20 erfolgreiche deutsche Startups und was wir von ihnen lernen können

erfolgreiche deutsche Startups
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Die deutsche Gründerszene boomt. Insbesondere Berlin fällt mit seiner hohen Dichte an erfolgreichen deutschen Startups als Innovationsstandort auf und wird inzwischen oft als europäische Alternative zum Silicon Valley bezeichnet. Auf eine Million Einwohner kommen in Berlin im Schnitt 81,7 Startups. Aber Berlin ist längst nicht mehr der einzig relevante Standort für Startups in Deutschland.

Der Deutsche Startup Monitor der letzten 5 Jahre zeigt einen deutlichen Zuwachs an Gründern in ganz Deutschland. Insbesondere Hamburg und München könnten Berlin bald den Rang als deutsches Startup-Mekka ablaufen und die Bundesländer Bayern und Nordrhein-Westfalen vereinen mit 12,9 % und 20,6 % eine beeindruckende Zahl der Startups auf sich. Wir haben mit den Gründern deutscher Startups gesprochen. Sie haben uns von ihrem Geschäftsmodell erzählt, ihre Gründer und Gründerinnen vorgestellt und erklärt, wie sie sich ihren Platz in der deutschen Geschäftswelt erkämpft haben.

Unsere Interviews mit diesen Startups findest du weiter unten. Die Insights, die wir aus den Gesprächen gewonnen haben, haben wir für dich aber direkt hier zusammengefasst.

Kernaussagen des Textes

  • Gründer sind nie zu jung oder zu alt
  • zunächst investieren Gründer ihr eigenes Kapital
  • die ideale Gründer-Team-Größe sind drei Personen
  • Gründer benötigen Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit
  • fachliche Expertise, Programmierkenntnisse und Vertriebsgeschick sind wichtige Fähigkeiten

Von Gründern und Gründerinnen lernen – was erfolgreiche Startups ausmacht

Auf den ersten Blick kein besonders interessantes Thema, für Gründer aber eine der ersten und wichtigsten Fragen auf dem Weg zum eigenen Unternehmen, ist die der Rechtsform. Die Hälfte der Startups, mit denen wir sprachen, haben als GmbH gegründet.

Diese hohe Anzahl liegt an entscheidenden Vorteilen dieser Rechtsform, wie zum Beispiel der Haftungbeschränkung. Wer eine GmbH gründen will sollte allerdings einige Voraussetzungen erfüllen. Immerhin jeweils drei der Startups wurden als GbR bzw. UG gegründet.

Diagramm: Unternehmensformen
Die meisten Gründer starten mit einer GmbH

Zusammen mit der Frage nach der Rechtsform, stellt sich für junge Gründer die Frage „Wie finanziere ich meine Idee?“. Etwa die Hälfte unserer befragten Startups haben ihr Unternehmen in der ersten Finanzierungsrunde über Eigenmittel bzw. Bootstrapping finanziert, also auf Fremdkapital verzichtet. Ist eine Eigenfinanzierung möglich, bedeutet das für die Gründer eine größere Unabhängigkeit und unter Umständen auch weniger Risiko und Stress.

Auf der anderen Seite muss gerade beim Bootstrapping extrem sparsam und wohlüberlegt mit den vorhandenen Ressourcen umgegenagen werden. Oftmals wird dann spätestens für eine Expansion Fremdkapital nötig. Die andere Hälfte der befragten Startups konnte Business Angels, VCs oder sogar den Staat von sich überzeugen und hat so Fremdkapital an Land gezogen. Letztendlich ist die Wahl der richtigen Finanzierungsart ein hoch individuelles Unterfangen, das sehr von der jeweiligen Branche, Geschäftsidee und Position des Gründers abhängig ist.

Erste Finanzierungsschritte der Gründer
Die meisten Startups investieren zunächst eigene Mittel

Die Hälfte aller Gründer-Teams, mit denen wir gesprochen haben, besteht aus drei Personen. 30 % der Teams bestehen aus zwei Personen, nur drei der Startups wurden von einer Person gegründet und gerade mal eines der Teams bestand aus mehr als drei Personen. Es sieht also ganz so aus, als wäre drei die magische Nummer.

Das liegt mit Sicherheit zu einem großen Teil daran, dass eine Person selten alle Fähigkeiten, die für ein erfolgreiches Startup nötig sind, auf sich vereint. Mal ganz davon abgesehen, dass Gründen mit viel Arbeit und Stress verbunden ist und es hilft, wenn sich diese Last auf mehrere Schultern verteilen lässt.

Diagramm - Groesse Gruenderteam
Viele Startups werden von zwei oder drei Personen gegründet

Zu den wichtigsten Fähigkeiten gesellen sich außerdem zentrale Eigenschaften, die für jeden Gründer wichtig sind. Auch hier waren sich unsere Interviewpartner erstaunlich einig. Am häufigsten wurde Durchhaltevermögen genannt, denn wer ein eigenes Geschäft aufbauen will, muss Rückschläge einstecken können und langen Atem beweisen, wenn mal was nicht nach Plan läuft.

Dicht auf folgen Leistungsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit – wichtige Eigenschaften in Angesicht langer Arbeitstage und der Herausforderung Kunden und Investoren von sich zu überzeugen.

Diagramm der wichtigsten Gründer-Eigenschaften
Durchhaltevermögen, gepaart mit Begeisterung und einer hohen Leistungsbereitschaft sind beim Gründen besonders wichtig

Wir haben die Gründer außerdem gefragt, welche speziellen Fähigkeiten sie besitzen. In der nebenstehenden Tabelle sind ihre Antworten aufgelistet. Auf den ersten Blick fällt auf, dass obwohl die Gründer eine breite Palette an Fähigkeiten auf sich vereinen, zwei davon besonders häufig genannt wurden: fachliche Expertise und Programmierkenntnisse.

Nicht weiter verwunderlich, schließlich sollte jeder Unternehmer etwas von seinem Produkt bzw. seiner Dienstleistung verstehen, also fachliche Expertise besitzen. Und Programmierkenntnisse sind in einem Zeitalter, in dem die Digitalisierung jedes Unternehmen zu einem technischen Unternehmen gemacht hat, ebenfalls eine überaus sinnvolle und hilfreiche Fähigkeit für Gründer eines erfolgreichen Startups.

Darüber hinaus wurden Management-Erfahrung, Vertriebsgeschick, Kenntnisse in der Finanzierung und wirtschaftliches Know-how häufig genannt.

Auflistung der Gründer-Fähigkeiten
Neben fachlicher Expertise sind Programmierkenntnisse von Vorteil

Eine letzte Frage, die sich viele Gründer stellen, ist die Frage nach dem Wann:

„Wann ist der richtige Zeitpunkt, um meine Idee umzusetzen?“

Letztendlich muss das jeder für sich selbst beantworten. In der Auswertung unserer Interviews haben wir aber festgestellt, dass die Großzahl der Gründer, der befragten Startups, Mitte/Ende zwanzig beschlossen hat, dass sie bereit sind zu gründen. Viele haben sogar noch jünger gegründet, teilweise noch während ihres Studiums. Wie die Gründer von Bytabo gesagt haben: „Neben dem Generieren von Wissen, ist es vor allem wichtig einfach zu Machen.“

Durchschnittsalter von Gründern
Für das Gründen bist du nie zu alt oder zu jung!

Startups im Interview

Hier findest du die Steckbriefe und Interviews der inspirierenden Gründer und Gründerinnen, die mit uns gesprochen haben. Ihre Unternehmen sind erfolgreiche deutsche Startups und ihr Weg zeigt was man beim Gründen alles richtig machen kann. Dabei haben alle ihre eigene Geschichte und Insights.

Gleichzeitig zeigen ihre Antworten welche Zutaten auf einem Gründer-Erfolgsrezept nicht fehlen dürfen. Du hast selbst ein erfolgreiches Startup und willst gern deine Geschichte erzählen? Dann melde dich bei uns.

Baron Merino – patentierte Stoffe

Wir liefern im Geschäftsleben die erste Funktionskleidung am Markt.

Markus Hoertnagl über sein Unternehmen
Martin Hoertnagl Gründer von Baron Merino
Markus Hoertnagl ist Gründer von BaronMerino

Baron Merino im Steckbrief

Logo Baron Merino

Zeitpunkt der Gründung: 09/2018

Größe des Gründerteams: 1 Person

Spezialfähigkeiten der Gründer: Wirtschaftliche Ausbildung und denken, Erfahren im Einkauf und Management von Projekten, Schnelle Auffassungsgabe und großer Wissenshunger

Alter der Gründer: 34

Unternehmensform zur Gründung: Einzelunternehmen

Wie wurde finanziert: Bootstrapping: Zuvor floss mein Kapital in Prototypen, Schutzanmeldungen wie Wortmarkenrechte und Textilpatent, Werbung, Markenaufbau und Design. Nun folgt das Crowdfunding

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Out of the Box zu denken! Netzwerke aufbauen und Management.

Markus Hoertnagl im Gespräch

Wir haben die Chance ergriffen und den Gründer von BaronMerino um weitere Informationen gebeten.

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Ich produziere schöne Kleidung, die man den ganzen Tag tragen kann und einen gesund hält.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Durchhaltevermögen, gutes Netzwerk und Kommunikation auf allen Kanälen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Wir liefern im Geschäftsleben die erste Funktionskleidung am Markt.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Crowdfunding ab 30.7.20 dann nach Möglichkeit Cash Machine oder Direct Selling mit E-Commerce.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Das es so viel Anklang erhält und wir weiterhin auf einen tollen Erfolg bauen können und das weltweit, aus jedem Kontinent und fast 75 Ländern!

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Die Schnitterstellung vor den Prototypen erledigen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Kann jeder entscheiden wie er will.


Bytabo – Roadmap zur Digitalisierung

Was uns einzigartig macht, ist unser Verständnis für Mensch und Maschine.

Niklas Volland und Christan Schieber über ihr Alleinstellungsmerkmal
Gründungsteam Bytabo
Niklas Volland und Christian Schieber, zwei der Gründer von Bytabo

Bytabo im Steckbrief

Logo Bytabo

Zeitpunkt der Gründung: 01/2015

Größe des Gründerteams: bei der Gründung 3 Personen, jetzt 2

Spezialfähigkeiten der Gründer: Niklas zeichnet sich durch sein Design-Verständnis und seine Kommunikationsfähigkeit aus, Christian kann Programmieren und ist toll darin produktive Energie zu erzeugen.

Alter der Gründer: Niklas war 23, Raoul 25 und Christian 26

Unternehmensform zur Gründung: GbR

Wie wurde finanziert: Bytabo ist zu 100 % eigenfinanziert, damals wie heute. Das hat auch zu vielen Rückschlägen geführt, aber sie sind immer wieder aufgestanden.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Das Machen, denn wichtig ist neben dem Generieren von Wissen, vor allem das Umsetzen.

Bytabo im Interview

Hier gibt's weitere Infos zu Bytabo:

  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Die Welt hat sich durch die Technik verändert. Wir helfen den Menschen, in dieser Welt zurecht zu kommen und die Technik für sich zu nutzen, um erfolgreich zu sein.So können langwierige Abläufe von früher, die zum Beispiel in Papierform abgebildet wurden, durch den Einsatz von Technik stark vereinfacht werden.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Uns machen unsere Werte aus, die wir leben und auf die wir uns bei jeglichen Herausforderungen und Problemen beziehen. Zu ihnen gehören Qualität und Professionalität, Startup-Verrücktheit, Weitsicht, Nachhaltigkeit, Selbstvertrauen und noch einiges mehr. Zusammen verschmelzen sie zu einem Teil der bytabo-DNA.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Es gibt für den Mittelstand bisher auch nur wenige Digitalisierungsbegleiter, die Unternehmen auf die Reise durch die digitale Transformation ganzheitlich mitnehmen. Viele Unternehmen verstehen zudem entweder nur den Menschen oder nur die Maschine. Wir verstehen beide Welten gleichermaßen und übersetzen zwischen ihnen.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir sind ein Technologie-Unternehmen und unterstützen mittelständische Firmen dabei, den digitalen Wandel erfolgreich zu bewältigen. Dies erreichen wir, indem wir die Prozesse unserer Kunden digitalisieren, die Unternehmenskultur transformieren und mit ihnen gemeinsam neue digitale Geschäftsmodelle aufbauen. Was uns dabei einzigartig macht, ist unser Verständnis für Mensch und Maschine und unsere mehrjährige Markterfahrung in Kombination mit dem Startup-Spirit.

  • Welche Dinge findet ihr derzeitig großartig an eurem Startup?

Das Team, das die Basis unserer Arbeit darstellt, unsere Kunden, mit denen die Zusammenarbeit hervorragend ist, und unsere Startup-Kultur kombiniert mit unserer mehrjährigen Markterfahrung.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

In vielen Unternehmen fehlt noch das Bewusstsein für die Digitalisierung. Dies ist sehr schade und auch alarmierend, weswegen wir das sofort verändern sollten. Konkret bedeutet das, dass die Mitarbeiter einen größeren Wissensschatz zum Thema Digitalisierung brauchen und aktiv an der digitalen Transformation bestehender Unternehmensstrukturen, sowie am Aufbau von neuen, digitalen Geschäftsmodellen arbeiten sollten.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir vergleichen uns immer mit uns selbst. Dies geschieht durch ein kontinuierliches Reflektieren und Anpassen. Sonst wollen wir mit niemandem verglichen werden, da jeder Mensch und so auch jede Firma einzigartig ist.


Clever Connect – Talente finden

Um die besten Talente einzustellen und an sich zu binden, müssen ihnen die besten Kandidaten-und Mitarbeitererfahrungen geboten werden.

Louis, Marko und Gonzague über ihr Geschäftsmodell
Gründungsteam von Clever Connect
Louis, Marko und Gonzague,Gründer von Clever Connect

Clever Connect im Steckbrief

Logo Clever Connect

Zeitpunkt der Gründung: 01/2018

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Unser Team besteht aus einem erfahrenen und erfolgreichen Unternehmer mit technischem Hintergrund, einen Jungunternehmer mit Finanz- und Kommunikationsfähigkeiten und einen jungen, mehrsprachigen Unternehmer mit Talent zum Verkauf.

Alter der Gründer: Marko Vujasinovic hatte zum Zeitpunkt der Gründung von Clever Connect bereits mehrere Unternehmen gegründet, während Gonzague und Louis gerade ihren Abschluss gemacht hatten.

Unternehmensform zur Gründung: SAS, das ist eine französische Unternehmensform.

Wie wurde finanziert: Dank ihres Geschäftmodells können sich Clever Connect seit Jahren selbst finanzieren. Im Jahr 2019 haben sie 6 Mio. Euro aufgebracht, um neue Produkte zu entwickeln und ihre Geschäftstätigkeiten auf neue Märkte zu erweitern.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Die Motivation und den Ehrgeiz zu haben, als Team erfolgreich zu sein.

Clever Connect im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Unsere Softwarelösungen zur Talentakquise helfen Unternehmen, die besten Talente einzustellen und im Unternehmen zu halten, indem die Unternehmen ihren Mitarbeitern eine großartige Erfahrung bieten.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Unser Unternehmen vertritt eine starke Kultur,die auf drei Säulen basiert: dem Aufbau von wirkungsvollen und innovativen Rekrutierungs-Lösungen, sowohl für Bewerber und Bewerberinnen als auch für Personalvermittler, Nachhaltigkeit und Rentabilität. Letzteres bedeutet für uns keine unverantwortliche Geldverbrennung.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Als Marko 2010 Meteojob gegründet hatte, beobachtete er, dass hunderttausende von Stellen unbesetzt sind,obwohl die Arbeitslosigkeit immer noch sehr hoch ist, und entwickelte einen Matching-Algorithmus, um Arbeitssuchenden die für ihr Profil am besten geeigneten Angebote zu präsentieren. Bei Visiotalent war es die Beobachtung, dass Videotools Kandidaten helfen können, nicht mehr auf den Inhalt ihres Lebenslaufs reduziert zu werden, sondern die Möglichkeit haben, ihre Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten auf eindrucksvolle Weise auszudrücken. Bei der Fusion, beider sich ergänzenden Unternehmen, haben wir an den Grundsatz geglaubt, dass der Schlüssel für eine erfolgreiche Personalbeschaffung für Unternehmen darin liegt, den Kandidaten dank innovativer Technologie eine außergewöhnliche Erfahrung zu bieten. Das Prinzip ist einfach und dennoch konzentrierte sich kein Global Player auf diesen speziellen Teil der Trichterabdeckung: Anziehungskraft, Engagement, Umwandlung, Bindung.

  • Erklärt euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir unterstützen Unternehmen in allen Phasen der Personalbeschaffung durch Tools für Sourcing,Qualifizierung von Kandidaten und Mitarbeiterbindung. Unsere Mission ist es Unternehmen bei der Suche nach den besten Talenten zu helfen, indem wir ihnen eine bemerkenswerte Rekrutierungserfahrung bieten. Unsere Rekrutierungslösungen werden an Unternehmen als Jahreslizenzen verkauft und beinhalten in der Regel eine unbegrenzte Nutzung für alle ihre Personalberater.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Das unglaubliche Wachstumspotenzial, das wir noch haben. Ich habe starkes Vertrauen in die Tatsache, dass wir dieses Potenzial dank unseres erstaunlichen, kompetenten und multikulturellen Teams voll ausschöpfen können.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wenn ich könnte, würde ich die Denkweise der Großunternehmen in Bezug auf Innovation und Risikobereitschaft ändern. Es ist immer noch recht selten, dass man in diesen Arten von Unternehmen echte Early Adopters und Menschen trifft, die motiviert sind, Dinge zu verändern.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Ich denke, wir würden lieber mit Unternehmen verglichen werden, die seit Jahrzehnten auf dem Markt sind, dank eines starken Engagements des Teams und einer Konzentration auf die Wirkung und Nachhaltigkeit von allem, was sie tun, als mit solchen, die in das heutzutage recht übliche Modell von Startups passen: mehrere Finanzierungsrunden in ein paar Jahren, um schnell zu wachsen. Das ist, meiner Meinung nach, ziemlich künstlich.


The Climate Choice – Vergleich nachhaltiger Unternehmenslösungen

Als Gründer*In muss man Begeisterung und Leidenschaft für sein Startup und dessen Vision mitbringen, um Andere für das Thema zu begeistern, sowie die eigene Motivation hochzuhalten.

Lara Obst und Yasha Tarani über die wichtigsten Eigenschaften beim Gründen
Gründungsteam von The Climate Choice
Lara Obst und Yasha Tarani, Gründer von The Cliamte Choice

The Climate Choice im Steckbrief

Logo The ClimateChoice

Zeitpunkt der Gründung: 04/2020

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Lara begeistert sich für GreenTech und Klimaschutz und hat in dem Bereich bereits umfangreiche Erfahrungen, deswegen kümmert sie sich um die Betreuung von Kunden, Research Projekte, sowie den vielfältigen Marketing-und Kommunikationsbereich. Yasha ist Gründer aus Leidenschaft und verantwortet die Bereiche Marktplatz, Partnerschaften und Sales.

Alter der Gründer: Bei der Gründung im April 2020 war Yasha Tarani 36 und Lara Obst 32 Jahre alt.

Unternehmensform zur Gründung: THE CLIMATE CHOICE wurde als UG gegründet.

Wie wurde finanziert: Bootstrapping. Das heißt, die Gründer setzten ihre eigenen finanziellen Ressourcen ein, um die Entwicklung von THE CLIMATE CHOICE voranzutreiben.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Die wichtigsten 3 Eigenschaften: Team, Team, Team. Nur wenn man wirklich zusammenarbeitet, kann man schnell und effizient Ziele erreichen, auch ohne große Budgets und Ressourcen.

The Climate Choice im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir ermöglichen es Unternehmen, ihren Einfluss auf Mensch und Natur zu messen und positiv zu gestalten. Dazu arbeiten wir mit Partner*Innen zusammen, die zum Beispiel 100% Ökostrom, Ladesäulen für Elektroautos oder Gebäudesteuerungssysteme anbieten und so zur Reduktion der Emissionen beitragen.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir bauen einen B2B-Online Marktplatz für klimarelevante Lösungen. Somit bringen wir Transparenz und Übersichtlichkeit in einen bislang unstrukturierten Markt und beschleunigen so die Umstellung von Unternehmen auf klimaneutrales Wirtschaften.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

In den letzten zwei Jahren haben sich viele Unternehmen vorgenommen klimaneutral zu werden, wie das aber genau geschehen soll steht oft nicht fest. Wir schließen die Marktlücke für klein- und mittelständische Unternehmen, die zwar klimaneutral werden wollen, aber keine eigene Nachhaltigkeitsabteilung oder langwierige Beratungsprozesse umsetzen können.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Unternehmen senden Anfragen über die Website und erhalten unkompliziert passgenaue Auswertungen zu passenden Lösungen, die Ihnen helfen CO2-Emissionen zu reduzieren. Zusätzlich können Klimabeauftragte passende Anbieter für die CO2-Bilanzierung des Unternehmens oder einzelner Produkte anfragen bzw. Kompensationsprojekte zum Ausgleich von CO2-Emissionen finden. Die Plattform bietet hier als “Klimabeauftragter als Service” Hilfestellung und beschleunigt so die Klimatransformation in den entsprechenden Unternehmen.

  • Was findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Es macht unheimlich Spaß mit unseren KundInnen und PartnerInnen zusammen zu arbeiten. Wir merken, dass eine hohe Bereitschaft besteht, sich auszutauschen und jetzt gemeinsam die Klimatransformation voran zu treiben.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Im Moment tatsächlich wenig, wir sind erst seit kurzem Online und freuen uns über den großen Zuspruch!

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Comparison is the end of happiness. Aber ja, im Business Bereich ist es hilfreich Markt-Beispiele und Einordnungen vor Augen zu haben. Gemessen werden wir gerne an dem was wir tun und umsetzten.


CrowdDesk – Starthilfe für Startups

Wir wollen Kollaboration zwischen digitaler und analoger Welt fördern, denn diese Form der Zusammenarbeit eröffnet zukunftsfähige und nachhaltige Lösungswege.

Johannes Laub und Jamal El Mallouki über ihre Vision
Johannes Laub, Gründer CrowdDesk
Johannes Laub, Gründer von CrowdDesk
Jamal El Mallouki, Gründer CrowdDesk
Jamal El Mallouki, Gründer von CrowdDesk

CrowdDesk im Steckbrief

blaues Corowddesk Logo

Zeitpunkt der Gründung: 01/2015

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Johannes kennt als studierter Betriebswirt mit Bankausbildung die Finanzbranche und ihre Abläufe sehr genau. Er hat die verkrusteten Strukturen des Systems selbst erlebt. Wohingegen sich kaum jemand so gut mit alternativen Finanzinstrumenten und dem Markt in Deutschland auskennt wie Jamal. Er beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren damit. Aufgrund dieser Expertise ist er seit 2015 auch Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Crowdfunding e.V.

Alter der Gründer: 2015 waren beide 28 Jahre alt.

Unternehmensform zur Gründung: CrowdDesk wurde als GmbH gegründet.

Wie wurde finanziert: Über einen Business Angel und dann letztes Jahr die Seed-Finanzierung mit einem VC und Family Office. Zwischen diesen beiden Finanzierungen haben wir gebootstrapped.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Natürlich braucht es ausreichend fachliche Expertise, Risikobereitschaft und vor allem ein gutes Team. Wir haben aber recht schnell gemerkt, dass eine Sache ganz besonders wichtig ist: die Fähigkeit sich auf die Umsetzung zu fokussieren und nicht so viel Zeit darauf zu verwenden das Produkt in der Theorie zu „zerdenken“.

CrowdDesk im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Fähigkeit eurer Oma?

Unternehmen können mit unserer Lösung online, über das Internet rechtssicher von verschiedenen Akteuren Kapital einwerben.

  • Was zeichnet euer Unternehmen aus?

Wir haben ein tolles Team beisammen, das die Vision verfolgt, den Zugang zu Kapital frei von willkürlichen Barrieren zu gestalten. So soll jeder in die Lage versetzt werden neue (unternehmerische) Werte zu erschaffen und seine eigene Vision zu verfolgen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Der Zugang zu Kapital ist noch immer stark von Intermediären besetzt. Oft sind Unternehmen mit der Situation konfrontiert, dass sie abhängig von der Entscheidung eines Intermediären oder Dritten sind, ob sie Kapital erhalten und nicht etwa von den eigentlichen Besitzern des Geldes. Das ändern wir mit unserer SaaS-Lösung fundamental. So schaffen wir einen direkten und unmittelbaren Kapitalzugang für Unternehmen.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

CrowdDesk bietet einen einfachen Zugang zu Kapital. Wir stellen Start-ups und Unternehmen die technische Infrastruktur für den eigenständigen Start und Betrieb von Plattformen zur Schwarmfinanzierung zur Verfügung. Mit unserer Softwarelösung kann Kapital jederzeit online eingesammelt werden –und das im Austausch mit den Investoren.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir werden durch unsere Vision auch automatisch Teil der Vision unserer Kunden. Denn mit dem unabhängigen Zugang zu Kapital haben sie die Möglichkeit ihre Ziele und Ideen zu verfolgen. Was außerdem großartig ist: Wir demokratisieren den Finanzmarkt, weil wir jedes Unternehmen mit unserer Software in die Lage versetzen, eigenständig Kapital einzusammeln, unabhängig von Dritten.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wenn wir CrowdDesk heute noch einmal launchen würden, dann würden wir mit unserer Software schneller an den Markt gehen, um Feedback von Kunden einzuholen und sie direkt weiterzuentwickeln. Bei der Auswahl des Teams würden wir heute auch stärker auf unser Bauchgefühl vertrauen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir sind mit unserer Softwarelösung ein Enabler für alle Unternehmen. Wir sind kein klassischer Kapitalgeber, aber sehen unsere Softwarelösungen auch nicht als Konkurrenz zu traditionellen Finanzierungswegen und Institutionen, sondern als eine perfekte Ergänzung dazu. Wir wollen Kollaboration zwischen digitaler und analoger Welt fördern, denn diese Form der Zusammenarbeit eröffnet zukunftsfähige und nachhaltige Lösungswege.


Equior – WG-Gesucht für Pferde

Denke immer an dein Ziel und deine Werte. Steh für deine Idee ein und Vertrete deine Meinung.

Yannik, Janne und Lara übers Gründen
Gründungsteam Equior
Yannik, Janne und Lara, Gründer-Team von Equior

Webseite

Equior im Steckbrief

Logo Equior

Zeitpunkt der Gründung: 06/2019

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen. Durch Yanniks Programmierkenntnisse konnten wir die komplette Entwicklung der Plattform selbst übernehmen. Janne und Lara kennen sich im Marketing aus, auch dies ist sehr von Vorteil. Janne ist Grafikerin und kann daher alle Werbemittel selbstständig umsetzen. Mit Zahlen können wir alle gut umgehen.

Alter der Gründer: Janne und Yannik waren 27, Lara 24 Jahre alt.

Unternehmensform zur Gründung: Equior wurde als UG gegründet.

Wie wurde finanziert: Unsere ersten Ausgaben waren für die Entwicklung der Webseite. Buchung der Domain, Speicherplatz Anmietung etc. Außerdem haben wir bereits die Marke „EQUIOR“ im Markenregister eintragen lassen. Auch hier sind Kosten angefallen. Als nächstes werden wir unser Budget ins Online-Marketing stecken. Bisher ist alles aus eigenen Mitteln finanziert worden.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Jede Person ist anders, jeder kann mit Druck & Stress anders umgehen. Man muss seine Ziele klar kennen und für diese bereit sein alles zu tun. Besonders im Team sollte deutlich werden, dass alle in einem Boot sitzen und sich gegenseitig unterstützen. Man sollte jedoch auch mutig, ehrgeizig und risikobereit sein.

Equior im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Stell dir vor du suchst für dein Pferd einen neuen Stall, aber du kennst dich nicht aus und müsstest ständig Menschen fragen, wo der nächste Stall ist. Das wäre nervig. Viel einfacher schaut man daher auf unserer Plattform im Internet. Da findet man freie Reitställe und alles was dazugehört, wie Hufschmied, Reitlehrer etc. Einzelne Ställe kann man sogar von Zuhause aus über das Internet begehen und damit Zeit sparen.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir leben in Zeiten einer digitalen Welt. Wir holen die Pferdeställe und Dienstleister ins Internet und ermöglichen eine 360° Stallbegehung.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Pferdestelle und dazugehörige Dienstleister werden im Internet nur schwer gefunden.Viele Ställe besitzen keine eigene Webseite und kennen sich nicht im Bereich Marketing aus.Sucht man einen neuen Stall oder einen neuen Dienstleister, hat man das Problem, das man keine gebündelten Inhalte aller Anbieter findet. Dies wollen wir ändern.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Eine digitale Plattform zum Anbieten und Finden von freien Stellplätzen und Dienstleistern rund ums Pferd.Übersichtlich, modern und klar strukturiert. Das Kostenmodell beinhaltet 3 Kategorien, ist ein Abo und kann jederzeit gekündigt werden.

  • Welche Dinge findet ihr derzeitig großartig an eurem Startup?

Die Rückmeldung in den Sozialen Medien. Alle finden die Idee gut.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht ändern?

Nicht neben einem 40Std-Vollzeitjob gründen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen besser sein als andere Plattformen. Aber wir wollen nicht direkt mit jemandem verglichen werden.


Foodable – die personalisierte Einkaufserfahrung

Digital kann deutlich mehr als wir bisher im Markt sehen. Mit foodable schaffen wir eine Alternative, die mit spannenden Rezepten inspiriert, anstatt eine lange Auswahl verschiedener Dosenbohnen zu präsentieren.

Silas, Daniel und Lara über ihre Vision
Gründungsteam Foodable
Silas, Daniel und Sarah, Gründer-Team von Foodable

Foodable im Steckbrief

Logo Foodable

Zeitpunkt der Gründung: 04/2020

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Alle drei Gründer haben einen BWL Hintergrund. Silas und Daniel haben dazu jeweils mehrere Jahre Erfahrung als Programmierer. Silas ist darüber hinaus unser technischer Produktmanager mit Führungsverantwortung. Sarah bringt einiges an Marketing, BizDev Erfahrung und Vision mit.

Alter der Gründer: Alle drei Gründer sind zwischen 25 und 30 Jahren alt.

Unternehmensform zur Gründung: Foodable wurde als GmbH gegründet.

Wie wurde finanziert: Der erste Finanzierungschritt war das Exist-Stipendium. Im November 2019 hat foodable 140.000 Euro an staatlicher Förderung erhalten. Dabei wurden sie vom Gründerzentrum der RWTH sehr unterstützt.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Eindeutig Leistungsbereitschaft & Teamgeist. Eine Gründung ist einfach mit viel Arbeit verbunden. Die kann man nur leisten, wenn das Team gut funktioniert und alle an einem Strang ziehen. Da hilft es, mit den Mitgründern bereits im Vorfeld zusammengearbeitet zu haben, um sicher gehen zu können, dass alle bereit sind die extra Meilen zu gehen. Kommunikation gehört aber auch dazu: man ist nicht immer einer Meinung und muss gut diskutieren und debattieren können.

Foodable im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Liebe Oma, stell dir vor du hättest einen persönlichen Assistenten. Schon mal nicht schlecht, oder? Er sucht tolle Rezepte für dich heraus, die dir schmecken und außerdem gesund sind. Außerdem kauft er dann alles, was du für die Rezepte brauchst für dich ein – inklusive Lieferung an die Haustür. Mehr noch: alles was du sonst noch vom Supermarkt brauchst, bringt er dir auch noch mit. Und er achtet auf Angebote und was gerade in Saison ist. Hört sich gut an? Genau diesen Assistenten entwickeln wir. Für dein Handy.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Der Online Lebensmittelhandel kommt. Durch Corona haben viele die bequeme Lieferung nach Hause ausprobiert. Aber digital kann deutlich mehr als wir bisher im Markt sehen. Mit foodable schaffen wir eine Alternative, die mit spannenden Rezepten inspiriert, anstatt eine lange Auswahl verschiedener Dosenbohnen zu präsentieren. Eine personalisierte Einkaufserfahrung, die das Planen von der ganz persönlichen Ernährung so einfach macht, dass die Frage: „Was koche ich heute?“ der Vergangenheit angehört. Einen smarten Assistenten, der dabei hilft, weniger Essensabfälle zu produzieren und etwas Geld zu sparen.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Zunächst sind wir eine Art Vermittler für Supermärkte, das heißt wir erhalten Provisionen für generierte Warenkörbe. Mittelfristig werden wir allerdings ein paar unserer Features in einer Premium-Version anbieten.

  • Welche Dinge findet ihr derzeitig großartig an eurem Startup?

Das Team. Wir haben uns alle an der WHU kennengelernt und dort bereits ein paar Projekte zusammen gemacht. Dadurch wussten wir von Anfang an um unsere Stärken und dass wir uns aufeinander verlassen können. Dazu kommt, dass zwar jeder seine Spezialbereiche hat, wir aber alle genug generalistische Kompetenzen mitbringen, um uns auch gemeinsam auf wichtige Themen stürzen zu können.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir haben in den letzten Monaten vermehrt in die Optimierung unseres Projektmanagements investiert. Als Team funktioniert Scrum sehr gut für uns. Eins der Kernkonzepte, welches wir uns hier zu Herzen nehmen, ist kontinuierlich besser zu werden.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir möchten mit Kochboxen verglichen werden. Wir haben ein paar ausprobiert und glauben, dass unser Ansatz mehr Flexibilität und Individualität erlaubt. Und den sonst immer noch notwendigen Gang zum Supermarkt komplett erspart. Ansonsten natürlich noch mit klassischen Supermärkten. Nicht verglichen werden wollen wir mit digitalen Rezeptsammlungen. Mit unseren persönlichen Vorschlägen, optimierter Zusammenstellung und direkter Anbindung an Supermärkte verstehen wir uns weniger als digitales Kochbuch und mehr als persönlicher Einkaufsassistent – inklusive inspirierender Rezepte.


OMQ – (künstlich) intelligenter Kundenservice

Mit OMQ sind wir die ersten, die Unternehmen dabei helfen, den Kundenservice mittels KI auf allen Kommunikationskanälen zu automatisieren.

Matthias Meisdrock und Sven Engelmann
Gründungsteam QMQ
Matthias Meisdrock und Sven Engelmann

OMQ im Steckbrief

Logo QMQ

Zeitpunkt der Gründung: 01/2010

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Matthias und Sven ergänzen sich gegenseitig ziemlich gut. Matthias übernimmt die technische Seite. Neben der Weiterentwicklung der Technologien ist er auch für die strategische Planung zuständig. Sven führt die wirtschaftliche Komponente des Unternehmens. Seine besondere Fähigkeit zeigt sich in der Kommunikation, denn er vertritt OMQ nach außen hin, bildet Netzwerke und hält den Kontakt mit unseren Kunden.

Alter der Gründer: Matthias war damals 29 und Sven 26 Jahre alt.

Unternehmensform zur Gründung: OMQ wurde als GmbH gegründet.

Wie wurde finanziert: Anfangs wurde OMQ vor allem mit Forschungsgeldern (vom BMWI) und Fördermitteln von der EU und dem Land Berlin finanziert. Zusätzlich dazu hatten sie noch ein Darlehen. Risikokapital wurden nie aufgenommen.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Durchhaltevermögen – das würde wahrscheinlich jeder darauf antworten. Kreativität ist auch extrem wichtig: Man muss ständig originelle und innovative Lösungen für Probleme finden.

OMQ im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Unternehmen müssen im Kundenservice immer wieder die gleichen Fragen von Kunden beantworten, wie zum Beispiel im Online-Versandhandel:“Wann wird meine Bestellung geliefert?”. Der Kundenservice muss klassischerweise alles manuell beantworten,aber mit unserer Software kann der Großteil der Anfragen automatisch beantwortet werden.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir finden immerwieder neue Lösungen auf alte und neue Probleme und setzen Dinge in der Art um, wie sie bisher noch nie gelöst wurden. Durch innovative und kreative Wege bringen wir die Technologie jedes Mal ein Stück weit voran.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Als wir uns 2010 gegründet hatten, war Künstliche Intelligenz noch längst nicht so entwickelt wie jetzt. Mit OMQ sind wir die ersten, die den Kundenservice mittels KI automatisieren und Unternehmen dabei helfen, den Kundenservice auf allen Kommunikationskanälen zu automatisieren. Wir sind auch die ersten, die ein KI-System entwickelt haben, das dynamisch und unkompliziert zu integrieren ist, wodurch wir dem Massenmarkt den Zugang zu KI verschafft haben.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

OMQ ist ein Software-as-a-Service Unternehmen. Unsere Kunden sind andere Firmen, die ihren Kundenservice automatisieren möchten. Sie zahlen Geld, um die Software von OMQ nutzen zu können.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Mittlerweile merken wir immer mehr, wie unsere Vision, den Großteil der Kundenanfragen automatisch zu beantworten, Realität wird. Außerdem sind die neuen Software-Versionen, die wir herausbringen ein großer Sprung – die KI entwickelt sich immer weiter und kann Anfragen immer besser beantworten.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Aus heutiger Sicht würden wir uns nicht nur sehr stark auf die Technik hinter den Produkten fokussieren, sondern das auch noch viel besser nach außen kommunizieren. Es reicht nicht nur technische Höchstleistung zu bringen, man sollte auch von Anfang an Präsenz zeigen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen ungern mit Firmen verglichen werden, die Geschäftsmodelle nachahmen bzw. kaum neue Lösungen für bestimmte Probleme entwickeln und damit die Technologie nicht wirklich voranbringen. OMQ hat den Anspruch nicht nur als “gute deutsche Firma” dargestellt zu werden, sondern als internationaler Player angesehen zu werden. Daher wollen wir, wenn überhaupt, auf internationaler Ebene verglichen werden.


Gusteco – umweltfreundlich leicht gemacht

Unsere Kunden können unterschiedlichste nachhaltige Produkte in einem einzelnen Shop kaufen – Und müssen somit nicht mehr lange im Internet nach umweltfreundlichen Alternativen suchen.

Christina, Violetta & Carolina über ihre Marktlücke
Gründungsteam Gusteco
Violetta, Christina & Carolina (v.l.)

Webseite

Gusteco im Steckbrief

Logo Gusteco

Zeitpunkt der Gründung: 05/2019

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Christina ist studierte Diplom-Volkswirtin und hat Erfahrung in der externen/internen Revision und im operativen Geschäft. Violetta studiert Informatik und hat Berufspraxis im Print-und Radiobereich. Carolina studiert Gesundheitswissenschaften und spezialisiert sich auf betriebliches Gesundheitsmanagement.

Alter der Gründer: 57 Jahre, 21 Jahre und 18 Jahre.

Unternehmensform zur Gründung: GbR – Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Wie wurde finanziert: Sie haben alle Kernbereiche des Startups (wie die Programmierung) selber aufgebaut.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Echte Überzeugung.

Gusteco im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Es ist unser Ziel, allen den Zugang zu nachhaltigen, umweltfreundlichen und fair gehandelten Produkten zu erleichtern. Wir bieten in unserem Online Shop nachhaltige Produkte aus allen Bereichen und Kategorien an: Also Geschenke, Lebensmittel, Sportzubehör, Kleidung, und so weiter. Dafür wählen wir die Produkte, die wir auf unserer Seite anbieten alle ganz sorgfältig aus und achten auf den Ursprung, die Produktion, die Arbeitsbedingungen, die Inhaltsstoffe und natürlich auch auf die Verpackung.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Ganz besonders im Mittelpunkt steht für uns die Kombination aus ökologischer Gerechtigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Das heißt, dass alle unsere Produkte umweltfreundlich und nachhaltig sind. Und auf der anderen Seite achten wir auch darauf, dass alle Produkte fair und sozial hergestellt werden. Diese beiden Punkte sind immer ganz klar für jeden Kunden transparent erkennbar. Zudem spenden wir 1 % des verkauften Gesamtwarenwertes an die Lebensgemeinschaft Höhenberg in Niederbayern. Das ist eine anthroposophische, sozialtherapeutische Einrichtung für ca. 160 Menschen mit Behinderung.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Wir finden, dass es immer schwieriger wird in dem riesigen Online-Angebot nachhaltige Produkte zu finden. Und genau dem wollen wir jetzt mit unserem Shop entgegenwirken. Unser Konzept ist: „Online Shopping –Fair und einfach“. Das heißt, unsere Kunden können unterschiedlichste nachhaltige Produkte in einem einzelnen Shop kaufen –Und müssen somit nicht mehr lange im Internet nach umweltfreundlichen Alternativen suchen. Zudem wird alles versandkostenfrei verschickt.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Nachhaltige, umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte aus allen Bereichen und Kategorien. Das Ökologische mit dem Sozialen verbinden und mit jedem grünen Produkt die Welt ein Stück besser machen.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Vor allem schaffen wir ein Angebot für Menschen, die viel beschäftigt sind –sei es im Büro, Haushalt oder im Alltag. Diese können bei GUSTECO einfach und unkompliziert nachhaltig einkaufen: Vom Grill, über Solarlader für Handys, bis zur Holz-Faszienrolle ist alles dabei! Zudem wenden wir uns explizit an alle, die anfangen möchten ihr persönliches Umfeld nachhaltig zu gestalten.

  • Welche Dinge würdet ihr heute verändern?

Bislang nichts.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Nur Green-Washing reicht uns noch lange nicht, daher wollen wir damit nichts zu tun haben. Wir möchten gerne mit Menschen verglichen werden, die sich für unser aller Umwelt einsetzen. Und die sich bewusst sind, dass sie mit ihrem Einkaufsverhalten die Welt verändern können.


Hausgold – die helfende Hand beim Immobilienverkauf

Der Immobilienverkauf ist oft komplex und eine emotionale Herausforderung für Eigentümer. Die meisten verkaufen nur einmal im Leben ihre Immobilie und benötigen in der Regel jemanden, der sie bei diesem Prozess begleitend unterstützt.

Sebastian Wagner über die Idee hinter Hausgold
Sebastian Wagner, Gründer von Hausgold
Sebastian Wagner, Gründer von Hausgold

Hausgold im Steckbrief

Logo Hausgold

Zeitpunkt der Gründung: 01/2014

Größe des Gründerteams: 1 Person

Spezialfähigkeiten der Gründer: Sebastian kann Menschen mit seiner sehr sympathischen Art leicht für sich und seine Projekte gewinnen. Er hat ein ausgesprochen gutes Händchen für die Zusammenstellung von Teams und weiß, welche Menschen optimal zusammenarbeiten.

Alter der Gründer: 33 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Nach der Gründung 2014 erfolgte direkt die erste Finanzierungsrunde mit Family & Friends. Ein Jahr später, 2015, stieg Joachim Schoss, Scout24-Gründer, mit bei HAUSGOLD ein. Daraufhin konnten sie ein Jahr später Rocket Internet mit ihrem Investment-Vehikel GlobalFounders Capital für sich gewinnen. 2018 kam die Deutsche Bank als Partner mit an Bord.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Man sollte auf alle Fälle Durchhaltevermögen besitzen und sich auch bei Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Es ist sehr viel Arbeit, es dauert immer alles länger als gedacht und man darf sich nie sicher sein, dass alles so bleibt, wie es gerade ist (im Guten wie im Schlechten).

Sebastian Wagner im Interview
  • Wie beschreibst du deine Tätigkeit deiner Oma?

Wir helfen dem Immobilienverkäufer den, für ihn, perfekten Makler zum jeweiligen Verkaufsobjekt zu finden. Dem Makler wiederum helfen wir, neue Verkaufsobjekte zu akquirieren und den gesamten Verkaufsprozess optimal für den Verkäufer zu gestalten.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir sind eine schnell skalierbare, transaktionsbasierte Asset-Light-Plattform mit einer maximal flexiblen und kosteneffizienten Organisationsstruktur. Mit mittlerweile insgesamt 60 Mitarbeitern haben wir Kompetenzteams aus den Bereichen Marketing, Sales und Entwicklung aufgebaut. Unser Work-Modell ist–nicht zuletzt auch durch Corona–ein Mix aus Remote und Präsenz im Office. Agile Prozesse und Arbeit von überall aus sowie eine flexible Teamaufstellung–das macht uns aus!

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Die meisten Eigentümer verkaufen nur einmal im Leben ihre Immobilie und benötigen in der Regel jemanden, der sie bei diesem Prozess begleitend unterstützt. Die Auswahl eines richtigen Maklers war für Immobilienverkäufer häufig von Unsicherheit geprägt, oft entscheidet nur das Bauchgefühl, denn die Qualitätsunterschiede sind immens und die Leistungsfähigkeit komplett intransparent. Echte Qualitätsindikatoren, die online vorab einsehbar waren, gab es nicht. Auf der anderen Seite möchten Makler Verkaufsobjekte akquirieren, denn das ist der Schlüssel zum Erfolg. Doch in dem so stark fragmentierten Immobilienmarkt ist es für Makler nahezu unmöglich, ein skalierbares Marketing aufzubauen. Und ohne Prozess-und Online-Kompetenz ist eine Differenzierung im Wettbewerb kaum möglich. Für den Makler war es dementsprechend schwierig, sich durch Leistung und Kompetenz beim potenziellen Käufer zu profilieren. So kam mir die Idee, den Immobilienverkauf zu digitalisieren.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Zum einen suchen wir für den Immobilienverkäufer geeignete Makler und sorgen mit unserer Plattform für einen sicheren, einfachen und individuellen Prozess, damit das emotional und finanziell sehr bedeutsame Ereignis Immobilienverkauf zum Erfolg wird. Zum anderen unterstützen wir Makler bei der Akquise von Verkaufsobjekten und machen ihn erfolgreicher,indem er seinen Kunden einen besseren Service bieten kann.

  • Was findest du derzeit großartig an deinem Startup?

Dass wir gemerkt haben, dass wir auch in Krisenzeiten produktiv und sehr erfolgreich arbeiten können. Die Stimmung ist gut und wir haben eine Kommunikation auf Augenhöhe. Unser Team funktioniert–das ist ein tolles Gefühl!

  • Welche Dinge würdest du aus heutiger Sicht verändern?

Es ist schon passiert, dass wir den falschen Partnern vertraut oder zu lange an Mitarbeitern festgehalten haben,die gar nicht wirklich zum Aufgabenprofil passen.Organisatorische Fehler waren, dass die Arbeit zeitweise zu wenig zielgerichtet verlief. Letztlich bringen Fehler uns aber weiter–und wir lernen daraus.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen eigentlich mit niemanden verglichen werden, da unser Geschäftsmodell nicht mit anderen zu vergleichen ist.


Hellotax – Steuern digital, international und unkompliziert

Dieser eine Ansprechpartner für die Abwicklung der Steuer im E-Commerce in ganz Europa – das gab es so nicht und jetzt gibt es das bei uns.

Christoph Prokes und Christina Noguera über ihre Marktlücke
Gründungsteam Lumiform
Christoph Prokes und Christian Noguera, Gründer von hellotax

Hellotax im Steckbrief

Logo Hellotax

Zeitpunkt der Gründung: 01/2016

Größe des Gründerteams: bei der Gründung 3 Personen, jetzt 2

Spezialfähigkeiten der Gründer: Das Know-How des Gründerteams hat einerseits Amazon, FBA und E-Commerce abgedeckt, und gleichzeitig vor allem die steuerrechtlichen Aspekte, die damit verbunden sind. Da das Team von hellotax international aufgestellt ist, konnten sie sich von Anfang an auf Steuerlösungen in mehr als nur einem Land konzentrieren und an einer europaweiten Lösung arbeiten.

Alter der Gründer: 23 und 43 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: S.L in Spanien (entspricht einer GmbH)

Wie wurde finanziert: Das Startkapital betrug 800 Euro und auch wenn Hellotax inzwischen über 50 Mitarbeiter stark ist, konnten sie bisher trotzdem komplett auf Fremdkapital verzichten.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Essenziell war bei Hellotax die Kombination aus Begeisterung für die Onlinewelt und E-Commerce und der Suche nach Automatisierungslösungen für das leidige Steuerthema. Die unzähligen Arbeitsstunden, die am Anfang auch oft nicht die gewünschte Lösung hervorbrachten, waren manchmal sehr demotivierend, deswegen waren auch Enthusiasmus und Durchhaltevermögen unglaublich wichtig.

Hellotax im Steckbrief
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir bieten Steuerlösungen für Onlinehändler im europäischen E-Commerce, um die Umsatzsteuer und damit verbundene Aufgaben zu automatisieren. Auf der einen Seite haben wir hierfür ein kostenloses Steuertool entwickelt, mit dem sich Registrierungen, Erklärungen, Korrespondenz, etc. super einfach abwickeln lassen und auf der anderen Seite haben wir Steuerberater in ganz Europa, die sich vor allem auf die Qualitätssicherung und die Prozessoptimierung konzentrieren.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Unser Team arbeitet komplett remote und in unserem internationalen Team haben wir eigene inhouse Steuerberater in verschiedensten europäischen Ländern. Außerdem bieten wir das einzige kostenlose Tool zur Automatisierung der Umsatzsteuer an.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Tendenziell gibt es kaum Anbieter, die sich auf die Umsatzsteuer-Automatisierung für Onlinehändler spezialisiert haben. Mit dem nicht anhaltenden Boom im E-Commerce wollten wir den aktiven Händlern mit unseren Steuerlösungen unter die Arme greifen. Außerdem sind ähnliche Anbieter meist auf nur ein Land spezialisiert, wir bieten hingegen das Europa-Komplettpaket. Darüber hinaus sind andere Anbieter meist von anderen Steuerberatern, also Drittanbietern, abhängig. Unsere Steuerberater hingegen sind bei Hellotax arbeitende Steuerprofis – so haben wir nicht nur die kürzesten Kommunikationswege, sondern wechseln auch nicht ständig die Ansprechpartner.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir bieten ein kostenloses Umsatzsteuer Tool für Onlinehändler in Europa an, das bei der Abwicklung und Verwaltung der Umsatzsteuer hilft. Außerdem bieten wir ein Service-Paket, das weitere Features in der Software freischaltet, unsere Steuerberater auf den Plan ruft, und so die Umsatzsteuer komplett automatisiert. Wenn ein Kunde selbst aktiv werden muss, z.B. weil eine Steuerzahlung in einem anderen Land ansteht, bekommt er eine automatische Benachrichtigung mit allen (übersetzten) Anweisungen und so sind sogar diese Steueraufgaben kein Problem mehr.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir sind in 4 Jahren, seit der Gründung, auf über 50 Mitarbeiter gewachsen und sind inzwischen ein großartiges Team, bei dem nicht nur die Prozesse immer und immer besser funktionieren, sondern vor allem das Miteinander – trotz remote – sehr freundschaftlich und harmonisch aussieht. Das freut mich als Gründer natürlich besonders und ich freue mich schon auf die Möglichkeiten, die noch vor uns liegen.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Der ganze Entwicklungsprozess bis zu dem Punkt, an dem wir heute sind, hätte natürlich im Nachhinein betrachtet immer besser sein können. Wir mussten aus einigen Fehlern lernen und auch unser Produkt musste erst einmal entwickelt werden –sowohl gedanklich als auch technisch. Zu Beginn hatten wir außerdem noch keine eigenen Steuerberater, sondern haben uns auch auf Drittanbieter verlassen. Seitdem wir nun unser eigenes Team von inhouse Steuerberatern haben, konnten wir die Abwicklung fast aller Aufgaben effektiver gestalten, die gesamte Kommunikation vereinfachen und beschleunigen, und vor allem die einzig involvierte Partei und der einzig verantwortliche Ansprechpartner für unsere Kunden sein.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Mit unseren eigenen Steuerberatern vor Ort, unserer kostenlosen Software, und unserem europaweiten Angebot haben wir unseren eigenen Service und unseren eigenen Stil geschaffen und können deshalb kaum mit anderen Anbietern verglichen werden.


Lumiform – Prüfung digital gelöst

Wir sind Spezialisten in den einzelnen Bereichen und keine Generalisten. Wir arbeiten konzentriert an unseren wöchentlichen und monatlichen Zielen und verlieren unsere gemeinsame Mission niemals aus den Augen.

Lukas Plasberg darüber was das Lumiform-Team besonders macht
Gründungsteam Lumiform
Philip und Lukas Plasberg, Marton Farago – Gründer von Lumiform

Lumiform im Steckbrief

Logo Lumiform

Zeitpunkt der Gründung: 08/2018

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Marton hat bereits zwei Unternehmen gegründet und verkauft. Beide Male hat er das Produkt von Grund auf entwickelt. Er ist ein unglaublich schneller Coder und weiß genau, worauf es in den einzelnen Phasen, die ein Unternehmen durchläuft, ankommt. Philip und Lukas sind ein eingespieltes Gründerteam, da sie bereits vor Lumiform zusammen ein Unternehmen (Online Weinhandel, Grüne Weinbox) gegründet und verkauft haben. Philip ist ein unglaublich strukturierter Denker, guter Mathematiker und hat das Auge fürs Detail. Lukas Stärken liegen im Vertrieb und Netzwerken.

Alter der Gründer: 38, 30 und 28 Jahre alt

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Wir haben eine Pre-Seed Finanzierung gemacht, um unsere Idee zu validieren. Im Mai 2019 haben wir eine Seed Finanzierungsrunde mit 42CAP und weiteren Business Angels gemacht.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Begeisterungsfähigkeit & Wille

Lumiform im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Jegliche Firmen führen mit Lumiform ihre Prüfungen jetzt mit dem Handy durch und nicht mehr mit Stift und Papier. Dadurch sparen sie nicht nur die Hälfte der Prüfzeit ein, sondern machen ihre Arbeitsplätze sicher und halten Qualitätsversprechen ein. Prüfungen in allen Branchen und auf der ganzen Welt, wie zum Beispiel Hygiene-Dokumentationen in Restaurants, Reinigungskontrollen an Flughäfen, Sicherheitsrundgänge an Baustellen, Brandschutzprüfungen, Regalprüfungen bei Logistikfirmen, Ablaufkontrollen in der Herstellung und so weiter.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Unser Produkt ist technisch sehr flexibel und universal einsetzbar, dennoch ist es super einfach zu bedienen. Wir haben ein unglaublich skalierbares Geschäftsmodell entwickelt inklusive Self-Sign in und mit vielen automatisierten Prozessen. Aber was uns wirklich besonders macht, ist unser Team. Wir sind Spezialisten in den einzelnen Bereichen und keine Generalisten. Wir arbeiten konzentriert an unseren wöchentlichen und monatlichen Zielen und verlieren unsere gemeinsame Mission niemals aus den Augen. Jeder Mitarbeiter drückt dem Unternehmen seinen eigenen Stempel auf.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Für uns war es kaum zu glauben, dass jegliche Prüfungen zum größten Teil immer noch mit Stift und Papier durchgeführt werden. Wie kann es sein, dass im 21. Jahrhundert Dating, Essensbestellung oder Kommunikation mit Freunden und Familie online ist, eine große Fleischfabrik aber immer noch die Fleischqualität und Sauberkeit analog kontrolliert (wenn sie es überhaupt tut) und im Papierchaos versinkt. Sicherheit und Qualität sind mit Stift & Papier eine komplette Blackbox und nicht ansatzweise messbar. Das Resultat sind Arbeitsunfälle und Qualitätsverluste.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Lumiform ist eine Self-Sign Lösung wie beispielsweise Trello, Asana, Survemonkey oder Slack. Das heißt, Unternehmen melden sich über unsere Website an und können direkt die Software nutzen. Wir sind ein Freemium Modell wie Dropbox, das heißt Firmen können Lumiform bis zu einem bestimmten Umfang kostenlos nutzen, bis Sie in eine Professional Version upgraden, die 16€ pro Nutzer pro Monat kostet.

  • Was findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Unsere Mitarbeiter! Unser Produkt und das Modell! Und wir lieben es, wenn Pläne funktionieren.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir würden schneller Ideen validieren und Themen schneller anstoßen und ausprobieren. Wir hätten einige Entscheidungen gerne früher getroffen (z.B. bei der App Entwicklung). Ansonsten haben vieles richtig gemacht.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Rein vom Business Modell wollen wir mit Self-Sign in Unternehmen wie Surveymonkey, Trello oder Monday.com verglichen werden. Von unseren Kunden werden wir oft mit Stift und Papier oder Excel verglichen. Kommt es dazu, dass Kunden uns mit Konkurrenten vergleichen, nennen Sie ab und zu Formular-Baukasten Apps wie Gocanvas oder SmapOne. Bei der Hygienedokumentation wurden wir anfangs oft mit Flowtify verglichen, wobei dieser Vergleich für uns sehr dankbar ist. Mit Formular-Baukästen wollen wir eigentlich nicht verglichen werden, da wir uns auf digitale Prüfungen und deren Abläufe konzentrieren, während sich Formular-Baukasten App auf das reine digitale Formular konzentrieren. Überhaupt nicht verglichen werden wollen wir mit Google Forms!


Mahnalarm – rechtssicher und komfortabel Forderungen stellen

Eine ehrliche Dienstleistung verlangt auch eine pünktliche Bezahlung. Leider ist dies nicht immer der Fall, sodass sich Unternehmer mit nicht bezahlten Forderungen beschäftigen müssen.

Götz Kurze, Olaf Döneke und Benjamin Kurze über ihre Marktlücke
Gründungsteam Mahnalarm
Götz Kurze, Olaf Döneke und Benjamin Kurze, Gründer von mahnalarm

Mahnalarm im Steckbrief

Logo Mahnalarm

Zeitpunkt der Gründung: 01/2018

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Götz Kurze ist seit 1997 selbständiger Unternehmer und bringt sein know-how des organisatorischen Projektmanagements aus vielen Projekten ein. Olaf Döneke ist ebenfalls ein „alter Hase“ im Forderungsmanagement. Bei ihm sind das Content-Management, das Marketing und der kaufmännische Part in erfahrenen Händen. Dritter im Bunde ist Benjamin Kurze, der als Junior frisches Blut und vor allem große Expertise in der IT-Entwicklung mitbringt. Alle drei Partner sind im Rechtsdienstleistungsregister als qualifizierte Person eingetragen.

Alter der Gründer: 58, 54, 32 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: Mahnalarm wurde bewusst erst einmal in der Stammgesellschaft Döneke & Kurze Forderungsmanagement GmbH & Co. KG gestartet. Dort sind die erforderlichen Ressourcen und Finanzmittel vorhanden. Eine Ausgründung ist aber nicht ausgeschlossen.

Wie wurde finanziert: Die Finanzierung erfolgte ausnahmslos mit Eigenmitteln.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Wenn wir uns nur für eine Antwort entscheiden müssen: Leistungsbereitschaft, aber wir sehen den Schlüssel für dauerhaften Erfolg in nicht nur einem, sondern in der Kombination verschiedener Eigenschaften. Zu den o.g. würden wir unbedingt noch „Realitätssinn“ und „Begeisterungsfähigkeit“ hinzufügen.

Mahnalarm im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir bieten Unternehmern, denen das juristische und kaufmännische Rüstzeug für professionelles Mahnen fehlt, einen rechtssicheren und preisgünstigen Online-Mahnbaukasten.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Ganz klar: die guten Energien, die sich aus den verschiedenen Fähigkeiten und dem unterschiedlichen Alter unserer Gründer ergeben.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Eine ehrliche Dienstleistung verlangt auch eine pünktliche Bezahlung. Leider ist dies nicht immer der Fall, sodass sich Unternehmer mit nicht bezahlten Forderungen beschäftigen müssen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch aufwendig. Was bei größeren Unternehmen meist professionell organisiert ist, stellt bei kleinen Betrieben, Soloselbständigen und Freiberuflern oft eine besondere Herausforderung dar. Denn das juristische und kaufmännische Rüstzeug für professionelles Mahnen ist manchmal nicht vorhanden. Dieses Problem kennen wir aus unserem langjährigen Geschäft im Forderungsmanagement, in dem wir häufig Anfragen von genau dieser Zielgruppe bekommen. Daraus entstand die Idee, diesen Kunden einen rechtssicheren und preisgünstigen Online-Mahnbaukasten zur Verfügung zu stellen.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Mahnalarm.de ist ein Mahn-Baukasten und kein Inkasso. Der Nutzer sagt, wen und wie er mahnen möchte. Unser Mahn-Tool führt ihn rechtssicher und komfortabel durch die schnelle Datenerfassung und kümmert sich um den Rest, einschließlich Druck, Kuvertierung, Einlieferung bei der Deutschen Post, Belegexemplar und Mahnfristenerinnerung. Dieses Full-Service-Paket kauft der Nutzer zu einem geringen Preis. Ein besonderes Feature ist der mahnalarm-Zahlungsbeschleuniger, den der Nutzer zusätzlich bei hartnäckigen Fällen buchen kann und der mit der Autorität von CRIF Bürgel, seiner Mahnung besonderen Nachdruck verleiht.

  • Was findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir freuen uns besonders, dass unsere Geschäftsidee funktioniert und viele unserer Kunden immer wieder kommen. Das positive Feedback bestärkt uns, weitere Ideen zu verwirklichen.

  • Was würdet ihr aus heutiger Sicht ändern?

Bei der Festlegung des MVP hätten wir ruhig etwas kleiner aufsetzen können. Im nachhinein haben wir festgestellt, dass die eine oder andere Funktion für den Nutzer gar nicht so relevant war. Das hätte uns einige Entwicklungskosten erspart.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Da es eine ähnliche Dienstleistung wie mahnalarm.de bisher nicht gibt, können wir diese Frage schlecht beantworten.


Mankido – ein Tool zur Kundenbindung

Mankido bietet intelligente Kundenbindungslösungen und automatisiert Marketing für lokale Unternehmen.

Jan Scheurenbrand und Sebastian Herd über ihr Geschäftsmodell
Team von Mankido
Team von Mankido

Mankido im Steckbrief

Logo Mankido

Zeitpunkt der Gründung: 08/2016

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Jan kennt sich mit Full Stack Development und Angular aus, Sebastian kümmert sich um Sales und Product Design.

Alter der Gründer: 24 und 23 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: GbR

Wie wurde finanziert: Zu Beginn wurde gebootstrapped, seit 2017 wird Mankido über Darlehen aus dem privaten Umfeld
finanziert. Seit 2019 ist die Firma rentabel.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Am wichtigsten sind aus unserer Sicht das richtige Skillset gepaart mit
massiver Leistungsbereitschaft. Direkt gefolgt von Risikobereitschaft, Belastbarkeit und
Motivationsfähigkeit.

Mankido im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Oma, wenn du das zehnte Brot beim Bäcker kaufst, bekommst du, wenn du Mankido nutzt, das elfte aufs Haus!

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Produktbezogen: Super simple Lösung für ein komplexes Problem – nutzbar in vielen Branchen mit enormem Mehrwert!

Company-bezogen: Ansehnlicher Erfolg mit einem kleinem Team. Keine externen Berater, Dienstleister oder Investoren. Wir leben selbst das was wir verkaufen und können die Bedürfnisse unserer Kunden aus dem Klein-und Mittelstand so gut verstehen. Unsere Produkte sind alle zukunftsgerichtet und schlagen eine Brücke für die immer noch vielen Herausforderungen der Digitalisierung.

Team-bezogen: Junges Team mit hands-on Mentalität und hoher Flexibilität. Wir machen alles selbst, von der Marketingstrategie, bis zur Entwicklung der verschiedenen Plattformen und Apps und dem Bau unseres IPad Terminals mit ebenfalls eigens konzipierter Maschine.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

KMU in D-A-CH Ländern wollen eine einfach nutzbare Enterprise-Grade Lösung für die Kundenbindung entlang des kompletten Kundenlebenszyklus.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Mankido bietet intelligente Kundenbindungslösungen und automatisiert Marketing für lokale Unternehmen. Geschäftskunden von Mankido zahlen monatliche Nutzungsgebühren je nach gewähltem Funktionsumfang. Hierbei wird dem Geschäftskunden in einem Rundum-Sorglos-Paket sowohl die Software als auch die notwendige Hardware in Form des Mankido Terminals auf Basis des Apple iPad zur Verfügung gestellt.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir haben die internen Prozesse von der Vertragsunterzeichnung bis zum Onboarding des Kunden teil- bzw. vollautomatisiert. Wir releasen aktuell fast jeden Monat ein neues, größeres Feature für unsere über 1.000 Mankido Partner. Besonders mit Hinblick auf Corona haben wir es geschafft, trotz Lockdown weiter zu wachsen und neue Geschäftsfelder auszubauen. Und das obwohl unser ganzes Team im Home Office war. Die Flexibilität unseres Geschäftsmodells und unseres Teams schätzen wir sehr.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Nicht mehr alle Entscheidungen mehrfach überdenken, sondern vieles einfach ausprobieren und testen.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir wollen nicht verglichen werden mit Payback (Enterprise vs. KMU Markt), ansonsten freuen wir uns über jeden spannenden Vergleich.


MilaHealth – ein Tool zur Kundenbindung

Wir sind sehr stark durch unsere Vision getrieben, die Wahrnehmung um das Thema mentale Gesundheit zu verändern. Wir wollen es völlig normal machen, über mentale Gesundheit zu sprechen und daran zu arbeiten – genauso wie wir das bereits mit unserer körperlichen Gesundheit tun.

MilaHealth über ihre Vision
Gründungsteam MilaHealth
Ines Räth und Jonas Keil, zwei der GründerInnen von MilaHealth

MilaHealth im Steckbrief

Milahealth Logo

Zeitpunkt der Gründung: 09/2019

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: MilaHealth ist in erster Linie hochmotiviert von dem Thema und dem Problem das sie
lösen wollen. Darüber hinaus haben sie eine Kombination aus technischer Expertise und Erfahrung im Aufbau von neuen Produkten und Geschäftsmodellen.

Dazu haben sie noch eine Vollzeit Psychologin im Team sowie ca. 20
Psychologen als Freelancer, die sich um die fachliche Expertise kümmern.

Alter der Gründer: 28, 29 und 30 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: UG (haftungsbeschränkt)

Wie wurde finanziert: Wir sind Teil des Vision Health Pioneers Inkubators in Berlin, einem Förderprogramm der Stadt Berlin und des Europäischen Sozialfonds. Die Gründer werden innerhalb des Programms durch Gehalt/Lebensunterhaltszahlungen
gefördert. Aktuell sind wir auf der Suche nach einer pre-Seed Finanzierung.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Definitiv Motivationsfähigkeit. Man ist konstant mit Themen konfrontiert, von denen man keine Ahnung hat – durch die nötige Motivation kann man sich allerdings überall schnell reinarbeiten. Außerdem ist die Selbständigkeit ein ständiges auf und ab und nur durch hohe Motivation bleibt man auch am Ball.

MilaHealth im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir helfen Unternehmen, eine zufriedene, glückliche und motivierte Belegschaft aufzubauen. Das schaffen wir dadurch, dass wir dem einzelnen Mitarbeiter individuelle Unterstützung bei seine mentalen Herausforderungen bieten, wie z.B. bei Stress auf der Arbeit, bei einem Todesfall in der Familie oder bei Konflikte mit Kollegen. Die Unterstützung kann in Form einer Videositzung mit einem Psychologen stattfinden oder aber in Form von digitalen Programmen – je nachdem was am besten zu dem Mitarbeiter passt.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir haben ein super komplementäres Gründerteam mit klaren Verantwortlichkeiten und einer sehr harmonischen Zusammenarbeit. Außerdem arbeiten wir mit einem Pool an ca. 20 fantastischen Psychologen zusammen (meist Freelancern) mit denen wir gemeinschaftlich unser Produkt weiterentwickeln.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Während es fast ein Standard ist, den eigenen Mitarbeitern Angebote für körperliche Gesundheit zur Verfügung zu stellen (z.B. Angebote für Fitnessstudios oder Yogastunden), mangelt es an modernen, präventiven und individuellen Angeboten für mentale Gesundheit. Laut verschiedener Studien kämpfen jüngere Generationen (Millennials, Generation X) immer stärker mit mentalen Herausforderungen. Dies hat natürlich massiven Einfluss auf die Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Nach dem Klassiker “Rückenschmerzen”, sind psychische Belastungen mittlerweile der Ausfallgrund Nummer zwei in Unternehmen.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Das Unternehmen (mit dem wir kooperieren) zahlt einen monatlichen Betrag, abhängig von der Unternehmensgröße, an Mila. Unsere App wird daraufhin allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Diese können unseren Service völlig kostenfrei nutzen.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir sind begeistert und gerührt von dem positiven Feedback unserer Nutzer. Zu sehen, welchen Einfluss wir durch unser Produkt haben können, motiviert uns täglich. Außerdem finden wir die hohen Nutzungszahlen von Mila großartig. Das zeigt, dass wir ein tatsächliches Problem adressieren und auch dass Menschen sich immer wohler dabei fühlen, die Themen anzugehen.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir waren anfangs sehr schüchtern was die Akquise und Ansprache von potenziellen Kunden angeht. Am Ende mussten wir lernen, dass es auch bei diesem Thema ein normales und hartes Sales Geschäft ist, wobei es wichtig ist, konstant am Ball zu bleiben.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir lieben die Analogie zur körperlichen Gesundheit. Vor 50 Jahren wurde man schräg angeschaut, wenn man Joggen gegangen ist und heute ist es völlig normal, irgendeine Art von Sport zu treiben. Das gleiche Ziel haben wir mit mentaler Gesundheit. Daher finden wir den Vergleich mit Anbietern von Plattformen für körperliche Gesundheit wie Urban Sports Club oder Gympass sehr treffend. Nicht so treffend finden wir den Vergleich mit Krisenhotlines oder klassischen EAP Anbietern, die nicht unbedingt dazu beitragen, das Stigma um mentale Gesundheit zu bekämpfen.


Mindshine – das Fitnessstudio für den Kopf

So grundverschieden wir alle auch sein mögen, was uns eint ist die gemeinsame Leidenschaft uns selbst und die Menschen um uns herum weiterzuentwickeln.

Stephan Hauner über das mindshine Team
Gründer mindshine
Stephan Hauner

Mindshine im Steckbrief

Logo mindshine

Zeitpunkt der Gründung: 01/2018

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Stephan – Apps & Mental Health Experte, Joachim – Leadership Coaching

Alter der Gründer: 33 und 45 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Business Angel & Pre-Seed Finanzierung

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Leidenschaft und Passion für die Vision, Selbst-Management Kompetenzen, Risikobereitschaft, Resilienz

Mindshine im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Hi Omi, stell dir mal vor es gäbe eine Pille mit der jeder Mensch weniger an sich selbst zweifeln, stetig näher an seine Lebensziele kommen und dabei auch noch zufrieden den Moment genießen könnte. Wäre das nicht genial? Tja, diese Pille gibt es leider nicht. Was es aber schon gibt, sind bewährte mentale Trainingsmethoden die dich Schritt für Schritt so fühlen lassen. Und Mindshine zeigt dir auf leichte Weise wie das geht.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Wir sind positiv verrückt, selbst reflektiert und nehmen und sehen Probleme eher als Herausforderungen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Nahezu alle Millennials haben ein starkes Bedürfnis nach persönlichem Wachstum – 7 von 10 sind aber nicht glücklich damit. Das wollen wir ändern. Es ist allgemein bekannt, das körperliche Fitness ein wichtiger Baustein für Gesundheit und Wohlbefinden ist. Genau so wichtig (wenn nicht sogar noch wichtiger) ist der mentale Aspekt. Wir wollen mentales Fitnesstraining genau so zugänglich, einfach und erstrebenswert machen wie körperliche Fitness. Deshalb haben wir Mindshine entwickelt – das erste Personal Training für den Geist.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Mindshine ist ein klassischen Freemium Modell. Der Nutzer kann neben dem 14-tägigen Basiskurs mit einer Reihe weiterer Übungen kostenfrei trainieren. Um alle Inhalte freizuschalten inklusive unserer 4-wöchigen Trainingspläne die die Nutzer gezielt an Themen wie Dankbarkeit, Selbstbewusstsein oder Fokus arbeiten lassen, bieten wir verschiedene kostenpflichtige Abo-Modelle an ab 5,83€ pro Monat.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Den Teamgeist und das gemeinsame Kochen, unser eigens entwickeltes Trainingskonzept für den Geist und die Live-Sessions mit unseren Usern.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir lieben unser Produkt und haben deshalb extrem viel Zeit und Liebe reingesteckt. Jetzt gilt genauso viel Zeit und Liebe in die Vermarktung zu stecken.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Unser Ziel ist es das “Nike der mentalen Fitness” zu werden und legen daher neben den hochwertigen Inhalten auch viel Wert auf Marke und Design. Von daher freuen wir uns über Vergleiche mit Brands wie Nike, Apple oder Headspace. Nicht ganz so gerne werden wir in ein plumpes “App-Cluster” geworfen nach dem Motto “ihr seid ja bloß eine App”. Mindshine steht für einzigartiges hocheffektives Mental Fitness-Training, welches auf Jahrzehntelangen praktischen Erfahrungen beruht. Wir finden wir sind viel mehr als nur eine App. Wir möchten ein Lifestyle sein.


Tandem – Sprachen wirklich sprechen lernen

Bei Tandem geht es darum, voneinander zu lernen und sich gegenseitig beim Erreichen von Zielen zu unterstützen. Wir als Team glauben leidenschaftlich an persönliches Wachstum, an Lernen, an Vielfalt und Respekt und daran, Wissen großzügig zu teilen.

Arnd Aschentrup, Tobias Dickmeis und Matthias Kleimann über ihr Geschäftsmodell
Gründungsteam Tandem
Arnd Aschentrup und Matthias
Kleimann, Gründer von tandem

Tandem im Steckbrief

Zeitpunkt der Gründung: 01/2015

Größe des Gründerteams: 2 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Schon seit ihrer Universitätszeit sind Tobias und Matthias Seriengründer. Sie sind als Generalisten in der Lage sehr schnell zu lernen und uns an wechselnde Anforderungen anzupassen. Während des Lebenszyklus eines Start-ups verändern sich die Fähigkeiten, die man als Gründer benötigt, enorm. Gleichzeitig muss man mit der Technologie, die sich dauernd weiterentwickelt und neuen gesellschaftlichen Trends Schritthalten. Die kombinierten Erfahrungen mit Communities, mobilen Geräten, Live-Video und dem Wissen, wie man ein Geschäft aufbaut, haben dazu geführt, dass Matthias und Tobias ihre Chance mit Tandem erkannt und ergriffen haben.

Alter der Gründer: Erste Gründung mit 21 und 22 Jahre Erster Exit: 27 Jahre | Gründung von Tandem mit 37 und 38 Jahren

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Den Bau des Prototyps haben sie zunächst selbst finanziert. Anschließend wandten sich die Tandem Gründer an Business Angels und sicherten sich bereits sechs Monate nach der Gründung eine Seed-Finanzierung.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Es ist sicher hilfreich, eine sehr hohe Selbstwirksamkeitserwartung mitzubringen – eine feste Überzeugung, durch das eigene Handeln etwas bewirken zu können, egal ob im Kleinen oder im Großen, unabhängig von Widerständen und Rückschlägen.

Arnd Aschentrup von Tandem im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Das Erlernen einer Sprache geht weit über das Studium von Grammatik-Büchern und das Auswendiglernen von Vokabeln hinaus. Tandem ist eine App, mit deren Hilfe man lernt, eine Sprache tatsächlich zu sprechen. Sie verknüpft Lernende aus der ganzen Welt miteinander, die sich gegenseitigihre jeweilige Muttersprache beibringen –durch das Senden von Nachrichten, Audioanrufe oder Videochats.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Bei Tandem geht es darum, voneinander zu lernen und sich gegenseitig beim Erreichen von Zielen zu unterstützen. Wir als Team glauben leidenschaftlich an persönliches Wachstum, an Lernen, an Vielfalt und Respekt und daran, Wissen großzügig zu teilen. Diese Prinzipien leiten sowohl unsere Community als auch unsere Teamkultur.

  • Wie läuft eine Finanzierungsrunde ab?

Diese Frage hat viel mehr Ebenen, als ich hier thematisieren kann. Ganz am Anfang, vor allem in Angel-Runden, ist es eine Frage der Beziehung. Gegenseitiges Vertrauen und ein Empfehlungen durch gemeinsame Bekannte spielen eine große Rolle. Für alle, die das erste Mal ernsthaft eine Venture-Runde planen, ist Scott Kupors Buch „Secrets of Sand Hill Road“ eine großartiges Handbuch.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Es gibt zahlreiche erfolgreiche mobile Sprachdienste auf dem Markt, die enorm beliebte Produkte entwickelt haben. Sie richten sich an Sprachanfänger und legen den Fokus auf das Auswendiglernen von Vokabeln, Redewendungen und der Grammatik.Wir aber haben Tandem mit einem spezifischen Unterscheidungsmerkmal geschaffen: die Fähigkeit, das Sprechen einer Sprache zu üben. Wir sind der festen Überzeugung, dass der effektivste Weg, in einer neuen Sprache Fortschritte zu machen, darin besteht, tatsächlich in dieser Sprache zu sprechen und mit Muttersprachlern zu interagieren. Das Erlangen von Sprachkenntnissen (und schlussendlich von Sprachgewandtheit) bedeutet, hunderte von Stunden Sprechpraxis zu sammeln und gleichzeitig ein fundiertes Verständnis für Grammatik und Ausdrucksweisezu entwickeln. Dies ist das runde Paket, das die Plattform Tandem bietet.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Tandem arbeitet nach einem Freemium-Geschäftsmodell. Alle wichtigen Funktionen stehen den Tandem-Mitgliedern kostenlos zur Verfügung. Über Tandem Pro, unser Premium-Abonnement, können zusätzliche Sprachlerntools und -funktionen genutzt werden.

  • Was findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Wir finden es großartig mit Tandem einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, und gleichzeitig unseren Mitgliedern zu helfen, ihre ganz individuellen Ziele zu erreichen. Zweitens spielt Tandem in einer Welt, die einerseits immer näher zusammenrückt, gleichzeitig aber auch von neuen großen neuen Konflikten geprägt ist, eine Rolle, um interkulturelle Gespräche und Dialoge zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichem Hintergrund zu ermöglichen. Tandem hilft unseren Mitgliedern, eine neue Fähigkeit zu erlernen, und schafft gleichzeitig den Raum für einen intensiven, menschlichen Austausch über Kulturen hinweg.

  • Was würdet ihr aus heutiger Sicht anders machen?

Im Laufe der Zeit sind wir deutlich schneller geworden, wenn es darum geht, unser Produkt datengetrieben weiterzuentwickeln. Das hat uns sehr geholfen, die unzähligen kleinen und großen Fragen zu beantworten und Unsicherheiten auszuräumen, während wir ein völlig neues Produkt entwickelten. Wenn ich das alles noch einmal machen würde, würde ich mich darauf konzentrieren, noch früher und entschlossener auf die Geschwindigkeit zu achten, mit der wir Antworten finden. Das ist wahrscheinlich die wichtigste Zutat für den Erfolg unseres Unternehmens.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wir möchten mit einem tollen Gastgeber verglichen werden, der Menschen mit ähnlichen Vorlieben einander vorstellt und zu interessanten Gesprächen anregt. Mit einem schlechten Sprachlehrer und Frontalunterricht in der Schule wollen wir hingegen nicht verglichen werden. Tandem-Paare bestehen immer aus Gleichgesinnten, die echte internationale Freundschaften entwickeln und sozial und emotional miteinander verbunden sind. Diese Art von Beziehungen halten unsere Mitglieder langfristig motiviert und hilft ihnen, beim Erlernen einer Sprache am Ball zu bleiben.


Termify – die App für deine Termine

Wir bieten Nutzern die Möglichkeit, schnell und direkt in einem Unternehmen ihrer Wahl einen Termin zu buchen – jederzeit und mit wenigen Klicks.

Ron Neumaier über Termifys Geschäftsidee
Gründungsteam Termify
Ron Neumaier und Benjamin Franzreb

Termify im Steckbrief

Termify Logo

Zeitpunkt der Gründung: 06/2020

Größe des Gründerteams: ein Gründer und ein Teilhaber (5 %)

Spezialfähigkeiten der Gründer: Meine Spezialfähigkeit ist Querdenken & Benjamin ist ein Hardcore Hardseller.

Alter der Gründer: 22 und 32 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Der erste Finanzierungsschritt war telefonische Kaltakquise, der nächste Schritt wird sein Investoren für uns zu gewinnen.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Es gibt keine wichtigste Eigenschaft für das Gründen, alle Punkte sind sehr wichtig, wenn wir eine aussuchen müssten wäre es Durchhaltevermögen.

Ron Neumaier im Interview
  • Wie würdest du deine Tätigkeit deiner Oma beschreiben?

Ich kannte meine Oma leider nicht, von Geschichten konnte ich allerdings mitnehmen, dass Sie eine hart arbeitende, kluge Frau war.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Unsere Schicksale sind miteinander verknüpft. Jeder sollte wissen, dass er sich auf die Hilfe der anderen verlassen kann. Als Folge davon kann unzureichende Leistung nirgendwo toleriert werden, denn darunter würde jeder leiden.Geld ist ein Nebenprodukt von Erstklassigkeit und ständiger Verbesserung bei Termify. Es geht hier nicht darum, viel Geld zu verdienen, was allerdings nicht bedeutet, dass wir mit wenig Geld zufrieden sein sollten. Wir sollten erwarten, viel davon zu verdienen. Wenn wir konsequent im Rahmen dieser Philosophie arbeiten, dürften wir produktiv sein und dem Unternehmen dürfte es finanziell gut gehen.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Wir können heutzutage alles mit dem Smartphone erledigen und das ganze meistens über eine passende App – ganz egal ob Essen bestellen, Reisen buchen oder online einkaufen. Was man allerdings noch nicht über eine App tun kann, ist bei einem Unternehmen seiner Wahl einen Termin zu buchen.

  • Erklär bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir bringen stationäre Unternehmen und Technologie zusammen. Wir bieten Nutzern die Möglichkeit, schnell und direkt in einem Unternehmen ihrer Wahl einen Termin zu buchen – jederzeit und mit wenigen Klicks. Für die lokalen Dienstleister entwickeln wir leistungsfähige Tools, die es ihnen erlauben, verfügbare Kapazitäten maximal auszulasten, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden noch zufriedener zu stellen.

  • Was findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Arbeiten ist wie ein Hobby, es macht Spaß, es besteht kein Zwang und jeder Fortschritt zu unserem Ziel fühlt sich an wie eine Traumerfüllung.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Wer vergleicht, hat schon verloren. Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.


Vimcar – Fahrtenbuch in „nicht nervig“

Wir waren die ersten, die das leidige Thema „Fahrtenbuch“ professionell digitalisiert und automatisiert haben. Mit unseren Produkten bieten wir Firmenwagen-Haltern bis heute eine immense Zeit- und Kostenersparnis.

Andreas Schneider, Christian Siewek und Lukas Webe über ihre Marktlücke
Gründungsteam Vimcar
Andreas Schneider, Christian Siewek und Lukas Webe

Vimcar im Steckbrief

Logo Vimcar

Zeitpunkt der Gründung: 01/2013

Größe des Gründerteams: 3 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Lukas – umfangreiche Expertise im Bereich Technik und Digitalisierung. Christian – Stärke im Product Development (u.a. zuvor Zalando) und Finanzierung. Andreas – Connected Mobility (u.a. zuvor BMW), Projekt Management.

Alter der Gründer: alle Anfang 30

Unternehmensform zur Gründung: GmbH

Wie wurde finanziert: Wir sehen uns mittlerweile eher als ein Scaleup denn als ein Startup. Nach abgeschlossener Series B fokussieren wir uns jetzt u.a. auf unser internationales Wachstum und sind im Frühjahr erfolgreich in der UK gestartet.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Vertrauen in das eigene Geschäftsmodell. Wer nicht 100 % überzeugt ist, dass er erfolgreich sein wird, wird es auch kaum.

Vimcar im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Wir lassen den Computer all das automatisch machen,was du, liebe Oma, bislang mit der Hand machen musstest. Nur eben für den Bereich Firmenwagen. Das sind Autos, die fast jedes Unternehmen hat.

  • Was zeichnet euer Startup aus?

Unsere große Stärke liegt in unserem Fokus: Wir entscheiden uns bewusst, worauf wir uns konzentrieren und setzen das dann konsequent um.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Wir waren die ersten, die das leidige Thema „Fahrtenbuch“ professionell digitalisiert und automatisiert haben. Mit unseren Produkten bieten wir Firmenwagen-Haltern bis heute eine immense Zeit- und Kostenersparnis.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Vimcar vereint als einziger Anbieter in einer Software Fuhrparkverwaltung, Fahrzeugortung und das preisgekrönte Vimcar Fahrtenbuch für den Mittelstand. Wir lösen alle Aufgaben im Fuhrpark einfach und effizient durch Software sowie ein gezieltes Serviceangebot. Damit ersetzt Vimcar Stück für Stück den lokalen Handel als ersten Ansprechpartner.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Unser Arbeitsklima. Unsere Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg. Daher investieren wir unter anderem in Kooperation mit Mila Health auch in ihre mentale Gesundheit.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Wir würden uns aus heutiger Sicht wahrscheinlich mehr Zeit nehmen, um unsere Erfolge auch ausreichend zu zelebrieren.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Als Unternehmer sind wir vor allem bodenständig, fokussiert und ehrgeizig. Sowie unsere Kunden aus dem Mittelstand meistens auch.


Worldwatchers – ein Haushaltsbuch fürs Klima

Als Gründer denkt man natürlich öfters mal, dass man dies oder jenes hätte anders machen sollen/können. Gesunde Zweifel, Selbstreflexion und eine sinnvolle Fehlerkultur gehören gerade bei einer neuen Geschäftsidee dazu, um sich weiterzuentwickeln.

Andreas Schneider, Christian Siewek und Lukas Webe über ihre Marktlücke
Gründungsteam worldwatchers
Dr. Andreas Rennet, Michael Kochs, Viola Hasani, Jonas Scheyrer, Moritz Morgenroth

Worldwatchers im Steckbrief

Logo worldwatchers

Zeitpunkt der Gründung: 07/2019

Größe des Gründerteams: 5 Personen

Spezialfähigkeiten der Gründer: Christoph Kunz – Netzwerk, Vertrieb & Community

Dr. Andreas Rennet – Technologie und Prozess-Experte, Basis für unsere CO2-Footprinting-Engine, der technologische Kompetenzträger unseres Unternehmens,

Michael Kochs – Finanz-, Risiko- und Operations-Experte

Viola Hasani – Projekt-Management und Projekt-Controlling-Expertin, erfahren in Implementierung und Roll-Out von Business-Software, B2C-Netzwerk

Jonas Scheyrer – Experte für LCA (= ökologische Lebenszyklusanalysen), Bio-Ökonom, Experte für Footprinting-Projekte

Moritz Morgenroth – Experte für App-Programmierung und UI-Design im B2C-Segment

Alter der Gründer: 53, 52, 50, 35 und 29 Jahre

Unternehmensform zur Gründung: als GbR, inzwischen sind sie eine GmbH

Wie wurde finanziert: Der erste Schritt nach Eigenmitteln war das Crowdfunding. Derzeit sind sie auf der Suche nach einem Phase 1 Investor.

Wichtige Eigenschaften beim Gründen: Fokussiertheit – In unserem Fall ist es der klare Fokus auf das Thema CO2-Footprint.

Worldwatchers im Interview
  • Wie beschreibt ihr eure Tätigkeit eurer Oma?

Du Oma, damals, als bei Dir und Opa das Geld knapp war, habt Ihr doch ein Haushaltsbuch geführt, oder? Ihr habt alles erfasst, was so an Kosten anfällt: Miete oder Kredit fürs Haus, Essen und der sonstige tägliche Einkauf, Auto, Urlaub, Anschaffungen, Geschenke. So hattet Ihr Euren Haushalt finanziell im Griff. Genau das machen wir eigentlich auch, nur eben für den CO2-/Klima-Haushalt.

  • Welche Marktlücke habt ihr erkannt?

Es gab bislang noch keine App, die ganzheitlich alle sieben Lebensbereiche, einschließlich dem mittlerweile sehr CO2-intensiven digitalen Leben, in die jährliche persönliche CO2-Bilanz integriert. Hinzu kommt unsere komfortable Lösung, mittels Barcode-Scan verfügbare CO2-Werte für 1,2 Millionen Produkte zu ermitteln. Der dritte wichtige USP ist der Gamification-Ansatz, bei dem wir anhand von Challenges den Usern Klimaschutzmaßnahmen und damit verbundene positive Klimaeffekte leicht verständlich und transparent vorstellen und zum Aktivwerden animieren. Im Bereich B2B, den wir ebenfalls abdecken, gibt es derzeit noch keine teil- bis vollautomatisierte Lösung für die Industrie, die die Ermittlung von CO2-Footprints für Produkte und Dienstleistungen erschwinglich macht. Angesichts der Tatsache, dass an der CO2-Thematik quasi die Existenz der Zivilisation wie wir sie kennen hängt, mutet das zumindest mal erstaunlich an.

  • Erklärt bitte euer Geschäftsmodell in drei Sätzen.

Wir haben 3 relevante Erlös-Säulen: Die App wird gemäß aktueller Planung entweder ein Freemium-Modell oder alternativ über freiwillige Spenden der Nutzer in frei wählbarer Höhe gegenfinanziert. Im Bereich B2B werden wir Erträge über marketingrelevante Dienstleistungen wie Werbung und Sponsoring erlösen. Als dritten, sehr wichtigen, Punkt bieten wir sehr industrienahe Beratungs- und Software-Services an, um Unternehmen dabei zu helfen, den CO2-Footprint ihrer Produkte zu berechnen und zu optimieren.

  • Welche Dinge findet ihr derzeit großartig an eurem Startup?

Das Ergebnis, das wir innerhalb eines Jahres zu fünft mit der finanziellen Unterstützung unserer „Crowdfunder“ und dem Rückhalt, dem Verständnis und der Unterstützung unserer Familien und Partner erreicht haben.

  • Welche Dinge würdet ihr aus heutiger Sicht verändern?

Als Gründer denkt man natürlich öfters mal, dass man dies oder jenes hätte anders machen sollen/können. Gesunde Zweifel, Selbstreflexion und eine sinnvolle Fehlerkultur gehören gerade bei einer neuen Geschäftsidee dazu, um sich weiterzuentwickeln. Elementare Dinge, die wir aus heutiger Sicht anders machen würden, fallen mir allerdings nicht ein.

  • Mit wem wollt ihr verglichen werden und mit wem nicht?

Als Münchner Unternehmen sind wir natürlich der Meinung „Mia san Mia“. Spaß beiseite: Vergleichen hat für uns immer auch etwas von Abgrenzung. Wenn man zu sehr nach anderen schaut, kann man das Ziel aus den Augen verlieren. Natürlich macht es Sinn, den Markt gut zu sondieren, bevor man loslegt. Unser Ziel ist es, dass sich andere an uns orientieren und wir die Benchmark sind. Im Zuge der Notwendigkeit möglichst viel gemeinsam für das Klima zu tun, bevorzugen wir kooperative Ansätze mit anderen Klimalösungsanbietern – ganz im Sinne der Sustainable Development Goals SDG 17.


Fazit

Wenn uns diese Gründungsgeschichten eines gezeigt haben, dann dass man als Gründer eines erfolgreichen Startups vor allem drei Dinge braucht: Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft und Überzeugung.

Rechtsform, Finanzierung, Qualifikationen – all das lässt sich individuell regeln, da gibt es nicht das eine Erfolgsrezept. Als Gründer musst du zuallererst an dein Produkt glauben, bereit sein hart zu arbeiten und dich nicht von den kleinen und großen Rückschlägen der Geschäftswelt entmutigen lassen, dann schaffst du es auch Kunden und Investoren zu überzeugen.

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