HomeGründerbasicsGirokonto-Vergleich

Girokonto-Vergleich: Finde dein bestes günstiges oder kostenloses Girokonto 

Du suchst ein kostenloses Girokonto inklusive Kreditkarte? Du willst ein zweites Konto eröffnen? Du fragst dich, was Commerzbank, Sparkasse etc. zu bieten haben, weil du dein jetziges Girokonto kündigen willst ?

In all diesen Fällen bist du hier richtig! Unser Girokonto-Vergleich hilft dir bei der Entscheidung: Gib einfach deine Präferenzen ein und finde mit einem Klick dein gebührenfreies Konto oder eine günstige Alternative. Im Anschluss erfährst du alles, was du über moderne Girokonten, Kosten, Schufa, Zinsen, Mindesteingang usw. wissen musst!

Zahlungseingang/Monat:
Euro
EC-Karte:
  
Kreditkarte:
  
Durchschnittliches Guthaben:
Euro
an
Durchschnittliches Minus:
Euro
an
Tagen
Zahlungseingang: 1200 € / Guthaben: 1000 € an 30 Tagen
DKB
DKB-Cash
0,00 €
Kosten pro Jahr
norisbank
Top-Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
N26
Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
Openbank
Girokonto Open
0,00 €
Kosten pro Jahr
comdirect bank
comdirect Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 23.10.2020. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2020 financeAds.net
In Kooperation mit financeAds: Datenschutzhinweise

Girokonto im Vergleich: 12 Fragen, die du dir stellen kannst

Das beste Girokonto ist eines, das optimal zu den individuellen Bedürfnissen passt. Orientiere dich einfach an den folgenden Fragen und überlege, welches Girokonto aus dem Vergleich am besten abschneidet:

girokonto-vergleich
  1. Wo könnten bei einem Konto ohne Kontoführungsgebühr versteckte Kosten entstehen?
  2. Will ich ein Konto mit EC- und Kreditkarte?
  3. Wie steht es im Vergleich um Zinsen beim Dispokredit?
  4. Suche ich nach einem Girokonto mit Prämie bzw. Startguthaben?
  5. Wie bald möchte ich das Girokonto nutzen können?
  6. Bin ich oft im Ausland unterwegs und möchte auch europa-/weltweit mein Girokonto kostenlos nutzen?
  7. Will ich ein Girokonto bei einer Filialbank oder reines Online-Banking?
  8. Will ich regelmäßig Geld einzahlen oder abheben und brauche ein gutes Automatennetz?
  9. Möchte ich das Girokonto für ein Gewerbe oder privat nutzen?
  10. Brauche ich ein kostenloses Girokonto ohne Mindesteingang oder habe ich regelmäßige Zahlungseingänge durch Gehalt o. Ä.?
  11. Will ich das Girokonto ohne Schufa-Abfrage eröffnen?
  12. Nutze ich das Girokonto allein oder ist es ein Gemeinschaftskonto?

Was ist ein Girokonto?

Ein Girokonto ist ein Bankkonto, das für den privaten Zahlungsverkehr genutzt wird. Dazu zählen etwa Bargeldeinzahlungen und -abhebungen, Überweisungen, Daueraufträge, Gutschriften oder Lastschriften. Der Name „Girokonto“ kommt übrigens vom Italienischen giro, was grob übersetzt „Kreis“ bedeutet. Eine passende Bezeichnung, denn das Girokonto ist Teil des Geldkreislaufs!

Bei den meisten Girokonten sind Zusatzleistungen möglich:

  • eine Kreditkarte, mit der du im In- und Ausland bezahlen oder Geld abheben kannst
  • Online-Banking am PC oder per App
  • ein Dispokredit

Zu jedem Girokonto gehört eine Girocard (früher: EC-Karte) sowie eine IBAN, mit der sich das Konto identifizieren lässt. Die IBAN setzt sich aus der Länderkennung und 20 Ziffern zusammen und sieht z. B. so aus: DE12 3456 7891 0123 456 78. Mittlerweile hat die IBAN die sogenannte Girokontonummer endgültig ersetzt.

Und welches Konto ist nun am besten? Falls du gar nicht lange überlegen willst, schau dir unsere Girokonto-Empfehlungen für Privatpersonen oder Geschäftszwecke an. Noch unsicher? Dann lies weiter – wir erklären anschließend, worauf es beim Girokonto-Vergleich ankommt!

Kostenloses Girokonto für Studenten & Co.: unsere Empfehlung für Privatpersonen

Wenn du allgemein eine Girokonto-Empfehlung suchst, können wir dir das Konto der DKB-Bank empfehlen. Es ist aus unserer Sicht ein gutes Angebot für Privatpersonen, weil es dem „kostenlos“-Claim gerecht wird und auch auf Auslandsreisen gute Dienste leistet:

  • keine Kontoführungsgebühren
  • kostenlose Girokarte
  • kostenlose DKB-VISA-Card mit Kontaktlosfunktion (NFC)
  • kostenlos Geld abheben an Automaten mit VISA-Logo und DKB-Geldautomaten
  • Online-Kontowechsel mit kostenloser Benachrichtigung der Vertragspartner
  • derzeit 0,2% p. a. Guthabenzins auf der DKB-VISA-Card (bis 100.000 Euro)

Achtung: Heb Bargeld lieber mit der VISA-Karte ab statt mit der Girokarte. Bei letzterer zahlst du nämlich an den meisten Automaten Gebühren . 

Girokonto für Selbstständige und Freiberufler: unsere Empfehlung

Auch für Selbstständige und Freiberufler können wir ein DKB-Girokonto empfehlen. Es gelten die gleichen Details wie oben gerade genannt. Du bekommst also ebenfalls eine kostenlose Kreditkarte und zahlst 0 Euro Gebühren für die Kontoführung.

Ganz wichtig: Schau als Selbstständige/r bei den Konditionen zum Zahlungseingang genau hin. Oft sind Girokonten nur kostenlos, sofern es pro Monat einen bestimmten Geldeingang gibt. Hier musst du einschätzen, ob diese Summe gerade in der Anfangszeit der Selbstständigkeit realistisch ist.  Mach dir das Leben leicht und gib im Girokonto-Vergleich direkt deine Zahlungseingänge ein!  

Welche Bank ist die beste für ein Girokonto? Der Vergleich im Detail

Die beste Bank ist die, deren Girokonto deinen Bedürfnissen gerecht wird. Bist du bereit, etwas höhere Gebühren zu zahlen, weil dir persönliche Beratung in einer Filiale wichtig ist? Oder erledigst du deine Bankgeschäfte am liebsten online und per Smartphone? Du siehst schon, es wäre sinnlos, in beiden Fällen den gleichen Anbieter zu empfehlen.

Damit dir die Entscheidung leichter fällt, gehen wir im Anschluss die einzelnen Faktoren Schritt für Schritt durch.

Sparkasse, Volksbank, Commerzbank, ING – welche Bank ist zu empfehlen?

Banken gibt es wie Sand am Meer und natürlich behauptet jede von sich, das beste Girokonto in petto zu haben. Klassische Kandidaten sind:

  • Commerzbank
  • Sparkasse
  • Volksbank
  • DKB
  • ING

Keine dieser Banken ist pauschal für jedermann zu empfehlen, eben weil dein Konto zu dir passen muss – soweit nichts Neues. Überlege dir also zuerst, wie du das Girokonto durchschnittlich nutzt:

Typ 1Typ 2
Viel im Ausland unterwegs, zahlt dort oft mit Kreditkarte.Nutzt das Girokonto v. a. im Inland und in einer bestimmten Region.
Zahlt viel mit Karte, braucht wenig Bargeld.Verwendet am liebsten Bargeld und braucht daher regelmäßig einen Geldautomat.
Hebt eher niedrige Summen ab.Hebt meistens größere Summen ab.
Regelt Servicefragen am liebsten telefonisch oder per Videochat.Wünscht sich Ansprechpersonen in der Filiale für Fragen, Anlage- und Kreditberatung usw.
Wickelt sämtlichen Zahlungsverkehr über das Konto ab.Verwendet das Girokonto als Zweitkonto für Haushaltskosten o. Ä.
Überzieht das Konto so gut wie nie.Gerät gelegentlich ins Minus und nimmt den Dispokredit in Anspruch.

All das spielt in die Frage nach der besten Bank mit hinein. Wenn du zum Beispiel häufig Bargeld verwendest, solltest du nach einer Bank suchen, die Mitglied in einer Cashgroup bzw. einem Cash Pool ist. Das heißt, dass viele Geldautomaten zum Bankennetz gehören und du relativ leicht und kostenlos Geld abheben kannst.

Die Kontoeröffnung spielt ebenfalls eine Rolle:

  • Du kannst ein Girokonto eröffnen, indem du in einer Filiale alle Unterlagen ausfüllst und gleich dort identifiziert wirst.
  • Oder du entscheidest dich für ein Onlineverfahren und die Identifizierung per Post- oder VideoIdent.

Deine Karte(n) sowie alle weiteren Unterlagen erhältst du jeweils nach einigen Tagen per Post, aufgeteilt in mehrere Sendungen.

Kontogebühren im Vergleich: Ist das Girokonto kostenlos oder gebührenfrei?

Es gibt eine Menge Banken ohne Kontoführungsgebühren – doch das heißt nicht automatisch, dass ein Girokonto kostenlos ist. Schau unbedingt immer im Preis-Leistungs-Verzeichnis des jeweiligen Anbieters nach, welche Dienstleistungen tatsächlich gratis sind.

Durch folgende Gebühren können dir Kosten entstehen:

  • Kontoführungsgebühr, wenn es keine regelmäßigen Zahlungseingänge gibt
  • Kartengebühr für Giro- oder Kreditkarte(n)
  • Abheben oder Einzahlen von Bargeld
  • Sicherheitsmaßnahmen wie TAN-SMS
  • beleghafte Überweisungen oder Sofortüberweisungen
  • gedruckte Kontoauszüge
  • Transaktionen in fremder Währung

Dazu kommen ggf. noch hohe Dispozinsen. Apropos Zinsen – auch hier heißt es aufgepasst…

Rahmenbedingungen: Dispokredit und Zinsen

Beim Girokonto gilt es zwei Arten von Zinsen zu unterscheiden:

  • Dispozins: Er fällt an, sobald du dein Konto überziehst und ist oft relativ hoch (zwischen 4 und 15 Prozent). Die höchsten Dispozinsen gibt es tendenziell bei Filialbanken. Achtung: Die Bank darf dir den Dispokredit kündigen und hat dann Anspruch auf sofortige Rückzahlung.
  • Guthabenzins: Er ist heute verschwindend gering. Die DKB-Bank ist eine von wenigen Banken, bei der du mit deinem Girokonto-Guthaben ein paar Zinsen erhältst.

Fazit: Als Sparkonto ist das Girokonto nicht gerade ideal. Höhere Zinsen bekommst du bei einem Festgeldkonto, dem sogenannten Crowdinvesting oder bei einem klassischen Tagesgeldkonto. Letzteres bieten die meisten Banken kostenlos an. Praktisch daran ist, dass du täglich über dein Geld verfügen kannst.

Kontoeröffnung mit Prämie: Ist das was für mich?

Viele Banken locken mit dem Versprechen „Girokonto mit Startguthaben“. Allerdings gibt es die Prämie oft nur unter festgelegten Bedingungen. Das kann z. B. sein, dass das Konto mindestens ein Jahr gehalten wird oder du eine bestimmte Summe einzahlen musst.

Sofern dir diese Konditionen entgegenkommen, ist das Startguthaben aber ohne Frage eine praktische Sache. Derzeit bieten unter anderem die 1822direkt, die ING-DiBa und Wüstenrot eine Prämie.

Reines Online-Konto eröffnen versus Girokonto bei der Filialbank

Vielleicht hast du es schon bemerkt: Filialbanken sind schnell mal etwas teurer als Direktbanken. Kein Wunder, muss die Filialbank doch Räumlichkeiten und mehr Angestellte bezahlen. Diese Kosten fallen für Onlinebanken weg.

Direktbanken zeichnen sich dadurch aus, dass alle Services online abgewickelt werden. Sie sind dementsprechend oft der klare Gewinner bei der großen Frage: Welche Bank hat das beste Online-Banking? Wer sich auf Online-Leistungen spezialisiert hat, muss hier schließlich liefern können.

Zur Entscheidungshilfe wieder eine kleine Gegenüberstellung:

Eine Filialbank eignet sich, wenn…Ein Online-Girokonto eignet sich, wenn…
• du persönliche Beratung zu Krediten, Geldanlage etc. möchtest.
• das Filial- und Automatennetz gut ausgebaut ist.
• du dich bei einer der „klassischen“ Banken einfach besser aufgehoben fühlst.
• du deine Finanzen gern per Smartphone-App oder am PC regelst.
• es dir nichts ausmacht, dass dein Anbieter noch nicht so lange auf dem Markt ist.
• du im In- und Ausland gleichermaßen flexibel sein willst.
• du eher selten persönliche Beratung brauchst.

Girokonto ohne Mindesteingang versus Girokonto als Gehaltskonto

Wie schon gesagt, fällt die Kontoführungsgebühr bei vielen Anbietern nur dann weg, wenn regelmäßig Geld auf dem Konto eingeht. Die Überlegung ist also: Brauche ich ein Gehaltskonto oder ist mir wichtig, dass es ein kostenloses Girokonto ohne Gehaltseingang ist (z. B. als Zweitkonto)?

Diese Frage kannst du dir nur selbst beantworten – von uns gibt es aber zwei Tipps:

  • Sieh nach, was die Bank unter Zahlungseingang versteht. Muss es tatsächlich ein Gehalt sein? Oder will die Bank nur, dass Geld eingezahlt wird, egal, ob Gehalt, Erspartes oder sonstiges?
  • Achte darauf, ob nach einer gewissen Zeit (z. B. dem ersten Jahr) dann doch ein Gehaltseingang gefordert wird.

Wie kann ich das Girokonto wechseln oder kündigen?

Solltest du bei deiner Bank nicht mehr zufrieden sein oder bei einer anderen Bank bessere Konditionen bekommen, kannst du dein Girokonto wechseln. Dabei kommt dir seit 2016 das Zahlungskontengesetz zugute: Banken sind verpflichtet, beim Wechsel zu helfen, indem sie u. a. Daueraufträge an den neuen Anbieter weitergeben.

Beim Girokonto-Wechsel gehst du am besten so vor:

  • Vergleiche mehrere Girokonten und wähle deinen neuen Anbieter.
  • Richte das neue Girokonto ein.
  • Kläre mit deiner Bank, was du selbst noch umstellen/weiterleiten musst (Daueraufträge, Lastschriftmandate, …).
  • Informiere alle Stellen, die regelmäßig Zahlungen von dir bekommen (Arbeitgeber, Vermieter/in, …).
  • Lass deine Konten 4-6 Wochen parallel laufen und prüfe, ob alle deine Zahlungen planmäßig beglichen werden.
  • Kündige dein altes Girokonto.

Das klingt nach viel Aufwand, doch in der Regel unterstützt dich die Bank dabei. Die DKB Bank etwa bietet einen eigenen Kontowechselservice, wie du im Video siehst:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Nun bist du startklar für dein neues Girokonto – hier entlang, falls du nochmal vergleichen möchtest!

Wie finde ich ein Konto, das zu mir passt? Häufig gestellte Fragen

Wo ist der Unterschied zwischen Tagesgeldkonto und Girokonto?

Das Tagesgeldkonto ist dazu gedacht, Geld anzulegen, das trotzdem jederzeit zugänglich sein soll. Der Vorteil: Du bekommst bessere Zinskonditionen als beim Girokonto und kannst den Wertverlust zumindest teilweise ausgleichen.

Wenn dein Erspartes auf dem Girokonto liegt, wird es so gut wie nicht verzinst und ist inflationsbedingt immer weniger wert. Rentabler aufgehoben ist es also auf dem Tagesgeldkonto. Dieses muss nicht bei derselben Bank sein wie das Girokonto.

Wann ist ein Girokonto kostenlos?

Zu hundert Prozent kostenlos ist ein Girokonto, wenn weder eine Kontoführungsgebühr noch sonstige Gebühren anfallen. Sobald du für Kartennutzung, Bargeld, Transaktionen etc. bezahlen musst, ist es kein Gratis-Girokonto.

Wofür brauche ich ein Girokonto?

Ein Girokonto brauchst du, um Einnahmen zu erhalten und solange sicher zu verwahren, bis du sie benötigst. Du tätigst mit dem Konto alle Zahlungen des täglichen Bedarfs, darunter Miete, Telefonrechnung usw.

Ohne Girokonto müsstest du diese Zahlungen bar verrichten. Das akzeptieren heute die wenigsten Vertragspartner. Außerdem müsstest du dein gesamtes Bargeld zuhause oder in einem Schließfach lagern, was weder sicher noch sonderlich praktisch wäre.

Wie viel Geld sollte auf dem Girokonto sein?

Auf dem Girokonto sollte genug Geld sein, um alle laufenden Ausgaben zu decken und zusätzlich noch einen kleinen Puffer zu haben. Alles, was wesentlich darüber hinausgeht, sparst du lieber auf einem rentableren Konto an (Tages- oder Festgeldkonto).

Ist mein Geld auf dem Girokonto sicher?

Ja, das ist es – zumindest bis zu einer Summe von 100.000 Euro. Innerhalb der EU ist diese Summe pro Kopf und Bank gesetzlich abgesichert. Auch was die Sicherheit im täglichen Gebrauch betrifft, musst du dir dank moderner TAN-Verfahren keine Sorgen machen. Trotzdem: Behalte deine Kontobewegungen im Auge, dann fallen dir Unregelmäßigkeiten schnell auf und du kannst dich mit der Bank in Verbindung setzen!

Kann ich ein Konto ohne Identitätsprüfung eröffnen?

Nein, das ist aufgrund des Geldwäschegesetzes in Deutschland nicht möglich. Du hast aber die Wahl zwischen PostIdent und VideoIdent, d. h. du kannst dich bequem von zuhause identifizieren lassen.

Gibt es ein Girokonto ohne Schufa-Abfrage?

Bei einem negativen Schufa-Eintrag lehnt die Bank deinen Antrag auf Kontoeröffnung womöglich ab. In so einem Fall musst du trotzdem nicht auf ein Girokonto verzichten: Soweit uns bekannt ist, fragen z. B. die Fidor-Bank und N26 keine Schufa-Daten ab.

Alternativ kannst du ein Konto auf Guthabenbasis eröffnen (s. u.). Gut zu wissen: Seit 2016 sind Banken dazu verpflichtet, allen Personen ein sog. Basiskonto zu gewährleisten – eben weil Girokonten so unverzichtbar geworden sind. Wer schon ein Girokonto hat, hat allerdings kein Anrecht auf ein Basiskonto.

Was bedeutet Girokonto auf Guthabenbasis (Basiskonto)?

Das bedeutet, dass du nur Zugriff auf das tatsächlich vorhandene Kontoguthaben hast. Bei einem Guthabenkonto kannst du dein Konto nicht überziehen, du hast also keinen Dispokredit und keine Kreditkarte.

Der Kontostand wird nie negativ – wenn 0 Euro auf dem Konto sind, sind schlicht keine Geldanweisungen mehr möglich. Besonders bei Personen mit schlechter Bonität oder Schufa-Einträgen wird diese Kontoart gern angeboten.

Wie viel Geld kann ich von meinem Girokonto abheben?

Die individuelle Tagesgrenze liegt je nach Bank meist zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Die Limits für einen bestimmten Zeitraum kannst du selbst festlegen. Tipp: Wähle die Limits nicht zu hoch, da Betrüger dann im Fall der Fälle nur über eine kleine Geldsumme verfügen können.

Um welche Summe kann ich ein Girokonto überziehen?

Das hängt davon ab, ob dir deine Bank einen Dispokredit eingeräumt hat und wenn ja, in welcher Höhe. Du kannst dein Konto um diese Summe oder noch etwas weiter überziehen. Beachte aber, dass in beiden Fällen Zinsen anfallen (Dispozinsen + Überziehungszinsen).

Ich will ein zweites Konto – worauf muss ich achten?

Am wichtigsten ist auch beim Zweitkonto der Verwendungszweck. Was soll auf diesem Konto passieren bzw. in welchem Umfang wird es eingesetzt? Wenn du z. B. ein Haushaltskonto einrichten willst, wirst du vermutlich in erster Linie Daueraufträge für die Fixkosten einrichten. Bargeldbehebungen, eine Kreditkarte und Filialservice sind dann wohl eher nebensächlich.

Gängige Optionen sind Comdirect, N26 oder Norisbank.

Gibt es ein Girokonto für Schüler?

Ja, das ist möglich. Soweit uns bekannt ist, kannst du ab 12 Jahren unter Zustimmung deiner Eltern ein eigenes Bankkonto eröffnen. Dieses ist als Guthabenkonto ausgelegt, sodass negative Kontostände ausgeschlossen sind.

Einige Eltern eröffnen bereits vorher Festgeldkonten, die dann ab einem bestimmten Zeitpunkt auf die Kinder umgeschrieben werden.

Wie lange dauert es, bis meine EC- oder Kreditkarte bei mir ankommt?

Die Bearbeitungszeiten bei Kartenbestellungen unterscheiden sich von Bank zu Bank, betragen in der Regel aber 1-2 Wochen. Erkundige dich am besten direkt bei deiner Bank, wann die Karte bei dir eintreffen sollte und suche online nach Erfahrungsberichten.

Bei welchen Banken kann ich ein Girokonto ohne Wohnsitz in Deutschland eröffnen?

Bei den folgenden Banken kannst du derzeit ohne Wohnsitz in Deutschland ein Girokonto eröffnen:

  • comdirect (Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz)
  • DKB (Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz)
  • N26 (Wohnsitz in Deutschland, Österreich, Irland, Frankreich, Spanien, Italien, Niederlande, Belgien, Portugal, Finnland, Litauen, Lettland, Luxemburg, Slowenien, Estland, Griechenland, Slowakei)
Seit wann gibt es eigentlich Girokonten?

Das Prinzip Gut- und Lastschrift gibt es in Grundzügen schon im 11. Jahrhundert. In der breiten Masse durchgesetzt hat sich das Girokonto, wie wir es heute kennen, aber erst seit dem Ende der 1950er. In der DDR war es bis Anfang der 80er-Jahre noch üblich, das Gehalt bar in der sog. Lohntüte auszuzahlen.

Mit  dem Girokonto-Vergleich deinen Top-Anbieter finden: 1 Klick und los geht’s!

An Auswahl mangelt es nicht, was günstige oder kostenlose Girokonten betrifft. Nimm dir genug Zeit und schau ins Kleingedruckte – dann findest du mit dem Girokonto-Vergleich auf jeden Fall das beste Konto für dich!

Noch Fragen? Über die Kontaktseite helfen wir dir gerne weiter! Alternativ kannst du uns gerne gleich hier einen Kommentar schreiben!

Spread the Word. Vielleicht kennst du jemanden, dem dieser Artikel weiterhelfen könnte?

Wir freuen uns sehr, wenn du diesen Artikel bewertest:

Durchschnittliche Bewertung 4 / 5. Anzahl der Stimmen: 5

Bisher keine Bewertungen! Sei der erste und hilf anderen.