchem lokalen Store sie es offline in der richtigen Größe, Farbe und zum besten Preis finden können. Wir verschaffen dem lokalen Handel mehr Reichweite bei den Generationen X,Y und Z und begeistern diese für lokales Fashion-Shopping.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Klare Antwort: unser Team. Jeder kann irgendwas besser als die oder der andere, ohne sich darüber zu profilieren, und das alles in einem unglaublich konstruktiven Teamgefüge, getrieben von gemeinsamen Zielen. Durch den schnellen Alltag im Startup und die ständigen Herausforderungen lernt jeder von jedem, wird individuell kompetenter, und dadurch werden wir auch als Team konstant effizienter.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Tatsächlich haben wir keine wesentlichen Punkte, die wir mit dem Tag heute anders machen würden. Natürlich hätten wir früher den Mut haben sollen und die Idee schon viel früher umsetzen können.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen auf keinen Fall mit Amazon verglichen werden, sehr gerne dürfen die Leute uns mit ToogoodTogo vergleichen.


Box Inc – Verpackungen online finden

Wir arbeiten zu 100 Prozent remote aus vier verschiedenen Ländern – das ist schon sehr besonders und im ersten Moment eine Herausforderung!

Mikael Fristedt über die Besonderheit von Box Inc
Mikael Frostedt Mitgründer von Box.Inc
Mikael Fristedt Westre Mitgründer von Box Inc

Box Inc im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 2019 (Launch 2020)

Größe des Gründerteams: 10 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Verpackungs-Nerd, Management Consultant

Alter der Gründer: 2019 war Mikael 36 Jahre alt

Unternehmensform zur Gründung: Box Inc ist als “Aktiebolag”, die schwedische Form einer Aktiengesellschaft, gegründet.

Wie wurde finanziert: Box Inc ist eine Ausgründung des finnisch-schwedischen Papier- und Verpackungsmittelherstellers Stora Enso und wird zu 100 Prozent vom Mutterkonzern finanziert.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Neugierig sein auf die Kunden, ihre Bedürfnisse und Probleme. Außerdem Ausdauer, denn es gibt viele Höhen und Tiefen sowie positive und negative Reaktionen. Gründer müssen in der Lage sein, den Kurs zu halten und an sich und ihre Ideen zu glauben.

Mikael Fristedt im Gespräch

Im Gespräch mit Mikael Fristedt erfuren wir folgende Dinge.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Mit unserer Online-Plattform wird das Kaufen von Verpackungen so einfach wie nie zuvor. 

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir arbeiten zu 100 Prozent remote aus vier verschiedenen Ländern – das ist schon sehr besonders und im ersten Moment eine Herausforderung! Die enge Kommunikation ist für uns das A und O, um gut zusammenzuarbeiten. Vier verschiedene Länder bedeutet aber auch vier verschiedene Perspektiven und Netzwerke. Das ist ein wirklicher Vorteil in unserer täglichen Arbeit.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Viele (vor allem kleinere) Unternehmen haben weder die Zeit noch das Wissen, die richtige Verpackung und den richtigen Lieferanten zu finden. Mit Box Inc vereinfachen wir diesen Prozess, in dem auf der Plattform jeder einzelne Schritt – vom Design der Kartons bis hin zu Angeboten von Zulieferern und sogar dem Bestellvorgang – alles integriert wird. Infolgedessen sparen Unternehmen sowohl Zeit als auch Geld, und wählen gleichzeitig eine nachhaltige Verpackung von verifizierten Lieferanten.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Über unsere Plattform finden Unternehmen die beste und nachhaltigste Verpackung für ihr Produkt. Lieferanten erschließen über Box Inc weitere Kunden. Bei jeder Bestellung zahlen die Lieferanten eine geringe Gebühr, die unseren Umsatz generiert. 

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Der hohe Anteil wiederkehrender Kunden zeigt, dass unser Service wirklich geschätzt wird, sobald man ihn einmal in Anspruch genommen hat. Wir sind auch sehr stolz darauf, ein so breit gefächertes Portfolio von verifizierten Lieferanten zu haben, die ihre Verpackungen auf Box Inc. anbieten.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir werden uns noch stärker darauf konzentrieren, kleine Unternehmen zu gewinnen, die relativ einfache Bedürfnisse und begrenzte Erfahrung mit Verpackungen haben. Diese Unternehmen sind zahlreich, haben jedoch nur begrenzten Zugang zu Beratung und Unterstützung. Hier können wirklich wir einen Unterschied und ihnen helfen, Zeit und Geld zu sparen und bessere Verpackungen zu kaufen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen mit allen Start-Ups und Unternehmen verglichen werden, die eine einfache Lösung für ein häufiges Problem gefunden haben. Ein wirklich schlechter Vergleich wäre Amazon. Wir sind keine Shop-in-Shop-Plattform, auf der Unternehmen recherchieren, was sie von wem kaufen, sondern wir helfen Unternehmen, ihre Bedürfnisse zu definieren, und lassen Anbieter mit ihren besten Angeboten zu ihnen kommen.


Bytabo – Roadmap zur Digitalisierung

Was uns einzigartig macht, ist unser Verständnis für Mensch und Maschine.

Niklas Volland und Christan Schieber über ihr Alleinstellungsmerkmal
Gründungsteam Bytabo
Niklas Volland und Christian Schieber, zwei der Gründer von Bytabo

Bytabo im Steckbrief

Logo Bytabo

Zeitpunkt der Gründung: 01/2015

Größe des Gründerteams: bei der Gründung 3 Personen, jetzt 2

Spezialfähigkeiten der Gründer: Niklas zeichnet sich durch sein Design-Verständnis und seine Kommunikationsfähigkeit aus, Christian kann Programmieren und ist toll darin produktive Energie zu erzeugen.

Alter der Gründer: Niklas war 23, Raoul 25 und Christian 26

Unternehmensform zur Gründung: GbR

Wie wurde finanziert: Bytabo ist zu 100 % eigenfinanziert, damals wie heute. Das hat auch zu vielen Rückschlägen geführt, aber sie sind immer wieder aufgestanden.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Das Machen, denn wichtig ist neben dem Generieren von Wissen, vor allem das Umsetzen.

Bytabo im Interview

Hier gibt's weitere Infos zu Bytabo:

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Die Welt hat sich durch die Technik verändert. Wir helfen den Menschen, in dieser Welt zurecht zu kommen und die Technik für sich zu nutzen, um erfolgreich zu sein.So können langwierige Abläufe von früher, die zum Beispiel in Papierform abgebildet wurden, durch den Einsatz von Technik stark vereinfacht werden.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Uns machen unsere Werte aus, die wir leben und auf die wir uns bei jeglichen Herausforderungen und Problemen beziehen. Zu ihnen gehören Qualität und Professionalität, Startup-Verrücktheit, Weitsicht, Nachhaltigkeit, Selbstvertrauen und noch einiges mehr. Zusammen verschmelzen sie zu einem Teil der bytabo-DNA.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Es gibt für den Mittelstand bisher auch nur wenige Digitalisierungsbegleiter, die Unternehmen auf die Reise durch die digitale Transformation ganzheitlich mitnehmen. Viele Unternehmen verstehen zudem entweder nur den Menschen oder nur die Maschine. Wir verstehen beide Welten gleichermaßen und übersetzen zwischen ihnen.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir sind ein Technologie-Unternehmen und unterstützen mittelständische Firmen dabei, den digitalen Wandel erfolgreich zu bewältigen. Dies erreichen wir, indem wir die Prozesse unserer Kunden digitalisieren, die Unternehmenskultur transformieren und mit ihnen gemeinsam neue digitale Geschäftsmodelle aufbauen. Was uns dabei einzigartig macht, ist unser Verständnis für Mensch und Maschine und unsere mehrjährige Markterfahrung in Kombination mit dem Startup-Spirit.

  • Welche Dinge findet ihr derzeitig großartig an eurem Startup?

Das Team, das die Basis unserer Arbeit darstellt, unsere Kunden, mit denen die Zusammenarbeit hervorragend ist, und unsere Startup-Kultur kombiniert mit unserer mehrjährigen Markterfahrung.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

In vielen Unternehmen fehlt noch das Bewusstsein für die Digitalisierung. Dies ist sehr schade und auch alarmierend, weswegen wir das sofort verändern sollten. Konkret bedeutet das, dass die Mitarbeiter einen größeren Wissensschatz zum Thema Digitalisierung brauchen und aktiv an der digitalen Transformation bestehender Unternehmensstrukturen, sowie am Aufbau von neuen, digitalen Geschäftsmodellen arbeiten sollten.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir vergleichen uns immer mit uns selbst. Dies geschieht durch ein kontinuierliches Reflektieren und Anpassen. Sonst wollen wir mit niemandem verglichen werden, da jeder Mensch und so auch jede Firma einzigartig ist.


The Climate Choice – Vergleich nachhaltiger Unternehmenslösungen

Als Gründer*In muss man Begeisterung und Leidenschaft für sein Startup und dessen Vision mitbringen, um Andere für das Thema zu begeistern, sowie die eigene Motivation hochzuhalten.

Lara Obst und Yasha Tarani über die wichtigsten Eigenschaften beim Gründen
Gründungsteam von The Climate Choice
Lara Obst und Yasha Tarani, Gründer von The Climate Choice

The Climate Choice im Steckbrief

Logo The ClimateChoice

Zeitpunkt der Gründung: 04/2020

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Lara begeistert sich für GreenTech und Klimaschutz und hat in dem Bereich bereits umfangreiche Erfahrungen, deswegen kümmert sie sich um die Betreuung von Kunden, Research Projekte, sowie den vielfältigen Marketing- und Kommunikationsbereich. Yasha ist Gründer aus Leidenschaft und verantwortet die Bereiche Marktplatz, Partnerschaften und Sales.

Alter der Gründer: Bei der Gründung im April 2020 war Yasha Tarani 36 und Lara Obst 32 Jahre alt.

Unternehmensform zur Gründung: THE CLIMATE CHOICE wurde als UG gegründet.

Wie wurde finanziert: Bootstrapping. Das heißt, die Gründer setzten ihre eigenen finanziellen Ressourcen ein, um die Entwicklung von THE CLIMATE CHOICE voranzutreiben.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Die wichtigsten 3 Eigenschaften: Team, Team, Team. Nur wenn man wirklich zusammenarbeitet, kann man schnell und effizient Ziele erreichen, auch ohne große Budgets und Ressourcen.

The Climate Choice im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir ermöglichen es Unternehmen, ihren Einfluss auf Mensch und Natur zu messen und positiv zu gestalten. Dazu arbeiten wir mit Partner*Innen zusammen, die zum Beispiel 100% Ökostrom, Ladesäulen für Elektroautos oder Gebäudesteuerungssysteme anbieten und so zur Reduktion der Emissionen beitragen.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir bauen einen B2B-Online Marktplatz für klimarelevante Lösungen. Somit bringen wir Transparenz und Übersichtlichkeit in einen bislang unstrukturierten Markt und beschleunigen so die Umstellung von Unternehmen auf klimaneutrales Wirtschaften.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

In den letzten zwei Jahren haben sich viele Unternehmen vorgenommen klimaneutral zu werden, wie das aber genau geschehen soll steht oft nicht fest. Wir schließen die Marktlücke für klein- und mittelständische Unternehmen, die zwar klimaneutral werden wollen, aber keine eigene Nachhaltigkeitsabteilung oder langwierige Beratungsprozesse umsetzen können.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Unternehmen senden Anfragen über die Website und erhalten unkompliziert passgenaue Auswertungen zu passenden Lösungen, die Ihnen helfen CO2-Emissionen zu reduzieren. Zusätzlich können Klimabeauftragte passende Anbieter für die CO2-Bilanzierung des Unternehmens oder einzelner Produkte anfragen bzw. Kompensationsprojekte zum Ausgleich von CO2-Emissionen finden. Die Plattform bietet hier als “Klimabeauftragter als Service” Hilfestellung und beschleunigt so die Klimatransformation in den entsprechenden Unternehmen.

  • Was findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Es macht unheimlich Spaß mit unseren KundInnen und PartnerInnen zusammen zu arbeiten. Wir merken, dass eine hohe Bereitschaft besteht, sich auszutauschen und jetzt gemeinsam die Klimatransformation voran zu treiben.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Im Moment tatsächlich wenig, wir sind erst seit kurzem Online und freuen uns über den großen Zuspruch!

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Comparison is the end of happiness. Aber ja, im Business Bereich ist es hilfreich Markt-Beispiele und Einordnungen vor Augen zu haben. Gemessen werden wir gerne an dem was wir tun und umsetzten.


Clever Connect – Talente finden

Um die besten Talente einzustellen und an sich zu binden, müssen ihnen die besten Kandidaten-und Mitarbeitererfahrungen geboten werden.

Louis, Marko und Gonzague über ihr Geschäftsmodell
Gründungsteam von Clever Connect
Louis, Marko und Gonzague,Gründer von Clever Connect

Clever Connect im Steckbrief

Logo Clever Connect

Zeitpunkt der Gründung: 01/2018

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Unser Team besteht aus einem erfahrenen und erfolgreichen Unternehmer mit technischem Hintergrund, einen Jungunternehmer mit Finanz- und Kommunikationsfähigkeiten und einen jungen, mehrsprachigen Unternehmer mit Talent zum Verkauf.

Alter der Gründer: Marko Vujasinovic hatte zum Zeitpunkt der Gründung von Clever Connect bereits mehrere Unternehmen gegründet, während Gonzague und Louis gerade ihren Abschluss gemacht hatten.

Unternehmensform zur Gründung: SAS, das ist eine französische Unternehmensform.

Wie wurde finanziert: Dank ihres Geschäftmodells können sich Clever Connect seit Jahren selbst finanzieren. Im Jahr 2019 haben sie 6 Mio. Euro aufgebracht, um neue Produkte zu entwickeln und ihre Geschäftstätigkeiten auf neue Märkte zu erweitern.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Die Motivation und den Ehrgeiz zu haben, als Team erfolgreich zu sein.

Clever Connect im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Unsere Softwarelösungen zur Talentakquise helfen Unternehmen, die besten Talente einzustellen und im Unternehmen zu halten, indem die Unternehmen ihren Mitarbeitern eine großartige Erfahrung bieten.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Unser Unternehmen vertritt eine starke Kultur,die auf drei Säulen basiert: dem Aufbau von wirkungsvollen und innovativen Rekrutierungs-Lösungen, sowohl für Bewerber und Bewerberinnen als auch für Personalvermittler, Nachhaltigkeit und Rentabilität. Letzteres bedeutet für uns keine unverantwortliche Geldverbrennung.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Als Marko 2010 Meteojob gegründet hatte, beobachtete er, dass hunderttausende von Stellen unbesetzt sind,obwohl die Arbeitslosigkeit immer noch sehr hoch ist, und entwickelte einen Matching-Algorithmus, um Arbeitssuchenden die für ihr Profil am besten geeigneten Angebote zu präsentieren. Bei Visiotalent war es die Beobachtung, dass Videotools Kandidaten helfen können, nicht mehr auf den Inhalt ihres Lebenslaufs reduziert zu werden, sondern die Möglichkeit haben, ihre Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten auf eindrucksvolle Weise auszudrücken. Bei der Fusion, beider sich ergänzenden Unternehmen, haben wir an den Grundsatz geglaubt, dass der Schlüssel für eine erfolgreiche Personalbeschaffung für Unternehmen darin liegt, den Kandidaten dank innovativer Technologie eine außergewöhnliche Erfahrung zu bieten. Das Prinzip ist einfach und dennoch konzentrierte sich kein Global Player auf diesen speziellen Teil der Trichterabdeckung: Anziehungskraft, Engagement, Umwandlung, Bindung.

  • Erklärt euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir unterstützen Unternehmen in allen Phasen der Personalbeschaffung durch Tools für Sourcing,Qualifizierung von Kandidaten und Mitarbeiterbindung. Unsere Mission ist es Unternehmen bei der Suche nach den besten Talenten zu helfen, indem wir ihnen eine bemerkenswerte Rekrutierungserfahrung bieten. Unsere Rekrutierungslösungen werden an Unternehmen als Jahreslizenzen verkauft und beinhalten in der Regel eine unbegrenzte Nutzung für alle ihre Personalberater.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Das unglaubliche Wachstumspotenzial, das wir noch haben. Ich habe starkes Vertrauen in die Tatsache, dass wir dieses Potenzial dank unseres erstaunlichen, kompetenten und multikulturellen Teams voll ausschöpfen können.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wenn ich könnte, würde ich die Denkweise der Großunternehmen in Bezug auf Innovation und Risikobereitschaft ändern. Es ist immer noch recht selten, dass man in diesen Arten von Unternehmen echte Early Adopters und Menschen trifft, die motiviert sind, Dinge zu verändern.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Ich denke, wir würden lieber mit Unternehmen verglichen werden, die seit Jahrzehnten auf dem Markt sind, dank eines starken Engagements des Teams und einer Konzentration auf die Wirkung und Nachhaltigkeit von allem, was sie tun, als mit solchen, die in das heutzutage recht übliche Modell von Startups passen: mehrere Finanzierungsrunden in ein paar Jahren, um schnell zu wachsen. Das ist, meiner Meinung nach, ziemlich künstlich.


CrowdDesk – Starthilfe für Startups

Wir wollen Kollaboration zwischen digitaler und analoger Welt fördern, denn diese Form der Zusammenarbeit eröffnet zukunftsfähige und nachhaltige Lösungswege.

Johannes Laub und Jamal El Mallouki über ihre Vision
Johannes Laub, Gründer CrowdDesk
Johannes Laub, Gründer von CrowdDesk
Jamal El Mallouki, Gründer CrowdDesk
Jamal El Mallouki, Gründer von CrowdDesk

CrowdDesk im Steckbrief

blaues Corowddesk Logo

Zeitpunkt der Gründung: 01/2015

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Johannes kennt als studierter Betriebswirt mit Bankausbildung die Finanzbranche und ihre Abläufe sehr genau. Er hat die verkrusteten Strukturen des Systems selbst erlebt. Wohingegen sich kaum jemand so gut mit alternativen Finanzinstrumenten und dem Markt in Deutschland auskennt wie Jamal. Er beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren damit. Aufgrund dieser Expertise ist er seit 2015 auch Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Crowdfunding e.V.

Alter der Gründer: 2015 waren beide 28 Jahre alt.

Unternehmensform zur Gründung: CrowdDesk wurde als GmbH gegründet.

Wie wurde finanziert: Über einen Business Angel und dann letztes Jahr die Seed-Finanzierung mit einem VC und Family Office. Zwischen diesen beiden Finanzierungen haben wir gebootstrapped.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Natürlich braucht es ausreichend fachliche Expertise, Risikobereitschaft und vor allem ein gutes Team. Wir haben aber recht schnell gemerkt, dass eine Sache ganz besonders wichtig ist: die Fähigkeit sich auf die Umsetzung zu fokussieren und nicht so viel Zeit darauf zu verwenden das Produkt in der Theorie zu „zerdenken“.

CrowdDesk im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Fähigkeit eurer Oma?

Unternehmen können mit unserer Lösung online, über das Internet rechtssicher von verschiedenen Akteuren Kapital einwerben.

  • Was zeichnet euer Unternehmen aus?

Wir haben ein tolles Team beisammen, das die Vision verfolgt, den Zugang zu Kapital frei von willkürlichen Barrieren zu gestalten. So soll jeder in die Lage versetzt werden neue (unternehmerische) Werte zu erschaffen und seine eigene Vision zu verfolgen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Der Zugang zu Kapital ist noch immer stark von Intermediären besetzt. Oft sind Unternehmen mit der Situation konfrontiert, dass sie abhängig von der Entscheidung eines Intermediären oder Dritten sind, ob sie Kapital erhalten und nicht etwa von den eigentlichen Besitzern des Geldes. Das ändern wir mit unserer SaaS-Lösung fundamental. So schaffen wir einen direkten und unmittelbaren Kapitalzugang für Unternehmen.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

CrowdDesk bietet einen einfachen Zugang zu Kapital. Wir stellen Start-ups und Unternehmen die technische Infrastruktur für den eigenständigen Start und Betrieb von Plattformen zur Schwarmfinanzierung zur Verfügung. Mit unserer Softwarelösung kann Kapital jederzeit online eingesammelt werden –und das im Austausch mit den Investoren.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir werden durch unsere Vision auch automatisch Teil der Vision unserer Kunden. Denn mit dem unabhängigen Zugang zu Kapital haben sie die Möglichkeit ihre Ziele und Ideen zu verfolgen. Was außerdem großartig ist: Wir demokratisieren den Finanzmarkt, weil wir jedes Unternehmen mit unserer Software in die Lage versetzen, eigenständig Kapital einzusammeln, unabhängig von Dritten.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wenn wir CrowdDesk heute noch einmal launchen würden, dann würden wir mit unserer Software schneller an den Markt gehen, um Feedback von Kunden einzuholen und sie direkt weiterzuentwickeln. Bei der Auswahl des Teams würden wir heute auch stärker auf unser Bauchgefühl vertrauen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir sind mit unserer Softwarelösung ein Enabler für alle Unternehmen. Wir sind kein klassischer Kapitalgeber, aber sehen unsere Softwarelösungen auch nicht als Konkurrenz zu traditionellen Finanzierungswegen und Institutionen, sondern als eine perfekte Ergänzung dazu. Wir wollen Kollaboration zwischen digitaler und analoger Welt fördern, denn diese Form der Zusammenarbeit eröffnet zukunftsfähige und nachhaltige Lösungswege.


Equior – WG-Gesucht für Pferde

Denke immer an dein Ziel und deine Werte. Steh für deine Idee ein und Vertrete deine Meinung.

Yannik, Janne und Lara übers Gründen
Gründungsteam Equior
Yannik, Janne und Lara, Gründer-Team von Equior

Equior im Steckbrief

Logo Equior

Zeitpunkt der Gründung: 06/2019

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen. Durch Yanniks Programmierkenntnisse konnten wir die komplette Entwicklung der Plattform selbst übernehmen. Janne und Lara kennen sich im Marketing aus, auch dies ist sehr von Vorteil. Janne ist Grafikerin und kann daher alle Werbemittel selbstständig umsetzen. Mit Zahlen können wir alle gut umgehen.

Alter der Gründer: Janne und Yannik waren 27, Lara 24 Jahre alt.

Unternehmensform zur Gründung: Equior wurde als UG gegründet.

Wie wurde finanziert: Unsere ersten Ausgaben waren für die Entwicklung der Webseite. Buchung der Domain, Speicherplatz Anmietung etc. Außerdem haben wir bereits die Marke „EQUIOR“ im Markenregister eintragen lassen. Auch hier sind Kosten angefallen. Als nächstes werden wir unser Budget ins Online-Marketing stecken. Bisher ist alles aus eigenen Mitteln finanziert worden.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Jede Person ist anders, jeder kann mit Druck & Stress anders umgehen. Man muss seine Ziele klar kennen und für diese bereit sein alles zu tun. Besonders im Team sollte deutlich werden, dass alle in einem Boot sitzen und sich gegenseitig unterstützen. Man sollte jedoch auch mutig, ehrgeizig und risikobereit sein.

Equior im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Stell dir vor du suchst für dein Pferd einen neuen Stall, aber du kennst dich nicht aus und müsstest ständig Menschen fragen, wo der nächste Stall ist. Das wäre nervig. Viel einfacher schaut man daher auf unserer Plattform im Internet. Da findet man freie Reitställe und alles was dazugehört, wie Hufschmied, Reitlehrer etc. Einzelne Ställe kann man sogar von Zuhause aus über das Internet begehen und damit Zeit sparen.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir leben in Zeiten einer digitalen Welt. Wir holen die Pferdeställe und Dienstleister ins Internet und ermöglichen eine 360° Stallbegehung.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Pferdestelle und dazugehörige Dienstleister werden im Internet nur schwer gefunden.Viele Ställe besitzen keine eigene Webseite und kennen sich nicht im Bereich Marketing aus.Sucht man einen neuen Stall oder einen neuen Dienstleister, hat man das Problem, das man keine gebündelten Inhalte aller Anbieter findet. Dies wollen wir ändern.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Eine digitale Plattform zum Anbieten und Finden von freien Stellplätzen und Dienstleistern rund ums Pferd.Übersichtlich, modern und klar strukturiert. Das Kostenmodell beinhaltet 3 Kategorien, ist ein Abo und kann jederzeit gekündigt werden.

  • Welche Dinge findet ihr derzeitig großartig an eurem Startup?

Die Rückmeldung in den Sozialen Medien. Alle finden die Idee gut.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht ändern?

Nicht neben einem 40Std-Vollzeitjob gründen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen besser sein als andere Plattformen. Aber wir wollen nicht direkt mit jemandem verglichen werden.


FinanzGeek – Tool für Kleinunternehmer

Wir helfen Kleinunternehmen dabei, erfolgreicher zu sein.

FinanzGeek kurz erklärt
Frank Horvath
Prof. Dr. Werner König

FinanzGeek im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 04/2019 (Eintragung als GmbH erfolgte am
2. März 2020)

Größe des Gründerteams: 2 Personen (Prof. Werner König und Frank J. Horvath)

Spezialfähigkeiten der Gründer:

Prof. Dr. Werner König ist Full-Stack-Entwickler. Er forscht und arbeitet seit über 15 Jahren im Bereich User Experience. Software gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden auszurichten, ist sein Erfolgsrezept und er schöpft hierbei aus seinem Erfahrungswissen aus zahlreichen IT-Projekten.

Frank J. Horvath ist Unternehmer und analysiert seit über 17 Jahren Daten von KMU und Kleinstunternehmen im Bereich Insolvenzverfahren. Zudem war er über 10 Jahre Generalunternehmer Hochbau. Eine auf Datenanalyse und Legal-Tech spezialisierte Software wurde von ihm mitentwickelt.

Alter der Gründer: 40 und 55 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Wir haben gerade mit der Kontaktaufnahme zu Investoren begonnen. Hierbei ist uns
wichtig, dass die Investoren bereits Erfahrung im Bereich Digitalisierung von KMU sammeln konnten und entsprechende Verbindungen haben.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Fachliche Expertise, Durchhaltungsvermögen, Begeisterung

Frank Horvath im Gespräch

Wir haben uns mit dem Gründer Frank Horvath unterhalten.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir helfen Kleinunternehmen dabei, erfolgreicher zu sein.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Lean-Management und der absolute Wille, den Millionen von Kleinunternehmen ein Tool an die Hand zu geben, das auch in schwierigen Zeiten mit hilfreichen Tipps, die ein oder andere Krise verhindern kann.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Kleinunternehmen und Micro-Enterprises verwenden fast immer defragmentierte Tools. Das sind überwiegend E-Mail- und Chat-Programme, physische Ordner, evtl. ein Dokumenten-Management-System sowie die Ablage auf dem jeweiligen Desktop. Die meisten Unternehmer verstehen ihre eigenen Finanzkennzahlen nicht und haben aufgrund
des Tagesgeschäftes auch keine Zeit, sich damit zu befassen. Ca. 60% der Mandanten bei Steuerberatern verwenden nach wie vor den physischen Pendelordner, um Unterlagen an ihren Steuerberater zu liefern.

Wir digitalisieren diese Unternehmen mit einem einfach zu handhabenden All-In-One-Tool – unter Einbezug der Mitarbeiter und Kunden, DSGVO-konform mit Datenspeicherung auf deutschen Sicherheitsservern. Durch Predictive Analytics wird der Nutzer in die Lage versetzt, datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Dies ist bis dato aufgrund der vorhandenen defragmentierten Tools am Markt nicht oder nur sehr erschwert möglich.
Durch den integrierten, KI-basierten Smart-Guide und die prädiktive Analyse der Daten bekommt der Nutzer nützliche Tipps, wenn sich seine Kennzahlen verändern und sich hieraus notwendiges Veränderungspotential ergibt.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Als ‘All in One’-Lösung vereint der FinanzGeek cloud-basierte Bürosoftware, ein DSGVOkonformes Projektmanagement-Tool sowie einen unkomplizierten Buchhaltungsassistenten. Herzstück des Produktes ist der sogenannte Smart-Guide ‒ ein KI-basierter Unternehmensberater. Der Smart-Guide analysiert die Produktivität eines Unternehmens, hinterfragt die Entwicklung von Gewinnen, überprüft, ob sich Kennzahlen positiv entwickeln oder genau dies eben nicht passiert.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Dass wir mit einem kleinen, schlagkräftigen Team ein anspruchsvolles, aber einfach handzuhabendes Tool zur wirklichen Erleichterung von täglichen Aufgaben der Nutzer geschaffen haben und eine KI integriert haben, die automatisch dem Nutzer Tipps zum nachhaltigen Wachstum seines Unternehmens gibt.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Mehr Geld für Marketing zurücklegen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen eigentlich mit niemandem verglichen werden. Mit wem wir nicht verglichen werden wollen: Wir werden oftmals mit Sevdesk oder Lexoffice verglichen, obwohl unser Ansatz ein ganz anderer ist. Wir holen die Unternehmen ab, die nicht selbst buchen wollen und das ist die größere Anzahl.


FlyNex – Drohnen im Alltag

Ab und zu wird unsere Software als „Google Maps für Drohnen“ bezeichnet. […] ein charmanter Vergleich

Christian Caballero, Gründer und COO von FlyNex
v.l.n.r.: Michael Petrosjan (CFO), Christian Caballero (COO), Andreas Dunsch (CEO) und Holger Dirksen (CTO)

FlyNex im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 07/2015

Größe des Gründerteams: 4 Person; Andreas Dunsch
(CEO), Michael Petrosjan (CFO), Holger Dirksen (CTO) und ich, Christian Caballero (COO).

Spezialfähigkeiten der Gründer:

Wir haben alle, so wie unser gesamtes Team, ganz unterschiedliche Spezialfähigkeiten, die wir einbringen. Uns eint aber, dass wir immer sehr strukturiert und detailliert arbeiten.

Alter der Gründer: Andreas Dunsch und Michael Petrosjan waren 32, Christian Caballero 34 und Holger Dirksen war 44

Unternehmensform zur Gründung: Wir haben FlyNex als GmbH gegründet.

Wie wurde finanziert:

Wir haben uns von der Selbstfinanzierung über Förderungen hin zu größeren Investments durch externe Wagniskapitalgeber bewegt. Wir konnten in der ersten Phase neben dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) auch den Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) als Investoren für uns gewinnen.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen:

Unserer Erfahrung nach sind diese drei Eigenschaften unverzichtbar: Entschlossenheit, Aufrichtigkeit und Durchhaltevermögen.

Christian Caballero im Gespräch

Christian Caballero erklärt uns die Vielfältigkeit von Drohnen im alltäglichen Einsatz.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Mit uns kann jedes Unternehmen Drohnen nutzen, um festzustellen, ob Dächer kaputt
sind oder wie viele Häuser einen Handwerker brauchen. Wir wollen, dass Inspekteure
nicht immer überall raufklettern müssen, um Schäden festzustellen.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir Gründer haben zum Großteil eine gemeinsame Vergangenheit bei der Bundeswehr.
Unser gelebter Teamgedanke schafft auch eine hohe Identifikation bei unseren
Mitarbeitern. Gerne arbeiten wir alle auf Augenhöhe, auch wenn das Team immer größer
wird und viele Aufgaben verteilt werden müssen. Wir gehen unsere Projekte sehr genau,
analytisch und präzise an. Diese Sorgfalt ist uns auch sehr wichtig. Denn wir dürfen und
wollen bei unserer Arbeit niemals vergessen, was für eine große Verantwortung wir mit
unseren Produkten tragen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Drohnen an sich sind keine neue Technologie. Aber sie im großen Stil kommerziell
einzusetzen schon. Daher ermöglichen wir es Unternehmen, Drohnen unkompliziert für
ihr Geschäft zu nutzen. Mit unserer Softwarelösung erleichtern wir komplexe Prozesse im
Projektmanagement von Drohnenflügen, indem wir die Flugplanung, Befliegung und
Datenauswertung aus einer Hand anbieten. Mit diesem Leistungspaket sind wir in
unserer Form einzigartig.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir bieten eine digitale Plattformlösung, bei der die Prozessschritte der Planung,
Befliegung und Analyse der erhobenen Daten in einem Workflow abgebildet werden
(End-to-End). Wir können verschiedenste Drittanbieter-Tools über Schnittstellen an
unsere Plattform anbinden, damit unsere Plattform branchenübergreifend einen
enormen Mehrwert bietet.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Besonders begeistert sind wir davon, was für Projekte wir in der jüngsten Vergangenheit
meistern konnten. Beim Projekt Medifly in Hamburg haben wir zum Beispiel mit unseren
Partnern medizinische Proben zwischen zwei Hamburger Krankenhäusern automatisiert
per Drohne transportiert. Das Projekt zeigt, dass wir Menschen mit neuen
technologischen Lösungen wirklich helfen können. Diese Transporte geschehen
während laufenden Operationen und können dadurch Narkosezeiten erheblich
verkürzen. Das ist großartig und motiviert uns.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir würden wahrscheinlich zuerst das Produkt bauen und danach die Gesellschaft
gründen und uns allgemein mehr Zeit nehmen. Das sind allerdings auch Dinge, die man
nicht immer selbst bestimmen kann.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Ab und zu wird unsere Software als „Google Maps für Drohnen“ bezeichnet. Wenn man
bedenkt, dass Millionen Menschen weltweit diesen Dienst täglich und in verschiedenen
Situationen nutzen, ist das natürlich schon ein charmanter Vergleich.

Tatsächlich sind wir aber eher wie ein kleines Microsoft für Unternehmen, die mit
Drohnen arbeiten, denn bei uns können sich Unternehmen komplett verwalten. Auf der
anderen Seite wollen wir nicht mit Drohnenherstellern verglichen werden, weil wir eine
Softwareplattform für Unternehmen sind. Wir konstruieren keine Geräte.


Foodable – die personalisierte Einkaufserfahrung

Digital kann deutlich mehr als wir bisher im Markt sehen. Mit foodable schaffen wir eine Alternative, die mit spannenden Rezepten inspiriert, anstatt eine lange Auswahl verschiedener Dosenbohnen zu präsentieren.

Silas, Daniel und Lara über ihre Vision
Gründungsteam Foodable
Silas, Daniel und Sarah, Gründer-Team von Foodable

Foodable im Steckbrief

Logo Foodable

Zeitpunkt der Gründung: 04/2020

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Alle drei Gründer haben einen BWL Hintergrund. Silas und Daniel haben dazu jeweils mehrere Jahre Erfahrung als Programmierer. Silas ist darüber hinaus unser technischer Produktmanager mit Führungsverantwortung. Sarah bringt einiges an Marketing, BizDev Erfahrung und Vision mit.

Alter der Gründer: Alle drei Gründer sind zwischen 25 und 30 Jahren alt.

Unternehmensform zur Gründung: Foodable wurde als GmbH gegründet.

Wie wurde finanziert: Der erste Finanzierungschritt war das Exist-Stipendium. Im November 2019 hat foodable 140.000 Euro an staatlicher Förderung erhalten. Dabei wurden sie vom Gründerzentrum der RWTH sehr unterstützt.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Eindeutig Leistungsbereitschaft & Teamgeist. Eine Gründung ist einfach mit viel Arbeit verbunden. Die kann man nur leisten, wenn das Team gut funktioniert und alle an einem Strang ziehen. Da hilft es, mit den Mitgründern bereits im Vorfeld zusammengearbeitet zu haben, um sicher gehen zu können, dass alle bereit sind die extra Meilen zu gehen. Kommunikation gehört aber auch dazu: man ist nicht immer einer Meinung und muss gut diskutieren und debattieren können.

Foodable im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Liebe Oma, stell dir vor du hättest einen persönlichen Assistenten. Schon mal nicht schlecht, oder? Er sucht tolle Rezepte für dich heraus, die dir schmecken und außerdem gesund sind. Außerdem kauft er dann alles, was du für die Rezepte brauchst für dich ein – inklusive Lieferung an die Haustür. Mehr noch: alles was du sonst noch vom Supermarkt brauchst, bringt er dir auch noch mit. Und er achtet auf Angebote und was gerade in Saison ist. Hört sich gut an? Genau diesen Assistenten entwickeln wir. Für dein Handy.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Der Online Lebensmittelhandel kommt. Durch Corona haben viele die bequeme Lieferung nach Hause ausprobiert. Aber digital kann deutlich mehr als wir bisher im Markt sehen. Mit foodable schaffen wir eine Alternative, die mit spannenden Rezepten inspiriert, anstatt eine lange Auswahl verschiedener Dosenbohnen zu präsentieren. Eine personalisierte Einkaufserfahrung, die das Planen von der ganz persönlichen Ernährung so einfach macht, dass die Frage: „Was koche ich heute?“ der Vergangenheit angehört. Einen smarten Assistenten, der dabei hilft, weniger Essensabfälle zu produzieren und etwas Geld zu sparen.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Zunächst sind wir eine Art Vermittler für Supermärkte, das heißt wir erhalten Provisionen für generierte Warenkörbe. Mittelfristig werden wir allerdings ein paar unserer Features in einer Premium-Version anbieten.

  • Welche Dinge findet ihr derzeitig großartig an eurem Startup?

Das Team. Wir haben uns alle an der WHU kennengelernt und dort bereits ein paar Projekte zusammen gemacht. Dadurch wussten wir von Anfang an um unsere Stärken und dass wir uns aufeinander verlassen können. Dazu kommt, dass zwar jeder seine Spezialbereiche hat, wir aber alle genug generalistische Kompetenzen mitbringen, um uns auch gemeinsam auf wichtige Themen stürzen zu können.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir haben in den letzten Monaten vermehrt in die Optimierung unseres Projektmanagements investiert. Als Team funktioniert Scrum sehr gut für uns. Eins der Kernkonzepte, welches wir uns hier zu Herzen nehmen, ist kontinuierlich besser zu werden.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir möchten mit Kochboxen verglichen werden. Wir haben ein paar ausprobiert und glauben, dass unser Ansatz mehr Flexibilität und Individualität erlaubt. Und den sonst immer noch notwendigen Gang zum Supermarkt komplett erspart. Ansonsten natürlich noch mit klassischen Supermärkten. Nicht verglichen werden wollen wir mit digitalen Rezeptsammlungen. Mit unseren persönlichen Vorschlägen, optimierter Zusammenstellung und direkter Anbindung an Supermärkte verstehen wir uns weniger als digitales Kochbuch und mehr als persönlicher Einkaufsassistent – inklusive inspirierender Rezepte.


GetSteps – orthopädische Schuheinlagen aus dem Internet

Das Besondere an GetSteps ist, dass wir die Vorteile der Digitalisierung mit traditionellem Handwerk verbinden.

Vincent Hoursch auf die Frage, was sein Startup auszeichnet
Vincent Hoursch und Annik Wolf | Gründer von GetSteps

GetSteps im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 07/2019

Größe des Gründerteams: 2 Personen (Annik Wolf und Vincent Hoursch)

Wir haben uns bei BCG Digital Ventures kennengelernt und dort auf verschiedenen Projekten zusammengearbeitet.

Spezialfähigkeiten der Gründer: Annik ist bei GetSteps für Marketing, Business Development und den Webshop zuständig. Sie ist sehr stark in allen Themen rund um Kundenakquise und Kommunikation, gleichzeitig leitet sie auch unsere Finanzierungsrunden federführend. Es ist uns wichtig, uns nicht an klassischen Rollenverteilungen zu orientieren, sondern die Aufgabenbereiche klar nach den jeweiligen Stärken auszurichten. Ich decke den Gesamtbereich Operations ab, also Produktion, Logistik, Packaging etc. Ich habe Produktdesign studiert und bin handwerklich sehr begabt. Es war immer wichtig, auch produktnah arbeiten zu können. Die Verbindung zwischen digitalem Produkt und traditionellem Handwerk gefällt mir bei GetSteps sehr gut.

Alter der Gründer: Annik war damals 28, ich war 25.

Unternehmensform zur Gründung: Wir haben uns für eine GmbH entschieden, da v.a. viele Lieferanten und Partner dies als Unternehmensform bevorzugen.

Wie wurde finanziert: Zu Beginn haben wir gebootstrapped, bevor wir im Dezember 2019 dann eine Finanzierungsrunde mit zwei Business Angels, Benedikt Franke & Felix Jahn, abgeschlossen haben.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Puh, die Antwort auf eine Eigenschaft zu reduzieren ist extrem schwierig, da ein guter Mix aus verschiedenen Fähigkeiten wichtig ist. Natürlich muss man an das eigene Produkt glauben und aus diesem Glauben dann Risiko- und Leistungsbereitschaft ziehen. Am wichtigsten aber ist wohl die Motivationsfähigkeit, also andere Menschen für das eigene Produkt zu begeistern. Das hilft um gute Investoren, relevante Partnerschaften und natürlich Kunden an Board zu ziehen. Am meisten hilft es jedoch – und das ist schlussendlich auch das Wichtigste – um ein diverses Team mit verschiedenen Skills aufzubauen, die die Vision teilen die Welt zu verändern.

Vincent Hoursch im Gespräch

Vincent Hoursch der Mitgründer von GetSteps hat unsere Fragen ausführlich beantwortet.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Das ist gar nicht so schwer, wie wahrscheinlich bei anderen Startups: “Oma, orthopädische Schuheinlagen helfen gegen Rücken-, Kopf-, Hüft-, und Knieschmerzen. Bisher muss man dafür ins Sanitätshaus gehen – wir ermöglichen sie einfach im Internet zu bestellen. Mit einem Abdruckset, das per Post  kommt, kannst du zu Hause  Abdrücke deiner Füße machen  und  erhältst die Maßeinlagen dann bequem zugeschickt.”

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Das Besondere an GetSteps ist, dass wir die Vorteile der Digitalisierung mit traditionellem Handwerk verbinden. Wir wollen damit die Branche der Orthopädieschuhtechnik industrialisieren und modernisieren und den Markt durch technologischen Fortschritt vergrößern. Dieser hat in den letzten Jahren vergleichsweise wenig Innovation erlebt und  ist stattdessen von Nachfolgeproblemen geprägt.

Wir  möchten das ändern, indem wir mehr  Menschen über die Vorteile von Maßeinlagen informieren und den Beschaffungsprozess besonders vereinfachen. Dabei profitieren wir von der langjährigen Erfahrung unserer  Orthopädie-Schuhmachermeister und arbeiten mit ihnen Hand in Hand, anstatt – wie manch andere Start-Up’s – traditionsreiche Berufe durch digitale Produkte verdrängen zu wollen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Aktuell werden orthopädische Schuheinlagen über traditionelle Sanitätshäuser oder orthopädische Schuhmacherbetriebe bezogen. Dort muss man dann persönlich zu Bestellung und Abholung erscheinen. Das Ganze ist also unglaublich zeitaufwendig! Diesen Ablauf gestalten wir modern und zeitsparend. Außerdem wollen wir natürlich vielen Menschen zeigen, wie gesund es sich mit Einlagen lebt – den Markt also vergrößern. Wir haben Verbesserungspotenzial auf zwei Ebenen gesehen: Der allgemeinen Aufklärung über die Vorteile von Einlagen und dem folgenden, einfacheren Beschaffungsprozess.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Kunden bestellen online ihre Einlagen, indem sie den jeweiligen Schuhtyp und das Bezugsmaterial für die Einlagen auswählen – zu Preisen, die bis zu 60% günstiger als bei vergleichbaren Anbietern sind. Mit einem als Medizinprodukt zertifizierten Abdruckset im praktischen Briefformat können sie unter genauer Anleitung Fußabdrücke und weitere Angaben in einem Fragebogen zu Hause machen. Sobald das Abdruckset wieder an unsere Berliner Werkstatt zurückgeschickt wurde, fertigen unsere Orthopädieschuhmacher die orthopädischen Einlagen von Hand. Diese werden den Kunden nach Hause geschickt – und falls die Einlagen wider Erwarten nicht passen sollten, können diese kostenlos zur Anpassung eingeschickt werden.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Es erfüllt uns definitiv mit sehr viel Stolz, wie toll das Feedback zu unserem Produkt ist. Es erreichen uns jeden Tag Zuschriften von zufriedenen Kund:innen, die uns schildern, wie sie zum Teil jahrelang keine Lösung für Schmerzen an verschiedenen Stellen des Körpers finden konnten und jetzt mit ihren GetSteps Einlagen erstmals wieder schmerzbefreit durch den Alltag gehen. Zu wissen, dass man das Leben von Menschen aktiv verbessern kann und sich darüber auszutauschen ist ein einmaliges Gefühl. Gleiches gilt natürlich für die Begeisterung unseres Teams. Wir wissen, dass Einlagen auf den ersten Blick nicht das attraktivste Produkt sind und sind deshalb unglaublich stolz, viele, junge, motivierte Leute mit unterschiedlichsten Fähigkeiten im Team zu haben und mit ihnen gemeinsam unsere Vision erfüllen können.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Das ist gar nicht so leicht zu beantworten, da wir keine großen Fehler identifizieren können und alles, was vielleicht nicht direkt beim ersten Anlauf klappt, auch irgendwie dazu gehört. Am Anfang haben wir häufiger alle Themen gleichzeitig angehen wollen, zu Beginn einer Gründung sprudeln die Ideen natürlich nur so aus einem heraus. Da haben wir mittlerweile gelernt: Klar fokussieren und nach & nach bearbeiten, nicht alles auf einmal.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir werden natürlich gerne mit D2C Start-Ups verglichen, die – wie wir – traditionelle Branchen revolutionieren, dabei den Mut haben auch gegen eingefahrene Strukturen anzugehen und das Leben von Menschen dadurch aktiv verbessern. Dabei denken wir bspw. an Plusdental, Emma oder Mr Spex. Oft müssen wir uns unfreiwillig dem Vergleich mit Orthopädieschumachern stellen, die Einlagen mit Ganganalyse im Geschäft für 300€ anbieten. Davon möchten wir uns gerne distanzieren, da die Angebote einen anderen  Ansatz haben und unterschiedliche Probleme lösen.


Gusteco – umweltfreundlich leicht gemacht

Unsere Kunden können unterschiedlichste nachhaltige Produkte in einem einzelnen Shop kaufen – Und müssen somit nicht mehr lange im Internet nach umweltfreundlichen Alternativen suchen.

Christina, Violetta & Carolina über ihre Marktlücke
Gründungsteam Gusteco
Violetta, Christina & Carolina (v.l.)

Gusteco im Steckbrief

Logo Gusteco

Zeitpunkt der Gründung: 05/2019

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Christina ist studierte Diplom-Volkswirtin und hat Erfahrung in der externen/internen Revision und im operativen Geschäft. Violetta studiert Informatik und hat Berufspraxis im Print-und Radiobereich. Carolina studiert Gesundheitswissenschaften und spezialisiert sich auf betriebliches Gesundheitsmanagement.

Alter der Gründer: 57 Jahre, 21 Jahre und 18 Jahre.

Unternehmensform zur Gründung: GbR – Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Wie wurde finanziert: Sie haben alle Kernbereiche des Startups (wie die Programmierung) selber aufgebaut.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Echte Überzeugung.

Gusteco im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Es ist unser Ziel, allen den Zugang zu nachhaltigen, umweltfreundlichen und fair gehandelten Produkten zu erleichtern. Wir bieten in unserem Online Shop nachhaltige Produkte aus allen Bereichen und Kategorien an: Also Geschenke, Lebensmittel, Sportzubehör, Kleidung, und so weiter. Dafür wählen wir die Produkte, die wir auf unserer Seite anbieten alle ganz sorgfältig aus und achten auf den Ursprung, die Produktion, die Arbeitsbedingungen, die Inhaltsstoffe und natürlich auch auf die Verpackung.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Ganz besonders im Mittelpunkt steht für uns die Kombination aus ökologischer Gerechtigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Das heißt, dass alle unsere Produkte umweltfreundlich und nachhaltig sind. Und auf der anderen Seite achten wir auch darauf, dass alle Produkte fair und sozial hergestellt werden. Diese beiden Punkte sind immer ganz klar für jeden Kunden transparent erkennbar. Zudem spenden wir 1 % des verkauften Gesamtwarenwertes an die Lebensgemeinschaft Höhenberg in Niederbayern. Das ist eine anthroposophische, sozialtherapeutische Einrichtung für ca. 160 Menschen mit Behinderung.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Wir finden, dass es immer schwieriger wird in dem riesigen Online-Angebot nachhaltige Produkte zu finden. Und genau dem wollen wir jetzt mit unserem Shop entgegenwirken. Unser Konzept ist: „Online Shopping –Fair und einfach“. Das heißt, unsere Kunden können unterschiedlichste nachhaltige Produkte in einem einzelnen Shop kaufen –Und müssen somit nicht mehr lange im Internet nach umweltfreundlichen Alternativen suchen. Zudem wird alles versandkostenfrei verschickt.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Nachhaltige, umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte aus allen Bereichen und Kategorien. Das Ökologische mit dem Sozialen verbinden und mit jedem grünen Produkt die Welt ein Stück besser machen.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Vor allem schaffen wir ein Angebot für Menschen, die viel beschäftigt sind –sei es im Büro, Haushalt oder im Alltag. Diese können bei GUSTECO einfach und unkompliziert nachhaltig einkaufen: Vom Grill, über Solarlader für Handys, bis zur Holz-Faszienrolle ist alles dabei! Zudem wenden wir uns explizit an alle, die anfangen möchten ihr persönliches Umfeld nachhaltig zu gestalten.

  • Welche Dinge würdet ihr heute verändern?

Bislang nichts.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Nur Green-Washing reicht uns noch lange nicht, daher wollen wir damit nichts zu tun haben. Wir möchten gerne mit Menschen verglichen werden, die sich für unser aller Umwelt einsetzen. Und die sich bewusst sind, dass sie mit ihrem Einkaufsverhalten die Welt verändern können.


Hausgold – die helfende Hand beim Immobilienverkauf

Der Immobilienverkauf ist oft komplex und eine emotionale Herausforderung für Eigentümer. Die meisten verkaufen nur einmal im Leben ihre Immobilie und benötigen in der Regel jemanden, der sie bei diesem Prozess begleitend unterstützt.

Sebastian Wagner über die Idee hinter Hausgold
Sebastian Wagner, Gründer von Hausgold
Sebastian Wagner, Gründer von Hausgold

Hausgold im Steckbrief

Logo Hausgold

Zeitpunkt der Gründung: 01/2014

Größe des Gründerteams: 1 Person

Spezialfähigkeiten der Gründer: Sebastian kann Menschen mit seiner sehr sympathischen Art leicht für sich und seine Projekte gewinnen. Er hat ein ausgesprochen gutes Händchen für die Zusammenstellung von Teams und weiß, welche Menschen optimal zusammenarbeiten.

Alter der Gründer: 33 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Nach der Gründung 2014 erfolgte direkt die erste Finanzierungsrunde mit Family & Friends. Ein Jahr später, 2015, stieg Joachim Schoss, Scout24-Gründer, mit bei HAUSGOLD ein. Daraufhin konnten sie ein Jahr später Rocket Internet mit ihrem Investment-Vehikel GlobalFounders Capital für sich gewinnen. 2018 kam die Deutsche Bank als Partner mit an Bord.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Man sollte auf alle Fälle Durchhaltevermögen besitzen und sich auch bei Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Es ist sehr viel Arbeit, es dauert immer alles länger als gedacht und man darf sich nie sicher sein, dass alles so bleibt, wie es gerade ist (im Guten wie im Schlechten).

Sebastian Wagner im Interview
  • Wie beschreibst du deine Tätigkeit deiner Oma?

Wir helfen dem Immobilienverkäufer den, für ihn, perfekten Makler zum jeweiligen Verkaufsobjekt zu finden. Dem Makler wiederum helfen wir, neue Verkaufsobjekte zu akquirieren und den gesamten Verkaufsprozess optimal für den Verkäufer zu gestalten.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir sind eine schnell skalierbare, transaktionsbasierte Asset-Light-Plattform mit einer maximal flexiblen und kosteneffizienten Organisationsstruktur. Mit mittlerweile insgesamt 60 Mitarbeitern haben wir Kompetenzteams aus den Bereichen Marketing, Sales und Entwicklung aufgebaut. Unser Work-Modell ist–nicht zuletzt auch durch Corona–ein Mix aus Remote und Präsenz im Office. Agile Prozesse und Arbeit von überall aus sowie eine flexible Teamaufstellung–das macht uns aus!

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Die meisten Eigentümer verkaufen nur einmal im Leben ihre Immobilie und benötigen in der Regel jemanden, der sie bei diesem Prozess begleitend unterstützt. Die Auswahl eines richtigen Maklers war für Immobilienverkäufer häufig von Unsicherheit geprägt, oft entscheidet nur das Bauchgefühl, denn die Qualitätsunterschiede sind immens und die Leistungsfähigkeit komplett intransparent. Echte Qualitätsindikatoren, die online vorab einsehbar waren, gab es nicht. Auf der anderen Seite möchten Makler Verkaufsobjekte akquirieren, denn das ist der Schlüssel zum Erfolg. Doch in dem so stark fragmentierten Immobilienmarkt ist es für Makler nahezu unmöglich, ein skalierbares Marketing aufzubauen. Und ohne Prozess-und Online-Kompetenz ist eine Differenzierung im Wettbewerb kaum möglich. Für den Makler war es dementsprechend schwierig, sich durch Leistung und Kompetenz beim potenziellen Käufer zu profilieren. So kam mir die Idee, den Immobilienverkauf zu digitalisieren.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Zum einen suchen wir für den Immobilienverkäufer geeignete Makler und sorgen mit unserer Plattform für einen sicheren, einfachen und individuellen Prozess, damit das emotional und finanziell sehr bedeutsame Ereignis Immobilienverkauf zum Erfolg wird. Zum anderen unterstützen wir Makler bei der Akquise von Verkaufsobjekten und machen ihn erfolgreicher,indem er seinen Kunden einen besseren Service bieten kann.

  • Was findest du derzeit großartig an deinem Startup?

Dass wir gemerkt haben, dass wir auch in Krisenzeiten produktiv und sehr erfolgreich arbeiten können. Die Stimmung ist gut und wir haben eine Kommunikation auf Augenhöhe. Unser Team funktioniert–das ist ein tolles Gefühl!

  • Welche Dinge würdest du aus heutiger Sicht verändern?

Es ist schon passiert, dass wir den falschen Partnern vertraut oder zu lange an Mitarbeitern festgehalten haben,die gar nicht wirklich zum Aufgabenprofil passen.Organisatorische Fehler waren, dass die Arbeit zeitweise zu wenig zielgerichtet verlief. Letztlich bringen Fehler uns aber weiter–und wir lernen daraus.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen eigentlich mit niemanden verglichen werden, da unser Geschäftsmodell nicht mit anderen zu vergleichen ist.


Hellotax – Steuern digital, international und unkompliziert

Dieser eine Ansprechpartner für die Abwicklung der Steuer im E-Commerce in ganz Europa – das gab es so nicht und jetzt gibt es das bei uns.

Christoph Prokes und Christina Noguera über ihre Marktlücke
Gründungsteam Lumiform
Christoph Prokes und Christian Noguera, Gründer von hellotax

Hellotax im Steckbrief

Logo Hellotax

Zeitpunkt der Gründung: 01/2016

Größe des Gründerteams: bei der Gründung 3 Personen, jetzt 2

Spezialfähigkeiten der Gründer: Das Know-How des Gründerteams hat einerseits Amazon, FBA und E-Commerce abgedeckt, und gleichzeitig vor allem die steuerrechtlichen Aspekte, die damit verbunden sind. Da das Team von hellotax international aufgestellt ist, konnten sie sich von Anfang an auf Steuerlösungen in mehr als nur einem Land konzentrieren und an einer europaweiten Lösung arbeiten.

Alter der Gründer: 23 und 43 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: S.L in Spanien (entspricht einer GmbH)

Wie wurde finanziert: Das Startkapital betrug 800 Euro und auch wenn Hellotax inzwischen über 50 Mitarbeiter stark ist, konnten sie bisher trotzdem komplett auf Fremdkapital verzichten.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Essenziell war bei Hellotax die Kombination aus Begeisterung für die Onlinewelt und E-Commerce und der Suche nach Automatisierungslösungen für das leidige Steuerthema. Die unzähligen Arbeitsstunden, die am Anfang auch oft nicht die gewünschte Lösung hervorbrachten, waren manchmal sehr demotivierend, deswegen waren auch Enthusiasmus und Durchhaltevermögen unglaublich wichtig.

Hellotax im Steckbrief
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir bieten Steuerlösungen für Onlinehändler im europäischen E-Commerce, um die Umsatzsteuer und damit verbundene Aufgaben zu automatisieren. Auf der einen Seite haben wir hierfür ein kostenloses Steuertool entwickelt, mit dem sich Registrierungen, Erklärungen, Korrespondenz, etc. super einfach abwickeln lassen und auf der anderen Seite haben wir Steuerberater in ganz Europa, die sich vor allem auf die Qualitätssicherung und die Prozessoptimierung konzentrieren.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Unser Team arbeitet komplett remote und in unserem internationalen Team haben wir eigene inhouse Steuerberater in verschiedensten europäischen Ländern. Außerdem bieten wir das einzige kostenlose Tool zur Automatisierung der Umsatzsteuer an.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Tendenziell gibt es kaum Anbieter, die sich auf die Umsatzsteuer-Automatisierung für Onlinehändler spezialisiert haben. Mit dem nicht anhaltenden Boom im E-Commerce wollten wir den aktiven Händlern mit unseren Steuerlösungen unter die Arme greifen. Außerdem sind ähnliche Anbieter meist auf nur ein Land spezialisiert, wir bieten hingegen das Europa-Komplettpaket. Darüber hinaus sind andere Anbieter meist von anderen Steuerberatern, also Drittanbietern, abhängig. Unsere Steuerberater hingegen sind bei Hellotax arbeitende Steuerprofis – so haben wir nicht nur die kürzesten Kommunikationswege, sondern wechseln auch nicht ständig die Ansprechpartner.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir bieten ein kostenloses Umsatzsteuer Tool für Onlinehändler in Europa an, das bei der Abwicklung und Verwaltung der Umsatzsteuer hilft. Außerdem bieten wir ein Service-Paket, das weitere Features in der Software freischaltet, unsere Steuerberater auf den Plan ruft, und so die Umsatzsteuer komplett automatisiert. Wenn ein Kunde selbst aktiv werden muss, z.B. weil eine Steuerzahlung in einem anderen Land ansteht, bekommt er eine automatische Benachrichtigung mit allen (übersetzten) Anweisungen und so sind sogar diese Steueraufgaben kein Problem mehr.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir sind in 4 Jahren, seit der Gründung, auf über 50 Mitarbeiter gewachsen und sind inzwischen ein großartiges Team, bei dem nicht nur die Prozesse immer und immer besser funktionieren, sondern vor allem das Miteinander – trotz remote – sehr freundschaftlich und harmonisch aussieht. Das freut mich als Gründer natürlich besonders und ich freue mich schon auf die Möglichkeiten, die noch vor uns liegen.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Der ganze Entwicklungsprozess bis zu dem Punkt, an dem wir heute sind, hätte natürlich im Nachhinein betrachtet immer besser sein können. Wir mussten aus einigen Fehlern lernen und auch unser Produkt musste erst einmal entwickelt werden –sowohl gedanklich als auch technisch. Zu Beginn hatten wir außerdem noch keine eigenen Steuerberater, sondern haben uns auch auf Drittanbieter verlassen. Seitdem wir nun unser eigenes Team von inhouse Steuerberatern haben, konnten wir die Abwicklung fast aller Aufgaben effektiver gestalten, die gesamte Kommunikation vereinfachen und beschleunigen, und vor allem die einzig involvierte Partei und der einzig verantwortliche Ansprechpartner für unsere Kunden sein.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Mit unseren eigenen Steuerberatern vor Ort, unserer kostenlosen Software, und unserem europaweiten Angebot haben wir unseren eigenen Service und unseren eigenen Stil geschaffen und können deshalb kaum mit anderen Anbietern verglichen werden.


Hus.plus – Babysitter für Pflanzen

Wir haben ein digitales Ökosystem zur Pflanzenpflege entwickelt.

Christos Fotiadis über seine flower Sensoren und die App
husplus Teambild
Christos Fotiadis und Tobias Hamacher (v.l.) von hûs+

hûs+ im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 06/2020 (Die Idee für ein batteriebetriebenes, WLAN basiertes Smart Home System hatte Tobias im Mai 2017, während seiner Studienzeit. Die GmbH-Gründung erfolgte im Juni 2020.) 

Größe des Gründerteams: 3 Personen (Anfangs waren wir zu dritt. Umsetzungs-technische Herausforderungen sowie die sich abzeichnende Entwicklung um COVID-19 veranlassten unseren Mitstreiter dazu, vor der GmbH Firmierung auszusteigen.)

Spezialfähigkeiten der Gründer:

  • Da die Idee zu flower bereits seit 2017 in unseren Köpfen war, nutzten wir die Gelegenheit unsere Masterstudiengänge entsprechend an den Anforderungen unseres Gründungsvorhabens auszurichten. 
  • Tobias schaffte mit seinen Arbeiten zum Thema “Inverkehrbringung eines Embedded Systems ” und der “Konzeption von kostensensitiven Smart Home Produkten” die theoretische Grundlage der Idee.
  • Christos ist zertifizierter Assessor der European Foundation for Quality Management (EFQM) und Experte in den Bereichen Corporate Finance & Controlling. Mit seinen Arbeiten zur “Methodischen Integration des EFQM-Modells im strategischen und operativen Controlling” und “Methoden zur Bewertung von Marktpotenzial und Skalierungsmöglichkeiten von innovativen Geschäftsmodellen” bereitete er das Geschäftsmodell der heutigen Unternehmung vor. 

Alter der Gründer: 25 und 26 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Eine Crowdfunding-Kampagne, die Ende Oktober 2020 startet. Das Finanzierungsziel umfasst 100.000 EUR, die zum Zwecke des Werkzeugbaus und der technischen Zertifizierung verwendet werden.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Weiterzumachen, wenn die Dinge schieflaufen und dabei bereit sein sich/das Geschäftsmodell zu verändern.

Christos Fotiadis im Gespräch

Mit Christos Fotiadis konnten wir uns über Themen zur Hausautomatisierung unterhalten.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir haben einen Babysitter für deine Pflanzen gebaut.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir bringen Menschen die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Pflanzen nahe und befähigen jede/n dazu, diese auch nutzen zu können. Es braucht keinen grünen Daumen und es passiert automatisch – man muss nicht mehr dran denken.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Durch unsere Spezialisierung im Bereich kostensensitiver Smart Home Systeme und dem Einsatz moderner Kommunikationstechnologien, entfallen bestimmte Kostenpositionen (bspw. Bridge). Das ermöglicht es uns, flower zu einem wettbewerbsfähigen Preis anzubieten, um möglichst viele Zimmerpflanzen vor dem Tod zu bewahren.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir haben ein digitales Ökosystem zur Pflanzenpflege entwickelt, bestehend aus physischen Sensoren, einer intelligenten Cloud Plattform sowie einer App.

Unsere Produkte sind “Designed and Engineered in Germany”. Aus Gründen der Skalierbarkeit verzichten wir auf den Aufbau eigener Produktionsstätten. 

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Die Freiheit, Dinge so zu gestallten, wie man es für sinnvoll erachtet und bei die Möglichkeit zu haben, Mehrwert für Menschen zu schaffen.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Frag uns in 6 Monaten nochmal. Im Moment sind wir dabei Prozesse (bspw. die Produktion) zu gestalten und zu integrieren. Im Nachhinein setzt die kontinuierliche Verbesserung ein.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir vergleichen uns mit Unternehmen wie Dyson, Phillips oder auch tado. Mit klassischen Bewässerungslösungen (bspw. Gardena) vergleichen wir uns nicht.


Lumiform – Prüfung digital gelöst

Wir sind Spezialisten in den einzelnen Bereichen und keine Generalisten. Wir arbeiten konzentriert an unseren wöchentlichen und monatlichen Zielen und verlieren unsere gemeinsame Mission niemals aus den Augen.

Lukas Plasberg darüber was das Lumiform-Team besonders macht
Gründungsteam Lumiform
Philip und Lukas Plasberg, Marton Farago – Gründer von Lumiform

Lumiform im Steckbrief

Logo Lumiform

Zeitpunkt der Gründung: 08/2018

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Marton hat bereits zwei Unternehmen gegründet und verkauft. Beide Male hat er das Produkt von Grund auf entwickelt. Er ist ein unglaublich schneller Coder und weiß genau, worauf es in den einzelnen Phasen, die ein Unternehmen durchläuft, ankommt. Philip und Lukas sind ein eingespieltes Gründerteam, da sie bereits vor Lumiform zusammen ein Unternehmen (Online Weinhandel, Grüne Weinbox) gegründet und verkauft haben. Philip ist ein unglaublich strukturierter Denker, guter Mathematiker und hat das Auge fürs Detail. Lukas Stärken liegen im Vertrieb und Netzwerken.

Alter der Gründer: 38, 30 und 28 Jahre alt

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Wir haben eine Pre-Seed Finanzierung gemacht, um unsere Idee zu validieren. Im Mai 2019 haben wir eine Seed Finanzierungsrunde mit 42CAP und weiteren Business Angels gemacht.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Begeisterungsfähigkeit & Wille

Lumiform im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Jegliche Firmen führen mit Lumiform ihre Prüfungen jetzt mit dem Handy durch und nicht mehr mit Stift und Papier. Dadurch sparen sie nicht nur die Hälfte der Prüfzeit ein, sondern machen ihre Arbeitsplätze sicher und halten Qualitätsversprechen ein. Prüfungen in allen Branchen und auf der ganzen Welt, wie zum Beispiel Hygiene-Dokumentationen in Restaurants, Reinigungskontrollen an Flughäfen, Sicherheitsrundgänge an Baustellen, Brandschutzprüfungen, Regalprüfungen bei Logistikfirmen, Ablaufkontrollen in der Herstellung und so weiter.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Unser Produkt ist technisch sehr flexibel und universal einsetzbar, dennoch ist es super einfach zu bedienen. Wir haben ein unglaublich skalierbares Geschäftsmodell entwickelt inklusive Self-Sign in und mit vielen automatisierten Prozessen. Aber was uns wirklich besonders macht, ist unser Team. Wir sind Spezialisten in den einzelnen Bereichen und keine Generalisten. Wir arbeiten konzentriert an unseren wöchentlichen und monatlichen Zielen und verlieren unsere gemeinsame Mission niemals aus den Augen. Jeder Mitarbeiter drückt dem Unternehmen seinen eigenen Stempel auf.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Für uns war es kaum zu glauben, dass jegliche Prüfungen zum größten Teil immer noch mit Stift und Papier durchgeführt werden. Wie kann es sein, dass im 21. Jahrhundert Dating, Essensbestellung oder Kommunikation mit Freunden und Familie online ist, eine große Fleischfabrik aber immer noch die Fleischqualität und Sauberkeit analog kontrolliert (wenn sie es überhaupt tut) und im Papierchaos versinkt. Sicherheit und Qualität sind mit Stift & Papier eine komplette Blackbox und nicht ansatzweise messbar. Das Resultat sind Arbeitsunfälle und Qualitätsverluste.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Lumiform ist eine Self-Sign Lösung wie beispielsweise Trello, Asana, Survemonkey oder Slack. Das heißt, Unternehmen melden sich über unsere Website an und können direkt die Software nutzen. Wir sind ein Freemium Modell wie Dropbox, das heißt Firmen können Lumiform bis zu einem bestimmten Umfang kostenlos nutzen, bis Sie in eine Professional Version upgraden, die 16€ pro Nutzer pro Monat kostet.

  • Was findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Unsere Mitarbeiter! Unser Produkt und das Modell! Und wir lieben es, wenn Pläne funktionieren.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir würden schneller Ideen validieren und Themen schneller anstoßen und ausprobieren. Wir hätten einige Entscheidungen gerne früher getroffen (z.B. bei der App Entwicklung). Ansonsten haben vieles richtig gemacht.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Rein vom Business Modell wollen wir mit Self-Sign in Unternehmen wie Surveymonkey, Trello oder Monday.com verglichen werden. Von unseren Kunden werden wir oft mit Stift und Papier oder Excel verglichen. Kommt es dazu, dass Kunden uns mit Konkurrenten vergleichen, nennen Sie ab und zu Formular-Baukasten Apps wie Gocanvas oder SmapOne. Bei der Hygienedokumentation wurden wir anfangs oft mit Flowtify verglichen, wobei dieser Vergleich für uns sehr dankbar ist. Mit Formular-Baukästen wollen wir eigentlich nicht verglichen werden, da wir uns auf digitale Prüfungen und deren Abläufe konzentrieren, während sich Formular-Baukasten App auf das reine digitale Formular konzentrieren. Überhaupt nicht verglichen werden wollen wir mit Google Forms!


Mahnalarm – rechtssicher und komfortabel Forderungen stellen

Eine ehrliche Dienstleistung verlangt auch eine pünktliche Bezahlung. Leider ist dies nicht immer der Fall, sodass sich Unternehmer mit nicht bezahlten Forderungen beschäftigen müssen.

Götz Kurze, Olaf Döneke und Benjamin Kurze über ihre Marktlücke
Gründungsteam Mahnalarm
Götz Kurze, Olaf Döneke und Benjamin Kurze, Gründer von mahnalarm

Mahnalarm im Steckbrief

Logo Mahnalarm

Zeitpunkt der Gründung: 01/2018

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Götz Kurze ist seit 1997 selbständiger Unternehmer und bringt sein know-how des organisatorischen Projektmanagements aus vielen Projekten ein. Olaf Döneke ist ebenfalls ein „alter Hase“ im Forderungsmanagement. Bei ihm sind das Content-Management, das Marketing und der kaufmännische Part in erfahrenen Händen. Dritter im Bunde ist Benjamin Kurze, der als Junior frisches Blut und vor allem große Expertise in der IT-Entwicklung mitbringt. Alle drei Partner sind im Rechtsdienstleistungsregister als qualifizierte Person eingetragen.

Alter der Gründer: 58, 54, 32 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: Mahnalarm wurde bewusst erst einmal in der Stammgesellschaft Döneke & Kurze Forderungsmanagement GmbH & Co. KG gestartet. Dort sind die erforderlichen Ressourcen und Finanzmittel vorhanden. Eine Ausgründung ist aber nicht ausgeschlossen.

Wie wurde finanziert: Die Finanzierung erfolgte ausnahmslos mit Eigenmitteln.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Wenn wir uns nur für eine Antwort entscheiden müssen: Leistungsbereitschaft, aber wir sehen den Schlüssel für dauerhaften Erfolg in nicht nur einem, sondern in der Kombination verschiedener Eigenschaften. Zu den o.g. würden wir unbedingt noch „Realitätssinn“ und „Begeisterungsfähigkeit“ hinzufügen.

Mahnalarm im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir bieten Unternehmern, denen das juristische und kaufmännische Rüstzeug für professionelles Mahnen fehlt, einen rechtssicheren und preisgünstigen Online-Mahnbaukasten.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Ganz klar: die guten Energien, die sich aus den verschiedenen Fähigkeiten und dem unterschiedlichen Alter unserer Gründer ergeben.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Eine ehrliche Dienstleistung verlangt auch eine pünktliche Bezahlung. Leider ist dies nicht immer der Fall, sodass sich Unternehmer mit nicht bezahlten Forderungen beschäftigen müssen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch aufwendig. Was bei größeren Unternehmen meist professionell organisiert ist, stellt bei kleinen Betrieben, Soloselbständigen und Freiberuflern oft eine besondere Herausforderung dar. Denn das juristische und kaufmännische Rüstzeug für professionelles Mahnen ist manchmal nicht vorhanden. Dieses Problem kennen wir aus unserem langjährigen Geschäft im Forderungsmanagement, in dem wir häufig Anfragen von genau dieser Zielgruppe bekommen. Daraus entstand die Idee, diesen Kunden einen rechtssicheren und preisgünstigen Online-Mahnbaukasten zur Verfügung zu stellen.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Mahnalarm.de ist ein Mahn-Baukasten und kein Inkasso. Der Nutzer sagt, wen und wie er mahnen möchte. Unser Mahn-Tool führt ihn rechtssicher und komfortabel durch die schnelle Datenerfassung und kümmert sich um den Rest, einschließlich Druck, Kuvertierung, Einlieferung bei der Deutschen Post, Belegexemplar und Mahnfristenerinnerung. Dieses Full-Service-Paket kauft der Nutzer zu einem geringen Preis. Ein besonderes Feature ist der mahnalarm-Zahlungsbeschleuniger, den der Nutzer zusätzlich bei hartnäckigen Fällen buchen kann und der mit der Autorität von CRIF Bürgel, seiner Mahnung besonderen Nachdruck verleiht.

  • Was findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir freuen uns besonders, dass unsere Geschäftsidee funktioniert und viele unserer Kunden immer wieder kommen. Das positive Feedback bestärkt uns, weitere Ideen zu verwirklichen.

  • Was würdet ihr aus heutiger Sicht ändern?

Bei der Festlegung des MVP hätten wir ruhig etwas kleiner aufsetzen können. Im nachhinein haben wir festgestellt, dass die eine oder andere Funktion für den Nutzer gar nicht so relevant war. Das hätte uns einige Entwicklungskosten erspart.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Da es eine ähnliche Dienstleistung wie mahnalarm.de bisher nicht gibt, können wir diese Frage schlecht beantworten.


Mankido – ein Tool zur Kundenbindung

Mankido bietet intelligente Kundenbindungslösungen und automatisiert Marketing für lokale Unternehmen.

Jan Scheurenbrand und Sebastian Herd über ihr Geschäftsmodell
Team von Mankido
Team von Mankido

Mankido im Steckbrief

Logo Mankido

Zeitpunkt der Gründung: 08/2016

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Jan kennt sich mit Full Stack Development und Angular aus, Sebastian kümmert sich um Sales und Product Design.

Alter der Gründer: 24 und 23 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: GbR

Wie wurde finanziert: Zu Beginn wurde gebootstrapped, seit 2017 wird Mankido über Darlehen aus dem privaten Umfeld finanziert. Seit 2019 ist die Firma rentabel.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Am wichtigsten sind aus unserer Sicht das richtige Skillset gepaart mit massiver Leistungsbereitschaft. Direkt gefolgt von Risikobereitschaft, Belastbarkeit und
Motivationsfähigkeit.

Mankido im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Oma, wenn du das zehnte Brot beim Bäcker kaufst, bekommst du, wenn du Mankido nutzt, das elfte aufs Haus!

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Produktbezogen: Super simple Lösung für ein komplexes Problem – nutzbar in vielen Branchen mit enormem Mehrwert!

Company-bezogen: Ansehnlicher Erfolg mit einem kleinem Team. Keine externen Berater, Dienstleister oder Investoren. Wir leben selbst das was wir verkaufen und können die Bedürfnisse unserer Kunden aus dem Klein-und Mittelstand so gut verstehen. Unsere Produkte sind alle zukunftsgerichtet und schlagen eine Brücke für die immer noch vielen Herausforderungen der Digitalisierung.

Team-bezogen: Junges Team mit hands-on Mentalität und hoher Flexibilität. Wir machen alles selbst, von der Marketingstrategie, bis zur Entwicklung der verschiedenen Plattformen und Apps und dem Bau unseres IPad Terminals mit ebenfalls eigens konzipierter Maschine.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

KMU in D-A-CH Ländern wollen eine einfach nutzbare Enterprise-Grade Lösung für die Kundenbindung entlang des kompletten Kundenlebenszyklus.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Mankido bietet intelligente Kundenbindungslösungen und automatisiert Marketing für lokale Unternehmen. Geschäftskunden von Mankido zahlen monatliche Nutzungsgebühren je nach gewähltem Funktionsumfang. Hierbei wird dem Geschäftskunden in einem Rundum-Sorglos-Paket sowohl die Software als auch die notwendige Hardware in Form des Mankido Terminals auf Basis des Apple iPad zur Verfügung gestellt.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir haben die internen Prozesse von der Vertragsunterzeichnung bis zum Onboarding des Kunden teil- bzw. vollautomatisiert. Wir releasen aktuell fast jeden Monat ein neues, größeres Feature für unsere über 1.000 Mankido Partner. Besonders mit Hinblick auf Corona haben wir es geschafft, trotz Lockdown weiter zu wachsen und neue Geschäftsfelder auszubauen. Und das obwohl unser ganzes Team im Home Office war. Die Flexibilität unseres Geschäftsmodells und unseres Teams schätzen wir sehr.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Nicht mehr alle Entscheidungen mehrfach überdenken, sondern vieles einfach ausprobieren und testen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen nicht verglichen werden mit Payback (Enterprise vs. KMU Markt), ansonsten freuen wir uns über jeden spannenden Vergleich.


matched.io – Airbnb des Recruitments

Weil man Spaß hat und lernt. Dafür stecken wir all unsere Leidenschaft in unsere Technologie und unsere User. Denn unsere Mission ist es, Menschen glücklich zu machen.

Ela Sayin über die Vision des Unternehmens
Gründer von matched.io (Stefan, Ela und Charly)

matched.io im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 2019

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Unsere Gründer kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Unser Geschäftsführer Charly bringt jahrelange HR und Tech Erfahrung mit, ist unser Visionär und verantwortet das Produkt technisch und strategisch. Ela hat einen BWL Hintergrund und jahrelang Konzerne strategisch beraten. Sie verantwortet die Bereiche BizDev und Finanzen. Stefan ist Doktor der Informatik, AI Experte, hat unseren Algorithmus entwickelt und ist unser Deep Tech Pionier.

Alter der Gründer: 31, 30 und 36

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Wir sind aktuell noch bootstrapped, d.h. 100 % eigenfinanziert.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Permanentes Pivoting – d.h. ständiges hinterfragen, anpassen und lernen. Dazu gehören auch Pragmatismus, Hands on Mentalität und Risikobereitschaft. Und ganz wichtig: hinfallen und wieder aufstehen. Egal wie oft. Man verliert nie – entweder gewinnt man oder man lernt!

Ela Sayin im Gespräch

Gesprochen haben wir mit Co-Founderin Ela Sayin.

Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Liebe Omi, du kennst doch den Marktplatz vor dem Rathaus. Stell dir vor, dort versammeln sich alle deine Freunde und Familie, u.a. Onkel Detlef. Außerdem befinden sich auf dem Marktplatz alle Geschäfte, die du kennst: ein Tante Emma Laden, eine Kaufhalle, eine Tischlerei und weitere. Nun kommen wir ins Spiel: Onkel Detlef war sein Leben lang Bäcker. Der Job macht ihm Spaß, aber er ist das frühe Aufstehen leid und sehnt sich nach Abwechslung außerhalb von Backstuben. Er wäre mit seinen Fähigkeiten und aufgrund seiner Hobbys als Tischler ebenso erfolgreich und vor allem glücklich. Da die Tischlerei gerade jemanden mit Engagement und Begeisterungsfähigkeit sucht, bringen wir die beiden zusammen. Beide sind überaus glücklich.

Da das alles im Internet passiert, arbeitet Onkel Detlef schneller in der Tischlerei als du Marmorkuchen backen kannst.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir wollen eine Umgebung schaffen, bei der jede:r gern zur Arbeit geht. Weil es sich nicht anfühlt wie Arbeit. Weil man Spaß hat und lernt. Dafür stecken wir all unsere Leidenschaft in unsere Technologie und unsere User. Denn unsere Mission ist es, Menschen glücklich zu machen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Die Art und Weise, wie wir Mitarbeitende einstellen, ist veraltet. Unternehmen zahlen zu viel Geld und Einstellungsprozesse dauern zu lange. Wir müssen lernen, Technologien zu unserem Nutzen einzusetzen, objektive und diverse Entscheidungen treffen, auf Basis von KPIs und Zukunftstrends einstellen und am wichtigsten: wir müssen weg vom CV Matching. Der Blick auf den Lebenslauf reicht heute nicht mehr aus, um das Potenzial eines Menschen zu erkennen. Wir sind der Überzeugung, dass Menschen viel mehr erreichen, wenn sie das machen, wofür sie brennen. Unsere Technologie verbindet all das: Abgleich von Rahmenbedingungen, Mindset Matching, Übersetzung von Anforderungen und Wünschen, Kommunikation auf Augenhöhe. Und zwar in Sekunden. Registrier dich in 3 Minuten und wenige Minuten später kannst du mit einem CTO chatten.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir verbinden Menschen, die gemeinsam höhere Ziele erreichen. Dabei ist matched.io für Kandidat:innen kostenlos. Arbeitgebende zahlen pro Einstellung oder in Form eines Abonnements.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Mut ist, wenn man sich nicht bereit fühlt. Wir hätten mutiger und weniger bescheiden sein sollen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Matched.io ist das Airbnb des Recruitments. Zum ersten mal haben Unternehmen die Chance, sich schnell, einfach und kostengünstig mit Menschen zu verbinden. Realtime und ohne Mittelsmann oder -frau. Wir fordern die gesamte Recruiting Industrie heraus mit dem Ziel, mehr Menschen in Jobs zu bringen, in denen sie ihr volles Potenzial ausschöpfen.


MilaHealth – ein Tool zur Kundenbindung

Wir sind sehr stark durch unsere Vision getrieben, die Wahrnehmung um das Thema mentale Gesundheit zu verändern. Wir wollen es völlig normal machen, über mentale Gesundheit zu sprechen und daran zu arbeiten – genauso wie wir das bereits mit unserer körperlichen Gesundheit tun.

MilaHealth über ihre Vision
Gründungsteam MilaHealth
Ines Räth und Jonas Keil, zwei der GründerInnen von MilaHealth

MilaHealth im Steckbrief

Milahealth Logo

Zeitpunkt der Gründung: 09/2019

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: MilaHealth ist in erster Linie hochmotiviert von dem Thema und dem Problem das sie lösen wollen. Darüber hinaus haben sie eine Kombination aus technischer Expertise und Erfahrung im Aufbau von neuen Produkten und Geschäftsmodellen.

Dazu haben sie noch eine Vollzeit Psychologin im Team sowie ca. 20 Psychologen als Freelancer, die sich um die fachliche Expertise kümmern.

Alter der Gründer: 28, 29 und 30 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: UG (haftungsbeschränkt)

Wie wurde finanziert: Wir sind Teil des Vision Health Pioneers Inkubators in Berlin, einem Förderprogramm der Stadt Berlin und des Europäischen Sozialfonds. Die Gründer werden innerhalb des Programms durch Gehalt/ Lebensunterhaltszahlungen gefördert. Aktuell sind wir auf der Suche nach einer pre-Seed Finanzierung.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Definitiv Motivationsfähigkeit. Man ist konstant mit Themen konfrontiert, von denen man keine Ahnung hat – durch die nötige Motivation kann man sich allerdings überall schnell reinarbeiten. Außerdem ist die Selbständigkeit ein ständiges auf und ab und nur durch hohe Motivation bleibt man auch am Ball.

MilaHealth im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir helfen Unternehmen, eine zufriedene, glückliche und motivierte Belegschaft aufzubauen. Das schaffen wir dadurch, dass wir dem einzelnen Mitarbeiter individuelle Unterstützung bei seine mentalen Herausforderungen bieten, wie z.B. bei Stress auf der Arbeit, bei einem Todesfall in der Familie oder bei Konflikte mit Kollegen. Die Unterstützung kann in Form einer Videositzung mit einem Psychologen stattfinden oder aber in Form von digitalen Programmen – je nachdem was am besten zu dem Mitarbeiter passt.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir haben ein super komplementäres Gründerteam mit klaren Verantwortlichkeiten und einer sehr harmonischen Zusammenarbeit. Außerdem arbeiten wir mit einem Pool an ca. 20 fantastischen Psychologen zusammen (meist Freelancern) mit denen wir gemeinschaftlich unser Produkt weiterentwickeln.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Während es fast ein Standard ist, den eigenen Mitarbeitern Angebote für körperliche Gesundheit zur Verfügung zu stellen (z.B. Angebote für Fitnessstudios oder Yogastunden), mangelt es an modernen, präventiven und individuellen Angeboten für mentale Gesundheit. Laut verschiedener Studien kämpfen jüngere Generationen (Millennials, Generation X) immer stärker mit mentalen Herausforderungen. Dies hat natürlich massiven Einfluss auf die Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Nach dem Klassiker “Rückenschmerzen”, sind psychische Belastungen mittlerweile der Ausfallgrund Nummer zwei in Unternehmen.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Das Unternehmen (mit dem wir kooperieren) zahlt einen monatlichen Betrag, abhängig von der Unternehmensgröße, an Mila. Unsere App wird daraufhin allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Diese können unseren Service völlig kostenfrei nutzen.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir sind begeistert und gerührt von dem positiven Feedback unserer Nutzer. Zu sehen, welchen Einfluss wir durch unser Produkt haben können, motiviert uns täglich. Außerdem finden wir die hohen Nutzungszahlen von Mila großartig. Das zeigt, dass wir ein tatsächliches Problem adressieren und auch dass Menschen sich immer wohler dabei fühlen, die Themen anzugehen.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir waren anfangs sehr schüchtern was die Akquise und Ansprache von potenziellen Kunden angeht. Am Ende mussten wir lernen, dass es auch bei diesem Thema ein normales und hartes Sales Geschäft ist, wobei es wichtig ist, konstant am Ball zu bleiben.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir lieben die Analogie zur körperlichen Gesundheit. Vor 50 Jahren wurde man schräg angeschaut, wenn man Joggen gegangen ist und heute ist es völlig normal, irgendeine Art von Sport zu treiben. Das gleiche Ziel haben wir mit mentaler Gesundheit. Daher finden wir den Vergleich mit Anbietern von Plattformen für körperliche Gesundheit wie Urban Sports Club oder Gympass sehr treffend. Nicht so treffend finden wir den Vergleich mit Krisenhotlines oder klassischen EAP Anbietern, die nicht unbedingt dazu beitragen, das Stigma um mentale Gesundheit zu bekämpfen.


Mindshine – das Fitnessstudio für den Kopf

So grundverschieden wir alle auch sein mögen, was uns eint ist die gemeinsame Leidenschaft uns selbst und die Menschen um uns herum weiterzuentwickeln.

Stephan Hauner über das mindshine Team
Gründer mindshine
Stephan Hauner

Mindshine im Steckbrief

Logo mindshine

Zeitpunkt der Gründung: 01/2018

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Stephan – Apps & Mental Health Experte, Joachim – Leadership Coaching

Alter der Gründer: 33 und 45 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Business Angel & Pre-Seed Finanzierung

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Leidenschaft und Passion für die Vision, Selbst-Management Kompetenzen, Risikobereitschaft, Resilienz

Mindshine im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Hi Omi, stell dir mal vor es gäbe eine Pille mit der jeder Mensch weniger an sich selbst zweifeln, stetig näher an seine Lebensziele kommen und dabei auch noch zufrieden den Moment genießen könnte. Wäre das nicht genial? Tja, diese Pille gibt es leider nicht. Was es aber schon gibt, sind bewährte mentale Trainingsmethoden die dich Schritt für Schritt so fühlen lassen. Und Mindshine zeigt dir auf leichte Weise wie das geht.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir sind positiv verrückt, selbst reflektiert und nehmen und sehen Probleme eher als Herausforderungen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Nahezu alle Millennials haben ein starkes Bedürfnis nach persönlichem Wachstum – 7 von 10 sind aber nicht glücklich damit. Das wollen wir ändern. Es ist allgemein bekannt, das körperliche Fitness ein wichtiger Baustein für Gesundheit und Wohlbefinden ist. Genau so wichtig (wenn nicht sogar noch wichtiger) ist der mentale Aspekt. Wir wollen mentales Fitnesstraining genau so zugänglich, einfach und erstrebenswert machen wie körperliche Fitness. Deshalb haben wir Mindshine entwickelt – das erste Personal Training für den Geist.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Mindshine ist ein klassischen Freemium Modell. Der Nutzer kann neben dem 14-tägigen Basiskurs mit einer Reihe weiterer Übungen kostenfrei trainieren. Um alle Inhalte freizuschalten inklusive unserer 4-wöchigen Trainingspläne die die Nutzer gezielt an Themen wie Dankbarkeit, Selbstbewusstsein oder Fokus arbeiten lassen, bieten wir verschiedene kostenpflichtige Abo-Modelle an ab 5,83€ pro Monat.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Den Teamgeist und das gemeinsame Kochen, unser eigens entwickeltes Trainingskonzept für den Geist und die Live-Sessions mit unseren Usern.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir lieben unser Produkt und haben deshalb extrem viel Zeit und Liebe reingesteckt. Jetzt gilt genauso viel Zeit und Liebe in die Vermarktung zu stecken.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Unser Ziel ist es das “Nike der mentalen Fitness” zu werden und legen daher neben den hochwertigen Inhalten auch viel Wert auf Marke und Design. Von daher freuen wir uns über Vergleiche mit Brands wie Nike, Apple oder Headspace. Nicht ganz so gerne werden wir in ein plumpes “App-Cluster” geworfen nach dem Motto “ihr seid ja bloß eine App”. Mindshine steht für einzigartiges hocheffektives Mental Fitness-Training, welches auf Jahrzehntelangen praktischen Erfahrungen beruht. Wir finden wir sind viel mehr als nur eine App. Wir möchten ein Lifestyle sein.


mysheepi – erholsames Kissenkonzept

Wir haben ein Produkt, das in jedem Haushalt mehrfach zu finden ist, weiterentwickelt, patentiert und für jeden zugänglich gemacht.

Keine Marktlücke, aber …
Lars Reimann von mysheepi im Interview

mySheepi im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 2018

(Das wissenschaftliche Konzept hinter mySheepi wurde 2017 aufgenommen und mündete in eine verkaufsfähige Marke mit angepassten Produkten. Die Gründung von mySheepi als E-Commerce Unternehmen folgte im Jahr 2018 in Berlin)

Größe des Gründerteams: 1 Person

Spezialfähigkeiten der Gründer: Ich wurde durch meine Erfahrung aus meinem vorherigen Beruf im E-Commerce und meine eigene Neugier bereits mit den Themen gesunder Schlaf und Gesundheit konfrontiert. Ich selbst litt unter Nacken- und Rückenschmerzen und wollte diesem Problem auf den Grund gehen, um dann im Anschluss meine Lösung mit der Welt zu teilen – Neugier und Leidenschaft sind also seit jeher meine Begleiter. Durch meine Expertise im Nachhaltigkeitsmanagement kann ich auch einen gewissen Mehrwert zum Thema Nachhaltigkeit beitragen und treibe dieses Thema mit meinem Team auch bei mySheepi stark voran.

Alter der Gründer: 42

Unternehmensform zur Gründung: mySheepi wurde als UG gegründet und 2019 zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) umfirmiert.

Wie wurde finanziert: mySheepi wurde komplett aus eigenen finanziellen Mitteln aufgebaut. Bisher wurden keine Investoren an Bord geholt.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Da gibt es einige! Die wohl wichtigste Eigenschaft ist das Durchhaltevermögen. Diese Erfahrung habe ich im E-Commerce gemacht, trifft aber sicherlich auch auf andere Bereiche zu. Außerdem ist es wichtig, an sich selbst und die Idee zu glauben, stets ehrlich zu sich selbst sein und sich sowohl realistische Ziele als auch Grenzen zu setzen.

Lars Reimann im Gespräch

Mysheepi wurde mit dem Ziel, sich als Marke für ergonomischen und gesunden Schlaf durchzusetzen, gegründet. Wir sprachen mit Lars Reimann dem Gründer und Geschäftsführer.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Liebe Oma, es ist ganz leicht: Gesunder und erholsamer Schlaf ist der Garant für ein fittes und langes Leben. Unsere Kissen wurden aus der wissenschaftlichen Forschung heraus entwickelt und sind patentiert. Der Arzt hinter dem Konzept hat viele Jahre Menschen mit verschiedenen Beschwerden therapiert und die Ursache für diverse Beschwerden in der falschen Lagerung der Atlas-Ringmuskulatur ausgemacht. Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend, und wir sollten die Zeit nutzen, um zu regenerieren. Für eine korrekte und bequeme Lagerung des Kopfes und Hals- Nacken-Bereichs gibt es unser einzigartiges Kissen mit beweglicher Nackenrolle, das zudem auch noch individuell anpassbar ist.

Wir von mySheepi, bringen dir also deinen erholsamen und gesunden Schlaf zurück. Die ergonomischen und nachhaltigen Kissen können dir beispielsweise dabei helfen, deine Wirbelsäule korrekt zu positionieren und während des Schlafs deine Muskulatur im Nackenbereich zu entspannen. So kannst du auch deine Beschwerden am Morgen reduzieren. Durch das innovative Mehr-Kammern-System wird dieser Bereich ergonomisch gestützt und entlastet. Kurz und knapp: Mit mySheepi startest du wunderbar erholt in den Tag!

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir legen mit unserem ganzheitlichen Konzept nicht nur Wert auf die optimale Gesundheit und einen gesunden Schlaf, sondern erweitern unsere Vision stetig. Das Kissenkonzept unserer mySheepi-Kissen ist wissenschaftlich erforscht, patentiert und sogar made in Germany! Zudem leben wir im Fortschritt und sind noch längst nicht am Ziel: sei es neue Produkte oder auch in Bezug auf den wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit. Aktuell sind wir sehr stolz auf unser Recycling-System: Kein Kissen wird ohne Nutzen produziert.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Ich würde nicht von einer Marktlücke sprechen. Lifestyle-Produkte und orthopädische Kissen gibt es vielfach. Nur haben wir das einzige Kissenkonzept, das tatsächlich aus jahrelanger Forschung entstanden und patentiert ist. Damit bieten wir ein Produkt, dass nicht nur hilft, sondern auch ein frisches und zeitgemäßes Image vertritt und das Thema Schlaf wieder zu etwas macht, was man mit mehr Bedacht und Aufmerksamkeit vertreten kann.

Der absolute Großteil unserer Kunden liebt unser Produkt und ist begeistert von dem merkbaren Effekt – sie berichten von verbesserten Beschwerden, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, oder einfach von der Tatsache, dass sie wieder komplett erholt aufwachen. 

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir haben ein Produkt, das in jedem Haushalt mehrfach zu finden ist, weiterentwickelt, patentiert und für jeden zugänglich gemacht. Die mySheepi Kissen sind keineswegs langweilige orthopädische Kissen. Wir bieten Kunden ein Lifestyle-Produkt an, das einerseits für einen ergonomischen und erholsamen Schlaf sorgt und andererseits an individuelle Bedürfnisse anpassbar ist.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Unsere Passion gilt dem gesunden Schlaf, aber unser Herz schlägt mindestens genau so schnell bei dem Thema Nachhaltigkeit! Retournierte Kissen werden aus hygienischen Gründen zwar nicht wieder in den Verkauf gebracht, sie werden jedoch auf ihre Funktionalität überprüft, vollständig aufbereitet und für Promotion- sowie Messe-Zwecke genutzt. Zudem spenden wir regelmäßig an gemeinnützige Organisationen. Sollte die Ware beschädigt und nicht mehr für interne Zwecke oder als Spende nutzbar sein, wird die Retoure als Recycling-Produkt an die Textilverarbeitung weitergeleitet.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Eine spannende und zugleich schwierige Frage. Wahrscheinlich würde ich viel früher einen Mentor dazu holen, der mich berät und vor vielen Fettnäpfchen bewahrt. Ansonsten würde ich die meisten Dinge wieder genauso machen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Für mich selbst gesprochen, lese ich gerne Biografien, Blogs und höre mir Podcasts anderer Unternehmern an. Ich hole mir also gerne Inspirationen und passe diese dann immer meinem Stil an und bringe eigene Ideen mit ein.

Natürlich schauen wir uns Trends im Marketing und auch andere Produkte an, um uns ständig weiter zu verbessern. Auch das Thema Nachhaltigkeit und damit zusammenhängende Aktionen sind Themen, wo wir vergleichen, was andere bereits machen – man muss ja schließlich nicht jedes Mal das Rad wieder neu erfinden. Uns ist einfach wichtig, uns selbst immer treu zu bleiben.

Für uns gibt es also nicht das EINE Unternehmen oder DIE Person, mit der wir uns vergleichen oder eben auch nicht vergleichen.


Nojolia – persönliche Kleidungsstücke

Unter anderem möchte ich Bequemlichkeit in Frage stellen sowie Massenanfertigung von Standardgrößen!

Janne Geyer hinterfragt vorgefertigte Strategien
Janne Geyer

Nojolia im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 2016

Größe des Gründerteams: 1 Person (Zurzeit [Mai 2021] besteht mein „Team“ [noch] nur aus mir selbst. Ich mache alles allein: Design, Produktion, Marketing und Vertrieb. Nach 5 Jahren harter Aufbauarbeit hoffe ich, bis Ende dieses Jahres die erste Näherin einstellen zu können. Mein Traum ist es, feste Arbeitsplätze zu schaffen; für Italien ist das etwas Besonderes, vor allem für Frauen, leider.)

Spezialfähigkeiten der Gründer: Produktentwicklung, Kreativität, Weitsicht

Alter der Gründer: Ich war 39 Jahre alt, Jahrgang '77. (Eher alt, wenn ich mich auf eurer Seite umgucke . . . auf welcher allerdings nur sehr wenig Frauen von Start-ups berichten, die sie aufgebaut haben. Als Mutter von drei Kindern, im Alter von zwischen 7 und 14, weiß ich sehr gut, woran das wohl liegen könnte ;)

Unternehmensform zur Gründung: Einzelunternehmen

Wie wurde finanziert: Ich habe damals mit meinem Start-up-Projekt einen der wenigen Plätze eines Finanzierungsprojekts der
Trentiner Provinz gewonnen. Mit diesen Zuschüssen konnte ich die ersten wirklich großen Anschaffungen machen: verschiedene Nähmaschinen und, am allerwichtigsten, die technische Ausarbeitung meines Onlineshops.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Das ist schwierig. Ich denke das Wichtigste, mal abgesehen vom fachlichen Wissen, ist Durchhaltevermögen und Willensstärke, aber auch die Bereitwilligkeit, sich selbst Fehler einzugestehen, flexibel zu sein und offen auf Neues zuzugehen.

Janne Geyer im Gespräch

Wir haben mit Janne nicht nur über ihr Startup gesprochen, sondern viele Informationen zu den Hintergründen ihrer Tätigkeit erfahren.

  • Du wolltest uns noch etwas über deine Beweggründe und Spezialfähigkeiten erzählen?

Ich bin mit 20 von Deutschland nach Italien ausgewandert, um dort Modedesign zu lernen. Allerdings habe ich nach einem Jahr umgeschwenkt und dann Industriedesign mit dem Schwerpunkt Produktentwicklung am
Mailänder Politecnico studiert. Ich habe somit von der Pike auf gelernt, Produkte zu hinterfragen, zu analysieren, zu definieren, was wichtig ist und was überflüssig ist, um dann Neues zu entwickeln. Diese Herangehensweise
ist das, worauf auch mein Modelabel basiert.

Unter anderem möchte ich Bequemlichkeit in Frage stellen, sowie Massenanfertigung von Standardgrößen, die eigentlich niemandem wirklich passen. Wer passt schon perfekt in Konfektionsgrößen? Wir haben uns nur daran gewöhnt, uns an die Konfektionsgrößen anzupassen – dann krempelt man eine Hose halt einfach um. Aus der Sicht meines Vaters stelle ich zum Beispiel auch die traditionelle Weiblichkeit in Frage – mit einem
Kleidungsstil, der nicht per se die Weiblichkeit der Körperform hervorhebt oder sexy ist.

Auch hier die Frage: Ist es im Jahr 2021 nicht viel wichtiger, was ich und wie ich als Frau denke und dementsprechend zu sagen habe? Und macht mich das nicht im besten Fall sexy? Oder muss ich mich dafür wirklich mit engem Tailleur, auf 12cm hohen Schuhen durch den Tag quälen?

Vielleicht kann ich damit zu einem neuen emanzipierten Weiblichkeitskonzept – was ist Frau und was macht sie sexy – beitragen. Sexappeal nicht allein durch Erscheinung, sondern auch durch und mit Wirkmächtigkeit, Selbstbestimmtheit. Die Mode ist ja nur ein Teil davon und kann das als ein Teil der Kommunikation unterstreichen!

Das sind die Themen, die ich mit meiner Mode ansprechen möchte. Das ist es, was ich auf meinen Social-Media-Kanälen von mir selbst erzähle. Ich frage meine Kundinnen oft nach ihrer Meinung, ihren Bedürfnissen.
Ich rede über sehr persönliche Dinge, die Frauen in meinem Alter interessieren, zum Beispiel Selbstfindung innerhalb der Familie oder „Frau sein“ ohne sich nur über das „Mutter sein“ zu definieren.

Ich thematisiere das, was ich selbst erlebe, auch wenn es nicht direkt an Mode gebunden ist, wie zum Beispiel erste Anzeichen der Menopause. Ein schwieriges Thema (für mich zumindest), welches ich selbst als Tabu
erlebe. Ich hole meine Kundinnen da ab, wo ich selbst stehe. Für mich ist das eine gute Basis der ehrlichen Kommunikation. Ich zeige mich und im Gegenzug bekomme ich echte Kundinnen mit authentischem
Körperbezug und echten Gedanken. Das ist es, was wertvoll ist für mich. Einfach nur Mode – das wäre mir, glaube ich, doch zu langweilig.

Also ich denke, das könnte vielleicht meine Spezialfähigkeit sein: vorgefertigte Strategien zu hinterfragen und dann nach alternativen Lösungen zu suchen. Konzeptionelles Denken, aufrichtig sein, darüber kommunizieren.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Ich entwerfe bequeme Mode aus leicht elastischen Stoffen, die ich für mich selbst nähe, dann fotografiere und über Social Media kommuniziere. Das Besondere ist, dass man (bzw. Frau ;) für jeden meiner Artikel aus verschiedensten Farbkombinationen wählen kann. Es gibt +/- 10 Basisfarben und ebenso viel Auswahl für die Aufdrucke.

Jede Kundin kann mich direkt ansprechen. Meistens tun sie das, noch bevor sie bestellen. Oft fragen Sie mich nach Farbkombinationen oder welches Modell ich für welche Körperform empfehlen würde. Sehr oft schreiben
sie mir einfach, um rauszufinden, ob ich „echt“ bin, ob ich in einer direkten, persönlichen Konversation auch so bin, wie ich das auf meinen verschiedenen Kanälen kommuniziere. Ich denke, sie checken die Authentizität. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, denn ich brauche das ja auch.

Und dann stelle ich das persönlich ausgewählte Kleidungsstück für meine Kundin selbst her. Dies kann schon eine Weile dauern. Oft komm es vor, dass ich innerhalb weniger Tage so viele Bestellungen erhalte, dass die Wartezeit bis zu 2 Monate betragen kann. Das Schöne ist, dass sich keine meiner Kundinnen darüber beklagt.

Der Bestellvorgang ist so persönlich, dass alle vorher schon wissen, dass ich für die Herstellung einfach die entsprechende Zeit benötige. Fast wie früher bei der Schneiderin, oder?

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Authentizität, Ehrlichkeit, persönlich und für alle Körperformen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Ich denke, was Nojolia wirklich von traditionellen Modelabels unterscheidet, ist die Tatsache, dass 98% von allem was rausgeht, auf Maß geschneidert ist. Meine Kundin bestellt eines der Modelle, die sie auf meiner Webseite aussucht. Dann entscheidet Sie selbst die Farbe des Textils und die Farben des Aufdrucks. Erst, wenn ich alle Infos habe, stelle ich es her. Die Wartezeit ist wie früher – bei einer guten Schneiderin. Momentan liegt die Lieferzeit bei bis zu 8 Wochen.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Ich entwerfe kleine Kollektionen, launche diese online über Social Media (IG und FB) und verkaufe sie dann über meinen Online-Shop. Die Kundin stellt selbst die Farben zusammen und gibt mir ihre Maße. Erst, wenn ich
die Bestellung bestätigt, kontrolliert und alles, was ich dafür brauche, vorliegen habe, darf sie zahlen. Auch das geht bei mir nur mit einer einfachen Überweisung (Aktuell nehme ich keine Kreditkarten oder PayPal.) Erst dann stelle ich persönlich die Bestellung meiner Kundin her und verschicke sie.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Ich stecke mitten im nächsten großen Schritt. Innerhalb dieses Jahres möchte ich neue Räume mieten und die erste Näherin einstellen. Ich finde es großartig, aber ich muss mir auch ständig selbst gut zureden: Janne, du
schaffst das schon! Die großen Schritte ins Ungewisse sind nie einfach, aber es ist nun mal so: Entweder man nimmt die Hürde oder man entwickelt sich nicht weiter.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Haha, das ist im Nachhinein immer einfach! Ich würde meinem Ich von vor 5 Jahren sagen, dass alles gut geht und ich mir nicht so viele Gedanken machen brauche. Ich hatte wahnsinnigen Bammel zu versagen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Oh, da habe ich mir tatsächlich noch nie Gedanken dazu gemacht. Kommt immer darauf an, ob es ein positiver oder negativer Vergleich ist. Sagen wir es mal so: Ich würde mir wünschen, mit Menschen verglichen zu werden, die etwas tun oder in Gang bringen, an das sie glauben. Lieber nicht mit unpersönlichen Big Labels, die sich an die eine nicht überschaubare Masse wenden und nur sturen Konsum anstreben.


PetLEO – Digital Health für Tierbesitzer

Wir bekommen einfach Gänsehaut, wenn wir über die Schulter blicken und sehen, wie weit wir in den wenigen Monaten seit unserer Firmengründung gekommen sind.

Die Startup-Gründer über Ihr Unternehmen
3 der insgesamt 5+1 PetLEO-Gründer

PetLEO im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 09/2020

Größe des Gründerteams: 5 Personen – und eine Hündin

Spezialfähigkeiten der Gründer: Zu unserem Gründerteam gehört unsere Tierärztin Fulya, unser Vertriebsexperte Bastian, unsere CTOs Bülent und Karim, unser Marketingexperte Florian – und unser Chief Happiness Officer & bester Startup-Hund Ella. Wir sind durch und durch begeisterte Gründer und kommen alle aus verschiedenen Expertenbereichen.

Alter der Gründer: Fulya: 27, Bastian: 35, Bülent: 27, Karim: 29, Florian: 33, Ella: 1

Unternehmensform zur Gründung: Wir sind eine eingetragene GmbH.

Wie wurde finanziert: Wir haben zur Gründung einen strategischen private Equity Investor an Board genommen.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Als Gründer können wir nicht genug Leidenschaft und Expertise mitbringen. Inspirierte Menschen, die ein Unternehmen aufbauen, an das sie glauben, können nicht falsch liegen. Und es hilft natürlich, wenn man sich überhaupt nicht unterkriegen lässt.

Protagonisten von PetLEO im Gespräch

Wir haben die Chance ergriffen und den Gründer von PetLeo um weitere Informationen gebeten.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Oma, wir machen ein Programm fürs Handy, einen digitalen Assistenten für alle Tierbesitzer. Dieser Assistent erklärt dir alles über die Gesundheit von deinem Benni. Du wirst an die Impfungen und Tierarzttermine erinnert, und kannst darüber einen Videoanruf mit deinem Tierarzt vereinbaren, wenn dir der Weg in die Praxis einmal zu mühsam ist. Und wirst gewarnt, wenn jemand Giftköder auf deiner Lieblingsgassiroute gefunden hat.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Es gibt noch keine App für Tierbesitzer auf dem Markt, die so umfassend und gleichzeitig veterinärmedizinisch fundiert ist wie PetLEO. Außerdem haben wir viel Liebe ins Detail gesteckt, deshalb ist die User Experience umwerfend – und das Gesamtkonzept so rund wie bei keiner anderen App in diesem Bereich.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Digital Health Angebote für Tierbesitzer gibt es noch viel zu wenige – und bisher noch kein einziges so umfassendes wie PetLEO.  Seien wir uns mal ehrlich: Der mental Load wächst, wir haben alle ohnehin genug Termine für uns und unsere Familie im Kopf. Die unseres Haustieres können wir mit gutem Gewissen an PetLEO abgeben, weil uns die App an alle Impf- und Vorsorgetermine für unser Haustier erinnert. Die Zusatzfunktionen wie Videosprechstunde beim Tierarzt, Tipps & Tricks für die Haustierhaltung und unsere Giftköder-Karte machen das Ganze zum Rundum-Sorglos-Paket für jeden Tierbesitzer.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

PetLEO ist die digitale Plattform für moderne Tierbesitzer, innovative Tierärzte und glückliche Haustiere. Unsere App versorgt Tierbesitzer und ihre Lieblinge mit den besten Gassirouten, Giftköder-Alerts, einer digitale Gesundheitsakte, Terminbuchung und Videosprechstunde mit deinem Tierarzt. Und es kommen bald noch spannende Funktionen, die auch die Leben unserer Tierärzte viel einfacher machen.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir bekommen einfach Gänsehaut, wenn wir über die Schulter blicken und sehen, wie weit wir in den wenigen Monaten seit unserer Firmengründung gekommen sind. Über 50.000 Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen unsere App, wir haben schon jetzt ungefähr 125 Partnerpraxen und Kliniken an Bord. Und wir merken einfach, dass PetLEO sowohl bei Haustierbesitzern als auch Tierärzten irre gut ankommt und ihnen das Leben leichter macht. Das spornt uns an und deshalb haben wir schon ganz viele neue Funktionen in der Schublade.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Im Nachhinein hätten wir noch früher anfangen sollen, uns selbstständig zu machen. Es ist das beste Gefühl der Welt, am eigenen Unternehmen zu basteln und es nach den eigenen Vorstellungen zu entwickeln. Aber ansonsten haben wir bisher alles so gemacht, dass wir glücklich und selbstbewusst hinter jedem Schritt stehen können.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Jan Marsalek wäre definitiv nicht die erste Wahl. Sonst freuen wir uns, wenn jemand Parallelen zwischen uns und schon erfolgreichen Gründern dieser Welt sieht. 


Picstagraph – Social Contest Plattform

Think big, but begin small

Das Credo von Picstagraph
Maximilian Schlosser
Marc Aurel

Picstagraph im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: Anfang 2019

Größe des Gründerteams: 5 Personen (Zum Startzeitpunkt waren wir zu Fünft, jetzt [Mai 2021] sind wir neun.)

Spezialfähigkeiten der Gründer: Jeder der verschiedenen Charaktere im Gründerteam hat seine individuellen Fähigkeiten mit eingebracht und so hat sich durch das „Zusammenwerfen“ vieler einzelner Kompetenzen recht schnell eine große Gesamtkompetenz aufgebaut. Dazu zählen z.B. Kenntnisse über rechtliche Rahmenbedingungen, Programmierung, Film, Fotografie, Medien, Marketing und Business.

Alter der Gründer: Die Altersbandbreite der Gesellschafter variierte zwischen Anfang/Mitte 20 bis hin zu 60 Jahren. Diese Bandbreite haben wir ganz bewusst so gewählt, um die vielfältigen Erfahrungen, die die einzelnen Personen bereits mitbrachten, für uns zu nutzen und von Beginn an daraus zu lernen.

Unternehmensform zur Gründung: Wir haben uns von Beginn an für eine Holding Struktur entschieden. Hier haben wir eine Unternehmensgesellschaft (LIKE Beteiligungs-UG) gegründet, die wiederum zu 100 Prozent Anteile an unserer GmbH hält.

Wie wurde finanziert: Bootstrapping (Anfangs haben wir uns durch Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen finanziert, später dann durch Unternehmensbeteiligungen und Finanzinvestoren.)

Wichtige Eigenschaften beim Gründen:

  1. Die richtigen Mentoren finden, das richtige Mindset aufbauen, die richtigen Menschen mit den richtigen Tipps finden und genügend Zeit investieren, Expertenwissen akquirieren und das richtige Team zusammenstellen
  2. Minimalismus: Am Anfang nicht zu viel und zu groß planen, lieber dem Motto folgen: „Think big, but begin small“ und dann einen Schritt nach dem anderen machen. Starte mit einer Minimal-Version deines Produkts und arbeite nach dem Test-Feedback-Prinzip. Bleib in engem Austausch mit deiner Zielgruppe, damit du dein Produkt nicht an ihr vorbei entwickelst und vor allem: Kommunikation!
  3. Durchhaltevermögen: Aufgeben ist keine Option. Immer dann, wenn man glaubt, es geht nichts mehr, kommt die Lösung „um die Ecke“ und plötzlich läuft alles von allein.
Maximilian Schlosser und Marc Aurel im Gespräch

Wir konnten mit zwei der insgesamt fünf Gründer von picstagraph sprechen.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Im Prinzip ist das, was wir machen, eine neue Form der Werbung. Wir bieten jedem Unternehmen eine eigene Talentshow mit eigener öffentlicher Bühne, vergleichbar mit dem „Supertalent“).

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Im Vordergrund steht bei Picstagraph die Interaktion zwischen Unternehmen und deren Kunden, Fans und Followern. Anstatt einfach auf die nächste 15-sekündige Werbeanzeige zu setzen, beschäftigen sich Kunden freiwillig mit dem Unternehmen und dem Wettbewerb. Picstagraph ermöglicht es Unternehmen, sich bestmöglich in Szene zu setzen und aus der Masse der Wettbewerbern herauszustechen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Bislang gab es noch keine Marketing-Plattform für Contests, also eine Plattform, auf der Unternehmen Preise ausschreiben, auf die sich User anschließend bewerben können.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Picstagraph bietet Unternehmen mit seiner App das erste Tool für digitale Foto- und Videowettbewerbe und schafft damit eine umfassende Plattform für Contest-Marketing. So können Unternehmen aus diversen Branchen wie z.B. Gaming, Fashion, Food, Sport, Spiritualität, Handwerk und weiteren Bereichen digitale Foto- und Videowettbewerbe veröffentlichen. Menschen aus der ganzen Welt haben somit die Möglichkeit, kostenlos an den Wettbewerben teilzunehmen und machen mit der Veröffentlichung ihrer Aufnahmen automatisch Werbung für das Unternehmen.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

In den letzten Monaten haben wir intensiv Zeit damit verbracht, gemeinsam mit großen Unternehmen und unseren User:innen die Wettbewerbe und die Plattform an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Jetzt haben wir endlich die Version der Plattform erreicht, die wir uns immer gewünscht haben. Zudem ist es unfassbar motivierend zu sehen, wie viel Begeisterung und Zuspruch wir von potenziellen Kund:innen für unser Konzept entgegengebracht bekommen und wie viele großartige Kooperationen noch auf uns warten.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Ganz nach unserem Motto „Minimalismus“ und „Think big, but begin small“ – so wie zuvor erwähnt – würden wir uns rückblickend hier auch selbst nochmal „an die Nase packen“  und hätten an manchen Stellen nochmal einen Gang zurückgeschaltet, um uns mehr Zeit für den gesamten Prozess zu geben. Heißt: Mit einem Minimal Version Produkt zu starten, das Test-Feedback-Prinzip zu nutzen, uns mehr mit unserer Zielgruppe auszutauschen und von Anfang an zu kommunizieren, um das optimale Geschäftsmodell für uns zu finden.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen definitiv NICHT mit sozialen Medien wie Instagram, Tik Tok oder Facebook verglichen werden. Weil wir keine Social Media Plattform sind. Wir sind eine Social Contest Plattform, bei uns dreht sich alles um Wettbewerbe und die Teilnehmer. Vergleichen würden wir uns im Grunde mit LinkedIn. Das, was LinkedIn für Jobs ist, sind wir für Wettbewerbe und Marketingkampagnen. 


OMQ – (künstlich) intelligenter Kundenservice

Mit OMQ sind wir die ersten, die Unternehmen dabei helfen, den Kundenservice mittels KI auf allen Kommunikationskanälen zu automatisieren.

Matthias Meisdrock und Sven Engelmann
Gründungsteam QMQ
Matthias Meisdrock und Sven Engelmann

OMQ im Steckbrief

Logo QMQ

Zeitpunkt der Gründung: 01/2010

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Matthias und Sven ergänzen sich gegenseitig ziemlich gut. Matthias übernimmt die technische Seite. Neben der Weiterentwicklung der Technologien ist er auch für die strategische Planung zuständig. Sven führt die wirtschaftliche Komponente des Unternehmens. Seine besondere Fähigkeit zeigt sich in der Kommunikation, denn er vertritt OMQ nach außen hin, bildet Netzwerke und hält den Kontakt mit unseren Kunden.

Alter der Gründer: Matthias war damals 29 und Sven 26 Jahre alt.

Unternehmensform zur Gründung: OMQ wurde als GmbH gegründet.

Wie wurde finanziert: Anfangs wurde OMQ vor allem mit Forschungsgeldern (vom BMWI) und Fördermitteln von der EU und dem Land Berlin finanziert. Zusätzlich dazu hatten sie noch ein Darlehen. Risikokapital wurden nie aufgenommen.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Durchhaltevermögen – das würde wahrscheinlich jeder darauf antworten. Kreativität ist auch extrem wichtig: Man muss ständig originelle und innovative Lösungen für Probleme finden.

OMQ im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Unternehmen müssen im Kundenservice immer wieder die gleichen Fragen von Kunden beantworten, wie zum Beispiel im Online-Versandhandel:“Wann wird meine Bestellung geliefert?”. Der Kundenservice muss klassischerweise alles manuell beantworten,aber mit unserer Software kann der Großteil der Anfragen automatisch beantwortet werden.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir finden immerwieder neue Lösungen auf alte und neue Probleme und setzen Dinge in der Art um, wie sie bisher noch nie gelöst wurden. Durch innovative und kreative Wege bringen wir die Technologie jedes Mal ein Stück weit voran.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Als wir uns 2010 gegründet hatten, war Künstliche Intelligenz noch längst nicht so entwickelt wie jetzt. Mit OMQ sind wir die ersten, die den Kundenservice mittels KI automatisieren und Unternehmen dabei helfen, den Kundenservice auf allen Kommunikationskanälen zu automatisieren. Wir sind auch die ersten, die ein KI-System entwickelt haben, das dynamisch und unkompliziert zu integrieren ist, wodurch wir dem Massenmarkt den Zugang zu KI verschafft haben.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

OMQ ist ein Software-as-a-Service Unternehmen. Unsere Kunden sind andere Firmen, die ihren Kundenservice automatisieren möchten. Sie zahlen Geld, um die Software von OMQ nutzen zu können.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Mittlerweile merken wir immer mehr, wie unsere Vision, den Großteil der Kundenanfragen automatisch zu beantworten, Realität wird. Außerdem sind die neuen Software-Versionen, die wir herausbringen ein großer Sprung – die KI entwickelt sich immer weiter und kann Anfragen immer besser beantworten.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Aus heutiger Sicht würden wir uns nicht nur sehr stark auf die Technik hinter den Produkten fokussieren, sondern das auch noch viel besser nach außen kommunizieren. Es reicht nicht nur technische Höchstleistung zu bringen, man sollte auch von Anfang an Präsenz zeigen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen ungern mit Firmen verglichen werden, die Geschäftsmodelle nachahmen bzw. kaum neue Lösungen für bestimmte Probleme entwickeln und damit die Technologie nicht wirklich voranbringen. OMQ hat den Anspruch nicht nur als “gute deutsche Firma” dargestellt zu werden, sondern als internationaler Player angesehen zu werden. Daher wollen wir, wenn überhaupt, auf internationaler Ebene verglichen werden.


Scoocs – virtuelle Event-Plattform

Wir würden das klare modulare Pricing-Model von Anfang an anbieten.

René Bohnsack über Dinge die er in seinem Startup verändern würde
René Bohnsack von Scoocs

Scoocs.co im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: Anfang 2020

Größe des Gründerteams: 1 Person

Spezialfähigkeiten der Gründer: Ich war im Vorhinein bereits Mitgründer eines sehr erfolgreichen E-Health-Unternehmens (Fitbase.de) mit anschließenden erfolgreichen Exits.

Alter der Gründer: 37 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: SCOOCS wurde in Estland als GmbH gegründet

Wie wurde finanziert: Bootstrapping: Ich habe SCOOCS selbst finanziert. Anschließend flossen die ersten Umsätze in die Finanzierung mit ein.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Ausdauer

René Bohnsack im Gespräch

Wir haben die Chance ergriffen und den Gründer von Scoocs um weitere Informationen gebeten.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir unterstützen dabei, Veranstaltungen aller Art (wie beispielsweise Konferenzen oder Unternehmenspräsentationen) digital oder analog durchzuführen. Dabei ist uns besonders wichtig, dass unsere Kundschaft ins beste Licht gerückt wird und die Teilnehmenden während des Events vergessen, dass die Veranstaltung am Computer oder am Telefon stattfindet. Alle sollen sich als Teil eines Ganzen fühlen.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir haben die intuitivste, am meisten anpassbare virtuelle Event-Plattform mit dem besten Kundensupport entwickelt. Dadurch sehen wir uns ein bisschen wie der Rolls-Royce unter den Plattformen mit grünem Herzen. 2021 planen wir eine Einsparung von bis zu 100.000 Tonnen CO2.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Neben meinen Aktivitäten als Unternehmer, bin ich Professor für Strategie und Innovation an der Católica-Lisbon und war selbst Host für die Nachhaltigkeitskonferenz GRONEN. Als die weltweite Corona-Pandemie alle Konferenzen in die virtuelle Welt verschoben hat, ist mir aufgefallen, dass gerade für Akademische Konferenzen keine passende Event-Plattform auf dem Markt zu finden war. Diese Konferenzen sind sehr speziell, da diese mehrere parallele Tracks haben, viele Poster-Präsentationen stattfinden und insbesondere das Networking dabei wichtig ist. Daraufhin haben wir einen Design-Thinking-Ansatz verwendet, um all diese Anforderungen in einer Plattform umzusetzen. Der Ansatz war so erfolgreich, dass neben akademischen Institutionen auch viele andere Organisationen wie die United Nations, Samsung, Heise oder das Reeperbahn-Festival bereits unsere Plattform nutzen

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir nutzen ein Baukasten-Prinzip für faires Pricing:
1) Man wählt die Basis Plattform auf monatlicher oder jährlicher Basis (150 Euro/Monat oder 1.200 Euro/Jahr)
2) Man wählt die Art des Events, Basic für kleine Events (1 Euro/User), Advanced für erweiterete Funktionalität wie Ausstellerstände oder Real-Time-Analytics (5 Euro/User), oder Full-Service mit Projektmanager und unendlichen Möglichkeiten der Customization
3) Man kann weitere Optionen wie Livestreaming Support, white Label native App oder auch 3D Welten

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Unser Team, das Hand in Hand unermüdlich arbeitet, um die bestmöglichen virtuellen und hybriden Veranstaltungen möglich zu machen. Die Möglichkeit, mit unserer Technologie Co2 einzusparen und die Chance, Wissen über virtuelle Konferenzen überall in der Welt zugänglich zu machen.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir würden das klare modulare Pricing-Model von Anfang an anbieten.  

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir können mit allen Mitstreitern verglichen werden und freuen uns, über jeden Mitstreiter, der es ermöglicht, CO2 einzusparen.


SeaTable – Spreadsheet 2.0

Täglich überlegen wir uns, wie wir allen Menschen den maximalen Benefit bieten können. Dies spiegeln wir auch in unserem Slogan wider: Beyond Spreadsheet.

Brüder Dyllick-Brenzinger über ihr Unternehmen
Ralf Dyllick-Brenzinger und Christoph Dyllick-Brenzinger

SeaTable im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 07/2020

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Christoph tobt sich gerne in der Tech-Landschaft aus und entwickelt neue innovative Wege, wie SeaTable noch schneller und effizienter technische Fortschritte verzeichnen kann. Er hat daher die Position als Chief Product Officer (CPO) inne. Sein Bruder Ralf ist sehr stark Zahlen getrieben und behält als Chief Exekutive Officer (CEO) gerne den Überblick über die finanziellen, aber auch vertrieblichen Themen.

Alter der Gründer: Bei der Gründung im Juli war Christoph 36 und Ralf 40 Jahre alt.

Unternehmensform zur Gründung: SeaTable wurde als GmbH gegründet.

Wie wurde finanziert: SeaTable ist zu 100 % eigenfinanziert. Den beiden Gründerbrüdern ist es wichtig, unabhängig zu sein und dadurch SeaTable noch schneller, ohne jegliche Einflüsse auf dem Markt zu etablieren.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Mit viel Ehrgeiz, aber auch mit einer Menge Spaß an die Aufgaben herantreten und dabei niemals das Ziel aus den Augen verlieren. Dabei spielt der Teamgedanke eine sehr wichtige Rolle, um den angestrebten Erfolg am Ende auch zu ernten.

Ralf und Christoph Dyllick-Brenzinger im Gespräch

Das Brüder-Gespann Dyllick-Brenzinger erklärt uns Hintergründe von Seatable

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

In SeaTable lassen sich mit unser innovativen Online-Tabelle Daten aller Art erfassen, organisieren und auswerten.

  • Und wie beschreibst du uns die Tätigkeit?

Wir ermöglichen es, Menschen ihren Arbeitsalltag noch effizienter mit unser innovativen cloudbasierten Spreadsheetlösung zu organisieren. SeaTable kann man flexibel in allen möglichen Bereichen einsetzen. Das Produkt ist so gestaltet, dass eine intuitive Anwendung für den Nutzer stets im Vordergrund steht. Ob allein oder im Team: Jeder soll durch SeaTable strukturiert, einfach und erfolgreich mit Tabellen und Daten arbeiten können- und das egal an welchem Ort.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir sind die nächste Generation Spreadsheet und heben Tabellen auf das nächste Level! Wichtig für uns ist es, heute schon auf die Bedürfnisse von morgen einzugehen und somit immer einen Schritt voraus zu sein. Täglich überlegen wir uns, wie wir allen Menschen den maximalen Benefit bieten können. Dies spiegeln wir auch in unserem Slogan wider: Beyond Spreadsheet.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Es gibt für Tabellen meistens nur halbherzige Lösungen, die dem Anwender am Ende doch keinen effizienten Mehrwert bieten. Zudem stellt man auch immer wieder im Punkt Funktionalität fest, dass es starke Einschränkungen gibt, die einem am produktiven und erfolgreichen Arbeiten hindern.

Damit ist nun Schluss. Mit SeaTable kann man seiner Kreativität freien Raum lassen: Ob Text, Dateien, Formeln, Bilder, Statistiken, Plug-ins, eigene Skripte integrieren, mit der eigenen Wunschapplikation wie beispielsweise Spotify oder Gmail verbinden oder neben der cloudbasierten Standardvariante im Handumdrehen die Self-Hosted-Lösung verwenden – mit SeaTable ist alles möglich!

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Menschen, die effektiver und effizienter mit Ihren Daten in Form von cloudbasierten Tabellen arbeiten wollen, können sich auf seatable.io zwischen drei Versionen entscheiden: Free, Plus oder Enterprise. Aktuell bieten alle Versionen noch die gleichen Funktionen und unterscheiden sich nur in den maximal erlaubten Zeilen und in der Speichermenge. Wer also heute noch seinen Alltag strukturierter und organisierter angehen will, kann direkt mit der attraktiven kostenlosen Version, die bis zu 2.000 Zeilen und ein Gigabyte an Speicher bietet, starten.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Das gesamte SeaTable-Team, das mit viel Leidenschaft, Ehrgeiz und Spaß an die täglichen Aufgaben rangeht. Dies macht einen großen Anteil an unserem Erfolg aus.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Bislang würden wir genauso weiter machen wie bisher. Bei uns hat jeder ein klares und gemeinsames Ziel vor Augen, auf das wir mit Erfolgskurs zusteuern. So sollte es auch in Zukunft sein.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir vergleichen uns nicht gerne mit andern, sondern überlegen uns eher, wie wir den Markt dahingehend aufmischen können, dass sich Unternehmen anfangen, mit uns zu vergleichen.


SimplyFree.Academy – von und für Freelancer

Es gibt Millionen Freelancer, kaum Hilfestellungen und zu viele Gurus.

Alexander Schreiner über fehlende Anlaufstelle
Portrait von Alexander Schreiner

SimplyFree.Academy im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 2019

(Die Plattform „SimplyFree“ haben wir bereits vor etwa 1,25 Jahren ins Leben gerufen – allerdings noch nicht als Streaming-Dienst oder samt hilfreicher Tools neben unserem Kursangebot. Gestartet sind wir auch als „Akademie“, vorerst aber mit einem einzigen Lehrgang für angehende Freelancer.)

Größe des Gründerteams: 1 Person

(Gegründet habe ich SimplyFree vorerst allein, allerdings von Beginn an mit Unterstützung eines Marketing Managers und eines Web- & Software-Entwicklers. Beide sind noch heute an Bord und wirken bei SimplyFree maßgeblich mit, wenn es um die Weiterentwicklung und Optimierung der Plattform geht.)

Spezialfähigkeiten der Gründer:

Superkräfte haben wir natürlich nicht – aber der große Vorteil, der uns alle eint: Wir selbst waren oder sind zum Großteil unsere eigene Zielgruppe. Jeder, der Teil unseres Teams ist, war oder ist Freelancer. Wir wissen also haargenau um die Sorgen und Herausforderungen, vor denen unsere Zielgruppe steht.

Dass wir ansonsten in Sachen Webentwicklung, Marketing, eLearning und Branding ordentlich aufgestellt sind, ist natürlich praktisch und ein schöner Beschleuniger.

Alter der Gründer: Wir waren allesamt in unseren Mittzwanzigern.

Unternehmensform zur Gründung: Gegründet wurde SimplyFree noch im Rahmen meiner eigentlichen Selbstständigkeit als (Online-) Dozent & Freelancer. Gerade befinden wir uns aber im Prozess der Umfirmierung.

Wie wurde finanziert: Bootstrapping: Wir haben uns von Beginn an darauf konzentriert, professionelle und wirklich hilfreiche Kurse für Freelancer zu produzieren, um durch den Verkauf dieser den ersten Cashflow zu generieren. Hier ging es weniger darum, möglichst schnell viel Umsatz zu generieren, sondern vielmehr um die Schaffung einer tatsächlich wertvollen Hilfestellung für (angehende) Selbstständige. Diese haben wir in den Anfangsmonaten als einzelnen Lehrgang angeboten und so die ersten Einnahmen erzielen können.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen:

Für mich war und ist die wichtigste Eigenschaft das eigene Durchhaltevermögen. Gute Ideen entstehen immer und überall wieder, doch kaum jemand hat den nötigen Biss – oder eben das notwendige Durchhaltevermögen – um aus einer guten Idee eine erfolgreiche Unternehmung zu erschaffen. Langfristig braucht es dafür natürlich einiges an Kreativität und fachliche Expertise.

Allerdings entstehen während der Anfangsphase des eigenen Startups tendenziell mehr Probleme und Herausforderungen, als im Voraus oftmals angenommen. Wer dann nicht den Drang verspürt, diese Herausforderungen anzunehmen oder zu bewältigen, sondern sich eher zurückzieht oder das Handtuch schmeißt, wird wohl oder übel scheitern.

Alex Schreiner im Gespräch

Um das Startup besser kennenzulernen, sprachen wir mit Alex Schreiner.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir helfen Menschen dabei, selbstbestimmt, mit Freude und langfristig erfolgreich auf eigenen Beinen zu stehen und zu arbeiten. Das lernt man dann bei uns im Internet; also über den Computer, Oma.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

In kurz und knackig: SimplyFree ist von Freelancern für Freelancer. All unsere Dozenten, all unsere Team-Mitglieder und auch ich als Gründer sind oder waren Freelancer. Wir wissen, welche Probleme es bei der Gründung gibt. Wir wissen sogar, welche Probleme es davor gibt. Wir kennen alle Knackpunkte bei Kundenakquise, Buchhaltung, Management, Branding und Co. Und wir verstehen es nur zu gut, wie es sich anfühlt, wenn plötzlich Kunden wegbrechen oder Aufträge ausbleiben.

Das Schöne ist: Für all das haben wir nicht nur Verständnis, sondern auch Lösungen. Wer also Freelancing langfristig und nachhaltig erlernen möchte, um eine wirklich erfolgreiche Selbstständigkeit, aufbauen möchte, ist bei uns genau richtig.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

In einem Satz: Es gibt Millionen Freelancer, kaum Hilfestellungen und zu viele Gurus. Soll heißen: Allein im deutschsprachigen Raum arbeiten mehr als vier Millionen Freelancer selbstständiger Basis – und dennoch gab es vor SimplyFree nicht eine zentrale Anlaufstelle, bei der man langfristige Unterstützung für die verschiedenste Bereiche der eigenen Selbstständigkeit erhielt. Und erst recht nicht zu einem fairen oder bezahlbaren Preis. Genau das wollten wir ändern.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir machen Freelancing einfach: Mit einer einfachen und jederzeit kündbaren Mitgliedschaft bei SimplyFree lernt jeder (angehende) Freelancer, worauf es bei der eigenen Selbstständigkeit ankommt. Durch digitale Lernkurse, mit hauseigener Jobvermittlung, in Dokumentarfilmen und Interviews und durch zahlreiche Hilfsmittel mehr. Ein Account, ein Preis, alle Features.

Wie wollt ihr euch – also SimplyFree – von dubiosen Coach-Angeboten abgrenzen (Gurus)?

Unser Dozenten-Team besteht ausschließlich aus aktiven oder ehemaligen Freelancern und Selbstständigen, die bereits langjährige Erfahrungen in ihren jeweiligen Bereichen aufweisen oder bereits an anderen Hochschulen als Dozenten tätig sind. Viele Dozenten waren zuvor noch gar nicht als „Coach“ tätig und lehren bei SimplyFree aufgrund der hohen Nachfrage ihrer Kompetenzen. Jeder einzelne Kurs eines Dozenten durchläuft unser ‚Qualitätsmanagement‘, das sich mit den Inhalten auseinandersetzt und diese auf Herz und Nieren prüft. Entspricht ein Kurs oder überhaupt ein Dozent dennoch nicht den Erwartungen unserer Teilnehmer, werden die notwendigen Optimierungsmaßnahmen mit den jeweiligen Dozenten abgestimmt und in die Tat umgesetzt.

Entscheidend ist aber der Erfahrungs- und tatsächliche Wissensschatz unserer Dozenten.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Gefühlt erfinden wir uns jede Woche neu. Ständig kommt jemand aus dem Team mit einer neuen Idee daher, die unseren Tages-, Wochen- oder Monatsplan gehörig auf den Kopf stellt – unserer Community aber enorm weiterhilft, sobald wir das neue Tool, den neuen Kurs oder das neue Feature veröffentlicht haben. Kurzum: Wir entwickeln aktuell enorm schnell neue Benefits, die binnen kürzester Zeit live gehen. Das sorgt intern natürlich für Feuer.

Und: Unsere Community wächst und lernt nicht nur mit und durch SimplyFree, sondern wirkt inzwischen sogar an der Weiterentwicklung der Plattform mit: Fast täglich erreichen uns weiterführende Kursvorschläge, die wir durch unser großes Dozenten-Team sehr zügig umsetzen können. So eng an und mit der Freelancer -Community zu arbeiten, macht einfach Spaß.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Rückblickend würden wir unser Angebotsportfolio schneller erweitern: Inzwischen haben wir neben digitalen Lernkursen auch Dokumentarfilme, Interviews, Finanzrechner, günstige Vertragsvorlagen und sogar eine interne Job-Börse für Freelancer-Aufträge bereitgestellt. Als Freelancer kann man also nicht nur erlernen, wie Kundenakquise funktioniert, sondern sich direkt auf zahlreiche Ausschreibungen bewerben, die in unserem Mitgliederbereich auf unsere Nutzer warten.

Features dieser Art haben wir im Laufe der letzten Monate immer mehr in den Fokus gerückt – natürlich, ohne die Kursqualität schleifen zu lassen. Doch es fällt auf: Die Kombination aus praktischen wie schnellen Lösungen und nachhaltigem qualitativ hochwertigen Wissen um die eigene Selbstständigkeit sind für moderne Freelancer eine unerlässliche Kombination.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Der einzige Vergleich, der für uns Relevanz hat, ist der mit den Ergebnissen unserer Nutzer: Welche Ergebnisse erzielt ein Nutzer, wenn er / sie einen bestimmten Kurs belegt? Welche Ergebnisse hätte er / sie womöglich ohne den Kurs oder ohne ein gewisses Feature bei SimplyFree erzielt? Gemessen daran optimieren und entwickeln wir uns stetig weiter.

Eine vergleichbare Plattform oder Leistung im Netz zu finden ist eher schwierig, da sich schlicht und ergreifend kaum jemand um die Freelancer im deutschsprachigen Raum sorgt. Daher übernehmen wir das.


Standsome – Stehtische aus Holz

Also, etwas Handfestes und nicht so ein verrücktes Internetzeug.

Standsome über seine Tätigkeit
Standsome-Gründer: Prof. Dennis Albert und Leonard Beck

Standsome im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: Ende 2016

Größe des Gründerteams: 3 Person

Wir waren zu dritt, einer von uns wurde Geschäftsführer und ist es bis heute. Die anderen beiden Gründer agieren inzwischen als Business Angels und Berater.

Spezialfähigkeiten der Gründer: Den Mut und die Freude, anzupacken. Unternehmergeist, und die Begeisterung fürs Gründen. Zusätzlich konnten wir auf die Erfahrung einer vorherigen Gründung bauen. Ansonsten braucht es nicht viel, das meiste lernt man mit der Zeit.

Alter der Gründer: Mitte 20 bis Mitte 30.

Unternehmensform zur Gründung: Als UG mit stolzen 300€ Stammkapital, nach drei Jahren konnten wir dann zur GmbH aufgründen.

Wie wurde finanziert: Bootstrapping: Das Dach der Garage reparieren, in der wir ganz zu Beginn gesessen haben. Danach haben wir Geld zusammengelegt um die erste Lieferung Holz zu finanzieren, seitdem wächst Standsome organisch und ohne Fremdmittel.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Mut. Man muss bereit sein, neue Wege zu beschreiten und ein Risiko einzugehen. Wichtig ist aber immer, dass man die Fallhöhe minimiert und versucht sich auch zu überlegen, was passiert, wenn etwas nicht klappt.

Die Gründer im Gespräch

Wir haben die Chance ergriffen und den Gründer von BaronMerino um weitere Informationen gebeten.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Oma, du weißt doch, dass ich Stehtische aus Holz verkaufe, oder? Also, dass ich etwas Handfestes mache und nicht so ein verrücktes Internetzeug.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Unser Team, die Liebe zu unserem Produkt, und absolute Konzentration auf unsere Kunden und den Kundenservice.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Zum Zeitpunkt unserer Gründung gab es noch keinen Stehschreibtisch-Aufsatz aus Holz in Deutschland. Deshalb haben wir ihn entworfen und ihn zudem schön, nachhaltig und stabil gemacht.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Standsome-Schreibtischaufsätze an privat und Unternehmenskunden verkaufen, das Ganze über unseren eigenen Onlineshop, Marktplätze sowie ausgewählte Online-Fachhändler. Dazu das Lebensgefühl des Standsome Worklifestyles vermitteln.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Unser Produkt, unsere Kunden und unser Team. 😉
Es ist schön zu sehen, wie ein Unternehmen stetig wächst, von einem Nachmittagsprojekt in einer notdürftig reparierten Garage zu einer Firma mit einem Team von 15 Mitarbeitern.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Bisher lief es *toitoitoi* dank harter Arbeit und etwas Glück genauso, wie wir es uns vorgestellt haben. Also würde wir es genauso wieder machen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Warum vergleichen, wenn alle Produkte ihre Vorteile haben? Wir vergleichen nicht, wir stehen für uns selbst. Und das am Standsome.


Tandem – Sprachen wirklich sprechen lernen

Bei Tandem geht es darum, voneinander zu lernen und sich gegenseitig beim Erreichen von Zielen zu unterstützen. Wir als Team glauben leidenschaftlich an persönliches Wachstum, an Lernen, an Vielfalt und Respekt und daran, Wissen großzügig zu teilen.

Arnd Aschentrup, Tobias Dickmeis und Matthias Kleimann über ihr Geschäftsmodell
Gründungsteam Tandem
Arnd Aschentrup und Matthias
Kleimann, Gründer von tandem

Tandem im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 01/2015

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Schon seit ihrer Universitätszeit sind Tobias und Matthias Seriengründer. Sie sind als Generalisten in der Lage sehr schnell zu lernen und uns an wechselnde Anforderungen anzupassen. Während des Lebenszyklus eines Start-ups verändern sich die Fähigkeiten, die man als Gründer benötigt, enorm. Gleichzeitig muss man mit der Technologie, die sich dauernd weiterentwickelt und neuen gesellschaftlichen Trends Schritthalten. Die kombinierten Erfahrungen mit Communities, mobilen Geräten, Live-Video und dem Wissen, wie man ein Geschäft aufbaut, haben dazu geführt, dass Matthias und Tobias ihre Chance mit Tandem erkannt und ergriffen haben.

Alter der Gründer: Erste Gründung mit 21 und 22 Jahre Erster Exit: 27 Jahre | Gründung von Tandem mit 37 und 38 Jahren

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Den Bau des Prototyps haben sie zunächst selbst finanziert. Anschließend wandten sich die Tandem Gründer an Business Angels und sicherten sich bereits sechs Monate nach der Gründung eine Seed-Finanzierung.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Es ist sicher hilfreich, eine sehr hohe Selbstwirksamkeitserwartung mitzubringen – eine feste Überzeugung, durch das eigene Handeln etwas bewirken zu können, egal ob im Kleinen oder im Großen, unabhängig von Widerständen und Rückschlägen.

Arnd Aschentrup von Tandem im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Das Erlernen einer Sprache geht weit über das Studium von Grammatik-Büchern und das Auswendiglernen von Vokabeln hinaus. Tandem ist eine App, mit deren Hilfe man lernt, eine Sprache tatsächlich zu sprechen. Sie verknüpft Lernende aus der ganzen Welt miteinander, die sich gegenseitigihre jeweilige Muttersprache beibringen –durch das Senden von Nachrichten, Audioanrufe oder Videochats.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Bei Tandem geht es darum, voneinander zu lernen und sich gegenseitig beim Erreichen von Zielen zu unterstützen. Wir als Team glauben leidenschaftlich an persönliches Wachstum, an Lernen, an Vielfalt und Respekt und daran, Wissen großzügig zu teilen. Diese Prinzipien leiten sowohl unsere Community als auch unsere Teamkultur.

  • Wie läuft eine Finanzierungsrunde ab?

Diese Frage hat viel mehr Ebenen, als ich hier thematisieren kann. Ganz am Anfang, vor allem in Angel-Runden, ist es eine Frage der Beziehung. Gegenseitiges Vertrauen und ein Empfehlungen durch gemeinsame Bekannte spielen eine große Rolle. Für alle, die das erste Mal ernsthaft eine Venture-Runde planen, ist Scott Kupors Buch „Secrets of Sand Hill Road“ eine großartiges Handbuch.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Es gibt zahlreiche erfolgreiche mobile Sprachdienste auf dem Markt, die enorm beliebte Produkte entwickelt haben. Sie richten sich an Sprachanfänger und legen den Fokus auf das Auswendiglernen von Vokabeln, Redewendungen und der Grammatik.Wir aber haben Tandem mit einem spezifischen Unterscheidungsmerkmal geschaffen: die Fähigkeit, das Sprechen einer Sprache zu üben. Wir sind der festen Überzeugung, dass der effektivste Weg, in einer neuen Sprache Fortschritte zu machen, darin besteht, tatsächlich in dieser Sprache zu sprechen und mit Muttersprachlern zu interagieren. Das Erlangen von Sprachkenntnissen (und schlussendlich von Sprachgewandtheit) bedeutet, hunderte von Stunden Sprechpraxis zu sammeln und gleichzeitig ein fundiertes Verständnis für Grammatik und Ausdrucksweisezu entwickeln. Dies ist das runde Paket, das die Plattform Tandem bietet.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Tandem arbeitet nach einem Freemium-Geschäftsmodell. Alle wichtigen Funktionen stehen den Tandem-Mitgliedern kostenlos zur Verfügung. Über Tandem Pro, unser Premium-Abonnement, können zusätzliche Sprachlerntools und -funktionen genutzt werden.

  • Was findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir finden es großartig mit Tandem einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, und gleichzeitig unseren Mitgliedern zu helfen, ihre ganz individuellen Ziele zu erreichen. Zweitens spielt Tandem in einer Welt, die einerseits immer näher zusammenrückt, gleichzeitig aber auch von neuen großen neuen Konflikten geprägt ist, eine Rolle, um interkulturelle Gespräche und Dialoge zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichem Hintergrund zu ermöglichen. Tandem hilft unseren Mitgliedern, eine neue Fähigkeit zu erlernen, und schafft gleichzeitig den Raum für einen intensiven, menschlichen Austausch über Kulturen hinweg.

  • Was würdet ihr aus heutiger Sicht anders machen?

Im Laufe der Zeit sind wir deutlich schneller geworden, wenn es darum geht, unser Produkt datengetrieben weiterzuentwickeln. Das hat uns sehr geholfen, die unzähligen kleinen und großen Fragen zu beantworten und Unsicherheiten auszuräumen, während wir ein völlig neues Produkt entwickelten. Wenn ich das alles noch einmal machen würde, würde ich mich darauf konzentrieren, noch früher und entschlossener auf die Geschwindigkeit zu achten, mit der wir Antworten finden. Das ist wahrscheinlich die wichtigste Zutat für den Erfolg unseres Unternehmens.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir möchten mit einem tollen Gastgeber verglichen werden, der Menschen mit ähnlichen Vorlieben einander vorstellt und zu interessanten Gesprächen anregt. Mit einem schlechten Sprachlehrer und Frontalunterricht in der Schule wollen wir hingegen nicht verglichen werden. Tandem-Paare bestehen immer aus Gleichgesinnten, die echte internationale Freundschaften entwickeln und sozial und emotional miteinander verbunden sind. Diese Art von Beziehungen halten unsere Mitglieder langfristig motiviert und hilft ihnen, beim Erlernen einer Sprache am Ball zu bleiben.


Termify – die App für deine Termine

Wir bieten Nutzern die Möglichkeit, schnell und direkt in einem Unternehmen ihrer Wahl einen Termin zu buchen – jederzeit und mit wenigen Klicks.

Ron Neumaier über Termifys Geschäftsidee
Gründungsteam Termify
Ron Neumaier und Benjamin Franzreb

Termify im Steckbrief

Termify Logo

Zeitpunkt der Gründung: 06/2020

Größe des Gründerteams: ein Gründer und ein Teilhaber (5 %)

Spezialfähigkeiten der Gründer: Meine Spezialfähigkeit ist Querdenken & Benjamin ist ein Hardcore Hardseller.

Alter der Gründer: 22 und 32 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Der erste Finanzierungsschritt war telefonische Kaltakquise, der nächste Schritt wird sein Investoren für uns zu gewinnen.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Es gibt keine wichtigste Eigenschaft für das Gründen, alle Punkte sind sehr wichtig, wenn wir eine aussuchen müssten wäre es Durchhaltevermögen.

Ron Neumaier im Interview
  • Wie würdest du deine Tätigkeit deiner Oma beschreiben?

Ich kannte meine Oma leider nicht, von Geschichten konnte ich allerdings mitnehmen, dass Sie eine hart arbeitende, kluge Frau war.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Unsere Schicksale sind miteinander verknüpft. Jeder sollte wissen, dass er sich auf die Hilfe der anderen verlassen kann. Als Folge davon kann unzureichende Leistung nirgendwo toleriert werden, denn darunter würde jeder leiden.Geld ist ein Nebenprodukt von Erstklassigkeit und ständiger Verbesserung bei Termify. Es geht hier nicht darum, viel Geld zu verdienen, was allerdings nicht bedeutet, dass wir mit wenig Geld zufrieden sein sollten. Wir sollten erwarten, viel davon zu verdienen. Wenn wir konsequent im Rahmen dieser Philosophie arbeiten, dürften wir produktiv sein und dem Unternehmen dürfte es finanziell gut gehen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Wir können heutzutage alles mit dem Smartphone erledigen und das ganze meistens über eine passende App – ganz egal ob Essen bestellen, Reisen buchen oder online einkaufen. Was man allerdings noch nicht über eine App tun kann, ist bei einem Unternehmen seiner Wahl einen Termin zu buchen.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir bringen stationäre Unternehmen und Technologie zusammen. Wir bieten Nutzern die Möglichkeit, schnell und direkt in einem Unternehmen ihrer Wahl einen Termin zu buchen – jederzeit und mit wenigen Klicks. Für die lokalen Dienstleister entwickeln wir leistungsfähige Tools, die es ihnen erlauben, verfügbare Kapazitäten maximal auszulasten, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden noch zufriedener zu stellen.

  • Was findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Arbeiten ist wie ein Hobby, es macht Spaß, es besteht kein Zwang und jeder Fortschritt zu unserem Ziel fühlt sich an wie eine Traumerfüllung.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wer vergleicht, hat schon verloren. Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.


The Creator Concept – Konzepte für Influencer

Wir sind super happy mit der gesamten Entwicklung, dem Team und unseren Kunden/Klienten.

Hannah würde aus heutiger Sicht nichts an TCC verändern
Hannah Geuenich

The Creator Concept im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 01/2020

Größe des Gründerteams: 1 Person (Wir haben mittlerweile ein Team aus 6 Freelancern aufgebaut, die in Deutschland, Portugal und der UK leben.)

Spezialfähigkeiten der Gründer: Hannah Geuenich hat bereits mit 15 Jahren in der Influencermarketing Welt gestartet und sich mit jungen Jahren einen Namen gemacht, Kontakte geknüpft und an ihrer Social Media Präsenz gearbeitet. Sie kennt die Branche von sämtlichen Seiten: als Influencer, Influencer Manager, Kampagnen Koordinator und als Coach.

Alter der Gründer: 19

Unternehmensform zur Gründung: Einzelunternehmen

Wie wurde finanziert: Bootstrapping (Wir haben bisher alles aus eigener Tasche finanziert und durch unser Produktsortiment aus digitalen Produkten die Ausgaben relativ gering gehalten. Bisher benötigten wir kein Fremdkapital und es ist auch nichts in der Planung, was dies benötigen würde.)

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Die wichtigste Eigenschaft beim Gründen ist das richtige Mindset, Leidenschaft und Spaß an der Sache. Aber auch Neugierde, Begeisterungsfähigkeit und den Willen immer neues zu lernen und nicht aufzugeben, braucht es dafür.

Hannah Geuenich im Gespräch

In kurzen Antworten hat Hannah Geuenich ihre Erfahrungen bei der Gründung gebündelt.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Ich bringe anderen bei, wie sie mit dem Internet Geld verdienen. Im Prinzip wie ein Lehrer, nur eben online und über spannendere Themen ;-)

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir sind alle jung, arbeiten komplett ortsunabhängig und jeder hat sein Themengebiet, auf dem er oder sie ein Profi ist. Aber vor allem arbeiten wir an einer gemeinsamen Mission: unserer Generation zu zeigen, was für Möglichkeiten diese Welt zu bieten hat.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Unsere Generation möchte selbstbestimmt leben, sich kreativ entfalten und die Welt entdecken. Doch oft wird uns von der Gesellschaft nur ein Weg aufgezeigt. Wir möchten andere ermutigen, ihre Möglichkeiten zu erforschen und bringen ihnen bei, wie sie das im Rahmen unseres Expertengebietes optimal für sich nutzen können.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir haben ein Thema: Social Media und wie man damit Geld verdient. Da es hier verschiedene Ansätze gibt, haben auch wir verschiedene Bereiche (Influencer Marketing & digitale Produkte bzw. Services), die wir auf verschiedenen Leveln anderen beibringen. Wir verkaufen digitale Produkte, coachen Servicedienstleister und Startups, führen eine Membership und managen andere Influencer.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Die flexible Arbeit im Team – jeder macht das, was er am liebsten macht, wo & wann er möchte. So hat jeder einfach Spaß, an seiner Arbeit!

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Tatsächlich würden wir rückblickend gar nichts verändern wollen. Wir sind super happy mit der gesamten Entwicklung, dem Team und unseren Kunden/Klienten. Fehler gehören dazu!

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Auch hier haben wir keine Einschränkungen oder Personen im Kopf. Wir wollen definitiv weg von dem ganzen Konkurrenzdenken. Jeder hat ein Geschenk, dass er mit der Welt teilen kann und da draußen sind ganz viele wundervolle Menschen, die etwas lernen wollen. Nicht jeder passt zu jedem und das ist völlig in Ordnung :)


Tigermedia – mobile Hörspielbox

Auch wenn unsere Produkte von den Eltern gekauft werden, müssen sie letztlich die Kinder mögen.

Tigermedia in der Selbstbeschreibung
Das Gründungsteam Till Weitendorf und Martin Kurzhals

Tigermedia im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 2018

Größe des Gründerteams: 2 Personen (Till Weitendorf [Gründer], Martin Kurzhals [Geschäftsführer])

Spezialfähigkeiten der Gründer: Till und ich haben unsere Wurzeln im Traditionsverlag Friedrich Oetinger. Dort haben wir uns neben hochwertigen Kinder- und Jugendgeschichten bereits seit Anfang 2013 intensiv mit neuen (Hör-)Medien beschäftigt. Diese jahrelange Erfahrung war sehr wertvoll für die Entwicklung unserer eigenen Hörspielbox inklusive Streamingdienst.

Alter der Gründer: Bei der Gründung von tigermedia waren wir 40 und 42 Jahre alt.

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Privatinvestments und strategische Beteiligungen.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: In erster Linie: Spaß bei der Sache. Man muss nicht alles wissen – zum Beispiel das Verbauen einer Platine war für uns ein riesiges Fragezeichen. Man muss sich nur die richtigen Leute mit dem entsprechenden Know-how ins Boot holen und auch offen für den Austausch mit fachfremden Menschen sein. Das bringt häufig die besten Ideen.

Martin Kurzhals im Gespräch

Martin Kurzhals spricht mit uns über sein Unternehmen.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir bündeln all die schönen Kindergeschichten von Benjamin Blümchen, über Lukas der Lokomotivführer bis hin zu Pettersson und Findus und Geschichten über einen kleinen Jungen namens Yakari an einem digitalen Ort und machen sie mit unserer Hörspielbox mobil. Kinder stecken dafür Karten in die Lautsprecherbox, die ähnlich den Schallplatten ein Hörspiel oder Kinderlied starten. Oder sie schalten damit eine große Mediathek mit ganz vielen Titeln frei. Diese Mediathek hält über 6.000 Hörspiele, -bücher und Kinderlieder bereit. Kinder können sich selbstständig einen Titel aussuchen. Ganz einfach per Fingerdruck auf dem Display der Hörbox.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Auch wenn unsere Produkte von den Eltern gekauft werden, müssen sie letztlich die Kinder mögen. Kinder haben andere Bedürfnisse und eine eigene Sicht auf die Welt, genau das wollen wir bei der Entwicklung unserer Produkte berücksichtigen. Etwa durch den extra großen Knopf an der tigerbox TOUCH, die großen Titel-Cover in der Mediathek oder die praktische Trageschlaufe, die perfekt auf kleine Kinderhände abgestimmt ist. Unsere Hörbox wächst mit – über den Content, die Funktionalitäten und das Design. Dabei können sich die Kids frei in einem geschützten Umfeld bewegen, denn alle Titel sind von Experten kuratiert und Kaufanreize ausgeschlossen. Das entspannt vor allem die Eltern.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Streamingplattformen wie Spotify oder Apple Music sind für uns Erwachsene längst zum Standard geworden. Kinder waren aber nach wie vor auf vorinstallierte Inhalte oder die Endgeräte ihrer Eltern angewiesen. Wir wollten eine Lösung finden, die Kindern volles Hörvergnügen bietet und bei der sich Eltern sicher sein können, dass alle Inhalte altersgerecht und absolut werbefrei sind.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Mit tigermedia entwickeln wir Streamingangebote, die passenden Endgeräte speziell für Kids und eigene hochwertige Inhalte, um das Beste aus der analogen und der digitalen Welt zusammenzuführen. Langfristig verdienen wir an den tigertickets, die ähnlich einem Prepaid-Guthaben monatlich Zugriff auf den Streamingdienst der tigerbox TOUCH erlauben und nach einer definierten Laufzeit automatisch auslaufen. Aber auch die tigercards, unsere Einzeltitel, bieten neben der Mediathek Mehrwerte und eignen sich perfekt zum Verschenken, Tauschen und Sammeln.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir bieten Kindern mit unseren Produkten eine unterhaltsame, aber auch sinnvolle und kreative Beschäftigung. Im Gegensatz zum Daddeln und Fernsehen, begleiten Hörspiele beim Basteln, Einschlafen oder Spielen, regen die Fantasie an und können sogar beim Lernen helfen. Gerade während des Lockdowns war das eine riesige Hilfe für viele Eltern und eine schöne Unterhaltung für Kinder. Das macht uns natürlich sehr stolz und zeigt, dass das Konzept ankommt.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Im Wesentlichen sind wir ganz zufrieden, da wo wir gerade stehen. Wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten, dann würden wir den Lockdown besser eingeplant haben wollen. Gerade die Lieferengpässe aus Fernost stellen unsere junge Organisation vor jeder Menge zusätzlicher Herausforderungen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir werden häufig mit den Tonies verglichen, insbesondere weil es vor der Toniebox und der tigerbox TOUCH keine zeitgemäße Lösung für digitales Hören in Kombination mit dem passenden Endgerät fürs Kinderzimmer gab. Beide Boxen können schon von kleinen Kindern intuitiv bedient werden. Während die Tonies stärker auf Einzeltitel setzen, überträgt die tigerbox TOUCH das Prinzip des Streamings auf Kinder und bleibt so auch noch für 10-Jährige spannend.


Vimcar – Fahrtenbuch in „nicht nervig“

Wir waren die ersten, die das leidige Thema „Fahrtenbuch“ professionell digitalisiert und automatisiert haben. Mit unseren Produkten bieten wir Firmenwagen-Haltern bis heute eine immense Zeit- und Kostenersparnis.

Andreas Schneider, Christian Siewek und Lukas Webe über ihre Marktlücke
Gründungsteam Vimcar
Andreas Schneider, Christian Siewek und Lukas Webe

Vimcar im Steckbrief

Logo Vimcar

Zeitpunkt der Gründung: 01/2013

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Lukas – umfangreiche Expertise im Bereich Technik und Digitalisierung. Christian – Stärke im Product Development (u.a. zuvor Zalando) und Finanzierung. Andreas – Connected Mobility (u.a. zuvor BMW), Projekt Management.

Alter der Gründer: alle Anfang 30

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Wir sehen uns mittlerweile eher als ein Scaleup denn als ein Startup. Nach abgeschlossener Series B fokussieren wir uns jetzt u.a. auf unser internationales Wachstum und sind im Frühjahr erfolgreich in der UK gestartet.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Vertrauen in das eigene Geschäftsmodell. Wer nicht 100 % überzeugt ist, dass er erfolgreich sein wird, wird es auch kaum.

Vimcar im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir lassen den Computer all das automatisch machen,was du, liebe Oma, bislang mit der Hand machen musstest. Nur eben für den Bereich Firmenwagen. Das sind Autos, die fast jedes Unternehmen hat.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Unsere große Stärke liegt in unserem Fokus: Wir entscheiden uns bewusst, worauf wir uns konzentrieren und setzen das dann konsequent um.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Wir waren die ersten, die das leidige Thema „Fahrtenbuch“ professionell digitalisiert und automatisiert haben. Mit unseren Produkten bieten wir Firmenwagen-Haltern bis heute eine immense Zeit- und Kostenersparnis.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Vimcar vereint als einziger Anbieter in einer Software Fuhrparkverwaltung, Fahrzeugortung und das preisgekrönte Vimcar Fahrtenbuch für den Mittelstand. Wir lösen alle Aufgaben im Fuhrpark einfach und effizient durch Software sowie ein gezieltes Serviceangebot. Damit ersetzt Vimcar Stück für Stück den lokalen Handel als ersten Ansprechpartner.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Unser Arbeitsklima. Unsere Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg. Daher investieren wir unter anderem in Kooperation mit Mila Health auch in ihre mentale Gesundheit.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir würden uns aus heutiger Sicht wahrscheinlich mehr Zeit nehmen, um unsere Erfolge auch ausreichend zu zelebrieren.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Als Unternehmer sind wir vor allem bodenständig, fokussiert und ehrgeizig. Sowie unsere Kunden aus dem Mittelstand meistens auch.


Worldwatchers – ein Haushaltsbuch fürs Klima

Als Gründer denkt man natürlich öfters mal, dass man dies oder jenes hätte anders machen sollen/können. Gesunde Zweifel, Selbstreflexion und eine sinnvolle Fehlerkultur gehören gerade bei einer neuen Geschäftsidee dazu, um sich weiterzuentwickeln.

Andreas Schneider, Christian Siewek und Lukas Webe über ihre Marktlücke
Gründungsteam worldwatchers
Dr. Andreas Rennet, Michael Kochs, Viola Hasani, Jonas Scheyrer, Moritz Morgenroth

Worldwatchers im Steckbrief

Logo worldwatchers

Zeitpunkt der Gründung: 07/2019

Größe des Gründerteams: 5 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer:

Christoph Kunz – Netzwerk, Vertrieb & Community

Dr. Andreas Rennet – Technologie und Prozess-Experte, Basis für unsere CO2-Footprinting-Engine, der technologische Kompetenzträger unseres Unternehmens,

Michael Kochs – Finanz-, Risiko- und Operations-Experte

Viola Hasani – Projekt-Management und Projekt-Controlling-Expertin, erfahren in Implementierung und Roll-Out von Business-Software, B2C-Netzwerk

Jonas Scheyrer – Experte für LCA (= ökologische Lebenszyklusanalysen), Bio-Ökonom, Experte für Footprinting-Projekte

Moritz Morgenroth – Experte für App-Programmierung und UI-Design im B2C-Segment

Alter der Gründer: 53, 52, 50, 35 und 29 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: als GbR, inzwischen sind sie eine GmbH

Wie wurde finanziert: Der erste Schritt nach Eigenmitteln war das Crowdfunding. Derzeit sind sie auf der Suche nach einem Phase 1 Investor.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Fokussiertheit – In unserem Fall ist es der klare Fokus auf das Thema CO2-Footprint.

Worldwatchers im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Du Oma, damals, als bei Dir und Opa das Geld knapp war, habt Ihr doch ein Haushaltsbuch geführt, oder? Ihr habt alles erfasst, was so an Kosten anfällt: Miete oder Kredit fürs Haus, Essen und der sonstige tägliche Einkauf, Auto, Urlaub, Anschaffungen, Geschenke. So hattet Ihr Euren Haushalt finanziell im Griff. Genau das machen wir eigentlich auch, nur eben für den CO2-/Klima-Haushalt.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Es gab bislang noch keine App, die ganzheitlich alle sieben Lebensbereiche, einschließlich dem mittlerweile sehr CO2-intensiven digitalen Leben, in die jährliche persönliche CO2-Bilanz integriert. Hinzu kommt unsere komfortable Lösung, mittels Barcode-Scan verfügbare CO2-Werte für 1,2 Millionen Produkte zu ermitteln. Der dritte wichtige USP ist der Gamification-Ansatz, bei dem wir anhand von Challenges den Usern Klimaschutzmaßnahmen und damit verbundene positive Klimaeffekte leicht verständlich und transparent vorstellen und zum Aktivwerden animieren. Im Bereich B2B, den wir ebenfalls abdecken, gibt es derzeit noch keine teil- bis vollautomatisierte Lösung für die Industrie, die die Ermittlung von CO2-Footprints für Produkte und Dienstleistungen erschwinglich macht. Angesichts der Tatsache, dass an der CO2-Thematik quasi die Existenz der Zivilisation wie wir sie kennen hängt, mutet das zumindest mal erstaunlich an.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir haben 3 relevante Erlös-Säulen: Die App wird gemäß aktueller Planung entweder ein Freemium-Modell oder alternativ über freiwillige Spenden der Nutzer in frei wählbarer Höhe gegenfinanziert. Im Bereich B2B werden wir Erträge über marketingrelevante Dienstleistungen wie Werbung und Sponsoring erlösen. Als dritten, sehr wichtigen, Punkt bieten wir sehr industrienahe Beratungs- und Software-Services an, um Unternehmen dabei zu helfen, den CO2-Footprint ihrer Produkte zu berechnen und zu optimieren.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Das Ergebnis, das wir innerhalb eines Jahres zu fünft mit der finanziellen Unterstützung unserer „Crowdfunder“ und dem Rückhalt, dem Verständnis und der Unterstützung unserer Familien und Partner erreicht haben.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Als Gründer denkt man natürlich öfters mal, dass man dies oder jenes hätte anders machen sollen/können. Gesunde Zweifel, Selbstreflexion und eine sinnvolle Fehlerkultur gehören gerade bei einer neuen Geschäftsidee dazu, um sich weiterzuentwickeln. Elementare Dinge, die wir aus heutiger Sicht anders machen würden, fallen mir allerdings nicht ein.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Als Münchner Unternehmen sind wir natürlich der Meinung „Mia san Mia“. Spaß beiseite: Vergleichen hat für uns immer auch etwas von Abgrenzung. Wenn man zu sehr nach anderen schaut, kann man das Ziel aus den Augen verlieren. Natürlich macht es Sinn, den Markt gut zu sondieren, bevor man loslegt. Unser Ziel ist es, dass sich andere an uns orientieren und wir die Benchmark sind. Im Zuge der Notwendigkeit möglichst viel gemeinsam für das Klima zu tun, bevorzugen wir kooperative Ansätze mit anderen Klimalösungsanbietern – ganz im Sinne der Sustainable Development Goals SDG 17.


Fazit

Wenn uns diese Gründungsgeschichten eines gezeigt haben, dann dass man als Gründer eines erfolgreichen Startups vor allem drei Dinge braucht: Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft und Überzeugung.

Rechtsform, Finanzierung, Qualifikationen – all das lässt sich individuell regeln, da gibt es nicht das eine Erfolgsrezept. Als Gründer musst du zuallererst an dein Produkt glauben, bereit sein hart zu arbeiten und dich nicht von den kleinen und großen Rückschlägen der Geschäftswelt entmutigen lassen, dann schaffst du es auch Kunden und Investoren zu überzeugen.

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