Das solltest du alles über die Verkaufsplattform CopeCart wissen

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Der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen über das Internet ist für viele Gründer zu einem wichtigen Standbein geworden.

In diesem Beitrag stellen wir dir CopeCart vor – einen deutschen Anbieter, der dir durch automatisierte Prozesse einen hohen Umsatz und endlich wieder mehr Zeit für dein Kerngeschäft verspricht.

Was ist Copecart?

CopeCart ist eine umfassende Shopsoftware, mit der du sowohl physische und digitale Produkte als auch Dienstleistungen via Internet verkaufen kannst.

Die Verkaufsplattform mit Sitz in Berlin versteht sich dabei als Fullservice-Anbieter, der dich in allen Prozessphasen unterstützt – vom Einstellen deines Produktes über den Verkauf, die Bezahlung und die Buchhaltung bis hin zur anschließenden Analyse umfassender Statistiken.

Das übergeordnete Ziel von CopeCart ist es, Vertriebsprozesse einerseits zu vereinfachen und andererseits weitestgehend zu automatisieren. Auf diese Weise hast du die Möglichkeit, dich wieder (mehr) auf dein Kerngeschäft zu konzentrieren, während deine Produkte und/oder Dienstleistungen trotzdem verkauft werden.

Der Leistungsumfang, den CopeCart seinen Nutzern bietet, ist bemerkenswert und umfasst u.a. diese Punkte:

  • Verkauf von physischen und digitalen Produkten sowie Dienstleistungen, Veranstaltungstickets, …
  • Bezahlung über gängige Zahlungsmethoden (z.B. Paypal, Google Pay, Sofortüberweisung, Mastercard)
  • Bestellformular
  • Buchhaltung und Steuern (z.B. automatische Rechnungserstellung)
  • Produktbereitstellung
  • Statistiken und Analysemöglichkeiten
  • Affiliate und Joint Ventures
  • Integration verschiedener Tools (bspw. E-Mail-Marketing und CRM)
  • Datenschutz (100 Prozent DSGVO-konform)
  • Support

Wie funktioniert CopeCart?

CopeCart ist für seine intuitive Nutzung und den schnellen Einsatz in der Praxis bekannt. Das Startup selbst, das von den Marketing-Experten Kris Stelljes, René Renk und Raoul Plickat gegründet wurde, behauptet auf seiner Webseite, dass du dein Angebot innerhalb von zwei Minuten online stellen und sofort verkaufen kannst.

Diese Zeitangaben kommt uns zwar etwas zu optimistisch vor, doch schauen wir uns einmal an, wie der Prozess im Detail abläuft:

Du registrierst dich

Wie bei jeder browserbasierten Softwarelösung musst du dich natürlich auch bei CopeCart erst einmal registrieren.

Im Zuge dieses Schrittes legst du nicht nur dein Passwort und deinen Benutzernamen fest, du entscheidest dich auch für eine von zwei grundlegenden Nutzungsoptionen von CopeCart:

  1. Vendor & Affiliate
  2. Affiliate

Was genau sich dahinter verbirgt, verraten wir dir weiter unten im Beitrag.

Du richtest deinen Account ein

Wenn du dich registriert hast, solltest du dir im nächsten Schritt ein bisschen Zeit nehmen, um deinen Account einzurichten.

Um CopeCart im vollen Umfang nutzen zu können, musst du beispielsweise Angaben zu folgenden Punkten hinterlegen:

  • Name deiner Firma
  • Anschrift deiner Firma
  • Steuernummer
  • E-Mail-Adresse
  • Auszahlungsmodalitäten
  • Auszahlungskonto

Du verifizierst dich

Damit dir das Geld, das du via CopeCart verdienst, auch auf dein Konto ausgezahlt wird, musst du dich verifizieren. Dieser Prozess ähnelt dem bei der Online-Eröffnung eines Geschäftskontos.
Du brauchst hierfür:

  • deinen Personalausweis oder Reisepass
  • deinen Gewerbeschein (Gewerbetreibende) oder die Bescheinigung vom Finanzamt (Freiberufler)
  • eventuell einen Handelsregisterauszug und/oder eine Umsatzsteuerbefreiung

Du richtest Schnittstellen zu Drittanbietern ein

Wenn es deinen Workflow erleichtert, hast du die Möglichkeit, CopeCart mit diversen Drittanbieter-Tools zu verknüpfen. Entsprechende Integrationen sind zum Beispiel zu Generic, Coachy, DigiMember und Klick-Tipp möglich.

Du legst dein/e Produkt/e an

Nun kommt der Moment, auf den du wahrscheinlich gewartet hast: Endlich kannst du dein Angebot, an dem du die letzten Wochen und Monate gearbeitet hast, veröffentlichen.

Bevor es jedoch soweit ist, bietet CopeCart die Möglichkeit, verschiedene Angaben – beispielsweise zur Produktkategorie, zum Preis, zum Namen und zur Leistungsbeschreibung – zu machen. Arbeite beim Anlegen unbedingt gewissenhaft und vermeide beispielsweise Tippfehler.

Du fügst Affiliates hinzu

Falls du dein Produkt zusätzlich durch Affiliate Marketing pushen möchtest, kannst du es auf dem CopeCart-Marktplatz einstellen.

Dort wird es wiederum von verschiedenen Affiliates gefunden, die dein Produkt beziehungsweise deine Dienstleistung bei Gefallen empfehlen und somit unterstützen können.

Dieser Schritt ist optional. Wenn du also kein Affiliate Marketing nutzen möchtest, dann „zwingt“ dich CopeCart auch nicht hierzu.

Du generierst Umsatz

Sobald dein Angebot auf CopeCart verfügbar ist, kann es auch direkt gekauft werden. Das bedeutet: Du kannst (theoretisch) ab der ersten Sekunde Umsatz generieren – und zwar vollständig automatisiert!

Welche Produkte finde ich auf CopeCart?

CopeCart ist in erster Linie interessant für Leute, die ihre digitalen Produkte im Internet präsentieren und verkaufen wollen. Darüber hinaus kannst du hier aber noch viele andere Dinge (im weitesten Sinne) anbieten.

Das Portfolio von CopeCart umfasst beispielsweise:

  • E-Books
  • Webinare
  • Online-Kurse
  • Seminare
  • Coachings
  • Mentorings
  • Beratungen
  • Hörbücher
  • Fotopakete
  • Veranstaltungstickets
  • physische Produkte aller Art
  • u.v.m.

Dass CopeCart eine attraktive und vor allem auch lukrative Plattform für den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen ist, unterstreichen auch die bekannten Nutzer der Plattform. Zu ihnen gehören beispielsweise:

  • Dirk Kreuter: verkauft via CopeCart u.a. seine Bücher, Prints und Online-Kurse
  • Christian Bischoff: vertreibt mithilfe von CopeCart sein Buch und Tickets für seine Veranstaltungen

Wie kann man auf CopeCart Geld verdienen?

Wenn du dich auf CopeCart registrierst, kannst du auf zwei unterschiedlichen Wegen Geld verdienen: Als Vendor und als Affiliate. Schauen wir uns beide Optionen einmal genauer an.

Auf CopeCart Geld verdienen als Vendor

Der Begriff „Vendor“ bedeutet nichts anderes als Verkäufer beziehungsweise Verkäuferin. Sobald du also ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Veranstaltung o.ä. auf CopeCart anbieten möchtest, bist du ein Vendor.

Dein Geld verdienst du über die Verkäufe. Das bedeutet: Je beliebter dein Produkt ist (also je öfter es gekauft wird), desto mehr Geld kannst du damit verdienen.

Eine weitere Strategie zur Steigerung deiner Umsätze ist das Einstellen vieler verschiedener Produkte, die alle gleichzeitig beziehungsweise parallel zueinander verkauft werden können.

Auch Upselling, also der Verkauf eines ähnlichen, dafür aber teureren Produktes, ist mithilfe von CopeCart problemlos möglich.

Auf Copecart Geld verdienen als Affiliate

Wenn du dich fürs Affiliate Marketing, eine attraktive Option des passiven Einkommens, entscheidest, dann musst du keine eigenen Produkte, Dienstleistungen etc. anbieten – und kannst mithilfe von CopeCart trotzdem Geld verdienen.

Dies geschieht, indem du Angebote, die von Vendoren auf CopeCart eingestellt wurden, anderen Menschen empfiehlst. Das funktioniert zum Beispiel über deine Social Media-Kanäle, aber auch über Nischenseiten und Blogs. Die Möglichkeiten sind vielfältig und sorgen dafür, dass Affiliate über die letzten Jahre ein attraktives Geschäftsfeld geworden ist.

Übrigens: Du musst dich nicht zwischen Vendor und Affiliate entscheiden, sondern kannst auch beides sein! Dadurch hast du die Möglichkeit, via CopeCart gleich doppelt Geld zu verdienen.

Welche Kosten entstehen auf CopeCart?

Die Anmeldung auf CopeCart ist – unabhängig von deinen Absichten – zunächst einmal kostenfrei.

Das gilt auch für die Nutzung als Affiliate und bedeutet: Wenn du die Plattform verwendest, um mittels Affiliate Marketing Geld zu verdienen, musst du nichts an CopeCart zahlen. Deine Ausgaben betragen also null Euro.

Etwas anders sieht es hingegen für die Vendoren aus: Diese zahlen pro Verkauf 4,9 Prozent des Brutto-Preises + 1 Euro Transaktionskosten an den Zahlungsabwickler CopeCart. Zusätzlich entstehen Provisionskosten, sollte dein Produkt mithilfe eines Affiliates verkauft worden sein.

Wichtig: Wenn du dich an anderen Stellen im Netz über die Konditionen von CopeCart informierst, wirst du immer wieder über teils horrende Grundpreise stolpern, die viele Interessenten (zurecht) abschrecken. Wir haben uns beim Unternehmen CopeCart diesbezüglich informiert und können dir hiermit versichern: Die Verkaufsplattform hat die monatliche/jährliche Grundgebühr abgeschafft. Du musst also keine zusätzlichen Kosten (neben den oben genannten) befürchten.

Gut zu wissen: Aktuell hat CopeCart ein sogenanntes Corona-Krisen-Angebot. Das bedeutet: Du zahlst in den ersten drei Monaten nach deiner Anmeldung nur 2,9 Prozent + 1 Euro statt der herkömmlichen 4,9 Prozent.

Wie unterscheidet sich CopeCart von Digistore24?

Selbstverständlich ist CopeCart nicht die einzige Shopsoftware im deutschsprachigen Raum, die von Unternehmen, Freiberuflern und Solo-Selbstständigen genutzt wird, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu vertreiben.

Der wohl größte und namhafteste Konkurrent ist Digistore24 – ein Anbieter, der lange Zeit eine Art Monopolstellung in der Branche genoss, aber mittlerweile immer mehr in den Schatten von CopeCart rückt.
Welche Plattform letztlich die bessere ist, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Die Erkenntnis hängt schließlich stark von deinem Produkt und deinen persönlichen Vorlieben ab.
Um dir trotzdem dabei zu helfen, beide Plattformen besser einzuordnen, möchten wir dir hier ein paar grundlegende Unterschiede zwischen Digistore24 und CopeCart vorstellen:

  1. der Preis: Während du bei CopeCart 4,9 Prozent des Brutto-Preises + 1 Euro Transaktionskosten zahlst, verlangt Digistore24 7,9 Prozent + 1 Euro. Damit ist Digistore24 teurer als CopeCart.
  2. Analyse-Möglichkeiten: CopeCart legt sehr großen Wert auf umfassende Analysefunktionen und Statistiken. An die Möglichkeiten, die dir hier geboten werden, kommt Digistore24 nicht heran.
  3. User Experience: Viele, die von Digistore24 zu CopeCart wechseln, nennen als Gründe das bessere Design, eine intuitivere Bedienung oder auch schlichtweg eine verbesserte User Experience. Insbesondere das Dashboard von CopeCart überzeugt.
  4. Support: Neben den Analytics und Statistiken legt CopeCart auch großen Wert auf einen umfassenden Support für seine Nutzer. Auch hier kann Digistore24 nicht vollständig mithalten.
  5. Affiliate Marketing: Da Digistore24 schon länger am Markt ist als CopeCart, hat die Plattform natürlich auch mehr Nutzer. Gerade für Affiliates ist das ein wichtiger Unterschied. Denn er bedeutet, dass sie bei Digistore24 mehr Auswahl haben.
  6. App: Während die App von Digistore24 schon lange in den Stores verfügbar ist und viele Nutzer aufweisen kann, steckt das Pendant von CopeCart noch in den Kinderschuhen. Beide Apps weisen Optimierungsbedarf auf.

Einen Vergleich von Digistore24 und CopeCart in Video-Form haben wir hier für dich:


Gegen Ende des Videos geht es um die (hohen) Grundgebühren von CopeCart. Bitte beachte, dass diese inzwischen nicht mehr existieren.

Zusammenfassung

CopeCart als umfassende, vollautomatisierte, nutzerfreundliche und transparente Vertriebsplattform bietet für nahezu jeden Gründer interessante Möglichkeiten.

Gerade wenn du über ein passives Einkommen nachdenkst und/oder mit deiner bisherigen Shopsoftware nicht zufrieden warst, lohnt es sich, CopeCart einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

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