Firmentagesgeld 2026: Zinsen, Anbieter und Vergleich für Unternehmen
Bestes Firmentagesgeld
Aktionszins
5 % p. a. für 5 Monate
–
5 % p. a. für 5 Monate
4,25 % p. a. für 4 Monate (Neukunden)
3,5 % p. a. für 4 Monate
2,75 % p. a. für 4 Monate und bis max. 100.000 €
3,5 % p. a. für 3 Monate auf Neugeld
3,5 % p. a. für 3 Monate auf Neugeld
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3 % p. a. für 1 Monat und max. 10 Mio. €
–
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Regulärer Zinssatz
bis zu 4 % p. a.
bis zu 2,60 % p. a.
bis zu 1,75 % p. a. und max. 200.000 €
1,5 % p. a.
1 % p. a.
individuell
0,5 % p. a. auf Neugeld
0,5 % p. a. auf Neugeld
1,75 % p. a. (max. 100 Mio. €)
1,50 % p. a. (10.000 € – 1 Mio. €)
1,30 % p . a. (max. 100 Mio. €)
1,20 % p. a.
1,15 % p. .a.
0,40 % p. a. bis max. 10 Mio. €
1 % p. a.
0,5 % p. a.
Gebühren
ab 0 €
0,20 % – 0,40 % jährlich
0 €
0 €
0 €
15,90 € monatlich
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
ab 10 € monatlich
12,50 € monatlich
12,50 € monatlich
0 €
0 €
Einlagensicherung
20.000 €
gesamtes Vermögen
100.000 €
100.000 €
100.000 €
100.000 €
437.500 € (variabel)
437.500 € (variabel)
bis zu 30 Mio. €
100.000 €
100.000 €
100.000 €
100.000 €
100.000 €
100.000 €
100.000 €
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Inhalt
- 1 Firmentagesgeld Zinsen im Vergleich 2026
- 2 Was ist neu beim Firmentagesgeld 2026?
- 3 Für wen eignet sich Firmentagesgeld?
- 4 Einlagensicherung beim Firmentagesgeld
- 5 Wie funktioniert ein Firmentagesgeldkonto?
- 6 Firmentagesgeld versteuern
- 7 Was ist Firmentagesgeld?
- 8 Firmentagesgeld oder Festgeld?
- 9 Geldmarkt-ETFs als Alternative zum Firmentagesgeld
- 10 Häufig gefragt
- 11 Firmentagesgeld-Fazit 2026
Firmentagesgeld Zinsen im Vergleich 2026
Die Unterschiede zwischen den Anbietern sind groß. Wer den falschen wählt, lässt bei 100.000 Euro fast 4.000 Euro pro Jahr liegen. Hier ein Überblick der wichtigsten Konditionen (Stand April/Mai 2026):
- Vivid Business: 5 % für fünf Monate nach Kontoeröffnung auf Guthaben bis 1.000.000 € (Unternehmen) oder 100.000 € (Freiberufler), danach 0,10 % bis 4 % je nach Tarif
- UnitPlus Business: bis zu 2,60 %, Mindesteinlage 1.000 €
- Tide: bis zu 4,25 % p.a. (1,00 % Basiszins + 3,25 % Bonus bis 01.06.2026, gilt für Guthaben bis 50.000 €, Beträge darüber erhalten 1,00 %)
- ING Business Extra-Konto: 3,50 % für vier Monate auf Guthaben bis 1.000.000 €, danach 1,00 % dauerhaft
- FYRST: 3,50 % Aktionszins für drei Monate (Neugeld), danach 0,50 % regulär
- Commerzbank Topzinskonto Plus: 2,75 % für vier Monate auf Guthaben bis 100.000 €, danach individuell variabel
- Postbank: 2,80 % für vier Monate, danach 0,50 % regulär
- GEFA Bank TagesGeld Business: 1,50 % dauerhaft, keine Mindestanlage
- Deutsche Skatbank: 1,25 % dauerhaft
- DKB-Business: 1,20 % dauerhaft
- Ethikbank ZinskontoBusiness: 1,00 % dauerhaft auf Einlagen bis 1.000.000 €
- Triodos Bank: 0,40 % dauerhaft
Was das in Euro bedeutet: 100.000 Euro ein Jahr bei Vivid zu 4,00 % bringen 4.000 Euro Zinsen. Bei DKB sind es 1.200 Euro. Bei der Triodos Bank nur 400 Euro. Der Unterschied auf dieselbe Einlage ist fast 3.600 Euro pro Jahr.
Aktionszinsen gelten meist nur für Neugeld und für begrenzte Zeit. Nach Ablauf sinken die Konditionen auf den Regulärzins. Wer das nicht beachtet, verliert den Vorteil.
Tide, Vivid, ING und FYRST zahlen alle erhöhte Einstiegszinsen. Die GEFA Bank zahlt 1,50 % dauerhaft ohne zeitliche Begrenzung. Das ist attraktiv für Unternehmen, die kein Kontohopping betreiben wollen.
Was ist neu beim Firmentagesgeld 2026?
Die EZB hat die Leitzinsen in mehreren Schritten von nahezu null auf 4,5 % angehoben. Das zog die Firmentagesgeldzinsen nach oben. Solche Zinssätze gab es seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Später begannen erste Senkungen, aber die Zinsen blieben auf einem guten Niveau.
Gleichzeitig sind neue Anbieter in den Markt eingestiegen. Tide, Vivid und Finom bieten 2026 Konditionen, die klassische Filialbanken weit hinter sich lassen.
Tide zahlt bis zum 1. Juni 2026 bis zu 4,25 % auf Guthaben bis 50.000 Euro. Vivid Business bietet 4,00 % für vier Monate. Traditionelle Häuser wie DKB (1,20 %) oder die Triodos Bank (0,40 %) kommen nicht mit.
Für Unternehmen bedeutet das: Der Markt bietet 2026 mehr Auswahl und bessere Zinsen als je zuvor. Wer zuletzt vor zwei Jahren verglichen hat, sollte jetzt neu schauen.
Für wen eignet sich Firmentagesgeld?
Firmentagesgeld passt zu fast jedem Unternehmen mit freier Liquidität. Drei Gruppen profitieren am meisten.
Einzelunternehmer und Freiberufler nutzen das Konto für Steuerrücklagen. Wer quartalsweise Vorauszahlungen ans Finanzamt leistet, parkt das Geld nicht auf dem Girokonto. ING akzeptiert Selbstständige ohne Mindestanlage. Vivid erlaubt Freiberuflern Einlagen bis 100.000 Euro zum Aktionszins. Wer 10.000 Euro Steuerrücklage bei 4 % anlegt, hat am Ende des Jahres 400 Euro mehr.
GmbHs und AGs legen Betriebskapital an, das für Investitionen bereitsteht. Größere Einlagen bis zu 1.000.000 Euro sind bei ING und Vivid zum Aktionszins möglich. Die GEFA Bank akzeptiert Einlagen bis 1.000.000 Euro zum Dauerzins von 1,50 %. Für Kapitalgesellschaften sind die Zinserträge Betriebseinnahmen. Sie fließen direkt in die GuV.
KMU mit saisonalen Schwankungen nutzen das Konto in umsatzstarken Quartalen. Sie verzinsen die Überschüsse und buchen das Geld zurück, wenn die schwache Saison beginnt. Die tägliche Verfügbarkeit macht das ohne Planung möglich. Ein Handelsunternehmen mit 80.000 Euro Puffer im Sommer verdient so rund 3.200 Euro pro Jahr. Das Risiko dabei ist null.
GbRs und Personengesellschaften werden von vielen Anbietern ebenfalls akzeptiert. Tide, ING und Vivid nennen GbR ausdrücklich als zulässige Rechtsform. Prüfen Sie trotzdem die Bedingungen, da manche Anbieter bei Personengesellschaften weitere Unterlagen verlangen.
Weniger geeignet ist Firmentagesgeld für Kapital, das dauerhaft liegt. Wer das Geld zwölf Monate nicht benötigt, erzielt mit Geschäftsfestgeld oft einen höheren Zins. Der variable Tagesgeldzins zieht dann den Kürzeren.
Einlagensicherung beim Firmentagesgeld
Alle deutschen Banken sind Mitglied der gesetzlichen Einlagensicherung. Sie schützt bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen und pro Bank. Das gilt für GmbH, AG, GbR, OHG, KG, Einzelunternehmen und eingetragene Kaufleute.
Wichtig: Die 100.000 Euro gelten pro Bank, nicht pro Konto. Wer zwei Firmentagesgeldkonten bei derselben Bank hat, ist trotzdem nur bis 100.000 Euro abgesichert. Wer 200.000 Euro schützen will, benötigt zwei verschiedene Banken.
Tide und Vivid sitzen in den Niederlanden. Ihre Einlagen unterliegen der niederländischen Einlagensicherung. Diese gilt ebenfalls bis 100.000 Euro und entspricht EU-Recht.
Finom bietet bis zu 5 % Aktionszins, ist aber kein klassisches Tagesgeld. Das Geld fließt in Geldmarktfonds. Das ist kein Bankguthaben im Sinne des Einlagensicherungsrechts. Die gesetzliche Sicherung greift nicht direkt. Das Verlustrisiko ist gering, aber es ist vorhanden.
Wer mehr als 200.000 Euro parken will, verteilt die Einlagen auf mehrere Anbieter. Das dauert wenige Stunden für eine zweite Kontoeröffnung und sichert das gesamte Kapital ab. Es gibt keinen Grund, alles bei einer einzigen Bank zu lassen. Zwei Konten bedeuten doppelte Sicherheit, oft auch bessere Zinsen durch Aktionsangebote.
Wie funktioniert ein Firmentagesgeldkonto?
Die Eröffnung läuft in drei Schritten. Erst wählen Sie einen Anbieter und stellen den Antrag online. Dann reichen Sie Unterlagen ein: Handelsregisterauszug, Gesellschaftsvertrag und Ausweis des wirtschaftlich Berechtigten. Nach der Prüfung kommen die Zugangsdaten.
Bei digitalen Anbietern wie ING oder Vivid dauert das ein bis drei Werktage. Traditionelle Filialbanken benötigen fünf bis zehn Tage. Einige Anbieter verlangen ein aktives Geschäftskonto. Die ING macht das zur Pflicht. Das Referenzkonto muss aber nicht bei der ING sein.
Nach der Freischaltung überweisen Sie Geld auf das Tagesgeldkonto. Es wird täglich verzinst. Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich oder quartalsweise. Wenn Sie Geld brauchen, überweisen Sie es zurück. Das dauert einen Bankarbeitstag.
Der Zinssatz ist variabel. Die Bank kann ihn jederzeit ändern. Die meisten Anbieter orientieren sich am €STR, dem Euro Short-Term Rate der EZB. Sinkt der EZB-Zins, sinkt auch Ihr Tagesgeldzins.
Ein Beispiel aus der Praxis: Eine GmbH mit 40.000 Euro auf dem Girokonto verschiebt 30.000 Euro auf ein ING Business Extra-Konto. Sie zahlt 0 Euro Gebühren. Nach vier Monaten mit 3,50 % erhält sie rund 350 Euro. Dann sinkt der Zins auf 1,00 %. Sie prüft erneut, wechselt zu einem besseren Anbieter und wiederholt das.
Firmentagesgeld versteuern
Zinserträge aus dem Firmentagesgeld sind Betriebseinnahmen. Sie fließen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein. Es fällt keine Abgeltungssteuer an.
Das unterscheidet das Firmentagesgeld klar vom privaten Tagesgeld. Privatpersonen zahlen Abgeltungssteuer auf Zinsen. Unternehmen zahlen je nach Rechtsform Körperschaft- oder Einkommensteuer.
GmbHs und AGs zahlen Körperschaftsteuer plus Solidaritätszuschlag, also rund 15,8 %. Dazu kommt Gewerbesteuer je nach Hebesatz. Einzelunternehmer und GbR-Gesellschafter zahlen Einkommensteuer auf die Zinserträge.
Manche Banken behalten Kapitalertragsteuer ein, wenn kein Nachweis über die betriebliche Nutzung vorliegt. Klären Sie das bei der Kontoeröffnung. Zu viel gezahlte Steuer bekommen Sie über die Steuererklärung zurück. Aber das ist Aufwand, den Sie sich sparen können.
Die Zinserträge gehören in die Steuererklärung, auch wenn die Bank nichts einbehält. Ihr Steuerberater trägt sie je nach Unternehmensform als Betriebseinnahmen oder Kapitalerträge ein.
Was ist Firmentagesgeld?
Firmentagesgeld ist ein Tagesgeldkonto für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler. Es ist wie das private Tagesgeld, aber nur für betriebliche Einlagen. Das Konto ist kein laufendes Zahlungskonto. Es dient als Stellplatz für freie Liquidität.
Der Unterschied zum Girokonto ist klar. Das Geschäftskonto wickelt den Zahlungsverkehr ab und wirft kaum Zinsen ab. Das Firmentagesgeldkonto nimmt überschüssiges Kapital auf und verzinst es täglich. Sie überweisen Geld hin und her, je nach Bedarf.
Der Unterschied zu Festgeld: Beim Firmentagesgeld ist das Kapital täglich verfügbar. Beim Geschäftsfestgeld legen Sie eine Laufzeit fest, meist drei bis 60 Monate. Während dieser Zeit kommen Sie nicht ran. Der Festgeldzins liegt oft etwas höher, die Flexibilität fehlt.
Firmentagesgeld ist kein Wertpapier und kein Fonds. Es ist eine Bankeinlage. Das Geld unterliegt der Einlagensicherung. Das macht es sicherer als eine Anlage am Kapitalmarkt.
Firmentagesgeld oder Festgeld?
Beide Konten verzinsen Kapital, das nicht im Zahlungsverkehr gebraucht wird. Der Unterschied liegt in der Flexibilität.
Firmentagesgeld ist täglich kündbar. Der Zins ist variabel und kann sich ändern. Das ist gut, wenn du den Liquiditätsbedarf nicht genau planen kannst. Wenn die EZB die Zinsen erhöht, profitierst du sofort. Sinkt der Leitzins, sinkt auch Ihr Ertrag.
Geschäftsfestgeld hat eine feste Laufzeit und einen festen Zins. Für zwölf Monate oder länger liegt der Festgeldzins oft über dem regulären Tagesgeldzins. Wenn du weißt, dass du das Geld ein Jahr lang nicht benötigen wirst, ist Festgeld die bessere Wahl. Die DKB bietet Geschäftsfestgeld an, ebenso die GEFA Bank.
Die Entscheidung ist einfach. Wer das Kapital drei Monate sicher entbehren kann, sollte Festgeldangebote prüfen. Wer das nicht sicher weiß, ist mit Firmentagesgeld besser bedient. Viele Unternehmen nutzen beide Konten parallel: Festgeld für planbare Mittel, Tagesgeld für den flexiblen Puffer.
Geldmarkt-ETFs als Alternative zum Firmentagesgeld
Geldmarktfonds auf den €STR sind für Unternehmen mit großen Reserven eine gute Ergänzung. Der €STR ist der EZB-Referenzzins für täglich gehandelte Overnight-Geschäfte.
Ein Beispiel: Der PIMCO Euro Short Maturity ETF (ISIN: IE00B5ZR2157) hat in zwölf Monaten bis März 2026 rund 2,74 % erzielt. Der TER liegt bei 0,19 %. Das ist weniger als der Aktionszins von Tide oder Vivid. Aber es liegt über den Dauerzinsen vieler Banken.
Der größte Vorteil: Geldmarkt-ETFs unterliegen nicht der 100.000-Euro-Grenze der Einlagensicherung. Wer 500.000 Euro anlegt, benötigt kein fünftes Bankkonto. Ein Firmendepot reicht.
Der Nachteil: Sie benötigen ein Firmendepot. Das ist mehr Aufwand als ein Tagesgeldkonto. Anbieter wie LYNX haben Firmendepots im Angebot. Die Rendite ist nicht fest und schwankt mit dem €STR.
Für Beträge unter 100.000 Euro ist das Firmentagesgeld die einfachere und sicherere Lösung. Für Beträge über 200.000 Euro passt die Kombination aus Tagesgeld und Geldmarkt-ETF sehr gut.
Häufig gefragt
Firmentagesgeld ist ausschließlich für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler. Privatpersonen sind ausgeschlossen. Die Zinserträge unterliegen beim Unternehmen der Körperschaft- oder Einkommensteuer statt der Abgeltungssteuer. Die Kontoeröffnung erfordert Unternehmensunterlagen wie Handelsregisterauszug und Gesellschaftsvertrag. Privatkundenangebote sind oft zahlreicher und einfacher zu eröffnen.
Die besten Angebote zahlen zwischen 0,40 % (Triodos) und 4,25 % (Tide, bis 01.06.2026, Guthaben bis 50.000 €). Vivid Business zahlt 4,00 % für vier Monate, ING 3,50 % für vier Monate. Dauerhaft stabile Zinsen bieten GEFA Bank (1,50 %), Deutsche Skatbank (1,25 %) und DKB (1,20 %). Aktionszinsen gelten oft nur für Neugeld und begrenzte Zeit.
Ja. Einlagen bei deutschen Banken sind bis 100.000 Euro pro Unternehmen und pro Bank gesetzlich geschützt. Die niederländische Einlagensicherung bei Tide und Vivid gilt ebenfalls bis 100.000 Euro nach EU-Recht. Wer mehr als 100.000 Euro anlegen will, verteilt die Einlagen auf mehrere Banken. Anbieter wie Finom, die Geldmarktfonds nutzen, bieten keine klassische Einlagensicherung.
Die meisten Anbieter akzeptieren GmbH, AG, GbR, OHG, KG, Einzelunternehmen und Freiberufler. Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Organisationen werden seltener aufgenommen. ING und Vivid akzeptieren ausdrücklich Selbstständige und Freiberufler. Tide richtet sich an Einzelunternehmen, Freiberufler und Start-ups. Die Zielgruppenkriterien variieren je Anbieter. Prüfen Sie die Bedingungen, bevor Sie einen Antrag stellen. Im Zweifel reicht ein kurzer Anruf beim Anbieter.
Digitale Anbieter wie ING, Vivid oder Tide eröffnen das Konto in ein bis drei Werktagen. Voraussetzung ist die vollständige Einreichung aller Unterlagen. Traditionelle Banken benötigen fünf bis zehn Werktage. Gefordert werden Handelsregisterauszug, Gesellschaftsvertrag und Ausweisdokument des wirtschaftlich Berechtigten. Bereiten Sie diese Dokumente im Voraus vor. Dann geht die Eröffnung schnell.
Ja, das ist eine der häufigsten Nutzungen. Unternehmen zahlen Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer zu festen Terminen. Das Geld dafür liegt oft Wochen oder Monate auf dem Girokonto. Ein Firmentagesgeldkonto verzinst es in dieser Zeit. Bei 20.000 Euro Steuerrücklage und 4 % Zins sind das rund 800 Euro Ertrag pro Jahr. Das Geld gehört Ihnen, nicht der Bank.
Firmentagesgeld-Fazit 2026
Firmentagesgeld ist der einfachste Weg, freie Liquidität im Unternehmen zu verzinsen. Die Konten sind kostenlos und innerhalb weniger Tage eröffnet. Die Einlagensicherung greift sofort. Wer Kapital auf dem Girokonto lässt, verschenkt Erträge ohne Grund.
Tide (4,25 % bis 01.06.2026, Guthaben bis 50.000 €) und Vivid Business (4,00 % für vier Monate) führen den Vergleich an. Wer einen stabilen Dauerzins will, ohne Ablaufdatum, ist bei der GEFA Bank (1,50 %) oder ING (1,00 % nach dem Aktionszeitraum) gut aufgehoben. Für Beträge über 200.000 Euro lohnt die Kombination aus Tagesgeld und einem Geldmarkt-ETF auf den €STR.
Die einzige Entscheidung ist der Anbieter. Den wählst du anhand von Rechtsform und Anlagebetrag aus. Alles andere erledigt sich in wenigen Werktagen. Das Firmentagesgeldkonto, das du noch nicht hast, kostet heute Geld. Fange noch diese Woche damit an.


