Nachgefragt
Versicherungen für Gründer, Selbstständige und Startups – Welche machen Sinn?

Aus dem privaten Alltag kennt es jeder: Die Privat Haftpflicht. Ganze 85 Prozent der deutschen Haushalte haben eine Privat-Haftpflicht Versicherung, die sie im Rahmen der Deckungssumme vor Forderungen Dritter schützt. Im beruflichen Alltag sieht es dagegen ganz anders aus, denn im Durchschnitt sind viel weniger Unternehmen mit einer Haftpflicht-Versicherung abgesichert.

Dabei sind die beruflichen Haftpflichtversicherungen – als Pendant der privaten Haftpflicht, nur eben im beruflichen Kontext – mindestens genauso wichtig. Es gibt verschiedene Arten von Haftpflicht Versicherungen, die wichtigsten sind dabei die Betriebshaftpflicht- und die Berufshaftpflichtversicherung.

Betriebshaftpflicht-Versicherung

Die Betriebshaftpflicht-Versicherung ist eine Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden.

Das heißt, wenn du den Laptop eines Dritten im beruflichen Kontext beschädigen, ist das ein Sachschaden, für den du aufkommen musst.

Wenn ein Kunde über ein freiliegendes Kabel bei dir im Büro stolpert und sich ein Bein bricht, ist es ein Personenschaden, für den du haftest.

Beides wäre über die Betriebshaftpflicht-Versicherung abgesichert.

Berufshaftpflicht-Versicherung

Die Berufshaftpflicht-Versicherung dagegen deckt in der Regel keine Personen- und Sachschäden ab, sondern Vermögensschäden, die aus der beruflichen Tätigkeit entstehen.

Das können Schäden wie Programmierfehler, Datenverlust, Urheberrechtsverletzung, Verletzung von Geheimhaltungspflichten, fehlerhafte oder verzögerte Leistungserbringung oder ganz einfach Virenübertragung sein. Wenn beispielsweise einem IT Unternehmer ein Programmierfehler unterläuft oder es bei einem Projekt zum Datenverlust kommt, wäre dies über eine Berufshaftpflicht versichert.

Wenn eine Agentur für einen Kunden eine Webseite oder Kampagne erstellt und dabei ein Bild verwendet, für das es (unwissentlich) keine Lizenzrechte hat und damit Urheberrechte verletzt, wäre dies über eine Berufshaftpflicht versichert. Wenn ein Beratungsunternehmen eine Fehlberatung, einen fehlerhaften Finanzplan für einen Kunden ausspricht oder es zu Schäden durch Projektverzögerung kommt, wäre dies ebenfalls über eine Berufshafpflicht-Versicherung abgesichert.

Was ist bei der Auswahl einer Versicherung für Gründer wichtig?

Da jeder Unternehmer ganz individuelle Ansprüche an eine Versicherung hat, ist es wichtig, dass dieser individuelle Bedarf auch in einer maßgeschneiderten Deckung widergespiegelt wird. So bietet beispielsweise Hiscox maßgeschneiderte Versicherungen für Gründer, Startups und Selbstständige nach dem All Risk Prinzip an – was bedeutet, dass alles versichert ist was nicht explizit ausgeschlossen ist.

Hiscox geht dabei noch viel weiter und bietet ein transpartes und einfaches Bedingungswerk, das auch (wenn gewünscht) eine Eigenschadenversicherung für vergebliche Aufwendungen bei Rücktritt des Auftraggebers bietet.

Geld für ein Geschäftskonto ausgeben? Das muss doch nicht sein! Kostenloses Geschäftskonto