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Interview mit der Gründerin von Mona Jansen Hair & Make-up Artist

Mona Jansen erzählt im Interview, wie sie zum gründen gekommen ist und wie sie neben Ihrer Gründung die Nachwuchsarbeit unterstützt.


Hallo Mona, wie geht es dir, stelle Dich bitte kurz vor.

Vielen Dank, es geht mir gut. Ich biete unter meinem Namen, Mona Jansen, seit einiger Zeit nationale/internationale Dienstleistungen als Hair & Make-up Artist für den High-Fashion, Medien- oder Privatbereich an. Kürzlich kam dann noch die Anfrage einer renommierten Privatschule um ein didaktisches Lehrkonzept für die Ausbildung des Fashion-Nachwuchses zu erstellen.

Wunderbar, nun klären wir für die Leser erst einmal unsere 7 Basics.

Wie und wann bist du zum Unternehmertum gekommen?

Ich wusste schon früh, dass meine Profession nicht in einem regulären Bürojob bestehen konnte. Durch meinen Vater, einem erfolgreichen Self-made Mann wurde ich früh zur Selbstständigkeit und unternehmerischen Verantwortung erzogen. Das hat geprägt.

Foto Mona Jansen

Gab es finanziellen Rückhalt von der Familie oder Bekannten/Verwandten – oder wie hast du alternativ das Problem der Finanzierung gelöst?

Ich habe früh wirtschaftliche Realitäten begreifen müssen. Bei uns wurde immer nach dem Grundsatz gehandelt: Man kann nur das Geld ausgeben, dass man auch hat. Für meine eigene Karriere wurde der Grundstein also nicht fremdfinanziert, sondern wurde durch viel persönliches Engagement erarbeitet.

Hast du den Schritt zum Unternehmertum jemals bereut?

Es ist sicher nicht immer einfach stets selbst für sein Einkommen verantwortlich zu sein. Der einfache Weg war aber noch nie meiner. Ich bin mit Leib und Seele gerne Unternehmer.

Was für Beweggründe hattest du und haben sie sich geändert?

Für mich waren Werte wie Freiheit, Kreativität und Selbstverwirklichung stets maßgebende Größen in meinem Leben. Das gilt nach wie vor!

War dein Alter für dich eher eine Behinderung oder gar ein Pusheffekt?

Ich denke, dass entscheidende ist eine klare Vision für sich und sein Unternehmen. Da spielt das Alter zunächst eine untergeordnete Rolle.

Was würdest du als Vorteil und was als Nachteil deines Alters nennen?

Wie häufig gibt es immer zwei Seiten: Als junger Mensch ist man sicherlich in vielen Bereichen noch unerfahren. Das ein oder andere Lehrgeld muss man schon zahlen. Andererseits hat man als junger Mensch auch häufig die nötige Zeit Fehler noch zu korrigieren und seine Lehren zu ziehen. Und die Wahrnehmung von Geschäftspartnern, wenn Sie einen jungen, ambitionierten Unternehmer sehen, ist durchweg positiv.

Welche Tipps würdest du aus deinen ganz persönlichen Erfahrungen jungen Gründern mit auf den Weg geben wollen?

Ein Unternehmen zu Gründen ist eine ernste Angelegenheit. Eine gute Vorbereitung ist erstes Gebot. Dazu gehört eine klare Marktatanalyse, die Berechnung von Anlaufkosten etc. . Diese Mühen und Zeit sollte man unbedingt vor dem Start investieren.

Vielen Dank bis hierher Mona, vordergründig bist du als Hair & Make-up Artist tätig. Welche Philosophie verfolgst du dabei und zu welchen Anlässen kann man dich buchen?

Es geht mir darum, die Idee der Ästhetik am Menschen umzusetzen. Man muss sich vorstellen, dass der Mensch durch seine Frisur, Mode und Make-up quasi permanent kommuniziert. Hier helfe ich meinen Kunden, die gewollte Aussage zu transportieren. Zum Beispiel durch die Wahl des Make-ups: Dezent, frech, oder exotisch. Oder ich lasse Frisuren sprechen: Wild, elegant oder verspielt. Dabei ist es wichtig, stets das Zusammenwirken aller Elemente im Blick zu halten um schließlich die Außenwirkung zu erreichen, die der Kunde wünscht.

Buchbar bin ich als Hair & Make-up Artist für Fashion-, Portrait-, Beauty-, Editorial-, Commercial- & Advertisingphotographie, Film- und Fernsehproduktionen, Musikclips, Modenschauen und Events, aber auch private Anlässe. Mehr von meinen Arbeiten sieht man unter meiner Homepage www.monajansen.com oder meiner offiziellen Fanpage bei Facebook www.facebook.com/pages/MONA-JANSEN-HAIR-MAKE-UP-ARTIST

Visitenkarte Mona Jansen

Ein kurzer Ausblick, wie soll sich deine Firma weiterentwickeln, wo möchtest du mal hin?

Ich orientiere mich immer mehr in den High-Fashion Bereich. Hier ist es essentiell, dass jede Kleinigkeit stimmt. Teilwiese hängt davon der Erfolg einer ganzen Kollektion ab. Ich helfe dabei, die Stilvorgaben des Designers punktgenau umzusetzen. Sei es in Fashion-Videos oder Shows.

Als nächstes erstellst du in Zusammenarbeit mit Schulen Konzepte in den Bereichen Hairstylist, Make-up Artist und Model. Wie kann man sich das in der Praxis vorstellen und mit welchen Schulen arbeitest du zusammen?

Eine professionelle Ausbildung ist neben Talent und viel harter Arbeit mit das wichtigste um erfolgreich zu sein. Professionelle Ausbildung heißt dabei, praxisbezogen Lerninhalte vermitteln und dabei die Auszubildenden auf die Anforderungen des Marktes vorzubereiten. Dies ist nur möglich mit tiefen Branchenkenntnissen. Daher trat die renommierte Privatschule Deutsche Pop an mich heran, um das komplette didaktische Lehrkonzept zu verfassen. Die Schüler werden so in diesem Studiengang optimal auf die Praxis vorbereitet. Der erste Jahrgang ist für 2012 geplant.

Dann bedanken wir uns bis hierher erst einmal für deine Zeit Mona. Möchtest du unseren Lesern zum Schluss noch etwas mit auf den Weg geben?

Mir hat es immer sehr geholfen wandelbar und flexibel zu sein und mich auf neue Situationen rasch einstellen zu können.

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