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Erfolgreich zu deinem eigenen Modelabel: Dieses Knowhow benötigst du

Viele träumen davon, ein eigenes Modelabel zu gründen und ihr eigener Chef zu sein. So glamourös der Beruf des Modedesigners in der Öffentlichkeit auch dargestellt wird, so hart ist er in der Realität.

Wer sein eigenes Modelabel als Startup gründet, sollte nicht nur den Markt kennen, sondern auch über ein solides unternehmerisches Fachwissen verfügen, das über das Zeichnen und Schneidern hinausgeht. Dazu gehört nicht nur Bekleidungsfachwissen, sondern auch unternehmerische Kompetenz.

Man muss mit durchschnittlich drei Jahren rechnen, bis man auf dem deutschen Markt die ersten relevanten Umsätze generiert. In der Bekleidungsbranche ist ein Startup meist erst nach sieben Jahren profitabel und wirft Gewinne ab.

Was du vor der Gründung deines Modelabels wissen solltest

Auch wenn es einige berühmte Designer als Quereinsteiger geschafft haben, ist eine mehrjährige Ausbildung zum Modedesigner, in der man Grundkenntnisse über Kollektionserstellung, Produktion und textile Stoffe lernt, empfehlenswert.

Wenn du bereit bist, mehr Zeit in eine fundierte Ausbildung zu investieren, absolvierst du bestenfalls eine Schneiderausbildung vor deinem Modedesignstudium.

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Eine praxisnahe Ausbildung schafft für ein eigenes Modelabel wichtige Voraussetzungen

Dort lernst du intensiv unterschiedliche Verarbeitungsmöglichkeiten kennen und kannst später nicht nur innerhalb des Studiums auf Vorkenntnisse zurückgreifen, sondern auch an die Produktion fachlich versiertere Ansagen machen.

In der Ausbildung zum Modedesigner oder Schneider lernt man meist rudimentäre BWL- und VWL-Kenntnisse, die es bei der Gründung allerdings zu vertiefen gilt. Vom klassischen Volkshochschulkurs bis zum Fernstudium gibt es viele Möglichkeiten, dein betriebswirtschaftliches Wissen aufzufrischen und damit einen weiteren wichtigen Grundstein der Labelgründung zu legen.

Die harte Realität des Modebusiness

So hart es auch klingt: Die Modewelt hat nicht auf dich und deine Kollektion gewartet.

Wenn du als Modedesigner wettbewerbsfähig sein möchtest, braucht ein aussagekräftiges Alleinstellungsmerkmal. Um seine Nische zu finden, ist eine umfangreiche Recherche im Vorfeld der Gründung ein Muss, in die man viel Zeit investieren sollte.

Denn ohne klares Profil hast du keine Chance am hart umkämpften Modemarkt und verschwindest so schnell von der Bildfläche, wie du erschienen bist. Genauso viel Zeit wie die USP-Definierung solltest du in die Recherche der Konkurrenz investieren. Im besten Fall kannst du aus den Fehlern der Konkurrenten lernen und sie sich selbst zunutze machen.

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Die Realität in einem Modelabel ist nicht immer leicht

Fashion Brands wie H&M und Zara reagieren extrem schnell auf neue Trends und geben mit 12 Kollektionen pro Jahr einen Rhythmus vor, den kein kleines Label einhalten kann. Im Vergleich zu den großen Modeketten kannst du dafür mit individuellen Designs, einer hochwertigen Verarbeitung und ausgewählten Materialien punkten.

Du solltest deshalb schon bei der Kollektionserstellung darauf achten, dass du beispielsweise in einer Herbst/Winter-Kollektion nicht nur Mäntel für den Winter anbietest, sondern auch Übergangsjacken für laue Herbsttage. So erreichst du mehr potenzielle Kunden und kannst gleichzeitig mehr Umsatz generieren.

So kannst du von deinem Modelabel leben

Du kannst noch so viel Leidenschaft haben, wenn das eigene Modelabel keine Gewinne macht, wird dein Traum schnell zum Albtraum. Jeder Designer muss deshalb die Marge seiner Kleidungsstücke berechnen können.

Der Markt mit Mode boomt in den letzten Jahren zwar, doch die Gewinnspannen sinken immer weiter. Während man für ein Kleid mit einem Herstellungspreis von 100 Euro Anfang 2000 noch 460 Euro bekam, waren es 2013 nur noch 340 Euro. Grund dafür sind die aggressiven Preise der großen Modehändler.

Von Vorteil können für den späteren Berufsweg nicht nur Kontakte zu anderen Designer sein, sondern auch Betriebswirte und die Startup Szene. Gründer wissen am besten, wie man ein Unternehmen aufbaut, und können bei der eigenen Gründung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Nicht selten wird aus dem einen oder anderen Kontakt einige Jahre später bereits ein Partner für das eigene Label.

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Kontakte sind auch in der Modebranche ein wichtiger Baustein zum Erfolg

Und auch Kooperationspartner sind extrem wichtig. Man sollte man nicht unterschätzen, dass Kontakte auch als so genannter „Türöffner“ unterstützen können. Wenn man beispielsweise zehn Personen kennt, kann man über diese zehn Kontakte schon 100 neue Menschen kennenlernen.

Gründersupport: So unterstützt fashionsparkle Jungdesigner

Viele Jungdesigner schaffen mit ihren Kreationen zwar den Sprung auf den Markt, können aber dem schnellen Rhythmus der Branche nicht standhalten. Meist fehlt es ihnen an versierter Unterstützern, die ihnen Tipps geben und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Hier kommt fashionsparkle ins Spiel: Das junge Unternehmen macht Jungdesigner wirtschaftlich erfolgreich und ebnet Gründungsinteressierten den Weg zum eigenen Label. Mit Pop-up Verkäufen in ganz Deutschland, Inhouse Veranstaltungen im sparkle house, Showroom Events und einer Verkaufsplattform im sparkle store bringt das Startup die Produkte der Labels in den Markt.

Fashionsparkle unterstützt die Jungdesigner operativ entlang der gesamten Wertschöpfungskette und bildet als Partner die Schnittstelle zwischen ihnen und ihren Kunden.

Bilder: fashionsparkle


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